DE3413628C2 - Spaltdichtung für eine Dampfturbine - Google Patents
Spaltdichtung für eine DampfturbineInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Spaltdichtung für eine
Dampfturbine gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1
Eine derartige Spaltdichtung ist aus der DE-AS 18 16 066
bekannt.
Grundsätzlich wird dem Rotor der Dampfturbine Energie durch
ein Arbeitsmittel zugeführt, bei dem
es sich üblicherweise um Dampf handelt. Der Dampf wird
in eine insgesamt zylindrische Kammer eingelassen, die
durch den inneren Mantel des Turbinengehäuses begrenzt
ist. Mehrere Laufschaufeln sind auf einer Welle in Umfangsrichtung
ausgerichtet und in einer axialen Position auf der
Welle befestigt. Die Welle ist innerhalb der Kammer ko
axial und drehbar gelagert. Große Dampfturbinen weisen
üblicherweise mehrere Laufschaufelsätze oder -räder auf,
die auf der Welle mit axialem Abstand voneinander be
festigt sind. Jeder Satz oder jede Stufe der Dampftur
bine entnimmt einen Teil der Dampfenergie durch Umwan
deln dieser Energie in mechanische Energie, was sich
durch die Drehung der Laufschaufeln und der Welle aus
drückt. Der Dampf wird in die Kammer an einer gewünsch
ten axialen Stelle eingelassen und strömt in wenigstens
einer axialen Richtung durch einen Arbeitskanal. Der
Arbeitskanal wird insgesamt durch die axial versetzten
Stufen der Turbine sowie durch den sich in Umfangs
richtung erstreckenden Arbeitsbereich, den die Turbi
nenlaufschaufeln in jeder Stufe umschließen, begrenzt.
Wenn der Dampf auf diesen axialen Arbeitskanal begrenzt
wird, arbeitet die Turbine mit besserem Wirkungsgrad
als in dem Fall, in welchem der Dampf nicht auf diesen
Arbeitskanal begrenzt wird. Eine Kappe oder ein Deck
stück verbindet die äußeren Spitzenteile von zwei Lauf
schaufeln miteinander. Eine Anzahl Kappen, die der An
zahl der Laufschaufeln in der Turbinenstufe entspre
chen, bilden ein Umfangsband um die
Spitzen der Laufschaufeln. Dieses aus den Kappen
gebildete Umfangsband hindert Dampf am Entweichen
aus dem axialen Arbeitskanal, indem eine Dampfströmung an den
Laufschaufelspitzen vorbei eingeschränkt wird. Der Rotor
muß sich innerhalb des Turbinenmantels relativ frei
drehen können, weshalb ein radialer Spalt zwischen den
Spitzen der Laufschaufeln oder der
äußeren Oberfläche der Kappen und der inneren Ober
fläche des Mantels vorhanden ist.
Der Dampf strömt, wie oben erwähnt, in wenigstens ei
ner axialen Richtung durch mehrere Laufschaufelstufen.
Die Laufschaufeln haben ab einem Punkt nahe dem Dampf
einlaß bis zu den letzten Stufen des Turbinenrotors,
die sich in der Nähe der Auslaßleitung oder -haube der
Turbine befinden, zunehmend größere Radien. In diesen
letzten Stufen ist der Druckabfall an den Laufschau
feln am größten.
In den letzten Stufen einer Niederdruckdampfturbine
ist der Dampf gesättigt, weshalb sich in diesem Ab
schnitt der Turbine Wassertröpfchen bilden können. Im
allgemeinen werden die Wassertröpfchen durch Zentri
fugalkraft und oder den Druck der Dampfströmung gegen
die innere Oberfläche des die Turbinenstufe umgebenden
Mantels gedrückt. Die Wassertröpfchen haben zwar im
allgemeinen eine niedrige Absolutgeschwindigkeit, die
Relativgeschwindigkeit in bezug auf die radial äußeren
Spitzenteile der Laufschaufeln ist jedoch groß. Die Re
lativgeschwindigkeit der Wassertröpfchen nahe den Lauf
schaufelspitzen beträgt in einer Niederdruckturbine,
die in der letzten Stufe eine aktive Laufschaufellänge
von etwa 850 mm hat, ungefähr 610 m/s.
Die Kraft, mit der ein
Wassertröpfchen auf eine Laufschaufel auftrifft, steht
in Beziehung zu der Größe oder Masse des jeweiligen
Tröpfchens und zu der Relativgeschwindigkeit des Tröpf
chens in bezug auf die Laufschaufel. Da die Drehzahl
der Turbine im wesentlichen durch andere Parameter fest
gelegt wird, können die potentiellen Probleme, die
durch Wassertröpfchen verursacht werden, wie beispiels
weise Erosion, niedrigeres Drehmoment und Wirkungsgrad
verlust, minimiert werden, indem ein Tur
binenrotor geschaffen wird, der die Menge und die Größe
von Wassertröpfchen in dem axialen Arbeitskanal der
Turbine wirksam begrenzt. Darüber hinaus ist festge
stellt worden, daß der Dampf, der in den allerletzten
Stufen der Turbine kondensiert, einen Wasserfilm bil
det, der axial längs der inneren Oberfläche des Man
tels fließt.
Der Druckabfall in den letzten Stufen der Turbine ist,
wie oben erwähnt, im Vergleich zu den stromauf
wärtigen anderen Stufen am größten. Außerdem ist die
Druckdifferenz nahe dem radial äußeren Teil der Laufschaufeln
im Vergleich zu dem Schaufelfluß oder dem radial
inneren Teil der Laufschaufeln größer. Je größer der
radiale Spalt zwischen den Laufscaufelspitzenkappen
und der inneren Oberfläche des Mantels ist, desto größer
ist deshalb der Verlut an Dampf, der axial um die
äußeren radialen Spitzen der Laufschaufeln strömt, und
desto niedriger ist daher der Wirkungsgrad der jeweiligen
Turbinenstufe.
Zum Minimieren des Verlustes an Dampfströmung um die
Spitzenteile der Laufschaufeln sind bereits Dichtstrei
fen auf der inneren Oberfläche des Turbinenmantels ra
dial gegenüber den Spitzenteilen und Kappen bei bekannten
Dampfturbinen vorgesehen worden (siehe auch DE-19 33 132 U). Die Dichtstreifen
bilden einen Ring um die Turbinenstufe und erstrecken
sich radial nach innen zu den Laufschaufelspitzen,
um den radialen Spalt dazwischen zu verengen.
Die Querschnittsgeometrie der Dichtstreifen, die Anzahl
der pro Stufe benutzten Streifen und die axiale Lage der
Streifen auf der inneren Oberfläche des Mantels basie
ren auf einer Untersuchung der Strömungstechnik in ei
ner Dampfturbine. Der (die) Dichtstreifen sollte(n)
axial so angeordnet sein, daß der (die) Streifen sich un
gefähr gegenüber der Beharrungszustandsmittellinie der
rotierenden Laufschaufeln befindet (befinden).
Die Beharrungszustandsmittellinie ist die Mittellinie
der Laufschaufeln, wenn die Turbine im normalen Be
trieb ist und mit Nenndrehzahl läuft. Da sich jedoch
die Rotorwelle auf der die Laufschaufeln befestigt
sind, wegen ihrer thermischen Reaktion auf den Dampf
ausdehnt, läßt sich die optimale axiale Lage des (der)
Dichtstreifen, d. h. die Beharrungszustandsmittellinie,
nicht leicht ermitteln. Außerdem ändert sich die
axiale Position der rotierenden Laufschaufeln im Be
trieb der Turbine, insbesondere wenn bei der Turbine
vorübergehende Änderungen der an sie angeschlossenen
mechanischen Belastung oder Änderungen in der Dampf
zufuhr auftraten. Diese Bewegung stellt hinsichtlich
der Lage der Streifen, die sich radial gegenüber den
Spitzen der rotierenden Laufschaufeln befinden soll
ten, ein Problem dar.
Da die Dichtstreifen radial nach innen vorstehen′ wird
der axial strömende Wasserfilm, der längs der Ober
fläche des inneren Mantels strömt, zu den rotieren
den Spitzenteilen der Laufschaufeln und der mit die
sen verbundenen Kappen hin abgelenkt. Der Wasserfilm
verläßt die innere Oberfläche des Mantels in Form von
Wassertröpfchen. Diese Wassertröpfchen sind in Kom
bination mit der Geschwindigkeit der Laufschaufel
spitzen für die Dampfturbine nachteilig, wie oben
dargelegt. Zum Begrenzen des Eintritts von Wassertröpfchen
in den Arbeitskanal der Turbine ist bei bekannten
Dampfturbinen ein Drainageschlitz
unmittelbar stromaufwärts der Dichtstreifen angeordnet.
Der Drainageschlitz gestattet
einem Teil der Dampfströmung, der für das Besei
tigen des Wasserfilms erforderlich ist, zu entweichen.
Obgleich also die Dampfströmung um die äußeren Spitzen
teile der Laufschaufeln durch die Dichtstreifen mini
miert wird, geht ein Teil der Dampfströmung über den radialen
Drainageschlitz verloren.
Bei einer bekannten Vorrichtung, die in der US-PS
3 575 523 beschrieben ist, wird ein Flügelprofilteil,
das sich von der Kappenoberfläche aus radial erstreckt,
zusammen mit zwei sich nach innen erstreckenden
Flanschen benutzt, von denen der eine Flansch unmittelbar
stromaufwärts der Turbinenstufe und der andere unmittelbar
stromabwärts derselben angeordnet ist. Das Flügelprofilteil
ist eine schräge Rippe, die sich oberhalb
der äußeren Oberflächen der Kappe radial erstreckt. Das
Flügelprofilteil bewirkt zusammen mit den Flanschen,
daß die Dampfströmung, die zwischen ihnen aufgefangen
wird, zurück in den Arbeitskanal der Turbine
gepumpt wird. Ein radialer Drainage
schlitz unmittelbar stromaufwärts des ersten Flansches
ist erforderlich, wenn das axial längs der inneren
Oberfläche des Mantels strömende Wasser daran gehindert
werden soll, in den Arbeitskanal einzutreten. Es wird
deshalb etwas Dampfströmung geopfert. Trotz des Vorhan
denseins der Flansche werden durch die Pumpwirkung,
die durch die schrägen Flügelprofilteile erzeugt wird,
die gleichmäßigen Stromlinien der Hauptströmung des
Dampfes durch den axialen Arbeitskanal gestört, wodurch
der Wirkungsgrad der Turbinenstufe verringert wird. Die
ser Wirkungsgradverlust ist ein Ergebnis der umgekehr
ten Dampfströmung, die durch die Pumpwirkung des Flü
gelprofilteils verursacht wird. Außerdem kann die Pump
wirkung die gleichmäßige Wasserströmung an der inneren
Oberfläche beeinflussen, so daß das Wasser die Ober
fläche verlassen und auf die Turbinenlaufschaufeln auf
treffen kann.
Bei anderen bekannten Vorrichtungen werden übliche La
byrinthdichtungen in dem radialen Spalt benutzt (DE-19 33 132 U). Bei
diesen Vorrichtungen haben die Kappen eine oder mehrere
radiale Rippen, die mit nach innen vor
stehenden Flanschen an der inneren Oberfläche des Man
tels zusammenwirken und eine Labyrinthdichtung für die
Turbinenstufe ergeben. Die nach innen vorstehenden
Flansche erfordern, wie weiter oben dargelegt, einen
radialen Feuchtigkeitsentziehungsschlitz unmittelbar
stromaufwärts der Flansche.
Es ist Aufgabe der Erfindung, für eine Dampfturbine eine
einfach aufgebaute Spaltdichtung zu schaffen, durch die der
Wirkungsgrad erhöht wird.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des
Patentanspruchs 1 gelöst.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist in dem
Unteranspruch beansprucht.
Mit der Erfindung wird insbesondere der Vorteil erzielt,
daß der Drainageschlitz
beseitigt und deshalb die Dampfströmung in
den zugeordneten Stufen der Turbine nicht verringert wird,
wodurch diese Stufen mit besserem Wirkungsgrad ar
beiten können.
Weiter wird in vorteilhafter Weise eine Rippenkappe oder
ein Rippendeckstück mit einer einzigen Rippe vorgesehen,
die sich von den Spitzenteilen der Laufschaufeln
aus radial nach außen erstreckt und dadurch den
Dichtstreifen und den Drainageschlitz
eliminiert und eine potentielle axiale Fehlausrich
tung, die zwischen den Dichtstreifen und den Spitzen
oder Kappen der Laufschaufeln auftreten könnte, mini
miert. Dabei sind die
radial äußeren Ränder der Rippen in unmittelbarer
Nähe der inneren Oberfläche des Mantels,
der den Rotor umgibt, und bilden
die einzige Behinderung für die Dampfströmung durch den
radialen Spalt zwischen der äußeren Oberfläche der
Kappe und der inneren Oberfläche des Mantels. Die Rip
pen bilden einen im wesentlichen durchgehenden, sich
radial erstreckenden Ring, der eine Dichtung zwischen
den Sätzen der Laufschaufeln bildet.
Die Erfindung wird nun anhand der Beschreibung und Zeichnung von
Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen weggeschnittenen Teil einer
radialen Seitenansicht einer be
kannten Vorrichtung, die einen
Auffangstreifen und einen radialen
Drainageschlitz
aufweist,
Fig. 2 einen weggeschnittenen Teil einer
Seitenansicht einer Vorrichtung gemäß einem
Ausführungsbeispiel der Erfindung, das eine Rippenkappe
aufweist,
Fig. 3 eine Teilaxialansicht einer Turbi
nenstufe, die eine Anzahl von Lauf
schaufeln mit zugeordneten Kappen
aufweist,
Fig. 4 eine radiale Draufsicht auf einen
Teilabschnitt der Laufschaufeln,
Kappen und Rippen,
Fig. 5 eine radiale Querschnittansicht
von drei Rippen und
Fig. 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei
der sich die Rippen nicht über die
äußeren radialen Spitzenteile der
Laufschaufeln erstrecken.
Fig. 1 zeigt insgesamt eine bekannte Vorrichtung. Die
Dampfströmung ist in den Fig. 1 und 2 durch einen Pfeil
angegeben. Die US-PS 4 335 600 zeigt eine geschnit
tene Ansicht einer Dampfturbine der hier in Fig. 1 dar
gestellten Art, und bezüglich näherer Einzelheiten
wird auf diese US-Patentschrift verwiesen. In den Fig. 1
und 2 ist zwar nur eine weggeschnittene radiale Sei
tenansicht dargestellt, es versteht sich jedoch, daß
die Turbine einen beschaufelten Rotor aufweist, von wel
chem hier nur der radial äußere Teil dargestellt ist.
Ein besseres Verständnis der Turbinenstufe ergibt sich
durch eine Betrachtung von Fig. 3, die einen Rotor 11
mit an einer Rotorwelle 15 befestigten Laufschaufeln 13
zeigt. Fig. 3 ist eine Teilaxialansicht eines Segments
der Turbinenstufe, die sich über 360° um die Rotorwelle
15 erstreckt. Die letztgenannte Ansicht stellt die Vor
deransicht der Turbinenstufe dar, weshalb sich hier
alle Zeichnungen auf diese Perspektive beziehen. Die
herkömmliche Turbine weist eine Anzahl von Stufen auf;
obgleich hier nur eine Stufe dargestellt ist,
gilt die Lehre der Erfindung für die meisten Stufen
der Turbine.
Gemäß Fig. 1 ist die Stufe, die eine Laufschaufel 12
aufweist, von einem koaxialen Mantel 14 umgeben. Ein
Leitapparat 10 ist stromaufwärts der Schaufel 12 ange
ordnet und Teil der Turbinenstufe. Der Leitapparat 10
leitet die Dampfströmung auf jede Laufschaufel 12. Der
Mantel 14 hat eine radial innere Oberfläche 16 und ei
nen radialen Drainage- bzw. Feuchtigkeitsentziehungsschlitz 18. Der
Schlitz beseitigt den Wasserfilm, der axial an der
Oberfläche 16 strömt, bevor das Wasser durch einen
Dichtstreifen 20 zu der rotierenden Laufschaufel 12
hin abgelenkt wird. Der Dichtstreifen 20 begrenzt,
wie weiter oben erwähnt, die Dampfströmung axial um
die radial ausgedehnten Spitzenteile der Laufschaufel
12 durch den radialen Spalt 22, würde aber Wasser
tröpfchen auf die eine hohe Geschwindigkeit aufweisen
den Spitzenteile der Laufschaufel 12 ablenken, wenn
der Schlitz 18 nicht unmittelbar stromaufwärts des
Streifens vorhanden wäre. Der Spalt 22 ist der radia
le Abstand zwischen dem Dichtstreifen 20 und den
Spitzenteilen der Laufschaufeln 12. Der Spalt 22 um
gibt den beschaufelten Rotor in Umfangsrichtung und koaxial.
Der Dichtstreifen 20 unterstützt zwar die Verringerung
der Dampfströmung durch den Spalt 22, etwas Dampf
strömung entweicht jedoch mit dem Kondensat des Dam
pfes durch den Drainageschlitz 18. Der Schlitz 18
ist notwendig, weil er den Wasserfilm beseitigt, be
vor die Strömung in den axialen Arbeitskanal der Tur
bine abgelenkt wird, und begrenzt infolgedessen die
Erosion der Laufschaufeln in dieser Stufe und gestat
tet dem Rotor und den Laufschaufeln, sich so frei wie
möglich zu drehen.
Fig. 2 ist im wesentlichen dieselbe Ansicht, d. h.
die weggeschnittene Seitenansicht einer Turbinenstu
fe gemäß der Darstellung in Fig. 1. Fig. 2 zeigt je
doch ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung. Ein Leitap
parat 30 stromaufwärts einer Laufschaufel 32 leitet
den Dampf auf die Laufschaufeln der Stufe, von der die
Laufschaufel 32 ein Teil ist. Ein Mantel 34 umgibt ko
axial den beschaufelten Rotor und hat eine innere Ober
fläche 35. Zum Begrenzen der Dampfströmung um die ra
dialen Spitzenteile der Laufschaufel 32
erstreckt sich nur eine Rippe 36 von der radial äu
ßeren Oberfläche einer Kappe radial nach außen (die
Kappe ist in der Ansicht in Fig. 2 nicht sichtbar).
Die radiale Ausdehnung der Rippe ist in Fig. 3 zu er
kennen, gemäß der sich eine Rippe 17 über den radial
ausgedehnten Teil 19 der Laufschaufel 13 hinaus er
streckt. Gemäß Fig. 2 befindet sich der radiale
Rand der Rippe 36 in unmittelbarer Nähe der
Oberfläche 35. Ein radialer Spalt 38 hat im wesentli
chen dieselben Abmessungen wie der in Fig. 1 darge
stellte Spalt 22. Die Abmessung des radialen Spalts 38
liegt beispielshalber bei der letzten Stufe einer Nie
derdruckturbine, die eine aktive Laufschaufellänge von
850 mm hat, in der Größenordnung von 7,6 mm.
Während des Betriebes der letzten Stufe einer Nieder
druckturbine wird der Wasserfilm, der axial über die
Oberfläche 35 in Fig. 2 strömt, praktisch nicht behin
dert, weil der Dichtstreifen eliminiert ist und die
einzige Behinderung der Dampfströmung durch den Spalt
die Rippen darstellen, die sich radial über die äu
ßere Oberfläche der Kappe hinaus erstrecken. Der Spalt
38 ist groß genug, um den normalen Strom von Wasser
an der Oberfläche 35 während des normalen Betriebes
der Turbinenstufe durchzulassen. Schließlich wird
bei beiden Vorrichtungen, die in den Fig. 1 und 2
gezeigt sind, das Kondensat des Dampfes durch eine
dafür vorgesehene Einrichtung in den Innenraum der
Auslaßhaube der Turbine geleitet, die in den Figuren
nicht dargestellt ist, sich aber stromabwärts der
letzten Turbinenstufe befindet, d. h. in den Fig. 1
und 2 rechts.
Fig. 4 zeigt eine radiale Draufsicht auf zwei Lauf
schaufeln 40, 42, die an ihren äußeren radialen Spit
zen durch eine Kappe 44 miteinander verbunden sind.
Eine ausführliche Beschreibung der Kappe 44, ihrer Be
ziehung zu den Spitzen der Laufschaufeln und der Be
triebseigenschaften dieser Kappe in bezug auf die Tur
bine als ganzem findet sich in der US-PS 3 302 925,
auf die bezüglich weiterer Einzelheiten verwiesen wird.
Die Kappe 44 hat eine Rippe 46, die von ihrer radial
äußeren Oberfläche 45 aus vorsteht. Die Rippe gleicht
den Rippen 36 und 17, die in den Fig. 2 bzw. 3 ge
zeigt sind. Die Rippe 46 erstreckt sich von der Um
fangsoberfläche radial nach außen, die durch die Kap
pen gebildet wird, welche eine entsprechende Anzahl
von Laufschaufelspitzen in einer Stufe einer Turbine
miteinander verbinden. Gemäß Fig. 4 ist die Rippe 46
tangential auf eine Rippe 48 auf einer benachbarten
Kappe 50 ausgerichtet. Ebenso ist die Rippe 46 tangen
tial auf eine Rippe 52 ausgerichtet, die Teil einer
benachbarten Kappe 54 ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung be
findet sich das vordere Ende 60 der Rippe 46 in unmit
telbarer Nähe des hinteren Endes 62 der Rippe 48. Die
Bezeichnungen vorn und hinten beziehen sich auf die
Drehrichtung, die in Fig. 4 durch einen Pfeil angege
ben ist. Auf gleiche Weise ist das hintere Ende der
Rippe 46 in unmittelbarer Nähe des vorderen Endes der
Rippe 52.
Die Rippe 46 bildet gemeinsam mit den Rippen 52, 48
und den übrigen Rippen, deren Anzahl der Anzahl der
Kappen entspricht, einen im wesentlichen durchgehen
den, sich radial erstreckenden Ring, der eine Dichtung
zwischen den Stufen der Turbine bildet. Diese Dichtung
hat den Vorteil, daß der Wasserfilm auf der inneren
Oberfläche des Mantels während seiner Strömung zu der
Auslaßhaube im wesentlichen ungestört bleibt. Die Rip
pen bilden gemäß der Darstellung in Fig. 3 einen sich
im wesentlichen in Umfangsrichtung erstreckenden Ring
21 um die Turbinenstufe, und ebenso bilden die radial
äußeren Oberflächen der Kappen ein Umfangsband oder
eine Umfangsoberfläche um die Stufe. Wenn eine Rippen
kappe auf den letzten Stufen einer Niederdruckturbine
benutzt wird, ist es nicht notwendig, den Kondensat
film zu beseitigen, der sich ansammelt und axial an
der inneren Oberfläche des Turbinenmantels strömt, da
die Rippe die einzige Behinderung für die Dampfströ
mung durch den radialen Spalt ist. Der Drainage
schlitz ist daher unnötig und kann deshalb
eliminiert werden. Da die Abmessungen des radialen
Spalts 38 gemäß Fig. 2 den Abmessungen des radialen
Spalts 22 der bekannten Vorrichtungen gemäß Fig. 1
gleichen, ergibt sich eine Verbesserung des Wirkungs
grades der Turbinenstufe durch die geschätzte Einspa
rung von 0,6% der Gesamtdampfströmung durch die Stufe.
Diese 0,6% stellen den geschätzten Verlust an Dampf
strömung dar, die durch den radialen Drainage
schlitz 18 hindurchgeht, der in Fig. 1 darge
stellt ist. Durch die Einsparung von 0,6% der Dampf
strömung ergibt sich eine Erhöhung des Wirkungsgrades
der Turbinenstufe und der Turbine insgesamt.
In ihrer bevorzugten Ausführungsform ist die Rippe 46
ein integraler Teil der Kappe 44. Da sich die Lauf
schaufeln in dieser Turbinenstufe aufgrund von Wär
meausdehnung radial ausdehnen können oder aufgrund
von mechanischen Reaktionen, die im Betrieb der Turbi
ne manchmal auftreten, radial bewegen können, kann
die Rippe aus einem relativ abschleifbaren Material
hergestellt werden, das sich "abreibt", wenn der be
schaufelte Rotor bei der Drehung geringfügig von der
normalen Achse abweichen und an dem Mantel "reiben"
sollte. In dieser Hinsicht könnten die Rippen im
Vergleich zu dem Material des Mantels aus einem ab
schleifbaren Material bestehen. Die Mittellinie der
Turbinenstufe bewegt sich, wie weiter oben erwähnt,
während des Betriebes aufgrund der Wärmeausdehnung
des Rotors. Die hier beschriebene Vorrichtung, die
Kappen mit einer einzelnen Rippe aufweist, wird durch
die Axialbewegung der Mittellinie der Stufe nicht be
einflußt. Außerdem bilden die Rippen eine Dichtung
für jede Turbinenstufe, in der Wasser an der inneren
Oberfläche des diese Turbinenstufe umgebenden Mantels
fließt.
Fig. 5 zeigt mehrere Querschnittansichten einer Rippe
nach der Erfindung.
Die geometrische Form der Rippe ist ein wichtiger Ge
sichtspunkt, weil die Dampfmenge, die durch den radia
len Spalt strömt, in Beziehung zu dieser Rippenform
steht. Der radial äußere Rand der Rippe ist im
Vergleich zu der Basis der Rippe in der Nähe der Kappe
vorzugsweise relativ schmal. Weitere Merkmale beziehen
sich auf die Höhe der Rippe gegenüber der Breite ihrer
Basis, die Höhe gegenüber der radialen Spaltbreite im
stationären Zustand und die Breite des radial ausge
dehnten Randes der Rippe gegenüber der radialen Spalt
breite im stationären Zustand. Verhältnisse von 2,0,
1,7 bzw. 0,10 sind für die optimale Leistung einer Rip
pe als Dichtvorrichtung in einer Turbine mit einer ak
tiven Laufschaufellänge von 850 mm
theoretisch vorgeschlagen worden. Wenn die Turbinen
stufe in Betrieb ist, bewirken diese geometrischen
Merkmale einer einzelnen Rippe, daß die Dampfströmung
durch den radialen Spalt in einen radialen Zwischen
raum gedrückt wird, der kleiner als physikalisch vorhan
den ist. Diese Erscheinung ist Teil der Theorie, nach
welcher der engste Strahlquerschnitt hinter einer Blen
de auftritt, was auf dem Gebiet der Strömungstechnik
relativ bekannt ist. Die einzelne Rippe verringert die
Dampfströmung durch den radialen Spalt. Die Quer
schnittsformen einer Rippe, die optimal arbeitet, ba
sieren auf der Untersuchung der Fluidströmung durch ei
ne Drosselbohrung und anderer Dichtvorrichtungen gemäß
den Lehren der Strömungstechnik, weshalb die oben ange
gebenen Ergebnisse nur einen Bereich von Werten ange
ben. Genauer gesagt, die Höhe über der Basisbreite kann
sich mit anderen baulichen Parametern der Laufschaufeln
selbst verändern, es hat sich aber gezeigt, daß ein
Verhältnis zwischen 1,7 und 2,0 adäquat ist. Die Höhe
über der Spaltbreite kann größer oder gleich 1,7 sein,
wobei 2,0 ein nominelles Ziel darstellt, und die Rand
breite über der Spaltbreite kann kleiner oder gleich
0,1 sein. Eine einzige Rippe, die sich oberhalb jeder
Kappe erstreckt, ist wichtig, weil eine größere Anzahl
von Rippen nicht so viel Dampfströmung durch den radial
en Spalt wie nur eine Rippe pro Kappe hindurch läßt.
Außerdem ist eine einzige Rippe, die sich nicht radial
über die äußeren radialen Spitzenteile der Laufschau
feln hinaus erstreckt, nicht in der Lage, die Dampf
strömung auf hier beschriebene Weise zu bewahren.
Drei radiale Querschnittansichten von Rippen, die bei
der Erfindung benutzt werden können, sind in Fig. 5
gezeigt. Die dargestellten Rippen sind nicht die einzi
gen Rippen, die gemäß der oben beschriebenen Lehre der
Erfindung hergestellt werden können, sondern lediglich
Beispiele zur Veranschaulichung des Rippentyps, der in
der hier beschriebenen Umgebung einen guten Wirkungs
grad hat. Rippen 65a, 65b und 65c erstrecken sich ober
halb der äußeren radialen Kappenoberflächen 64a, 64b
bzw. 64c, wie es in den Fig. 5a, 5b bzw. 5c gezeigt ist.
Die Dampfströmung ist durch den Pfeil in Fig. 5 darge
stellt und veranschaulicht die Strömungsrichtung in
den Fig. 5a, 5b und 5c. In Fig. 5a hat die Rippe 65a
einen trapezförmigen Querschnitt, wobei eine stromab
wärtige Stirnfläche um ungefähr 40° gegen eine horizon
tale Bezugsebene abgewinkelt ist. Es hat sich gezeigt,
daß Neigungswinkel über 40° in diesem Beispiel günstig
sind. Fig. 5b zeigt die Rippe 65b, die eine relativ
breite Querschnittsbasis an der Oberfläche 64b aufweist
und von dieser relativ breiten Basis aus zu ihrem ra
dial ausgedehnten Rand hin zunehmend schmaler wird.
Die oberen Ränder der Rippen 65a, 65b und 65c sind ab
gestumpft. Die Rippe 65c, die in Fig. 5c gezeigt ist,
hat eine relativ gerade Wandoberfläche normal zu der
Richtung der Dampfströmung, einen abgestumpften radial
ausgedehnten Rand und eine relativ breite Basis an der
Oberfläche 64c, weshalb ihre Querschnittansicht von
ihrer Basis zu ihrem radial ausgedehnten Rand relativ
zunehmend schmäler wird. Diese drei Querschnittsformen
einer Rippe sind nicht die einzigen, die in den Ausführungsbeispielen der Erfin
dung verwendbar sind. Der Fachmann könnte viele unter
schiedliche Formen und Konfigurationen einer Rippe
festlegen, die sich von der äußeren Oberfläche einer
Kappe aus radial erstreckt und auf oben beschriebene
Weise arbeitet.
Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfin
dung. Eine Kappe 70 verbindet die Spitze einer Lauf
schaufel 72 mit der Spitze einer Laufschaufel 74. Eine
Kappe 76 und eine Kappe 77 verbinden benachbarte Lauf
schaufeln mit den Laufschaufeln 74 bzw. 72. Eine sich
radial erstreckende Rippe 78 steht über die äußere
Oberfläche der Kappe 70 vor und ist tangential auf
die Rippe 80. ausgerichtet, die an der Kappe 76 ange
formt ist, und auf die Rippe 81, die an der Kappe 77
angeformt ist. Gemäß Fig. 6 befindet sich das hintere
Ende der Rippe 80 nicht in der Nähe des vorderen Endes
der Rippe 78, d. h. das hintere Ende der Rippe endet
in der Nähe des äußeren Spitzenteils der Laufschaufel.
Ein Zwischenraum 82 trennt das hintere Ende der Rip
pe 80 von dem vorderen Ende der Rippe 78. Die Rippe
78 steht also nicht über den Spitzenteil der Lauf
schaufel 74 vor, sondern endet in der Nähe derselben,
und die Rippe 80 endet ebenso in der Nähe des Spit
zenteils der benachbarten Laufschaufel 74. Ein glei
cher Zwischenraum kann zwischen entsprechenden Rip
pen an benachbarten Kappen vorhanden sein, wie darge
stellt. Die Dampfströmung um den radial äußeren
Spitzenteil der Laufschaufeln und durch den Zwischen
raum ist in dieser weiteren Ausführungsform relativ
gering, weil der Zwischenraum 82 und gleiche Zwischen
räume längs des äußeren Umfangs der Stufe einen rela
tiv kleinen Teil des im wesentlichen durchgehenden,
sich radial erstreckenden Ringes ausmachen, der durch
die Rippen gebildet ist, die den Kappen in der Turbi
nenstufe zugeordnet sind. Die Dampfströmung durch den
Zwischenraum 82 wird wesentlich begrenzt, wenn der
Rotor in Betrieb ist.
Es können Kappen benutzt werden, die mit
den Laufschaufeln durch sich seitlich erstreckende
Zapfen verbunden sind, welche mit seitlichen Löchern
in den äußeren Spitzen der Laufschaufeln zusammen
passen, d. h. den spezifischen Kappen, die hier darge
stellt sind. Diese Kappen werden
typisch als Seiteneintrittskappen bezeichnet und sind
ausführlich in der US-PS 3 302 925 beschrieben, auf
die oben Bezug genommen worden ist. Bei weiteren Ar
ten von Kappen kann ebenfalls eine Rippe der hier beschriebenen
Art benutzt werden. Es kann auch
eine begrenzte Anzahl
von Laufschaufeln in einer Gruppe in einer Turbinenstufe
verbunden werden, wobei jedoch nicht sämt
liche gruppenweise zusammengefaßten Laufschaufeln
miteinander verbunden werden. Obgleich es Durchbrüche
oder Spalte in dem relativ durchgehenden, sich radial
erstreckenden Ring gibt, der durch die Rippen ge
bildet ist, drehen sich die Durchbrüche mit solcher
Geschwindigkeit, daß die axiale Dampfströmung durch
die Durchbrüche relativ minimal ist. Es ist auch möglich, daß
die Rippen und Kappen
nur den Laufschaufeln zugeordnet werden. Auf diese
Weise bilden die Kappen und Rippen einen integralen
Teil der Laufschaufeln.
Die Spaltdichtung gemäß den Ausführungsbeispielen der Erfindung kann auch zum Nachrüsten
von großen Dampfturbinen benutzt werden, weil
die Kappen und Rippen, die hier ausführlich beschrie
ben sind, den Stufen einer Niederdruckturbine hinzu
gefügt werden können, in denen der Dampf gesättigt
ist und ein Drainageschlitz nicht
ohne weiteres in dem bereits vorhandenen Turbinenmantel
ausgebildet werden kann.
Claims (2)
1. Spaltdichtung für eine Dampfturbine, die einen von
einem Mantel umgebenen Rotor mit Laufschaufeln aufweist,
die in Umfangsrichtung ausgerichtet und an dem Rotor
befestigt sind und an deren radial äußeren Spitzen jeweils
eine gerippte Laufschaufelkappe angeordnet ist, die die
radial äußeren Spitzen von zwei in Umfangsrichtung
benachbarten Laufschaufeln miteinander verbindet,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Mantel (34) eine axial durchgehende Innenfläche (35) ohne Drainageschlitze aufweist, an der ein Kondensatfilm ungehindert entlangströmen kann,
an jeder Laufschaufelkappe (44, 50, 54) eine einzige Rippe (17, 36, 46, 48, 52) aus abschleifbarem Material einstückig angeformt ist, die sich von der radial äußeren Oberfläche (45) jeder Laufschaufelkappe radial nach außen und über die radial äußeren Spitzen der Laufschaufeln hinaus erstreckt, wobei sich der radial äußere Rand der einzigen Rippe bis in die unmittelbare Nähe der Innenfläche (35) des Mantels (34) erstreckt und die Rippe die einzige Behinderung für die Dampfströmung durch den radialen Spalt (38) zwischen den äußeren Oberflächen (45) jeder Laufschaufelkappe und der Innenfläche (35) des Mantels (34) ist, und
jede Rippe in Umfangsrichtung zu den benachbarten Rippen ausgerichtet ist und jede Rippe zusammen mit den Rippen an den anderen Laufschaufelkappen einen im wesentlichen durchgehenden, sich radial erstreckenden Dichtungsring (21) bilden.
der Mantel (34) eine axial durchgehende Innenfläche (35) ohne Drainageschlitze aufweist, an der ein Kondensatfilm ungehindert entlangströmen kann,
an jeder Laufschaufelkappe (44, 50, 54) eine einzige Rippe (17, 36, 46, 48, 52) aus abschleifbarem Material einstückig angeformt ist, die sich von der radial äußeren Oberfläche (45) jeder Laufschaufelkappe radial nach außen und über die radial äußeren Spitzen der Laufschaufeln hinaus erstreckt, wobei sich der radial äußere Rand der einzigen Rippe bis in die unmittelbare Nähe der Innenfläche (35) des Mantels (34) erstreckt und die Rippe die einzige Behinderung für die Dampfströmung durch den radialen Spalt (38) zwischen den äußeren Oberflächen (45) jeder Laufschaufelkappe und der Innenfläche (35) des Mantels (34) ist, und
jede Rippe in Umfangsrichtung zu den benachbarten Rippen ausgerichtet ist und jede Rippe zusammen mit den Rippen an den anderen Laufschaufelkappen einen im wesentlichen durchgehenden, sich radial erstreckenden Dichtungsring (21) bilden.
2. Spaltdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippe (65b, 65c) einen
breiten Querschnitts-Basisteil an der radial äußeren
Oberfläche (64b, 64c) der Laufschaufelkappe hat und in ihrem Querschnitt von dem
Basisteil zu dem radial äußeren Rand hin zunehmend schmäler
wird.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3413628A1 DE3413628A1 (de) | 1984-10-25 |
| DE3413628C2 true DE3413628C2 (de) | 1996-09-19 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3413628A Expired - Lifetime DE3413628C2 (de) | 1983-04-25 | 1984-04-11 | Spaltdichtung für eine Dampfturbine |
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| CH (1) | CH666325A5 (de) |
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| FR (1) | FR2544792B1 (de) |
| GB (1) | GB2138892B (de) |
| IT (1) | IT1176082B (de) |
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- 1984-04-24 GB GB08410399A patent/GB2138892B/en not_active Expired
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: VOIGT, R., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 6232 BAD SODEN |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition |