DE340930C - Kino-Kopierapparat mit Zusammenpressen der Bildbaender durch Luftdruck - Google Patents

Kino-Kopierapparat mit Zusammenpressen der Bildbaender durch Luftdruck

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DE340930C
DE340930C DE1917340930D DE340930DD DE340930C DE 340930 C DE340930 C DE 340930C DE 1917340930 D DE1917340930 D DE 1917340930D DE 340930D D DE340930D D DE 340930DD DE 340930 C DE340930 C DE 340930C
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Germany
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wall
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DE1917340930D
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Bell and Howell Co
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/02Exposure apparatus for contact printing
    • G03B27/04Copying apparatus without a relative movement between the original and the light source during exposure, e.g. printing frame or printing box
    • G03B27/08Copying apparatus without a relative movement between the original and the light source during exposure, e.g. printing frame or printing box for automatic copying of several originals one after the other, e.g. for copying cinematograph film

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)
  • Holders For Sensitive Materials And Originals (AREA)

Description

In dem kinematographischen Kopierapparat nach der vorliegenden Erfindung werden die beiden Bildstreifen, die in bekannter Weise in Unterbrechung weiter geschaltet werden., während des Vorüberganges am Belichtungsfenster durch Druckluft zusammengepreßt.
Während das Andrücken des einen Filmes an den anderen unter Einwirkung von- Druckluft auf den erstgenannten Film1 bekannt ist,
to soll nach der Erfindung die Druckluft auf beide Bildstreifen oder Filme von der Außenseite einwirken. Um- dies möglich zu machen, ist der Raum am Bildfenster so mit Bezug auf die Filmdicke gehalten, daß die Filme von den Wänden des Raumes am Bildfenster entfernt gehalten werden, so daß ein Verkratzen der Filme ausgeschlossen ist. Die Zuführung dieser Druckluft findet längs der Führungswände für die Filme statt, und zwar auf der
ao den Filmen abgewendetem Seite. Die Druckluft tritt dann unter Vermittlung von Öffnungen auf die einander zugekehrten Seiten dieser Wände und damit auch in Richtung gegen den Film. Von den beiden Führungswänden für den Film ist die eine beweglich und die andere fest angeordnet; zur Zuführung der Luft in der festen Führungsplatte' dient ein Kanal, welcher sich in der Längsrichtung der Gehäusewand erstreckt, so daß die Zuführung der Druckluft durch diesen Kanal ununterbrochen stattfindet, auch wenn die Plätte zum besseren Zentrieren des Filmes eingestellt wird.
Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbeispiel dar, und zwar:
Fig. ι eine Vorderansicht eines solchen Kopierapparates,
Fig. 2 einen Längsmiittelschnitt nach 2-2,
Fig. 3 einen Querschnitt nach 3-3 der Fig. i.
Fig. 4 bis 9 zeigen Ansichten der Filmführungswände, und zwar ist Fig. 4 eine Rückwand, Fig. 5 und 6 sind Ansichten von entgegengesetzten Seiten einer anderen Wand, Fig. 7 und 8 sind Vorder- und Rückansicht einer einstellbaren'Platte in der Filmführung, und Fig. 9 ist ein Teilschnitt nach' 9-9 der Fig. 5·
Die Vorderwand 20 des Gehäuses besitzt bei 2i (Fig. Z) eine Öffnung für den Durchgang der Lichtstrahlen und unterhalb dieser Öffnung- ist eine lange Kammer 22 zur Aufnahme der Filmfördervorrichtung angeordnet. Der Abschluß dieser Kammer 22 erfolgt nach Fig. 2 und 3 durch eine Platte 23, die an seitliehen Führungsleisten 24 verschiebbar ist und an ihrem oberen Ende in Gegenüberstellung mit der Bohrung 21 eine Bohrung 25 aufweist. Eine Einstellung der Platte 23 nach auf- oder abwärts· erfolgt gemäß Fig. 1 und 2 durch eine Däumenschiebe, in welcher exzentrisch ein Zapfen 28 drehbar ist. Das eine Ende dieses Zapfens befindet sich bei 29 im Gestell 20 der Maschine, und der exzentrische Teil der Scheibe 27 durchsetzt eine Bohrung 26 der Platte 23. Der Zapfen wird durch die Feder 31 und Mutter 30 festgehalten, und durch Anhub oder Drehung der Stange 32 kann also die Platte 23 auf- oder abgeschoben werden.-
An dieser Platte 23 ist durch Vermittlung eines Scharniers eine Röhre 35 angeschjossen, in welcher die Hülse 36 sitzt. Um die Röhre 35 mit der Platte 23 zu verbinden, hat die Röhre nach Fig. 1 und 3 einen nach der Seite hinragenden Ansatz 34, der sich in Scharnierlappen nach links (Fig. 1) verlängert. Diese Scharnierlappen befinden sich zwischen den Scharnierlappen 33, die ihrerseits an der-Platte 23 befestigt oder 'einheitlich mit ihr ausgebildet sind. Es kann also eine Ausschwingung der Röhre 25 um dies Scharnier stattfinden.
Die Anordnung der Hülse 36 geht aus Fig. 3 hervor. Sie verlängert sich in Richtung gegen die Platte zu, über die Röhre 35 hinaus und läuft in einen Flansch 37 aus, an den sich eine Wandplatte 38 (Fig. 2) anschließt. Am äußeren Ende der Röhre sitzt nach Fig. 2 und 3 die Kappe 39 und eine den Einblick gestattende rote Glasplatte 40; nach Fig. 2 kann die Röhre 36 in der Röhre 35. gradlinig verschoben werden, zu welchem Zweck die Schraube 41 die Röhre 36 d'urchsetzt, und einen Schlitz der Röhre 35 durchdringt. Ein im rechten Winkel zur Schraube 41 stehender Ansatz 43 an der Röhre 36 kann in einem Schlitz der Röhre 35 verschoben werden und befindet sich in Berührung mit dem federbeherrschten Stift 43ff. Durch diese beiden Führungen bleibt die Rückwand der Hülse 36 stets nahe und parallel zur Ebene des durchziehenden Filmes.
Gleichzeitig mit der Filmschaltung wird die Hülse 36 etwas nach vorne und rückwärts bewegt und zu diesem Zweck befindet sich in dem Joch 34 (Fig. 3) ein von oben nach unten gehender Zapfen 46, um welchen ein Gestell 45 schwingbar ist. Ein Arm dieses Gestelles dringt in eine entsprechend unterschnirtene Nut 47 der Hülse ein und wenn eine Ausschwingung des Gestelles 45 stattfindet, so wird auch die Hülse 36 in dier Röhre 35 nach vorne und rückwärts geschoben und so dem Film genähert oder von ihm entfernt. Zur Einstellung dieser Ausschwingung, der Hülse 36 dient die in Fig. 3 angedeutete Stellschraube 57, die durch eine Mutter 58 in der eingestellten Lage gesichert ist. Die Ausschwingung des Gestelles 45 erfolgt durch einen Mechanismus, der nicht den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet. Es sei jedoch bemerkt, daß mit einem senkrechten Stift 50 des Gestelles 45 ein gegabelter Arm 49 verbunden ist, und daß dieser gegabelte Arm nach Fig. 3 unter Vermittlung eines Hebels 48 mit der Filmschaltung in Verbindung ist.
Die in Fig. 1 angedeutete Schraube 63, die
von der Feder 62 umschlossen wird, ist mit einem Haken 64 derartig verbunden, daß durch diesen Haken das Röhrengestell 34, 35 verriegelt gehalten wird, so diaß also die Verschiebung der Hülse 36 im Innern ohne Beeinflussung dieses Gestelles stattfinden kann.
Die eben beschriebenen Teile bilden nicht den Gegenstand der Erfindung und sind nur zur Erläuterung der wechselseitigen Lage dieser Teile mit Bezug auf den Pfad des Filmes erwähnt.
Die Druckluft, durch welche die beiden Filme aneinandergepreßt werden sollen, wird auf beliebige Weise in das Lampengehäuse (Fig. 2 ) eingeleitet, und fließt von diesem Lampengehäuse durch einen in Fig. 2 angedeuteten Kanal 67 in die Hülse 36 hinein. Es wirkt also durch den Zufluß aus diesem Kanal auf die andere Filmseite. Die Hülse 36 hat nahe ihrem rückwärtigen Ende mehrere Bohrungen 68, die mit einer ringförmigen Kammer 69 in Verbindung stehen, und diese Kammer der Hülse 36 schließt sich wiederum an eine Kammer 70 und deren Verlängerung 71 in der. Platte 38 am rückwärtigen Ende der Hülse 36 an. Fig. 7 und -8 zeigen die Einzelheiten dieser Platte, von der Aussparung 71 aus (Fig. 8) gehen Öffnungen 74 auf die entgegengesetzte Seite der Platte, während von der Aussparung 70 Öffnungen JJ ebenfalls durch die Platte hindurchgehen. Die oberen öffnungen J7 stehen in Verbindung mit Einschnitten 75 an der Rückwand dieser Platte, während die Bohrungen 74, die sich vom Ausschnitt 71 aus erstrecken, mit Vertiefungen 72 (Fig. 7) an der Rückwand in Verbindung stehen. Zwischen den Aussparungen 71 und 70 auf der Vorderseite und zwischen den Aussparungen 72 und 75 auf der Rückseite dieser Platte ist sie mit Rippen 79 ausgerüstet, die sich von der Oberkante der Durchbrechung 78 zur Unterkante erstrecken, um auf diese Weise die Platte zu versteifen. Es geht also die Luft aus dem Lampengehäuse 65 durch den Kanal 67 in die Züge 68 und 69 der Hülse 36 und von diesen ■ Zügen in die Ausschnitte 70 und 71 der Platte 38, um durch diese Platte hindurch auf die eine Seite des Filmes einzuwirken. Da diese Platte 38 mit der Hülse 36 verbunden ist, und da die Hülse während der Schaltung des Filmes beständig hin und her geschoben wird', so ist im nachstehenden die Platte 38 als bewegliche Platte bezeichnet.
In Gegenüberstellung mit dieser beweglichen Platte befindet sich eine in die Wand 23 eingelassene Platte 80 (Fig. 2). Die feststehende Platte 80 hat bei 81 eine Durchtrittsöffnung für die Lichtstrahlen, und nach Fig. 5 und 6 hat diese Platte bei 83 Schlitze, durch welche sich die Zinken jener Gabel .erstrecken, die den Film schalten. In der vom Film abgewendfeten Seite der Platte befindet sich bei 84 eine seichte Aussparung (Fig. 6), die in ihrem oberen Teile und in ihrem unteren Teile brei-
ter ist als in der Mitte. Ein Flansch 85 umschließt die BelichtungsöffnungSi. Bohrungen 86 und 87 entsprechend den Bohrungen TJ und 74 der beweglichen Platte 38 sind in der feststehenden Platte 80 angeordnet, und um den Zutritt der Druckluft vom Gehäuse 65 durch die öffnungen 86 und 87 zu verhindern, ist die dem Gehäuse 65 zugekehrte Seite der Platte 80 durch eine Platte 88 abgedeckt, deren Ausbildung aus Fig. 4 hervorgeht, und welche ebenfalls in der Durchbrechung 82 der Wand 23 ruht. Diese Platte 88 hat natürlich bei 89 eine Öffnung, um die Belichtungsstrahlen gegen den Film durchströmen zu lassen. In Gegenüberstellung mit den Aussparungen 75 der beweglichen Platte 38 befinden sich an der festen Platte 80 die Aussparungen 93 (Fig. 2), denen auf der Rückseite der Platte die Aussparungen 84 entsprechen, ebenso sind auf der unteren Hälfte der rückwärtigen Seite der Platte 80 die Aussparungen 93 angeordnet, und diese Aussparungen 93 werden voneinander durch Rippen 94 getrennt, während die Aussparungen 91 durch Rippen 92 getrennt werden. Führungsrollen 95 und 96 an diesen Platten dienen dazu, die Einführung der Filme zu den beiden Platten zu erleichtern.
Das Lampengehäuse 65 steht durch einen Kanal 98 (Fig. 1, links) mit der Vorderfläche der Platte 80 in Verbindung. Die Ausströmungsöffnung wird jedoch· durch eine Haube 99 abgedeckt, und in dieser Haube befindet sich an der der Platte 80 zugewendeten Seite eine dreieckige Aussparung ioo, von welcher aus die Luft auf den Längsschlitz 101 der Platte 80 übertritt. Dieser Längsschlitz ist, wie aus Fig. 6 hervorgeht, ebenso breit, als der untere Teil der Aussparung 84, so daß also bei der Einstellung der Wand 23 und der dadurch bedingten Verstellung der Platte 80 die Luftzufuhr nicht unterbrochen wird.
Es geht also daraus hervor, daß die Luft beim Durchgang des Filmes von beiden Seiten aus auf die beiden Filme wirkt, und' daß die Luftzufuhr von den den Führungswänden zugehörigen, dem Filme abgewendeten Seiten aus stattfindet. Ein Verkratzen des Filmes bei dieser Bewegung oder beim Anhalten des Filmes ist also ausgeschlossen.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Kinematographischer Kopierapparat, bei dem die beiden Bildbänder während ihres Stillstandes im Bildfenster durch Druckluft zusammengepreßt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckluft auf die Außenseiten jedes Filmes wirkt.
2. Kopierapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bildfensterraum derartig unter dem Einfluß der Druckluft steht, daß die Filme während ihrer Bewegung an der Belichtungsöffnung vorbei durch die Druckluft von den Wänden des Raumes entfernt gehalten werden.
3. Kopierapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Druckluft den Filmführungswänden (80, 38) in Richtung auf den einander abgewendeten Seiten zugeleitet wird, und daß sie durch öffnungen (74; 77 bzw. 86, 87) auf die einander zugekehrten Seiten jener Wände und damit auch in Richtung gegen den Film überführt wird.
4. Kopierapparat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der festen Führungsplatte (80) die Luft durch einen Kanal (103) in der Gehäusewand (23) zugeführt wird, der sich in der Längsrichtung der Wand erstreckt, um die Luftzufuhr auch aufrechtzuerhalten, wenn die feste Führungsplatte (80) in bekannter Weise zum Zentrieren des Bildes in der Wand verschoben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1917340930D 1917-04-28 1917-04-28 Kino-Kopierapparat mit Zusammenpressen der Bildbaender durch Luftdruck Expired DE340930C (de)

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DE340930T 1917-04-28

Publications (1)

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DE1917340930D Expired DE340930C (de) 1917-04-28 1917-04-28 Kino-Kopierapparat mit Zusammenpressen der Bildbaender durch Luftdruck

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DE (1) DE340930C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1497425B1 (de) * 1964-10-13 1971-04-29 Comitetul De Stat Pentru Cultu Bildkanal fuer intermittierend und mit staendigem Luftdruck arbeitende Filmkopiermaschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1497425B1 (de) * 1964-10-13 1971-04-29 Comitetul De Stat Pentru Cultu Bildkanal fuer intermittierend und mit staendigem Luftdruck arbeitende Filmkopiermaschinen

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