DE340876C - Achslager fuer Eisenbahn- und aehnliche Fahrzeuge mit Kugel- oder Rollenlaufringen - Google Patents
Achslager fuer Eisenbahn- und aehnliche Fahrzeuge mit Kugel- oder RollenlaufringenInfo
- Publication number
- DE340876C DE340876C DE1920340876D DE340876DD DE340876C DE 340876 C DE340876 C DE 340876C DE 1920340876 D DE1920340876 D DE 1920340876D DE 340876D D DE340876D D DE 340876DD DE 340876 C DE340876 C DE 340876C
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- DE
- Germany
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- ring
- ball bearing
- ball
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- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61F—RAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
- B61F15/00—Axle-boxes
- B61F15/12—Axle-boxes with roller, needle, or ball bearings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Rolling Contact Bearings (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 21. NOVEMBER 1921
REICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 340876 KLASSE 2Od GRUPPE 15
Nordiska Kullager Aktiebolaget in Göteborg, Schweden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. September 1920 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund
der Anmeldung in Großbritannien vom \i. Dezember 1919 beansprucht.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Neuerungen an Achs-buchsen für Eisenbahnen
und ähnliche Fahrzeuge, und zwar vorzugsweise auf Achsbuchsen mit Antifriktionskugel-
oder Rollenlagern. Die Erfindung bezieht sich auf eine gewisse Kombination an
sich bekannter Anordnungen, um ein verbessertes und billigeres Erzeugnis zu erhalten,
das außerdem leichter zu reparieren ist.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt
und bedeutet
Fig. i einen senkrechten Längsschnitt durch ein Achslager,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B, wobei die linke Hälfte die Rückansicht des
Lagers darstellt.
Das Achslager besteht im wesentlichen aus einem Gehäuse ι mit zylindrischer Innenform
und einem Deckels, welcher einen dichten Abschluß nach außen und gegen den HaIszapfen
6 herbeiführt. Innerhalb des Gehäuses liegen zwei Antifriktionskugel- oder Rollenlager
3, welche auf dem Achsschenkel 6 sitzen und voneinander durch einen inneren und
einen äußeren Ring 5 bzw. 4 getrennt sind. Die beiden Lager sind so einmontiert, daß ihre
Seitenflächen gegen passende Arbeitsflächen im Innern des Gehäuses anliegen. Der eine
der Innenringe lehnt sich gegen die ringförmige Schulter 11 und der Nachbarring gegen
einen Ring 9 an, welcher innerhalb des Gehäuses auf den Deckel 2 zu liegt. Der eine der
inneren Kugellagerringe des an erster Stelle genannten Lagers stützt sich gegen eine Mutter
7, welche auf dem äußersten Halszapfen aufgeschraubt ist, während sich der Innenring
des Nachbarlagers wiederum an einen Ring 10 des Halses 12 anlehnt. Die Beilage 9
ist mehrteilig ausgeführt, um leichter herausgenommen werden zu können, während sie in
der Dicke stärker ist als der Raum zwischen der inneren Begrenzungsfläche des Ringes 10
und der Innenfläche des Deckels 2. Das Auseinandernehmen des Lagers geschieht wie
nachstehend beschrieben. Das Gehäuse 1 wird zunächst dadurch entfernt, indem man den
Deckel 2 löst und das Gehäuse von den eigentlichen Lagern dadurch ablöst, daß man es in
Fig. ι nach links zieht. Die Mutter 7 wird alsdann gelöst und hierauf die Kugellagerlaufringe
samt ihren Zwischenringen nach links abgezogen, wobei an letzter Stelle die Ringe 9 und 10 und schließlich der Deckel 2 in
derselben Richtung abgenommen werden. Sollten bei diesem A'organget die Kugellagerlaufringe
zu fest auf dem Halszapfen sitzen, so wäre es unmöglich, sie ohne Gewalt abzuziehen.
In diesem Falle übt man auf den Deckel 2 einen Druck aus, der sich auf den Ring 9 äußert und so unter Vermittlung des
Ringes 4 auf den äußeren Laufring überträgt. Sitzen andererseits die inneren Laufringe zu
fest auf dem Zapfenlager, so würden dieselben beim Abziehen durch eine ungebührende
Druckäußerung leicht zerbrechen. Aus diesem Grunde ist der Ring 9 geteilt, so daß zwisehen
dem Deckel 2 und dem zunächstliegenden Kugellageraußenring ein freier Raum geschaffen
werden kann, indem man den Ring 9 entfernt, so daß jetzt der Deckel 2 gegen den Ring 10 gedrückt werden kann. Dieser Druck
auf den Deckel 2 wird also durch den zusätzlichen Ring 10 auf den inneren Kugellagerlaufring
übertragen, so daß derselbe mühelos von seinem Halszapfen entfernt werden kann. Durch diese Einrichtung werden die bei ahnliehen
Lagern auftretenden Übelstände vermieden. .
Eine weitere Neuerung besteht auch noch darin, daß ein unnötiges· Auseinandernehmen
der Lager dann vermieden werden kann, wenn die Eisenbahnräder z.B. neu abgedreht werden
sollen. Um dies ohne Abnahme der Lager tun zu können, versieht man die Achsbuchse an
ihrem vorderen Ende mit einem kleinen Dekkel 8. Nach dessen Entfernung kann die
Achse ohne weiteres, ohne Entfernung der Achsbuchsen auf die Drehbankspitzen, aufgesetzt
werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Achslager für Eisenbahn- und ähnliche Fahrzeuge mit Kugel- oder Rollenlauf ringen, welche durch eingelegte Zwischenringe und eine auf das Ende des Achsschenkels aufgeschraubte Mutter an Ort und Stelle gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den einen Kugellagerlaufring und den Achsbuchsendeckel ein innerer ungeteilter und ein äußerer geteilter Hilfsring (10,9) eingelegt ist, während die beiden paarweise vorhandenen Kugellagerlaufringe durch einen eingelegten Innen- bzw. Außenring (5,4) getrennt sind, so daß nach Lösen der Mutter (7) und Herausnahme des geteilten Ringes (9) ein Abziehen der Kugellagerläufringe dadurch erfolgt, daß der auf den Deckel ausgeübte Druck durch Vermittlung des Hilfsringes (10) sich auf die übrigen Kugellagerlaufringe überträgt, während "beim Belassen des Ringes (9) sich ein gleicher Druck auf den Lagerdeckel auf die äußeren Kugellagerlaufringe äußert.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB340876X | 1919-12-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE340876C true DE340876C (de) | 1921-11-21 |
Family
ID=10361218
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920340876D Expired DE340876C (de) | 1919-12-12 | 1920-09-14 | Achslager fuer Eisenbahn- und aehnliche Fahrzeuge mit Kugel- oder Rollenlaufringen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE340876C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE959373C (de) * | 1953-07-05 | 1957-03-07 | Kugelfischer G Schaefer & Co | Rollenachslager, insbesondere fuer vollspurige Schienenfahrzeuge |
-
1920
- 1920-09-14 DE DE1920340876D patent/DE340876C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE959373C (de) * | 1953-07-05 | 1957-03-07 | Kugelfischer G Schaefer & Co | Rollenachslager, insbesondere fuer vollspurige Schienenfahrzeuge |
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