DE340650C - Beschickungsvorrichtung fuer Azetylenapparate - Google Patents

Beschickungsvorrichtung fuer Azetylenapparate

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DE340650C
DE340650C DE1920340650D DE340650DD DE340650C DE 340650 C DE340650 C DE 340650C DE 1920340650 D DE1920340650 D DE 1920340650D DE 340650D D DE340650D D DE 340650DD DE 340650 C DE340650 C DE 340650C
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DE1920340650D
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H15/00Acetylene gas generators with carbide feed, with or without regulation by the gas pressure
    • C10H15/06Acetylene gas generators with carbide feed, with or without regulation by the gas pressure with automatic carbide feed by valves

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Description

  • Beschickungsvorrichtung für Azetylenapparate. Die Zuführung des Karbides bei Azetylengaserzeugungsapparaten nach der Bauart »Karbid ins Wassercc erfolgt durch Beschickungsvorrichtungen.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Beschickungsvorrichtung für Azetylengaserzeugungsappa.rate, bei. welcher Karbidbehälter, Abschlußorgan, Fallrohr und Entwicklungskammer mit Rost ein Ganzes bilden, welche, beeinflußt durch den Auf- und Niedergang der Gasglocke, um eine horizontale Achse schwingen kann, und bei welcher das Abschlußorgan eine frei pendelnde Fingerklappe, zum Ganzen gehörig, darin derart aufgehängt ist, daß dieselbe, beeinflußt durch die Schwerkraft und der sich drehenden Beschickungsvorrichtung, je nach deren Drehsinn öffnet oder schließt.
  • Fig. z ist ein Schnitt durch die Beschickungsvorrichtung und den Azetylengaserzeugungsapparat. Fig. 2 ist ein teilweiser Schnitt durch die Beschickungsvorrichtung, welcher besonders das Abschlußorgan zeigen soll.
  • In der Zeichnung bedeutet a den Karbidbehälter, b den Verschlußdeckel des Einfüllschachtes, c die Fingerklappe, bestehend aus einzelnen Fingern d, e den Drehpunkt der Finger, f die horizontal gelagerten Zapfen, um welchen die Beschickungsvorrichtung schwingen kann, g das Fallrohr, lt die Entwicklungskammer mit Rost, i Wasserumlauflöcher, k ein Gasfänger, l das Gasleitungsrohr, welches in den Raum der Gasometerglocke na, kurz Gasglocke genannt, mündet, n ist ein Gegengewicht zum Außerbetriebsetzen der Beschickungsvorrichtung, o ist eine Kurvenbahn für die Steuerungsrolle Fig. x zeigt die Beschickungsvorrichtung während des Betriebes. Die Rolle P liegt an der Gasglocke m an; hierdurch wird die Beschickungsvorrichtung in einer solchen Lage gehalten, daß. die Finger d der Fingerklappe c durch die Schwerkraft gegen die Kante q gedrückt werden; damit ist die Klappe geschlossen und kann kein Karbid aus dem Behälter a in die Entwicklungskammer h fallen. Sinkt nun die Gasglocke m, dann kommt eine Stellung, in welcher die Rolle p auf die Kurvenbahn o gelangt und die ganze Beschickungsvorrichtung fängt an, sich in der Richtung des Pfeiles r zu bewegen. Die Finger d bleiben infolge der Schwerkraft in Richtung dieser Kraft, weil sie frei beweglich an dem Drehpunkt c aufgehängt sind, hängen; dabei vergrößert sich der Abstand zwischen den Fingern d und der Kante q, die Klappe öffnet sich, und zwar immer mehr, je tiefer die Glasglocke sinkt. Dementsprechend, wie sich die Klappenöffnung vergrößert, fällt immer mehr Karbid aus dem Karbidbehälter a durch das Fallrohr g in die Entwicklungskammer lt,- woselbst das Karbid sofort vergast und durch das Steigrohr L in den Raum der Gasglocke m gelangt. Die Gasglocke in beginnt dann sofort zu steigen, wobei die Klappe c anfängt zu schließen und wieder ganz geschlossen ist, wenn die Steuerungsrolle p die Kurvenbahn o verläßt. Dieses Spiel wiederholt sich bei jedesmaligem Sinken der Gasglocke von neuem. Die Bewegung der Entwicklungskammer h mit Rost mit der Beschickungsvorrichtung und der hierdurch bedingten jedesmaligen Schrägstellung bei jeder Beschickung trägt zur Reinigung derselbeil von Karbidschlamm und etwaiger Verunreinigungen des Karbides bei. An geeigneter Stelle, z. B. bei i, sind Löcher in die Entwicklungskammer gebohrt, wodurch, hervorgerufen durch die vorwärts dringenden Gasblasen, ein Wasserumlauf in der Entwicklungskammer eintritt, wobei der Karbidschlamm aus der Entwicklungskammer getrieben und fortwährend neue Wasser' an das vergasende Karbid herantritt. Etwaige Gasblasen, welche durch irgendeinen Umstand durch die Löcher i austreten könnten, werden vom Gasfänger k aufgefangen und der Entwicklungskammer zurückgegeben. Bei Neufüllung und Außerbetriebsetzung der Beschickungsvorrichtung wird das Gegengewicht st angehängt, welches so bemessen ist, daß die Beschickungsvorrichtung immer in Richtung des Pfeiles s herumgezogen wird, wodurch die Klappe geschlossen bleibt.
  • Die punktiert angedeutete Rollenstellung entspricht der untersten Gasglockenstellung; dabei zeigt die punktierte Fingerklappe ihre größte Öffnung und das ebenfalls punktierte Fallrohr nebst Entwicklungskammer seine äußerste Stellung. Die Klappe hängt in Wirk-_ lichkeit senkrecht nach unten und ist hier nur deshalb schräg eingezeichnet, um die Zeichnung nicht undeutlich zu machen und um zu zeigen, welcher größter Zwischcnraum zwischen der Kante q und der Klappe c entsteht, wenn die Gasglocke na ganz unten angekommen ist, denn der Drehpunkt e der frei beweglich an diesem Drehpunkt aufgehängten Klappe c verschiebt sich bei der Drehung der Beschickungsvorrichtung in Richtung des Pfeiles y in der Richtung dieses Pfeiles, die Klappe hängt aber infolge ihres Gewichtes und der freien Beweglichkeit um den Drehpunkt e senkrecht nach unten; zu gleicher Zeit entfernt sich auch die Kante q von der Klappe c, als Folge der Drehung der ganzen Beschickungsvorrichtung, so daß ein Zwischenraum zwischen Klappe c und der Kante q entsteht, wo das Karbid alsdann hindurchfallen kann. Die punktierten Stellungen werden nur bei ganz geleertem Karbidbehälter erreicht; sonst schwingt die Beschickungsvorrichtung je nach Gasverbrauch kürzer oder weiter innerhalb der Grenzen der gezeichneten Betriebsstellung und der punktiert gezeichneten Grenzstellung hin und her.
  • Im Gegensatz zu bekannten Beschickungsvorrichtungen mit mehr oder weniger verwickelten und empfindlichen Steuerungsteilen und Abschlußorganen weist diese Beschickungsvorrichtung das Minimum an beweglichen Teilen und das einfachste Abschlußorgan auf; auch werden die Bedingungen der Verriegelung der Beschickungsvorrichtung während des Betriebes hier zugleich mit der Steuerungsrolle erledigt. Ein Nachfüllen des Karbidbehälters während des Betriebes ist ohne weiteres möglich und so ein ununterbrochener Betrieb des Gaserzeugers gewährleistet. Ein weiterer Vorteil das Apparates ist ferner durch den Wasserumlauf in der Entwicklungskammer gewonnen, 'wodurch eine schnelle und kalte Vergasung des Karbides mit allen ihren Vorteilen erreicht ist.
  • Die Verwendung der Beschickungsvorrichtung beschränkt sich nicht nur auf solche Apparate, bei welcher Beschickungsvorrichtung und Gassammler zu einem Ganzen vereinigt sind, vielmehr känn dieselbe auch vorteilhaft mit getrenntem Entwickler benutzt werden. Die Steuerung der Bescbickungsvorrichtung kann auch bei dieser Anordnung durch die Gasglockenbewegüng unter Benutzung eines Übertragungsmittels erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUcH: Beschickungsvorrichtung für Azetylengaserzeugungsapparate, bei welcher Karbidbehälter, Abschlußorgan, Fallrohr und Entwicklungskammer mit Rost ein Ganzes bilden, welches beeinflußt durch den Auf-und Niedergang der Gasglocke um eine horizontale Achse schwingen kann, dadurch gekennzeichnet, daß das Abschlußorgan, eine frei in der Beschickungsvorrichtung pendelnd aufgehängte Fingerklappe, unter dem Einfluß der Schwerkraft bei eintreten-` der Drehung der Beschickungsvorrichtung je nach deren Drehsinn die Karbidausfallöffnung öffnet oder schließt.
DE1920340650D 1920-12-09 1920-12-09 Beschickungsvorrichtung fuer Azetylenapparate Expired DE340650C (de)

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