DE340313C - Zum Erfassen und Drehen von kantigen oder runden Gegenstaenden (z. B. Muttern, Rohren o. dgl.) dienendes Werkzeug - Google Patents

Zum Erfassen und Drehen von kantigen oder runden Gegenstaenden (z. B. Muttern, Rohren o. dgl.) dienendes Werkzeug

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DE340313C
DE340313C DE1919340313D DE340313DD DE340313C DE 340313 C DE340313 C DE 340313C DE 1919340313 D DE1919340313 D DE 1919340313D DE 340313D D DE340313D D DE 340313DD DE 340313 C DE340313 C DE 340313C
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DE1919340313D
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WILH HUECKINGHAUS FA
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B13/00Spanners; Wrenches
    • B25B13/10Spanners; Wrenches with adjustable jaws
    • B25B13/12Spanners; Wrenches with adjustable jaws the jaws being slidable
    • B25B13/14Spanners; Wrenches with adjustable jaws the jaws being slidable by rack and pinion, worm or gear

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Spanners, Wrenches, And Screw Drivers And Accessories (AREA)

Description

  • Zum Erfassen und Drehen von kantigen oder runden Gegenständen Gegenstand der Erfindung ist ein zum Erfassen und Drehen von kantigen oder runden Gegenständen (z. B. Muttern, Rohren o. dgl.) dienendes Werkzeug mit zwei gelenkig verbundenen, je eine Greifbacke tragenden Schäften, deren Gelenkzapfen außerhalb des die feste Backe tragenden Schaftes und innerhalb der senkrechten Projektionen der wirksamen Backenflächen an einem auf seiner ganzen Länge am Schaft der festen Backe verstellbar geführten Schieber angeordnet ist. Bei den bekannten Werkzeugen dieser Art läßt die Anordnung und Ausbildung des die bewegliche Backe tragenden Schaftes nur eine geringe Schwingbewegung desselben zu, welche gerade ausreicht, um nach Schließung des Zangenmaules durch Zusammendrücken der Schäfte einen besonderen Klemmdruck zu erzeugen. Das Öffnen und Schließen des Zangenmaules kann dagegen ausschließlich nur durch Verstellung des die bewegliche Backe tragenden Schiebers am Schaft der festen Backe erfolgen, was umständlich und zeitrau-- bend ist. Dieser Mangel tritt besonders dann in die Erscheinung, wenn nacheinander eine größere Anzahl von Gegenständen von gleichem oder annähernd gleichem Durchmesser erfaßt werden sollen oder das Werkzeug jedesmal nach einer gewissen Winkeldrehung der Mutter oder des Rohres umgesteckt werden soll.
  • Die vorliegende Erfindung besteht demgegenüber darin, daß die beiden je eine Backe tragenden Schäfte sich in an sich bekannter Art kreuzen, so daß das Werkzeug die Wirkungsweise einer Zange erhält. Der Schaft- der beweglichen Backe ist nunmehr gegenüber dem Schaft der festen Backe in weiten Grenzen schwingbar, wodurch erreicht wird, daß das aus den beiden Backen bestehende Maul auch durch Spreizen und Zusammenführen der beiden Schäfte geöffnet und geschlossen ,werden kann. Es ist daher beim Erfassen von Gegenständen von gleichem oder in mäßigen Grenzen abweichendem Durchmesser sowie beim Umstecken des Werkzeuges nicht mehr erforderlich, den die bewegliche Backe und ihren Schaft tragenden Schieber zu verstellen. Der Schieber wird vielmehr nur noch dann verstellt, wenn die Maulweite in weiten Grenzen, z. B. beim abwechselnden Erfassen eines Gegenstandes von großem und kleinem Durchmesser, geändert werden muß. Das neue Werkzeug ist also sowohl nach Art eines Schraubenschlüssels als auch nach Art einer Rohrzange verwendbar.
  • Auf der Zeichnung ist das neue Werkzeug in einem Ausführungsbeispiel in Fig. z in Seitenansicht, in Fig. a in Rückenansicht und in Fig. 3 in einem durch das Gelenk der beiden Schäfte geführtenQuerschnitt dargestellt. Auf dem Schaft a der vorteilhaft damit aus einem Stück bestehenden festen Backe a' ist ein Schieber c längsverschiebbar geführt, welcher beispielsweise aus einem den Schaft a U-förmig umschließenden Blechstreifen besteht, dessen Schenkel auf der Vorderseite oben durch ein mittels des Nietes o befestigtes Einlagestück und unten durch einen wagerecht abgebogenen Lappen d des einen Schenkels verbunden sind. In einem Ausschnitt der beiden Blechschenkel ist eine Schnecke f angeordnet, welche auf einem durch den Lappen d und eine Bohrung der Schnecke f hindurchgeführten und im Stück p verschraubten Zapfen c, c" drehbar lagert. Die Schnecke f greift in. eine an der Vorderseite des Schaftes a vorgesehene Verzahnung b ein, so daß der Schieber c durch Drehung der Schnecke nach rechts oder links auf dem Schaft a gehoben oder gesenkt werden kann.
  • Am Schieber c ist mittels eines Gelenkzapfens g der den Schaft a kreuzende Schaft h frei drehbar gelagert, welcher aus einem U-förmig gebogenen Blechstreifen besteht, in dessen oberen Schenkelenden i die bewegliche Backe k mittels der Niete na, in befestigt ist. Der Gelenkzapfen g liegt dabei außerhalb des Schaftes d der festen Backe al, aber innerhalb der senkrechten Projektionen der wirksamen Backenflächen. Die Klemmflächen der Backen sind geraubt, so daß das Werkzeug zum Erfassen und Drehen sowohl von Schraubenmuttern als auch von Rohren benutzt werden kann.
  • Beim abwechselnden Erfassen von Gegenständen von stark wechselndem Durchmesser erfolgt die Öffnung und Schließung des aus den beiden Backen ai und k bestehenden Maules durch Verstellung des Schiebers c mittels der Schnecke f, während der zum sicheren Erfassen des Gegenstandes erforderliche Klemmdruck durch Zusammendrücken der beiden Schäfte erzeugt wird. Handelt es sich dagegen darum, nacheinander Gegenstände von gleichem oder nur in mäßigen Grenzen wechselndem Durchmesser zu fassen oder das Werkzeug beim Anziehen von Muttern oder Rohrverschraubungen jedesmal nach einer gewissen Winkeldrehung umzustecken, so ist eine Verstellung des Schiebers c nicht erforderlich, vielmehr kann dann die Öffnung g und Schließung des Maules durch Spreizen und Zusammendrücken der Schäfte wie bei einer gewöhnlichen Rohrzange erfolgen. Die Handhabung des neuen Werkzeuges ist also erheblich einfacher und bequemer als die der bekannten ähnlichen Werzeuge, da es ie nach Bedarf sowohl nach Art eines Schraubenschlüssels als auch nach Art einer Zange gebraucht werden kann. Dabei besteht infolge der Anordnung des Gelenkzapfens g innerhalb der senkrechten Projektionen der wirksamen Backenflächen der an sich bekannte Vorteil, daß behufs Erzielung der erforderlichen Klemmwirkung nur ein verhältnißmäßig geringer Schließdruck an den Schäften aufgewendet zu werden braucht und daß die Backen beim Erfassen kleiner Gegenstände auch selbstschließend wirken können. Endlich ist dadurch, daß der Schieber auf seiner ganzen Länge am Schaft a geführt ist, eine gegenseitige Verschiebung der Backen quer zum Schaft ausgeschlossen, so daß Beschädigungen der erfaßten Gegenstände leicht vermieden werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zum Erfassen und Drehen von kantigen oder runden Gegenständen (z. B. Muttern, Rohren o. dgl.) dienendes Werkzeug mit zwei gelenkig verbundenen, je eine Greifbacke tragenden Schäften, deren Gelenkzapfen außerhalb des die feste Backe tragenden Schaftes und innerhalb der senkrechten Projektionen der wirksamen Backenflächen an einem auf seiner ganzen Länge am Schaft der festen Backe verstellbar geführten Schieber angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich.die beiden Schäfte (a und h) in an sich bekannter Art kreuzen, so daß das Werkzeug die Wirkungsweise einer Zange erhält.
DE1919340313D 1919-07-25 1919-07-25 Zum Erfassen und Drehen von kantigen oder runden Gegenstaenden (z. B. Muttern, Rohren o. dgl.) dienendes Werkzeug Expired DE340313C (de)

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DE1919340313D Expired DE340313C (de) 1919-07-25 1919-07-25 Zum Erfassen und Drehen von kantigen oder runden Gegenstaenden (z. B. Muttern, Rohren o. dgl.) dienendes Werkzeug

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