DE340302C - Verfahren zur Herstellung von Guttaperchaersatz-Zuendschnueren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Guttaperchaersatz-Zuendschnueren

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DE340302C
DE340302C DE1918340302D DE340302DD DE340302C DE 340302 C DE340302 C DE 340302C DE 1918340302 D DE1918340302 D DE 1918340302D DE 340302D D DE340302D D DE 340302DD DE 340302 C DE340302 C DE 340302C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06CDETONATING OR PRIMING DEVICES; FUSES; CHEMICAL LIGHTERS; PYROPHORIC COMPOSITIONS
    • C06C5/00Fuses, e.g. fuse cords

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Guttaperchaersatz-Zündschnüren. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni ig t i die Priorität auf Grund der Anmeldung in Österreich vom 22. Oktober 1917 beansprucht. Die gebräuchlichen, mit Guttaperchaüberzug versehenen Zündschnüre werden in der Weise hergestellt, daß die rohe Zündschnur durch eine Walzen- oder Rollenführung nacheinander durch Gefäße und Matrizen geführt wird, von denen die ersteren eine Lösung von Pech und Guttapercha bzw. eine Guttaperchalösung enthalten, während die Matrizen, durch welche die überzogene Zündschnur hindurchgezogen wird, die überschüssigen Lösungsstoffe abstreifen, worauf die Oberfläche der mit dem Guttaperchaüberzug versehenen Schnur durch eine dritte Matrize poliert und die Schnur auf ihrem weiteren Wege zu einer Meßtrommel zwecks rascheren Festwerdens mit Wasser behandelt wird. , Es ist ferner - bereits vorgeschlagen, die Zündschnur zuerst mit einer bestimmten Teerzubereitung zu überziehen und dann eine äußere Umhüllung aus einer Mischung der gleichen Teerzubereitung mit Guttapercha aufzubringen. Ein anderer Vorschlag bestand darin, zu einer Grundiermasse aus schwedischem Pech und Leinöl oder aus syrischem Asphalt und Leinöl Guttapercha zuzumischen und nach dem Überziehen der Zündschnur mit diesem Gemisch einen nahtlosen Mantel aus Guttapercha herzustellen. Aus diesen Angaben ist ersichtlich, daß stets die Verwendung von Guttapercha für unerläßlich galt.
  • Dem Erfinder ist es nun gelungen, durch Abänderung des eingangs geschilderten Verfahrens und Verwendung von wohlfeilen, leicht bescbaffbaren Ersatzstoffen Zündschnüre zu schaffen, welche den an Guttapercha-Zündschnüren gestellten Änforderungen möglichst entsprechen und namentlich deren Biegsamkeit und deren Eigenschaft, unter Wasser fortzubrennen, in gleichem Grade beibehalten.
  • Erfindungsgemäß wird die in bekannter Weise geteerte Zündschnur auf der Walzen-oder Rollenführung zunächst mit einer Mischung überzogen, die aus Pech, Kolophonium, Holzteer und Asphalt, beispielsweise in dem Verhältnis von 65 Teilen Pech, 2o Teilen Kolophonium, zo Teilen Holzteer und 5 Teilen Asphalt besteht. Nach Durchgang durch die erste Matrize wird die Schnur durch eine in den zweiten Behälter eingebrachte Lösung von Zeresin bzw. Zeresin-Steärin gezogen.
  • Der weitere Vorgang des Polierens und Festmachens ist der gleiche wie bei den bisherigen Verfahren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Guttaperchaersatz-Zündschnüren aus geteerten Zündschnüren, dadurch gekennzeichnet, daß diese während der bekannten Umführung über Walzen oder Rollen und Durchzug durch Matrizen zunächst mit einer Mischung von Pech, Kolophonium, Holzteer und Asphalt und sodann mit einer Lösung von Zeresin bzw. Zeresin-Stearin überzogen wird.
DE1918340302D 1917-10-22 1918-10-16 Verfahren zur Herstellung von Guttaperchaersatz-Zuendschnueren Expired DE340302C (de)

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