DE340280C - Antriebsvorrichtung fuer Druckmaschinen - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer Druckmaschinen

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Publication number
DE340280C
DE340280C DE1920340280D DE340280DD DE340280C DE 340280 C DE340280 C DE 340280C DE 1920340280 D DE1920340280 D DE 1920340280D DE 340280D D DE340280D D DE 340280DD DE 340280 C DE340280 C DE 340280C
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DE
Germany
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ring
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drive device
rockers
printing machines
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Expired
Application number
DE1920340280D
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WINKLER MASCHF
Fallert and Co AG
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WINKLER MASCHF
Fallert and Co AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F3/00Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed
    • B41F3/46Details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für Druckmaschinen der in dem Patent 324265 beschriebenen Art, bei der auf der Antriebswelle zwei ein- und ausrückbare Kupplungen nebeneinander sitzen, deren entgegengesetzt zueinander angeordnete zugehörige Kupplungsteile miteinander verbunden und durch ein gemeinsames Steuerorgan auf der Antriebswelle derart verschiebbar sind, daß einerseits dem Antriebsrad unmittelbar die unveränderte Geschwindigkeit zum Drucken, anderseits demselben mittels Vorgeleges eine langsame Bewegung erteilt wird. Gemäß der Erfindung besteht nun das beide Kupplungsteile betätigende Steuerorgan aus von einem Drehring 0. dgl. getragenen Wippen, die von einem sie umgebenden Ring nach der einen oder anderen Seite zwecks Ein- und Ausschaltung der beiden Kupplungen gekippt werden können, wobei sie in jeder der Einschaltung einer der Kupplungen entsprechenden Endstellung durch radialen Druck gehalten werden. In der einen Endstellung halten die Wippen eine als Schwungrad ausgebildete Kupplungshälfte, in der entgegengesetzten Endstellung einen ringspreizenden Keil eingeschaltet.
Der wesentlichste Vorteil dieser Kupplung besteht darin, daß keine Kugellager zwischen Stellring und den beiden beweglichen Kupplungsteilen erforderlich sind, weil die Kupplungsteile durch den bei Anwendung von zwei sich gegenüber befindlichen Wippen gegenseitig aufhebenden radialen Druck des Stellringes auf die Wippen zusammengepreßt werden. Hierdurch werden außerdem die Wellenlager entlastet, so daß der Kraftverbrauch verringert wird. Die Kupplung zeichnet sich ferner durch die Leichtigkeit,· mit der sie ein- und ausgeschaltet werden kann, wie auch durch bequeme Nachstellbarkeit in achsialer Richtung aus.
Auf der Zeichnung ist die Kupplung schematisch dargestellt. Fig. 1 ist ein senkrechter Schnitt entsprechend der Fig. 2 des Hauptpatentes, Fig. 2 ein Schnitt rechtwinklig 'zu Fig. i, wobei die Hauptkupplungsteile, Spreizring und Keil mit der diesen tragenden Scheibe in Ansicht dargestellt sind, Fig. 3 einen Schnitt nach a—l· und Fig. 4 einen Schnitt nach c-d in Fig. 2.
Auf der Welle 3 ist der Kupplungsteil 4 festgekeilt, auf dessen Nabe der andere mit dieser zusammenarbeitende Kupplungsteil 5 lose läuft, der zugleich als Schwungrad und Riemenscheibe ausgebildet ist. Durch diese beiden Hauptkupplungsteile soll die Welle 3 mit der der Druckgeschwindigkeit entsprechenden Umlaufszahl angetrieben werden. Für den langsamen Gang der Druckmaschine dienen die Kupplungshälften 6, 7, zwischen denen der Spreizring 48 sitzt, der für gewöhnlich den die Form einer auf der Welle 3 festgekeilten Buchse besitzenden Kupplungsteil 6 mehr oder weniger fest umgibt, aber durch den Keil 49 soweit auseinandergespreizt werden kann, daß der Kupp-
lungsteil 7, der außen verzahnt ist, durch Reibung mitgenommen wird. Dieser Kupplungsteil sitzt lose auf der Welle 3, steht aber durch in der Zeichnung nicht dargestellte Übcrsetzungsräder mit dem Zahnrad 47 in Verbindung, das auf der Welle 3 festsitzt und diese mit verminderter Geschwindigkeit dreht.
Zum Einschalten der Kupplungen 4, 5 und 6, 7 dienen die Wippen 50, die an dem Kupplungsteil 6 sitzen und von dem Stellring 8 umgeben werden. Diese Wippen sind so gestaltet, daß sie durch Verschiebung des Ringes entweder gegen den Kupplungsteil 5 oder gegen die den Keil 49 tragende Platte 51 gedruckt werden, wobei sie in jeder Endstellung durch den radialen Druck des Ringes auf die Wippen in der betreffenden Endstellung gehalten werden. Ein Zurückrtitschen des Ringes 8 tritt nicht ein, weil er einerseits durch die Wippen gehalten wird, die in jeder Endstellung des Ringes sich über den Totpunkt hinaus gedreht haben. Der Ring wird in seiner jeweiligen Endstellung noch weiter gesichert, wenn die zur Verschiebung desselben dienende Gabel mit einem Selbstschluß besitzenden Kurvenbahnsegment, wie in dem Hauptpatent beschrieben, in Eingriff steht.

Claims (2)

Patent-Ansprüche :
1. Antriebsvorrichtung für Druckmaschinen nach Patent 324265, dadurch gekennzeichnet, daß das beide Kupplungsteile betätigende Steuerorgan aus von einem Drehring o. dgl. getragenen Wippen besteht, die von einem sie umgebenden Ring nach der einen oder anderen Seite zwecks Ein- und Ausschaltung der beiden Kupplungen gekippt werden können und dabei in jeder der Einschaltung einer der Kupplungen entsprechenden Endstellung durch radialen Druck gehalten werden.
2. Antriebsvorrichtung für Druckmaschinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wippen in der einen Endstellung ein als Kupplungshälfte ausgebil-
• detes Schwungrad und in der entgegengesetzten Endstellung einen ringspreizenden Keil eingeschaltet festhalten.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1920340280D 1920-05-02 1920-05-02 Antriebsvorrichtung fuer Druckmaschinen Expired DE340280C (de)

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DE340280C true DE340280C (de) 1921-09-08

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