DE3402684C2 - - Google Patents
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- G11B7/08—Disposition or mounting of heads or light sources relatively to record carriers
- G11B7/09—Disposition or mounting of heads or light sources relatively to record carriers with provision for moving the light beam or focus plane for the purpose of maintaining alignment of the light beam relative to the record carrier during transducing operation, e.g. to compensate for surface irregularities of the latter or for track following
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Landscapes
- Optical Recording Or Reproduction (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung gemäß dem Oberbe
griff des Patentanspruchs 1.
Einrichtungen zum optischen Abtasten eines Aufzeichnungs
trägers weisen üblicherweise einen optischen Kopf mit einer
Lichtquelle, etwa einer Laser-Lichtquelle, ein optisches
System mit einer Kollimatorlinse, einem Objektiv usw. und
ein Lichtempfangselement in Form einer PIN-Fotodiode oder
dergleichen auf. Die von der Lichtquelle ausgesandten
Lichtstrahlen werden auf dem Aufzeichnungsträger, wie z. B.
einer Platte, konvergiert und durch die aufgezeichnete
Information optisch moduliert. Das modulierte Licht wird
dann mittels des Lichtempfangselements fotoelektrisch
umgesetzt. Ein solcher optischer Kopf ist bei einer
optischen Videoplatte, einer optischen Digital-Schall
platte, einer optischen Informationsdatei oder dergleichen
anwendbar. Die aufgezeichnete Information besteht üblicher
weise aus feinen Mustern, die konzentrisch oder spiralen
förmig an einem drehbaren scheibenförmigen Informations
träger (einer Platte) ausgebildet sind. Diese Muster
sind durch Oberflächen-Unebenheiten, teilweise ausge
bildete Öffnungen, Änderungen des Reflexionsfaktors,
Unterschiede in der Magnetisierungsrichtung oder der
gleichen gebildet.
Die Muster sind sehr fein, um hohe Aufzeichnungsdichte
zu erreichen. Daher ist es bei der Wiedergabe dieser
auf dem Aufzeichnungsträger aufgezeichneten Information
erforderlich, daß die konvergierten Strahlen genau der
Spur folgen. Bei einer Platte können beispielsweise auf
grund von Exzentrizitäten oder dergleichen bei einer
Drehung der Platte radiale Versetzungen der Spur auf
treten. Um solche Effekte zu kompensieren, müssen die
konvergierten Strahlen oder die Platte verschoben werden,
wozu ein Spurfolgefehler-Signal erforderlich ist, welches
die Abweichung der konvergierten Strahlen von der Spur
anzeigt.
Grundsätzlich sind folgende Einrichtungen zum Abnehmen
von Spurfolgefehler-Signalen bekannt:
Eine solche Abtasteinrichtung ist aus der die Merkmale
des Oberbegriffs des Anspruchs 1 zeigenden "Philips
Technische Rundschau", 33. Jhg. 1973/74, Nr. 7, S. 198 bis 201
bekannt. In Fig. 1 ist ein Beispiel für einen optischen
Kopf 21 mit einer solchen Einrichtung schematisch ge
zeigt, bei dem aus einer Lichtquelle 1 wie etwa einem
Halbleiter-Laser austretende Lichtstrahlen mittels einer
Kollimatorlinse 2 kollimiert und die kollimierten Strahlen
durch ein Beugungsgitter 3 in drei Lichtstrahlen aufge
teilt werden. Diese aufgeteilten Lichtstrahlen werden
nach dem Hindurchtreten durch einen Halbspiegel 4 mittels
eines Objektivs 5 auf einem Aufzeichnungsträger 6
z. B. in Form einer Platte konvergiert. Hierbei fällt
gemäß der Darstellung in Fig. 2 eines der konvergierten
Strahlenbündel auf die im wesentlichen mittige Stelle
eines feinen Informationsmusters 7 auf dem Aufzeichnungs
träger 6, um einen Hauptstrahlenpunkt 8 zu bilden, während
die übrigen beiden Strahlenbündel in zu der Abtastrich
tung des Informationsmusters 7 senkrechten Richtung ge
lenkt werden, um jeweils Nebenstrahlenpunkte 9 und 10
zu bilden.
Das Reflexionslicht des auf die im wesentlichen mittige
Stelle des Informationsmusters 7 fallenden Strahlenpunkts
8 wird durch das Informationsmuster 7 optisch moduliert
und über das Objektiv 5, den Halbspiegel 4 und eine Sammel
linse 11 mittels einer fotoelektrischen Wandlereinrich
tung 12 wie einer PIN-Fotodiode fotoelektrisch umgesetzt,
wodurch gemäß der Darstellung in Fig. 3 ein Strom/
Spannungsumsetzer 13 ein Informationssignal V A abgibt.
Andererseits werden auch die Reflexionslichtstrahlen
der beiden übrigen konvergierten Lichtstrahlenbündel
durch das Informationsmuster optisch moduliert. Diese
modulierten Lichtstrahlen werden jeweils mittels foto
elektrischer Wandlereinrichtungen 14 und 15 fotoelektrisch
umgesetzt. Diese Umsetzungsignale werden jeweils Strom/
Spannungsumsetzern 16 bzw. 17 zugeführt und dann über
Tiefpaßfilter 18 bzw. 19 zum Unterdrücken der Frequenz
komponenten des Informationssignals V A geführt. Die Aus
gangssignale der Tiefpaßfilter 18 und 19 liegen an einem
Differenzverstärker 20 an, um die Differenz zwischen diesen
Signalen zu erfassen und dadurch ein Spurfolgefehler-
Signal V B zu erhalten. In Fig. 2 ist die Bewegungsrichtung
des Informationsmuster 7 mit einem Pfeil X dargestellt.
Fig. 4 zeigt ein in der JP-OS 3 236/1982 beschriebenes
Beispiel, bei dem ein einziges Strahlenbündel auf einem
Informationsträger konvergiert und das durch das In
formationsmuster optisch modulierte Lichtstrahlenbündel
auf einen vierteiligen fotoelektrischen Wandler 22 ge
richtet wird. Der Wandler 22 weist vier Elemente 22 A,
22 B, 22 C und 22 D auf, die einander paarweise diagonal
gegenüberstehen. Die Ausgangssignale der Elemete jedes
Paars werden mittels Addierer 23 A bzw. 23 B addiert, deren
Ausgangssignale über einen Subtrahierer 24 A und einen
Addierer 24 B in ein Differenzsignal DL bzw. in ein In
formationswiedergabesignal RF ungesetzt werden. Dabei
wird mittels eines Impulsgenerators 25 bei dem Null
durchgang des Informationswiedergabesignals RF ein Impuls
erzeugt und unter Verwendung desselben als Abfrageimpuls
das Differenzsignal DL mit einer Abfrage/Halteschaltung
26 abgefragt und gespeichert. Das gespeicherte Signal
wird nach dem Filtern mittels eines Tiefpaßfilters 27
als Spurfolgefehler-Signal V C abgenommen.
Bei dieser Einrichtung wird ein einziges Lichstrahlen
bündel auf einem Aufzeichnungsträger konvergiert. Das
mittels des Informationsmusters optisch modulierte Licht
strahlenbündel wird auf einen zweiteiligen fotoelektrischen
Wandler gerichtet. Als Spurfolgefehler-Signal wird die
Differenz zwischen den Ausgangssignalen der beiden Ele
mente des fotoelektrischen Wandlers abgenommen, während
als Informationssignal die Summe der beiden Ausgangs
signale erfaßt wird.
Bei diesen herkömmlichen Einrichtungen bestehen die
folgenden Probleme:
Bei der Abtasteinrichtung (1) werden die aus der Licht
quelle austretenden Lichtstrahlen in drei Strahlenbündel
aufgeteilt. Daher ist die Intensität jedes der aufge
teilten Lichtstrahlenbündel relativ gering, was die Er
zielung eines höheren Nutzsignal/Störsignal-Verhältnisses
bzw. Störabstands bei dem Erzeugen des Abnahmesignals
beeinträchtigt.
Bei der Abtasteinrichtung (2) ist insbesondere dann, wenn
die Frequenz des Informationssignals hoch ist, für das
Abfragen und Speichern in bezug auf die Lichtstrahlen
ein komplizierter Aufbau erforderlich.
Bei der Abtasteinrichtung (3) ist der fotoelektrische
Wandler gewöhnlich an einer Stelle angeordnet, die nicht
zu dem Strahlenpunkt auf dem Aufzeichnungsträger optisch
konjugiert ist. Daher verändert sich der optische Weg
bei einer Bewegung des Aufzeichnungsträgers aus der Ebene
seiner Oberfläche, so daß sich die Form des auf den foto
elektrischen Wandler projizierten Musters verändert. Da
her ist es schwierig, einen Spurfolgefehler genau zu er
fassen. Falls zur Lösung dieses Problems der fotoelek
trische Wandler in optischer Kunjugation zu dem Strahlen
punkt auf dem Aufzeichnungsträger angeordnet wird, ist
ein längerer optischer Weg erforderlich, da zum gesonderten
Erfassen der optischen Modulation für den Spurfolgefehler
zwei fotoelektrische Wandlerelemente normale Größe not
wendig sind.
Darüber hinaus ist aus dem Abstract der JP-OS 56-41 538
ein optisches Abtastsystem bekannt, das mit einem einzigen
Abtastlichtstrahl arbeitet. Bei diesem System wird der
Abtastlichtstrahl über einen Strahlteiler auf einen zwei
teiligen Fotodetektor abgelenkt, dessen beide von den
beiden Detektorabschnitten abgeleitete Ausgangssignale
nach einer Hüllkurvengleichrichtung miteinander ver
glichen werden. Bei ungleichen Hüllkurvensignalen tritt
ein entsprechendes Fehlersignal auf, das zur Nachstellung
eines die Strahlpunktlage auf der Aufzeichnungsplatte
bestimmenden Spiegels dient. Eine exakte Abtaststeuerung
ist dabei allerdings nicht in jedem Fall sichergestellt
und insbesondere dann nicht erreichbar, wenn der Abtast
punkt gerade zwischen zwei parallelen Spuren liegen sollte.
In einem solchen Fall sind die beiden miteinander ver
glichenen Ausgangssignale der Hüllkurvendetektoren gleich
groß, so daß fehlerhafterweise nicht auf die Spurmitte
nachgestellt wird.
Ein ähnliches Abtastsystem ist auch aus dem Abstract der
JP-OS 56-41 533 bekannt, bei dem aufgrund im wesent
lichen übereinstimmenden Aufbaus auch die vorstehend be
reits erörterten Nachteile auftreten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung
zum optischen Abtasten gemäß dem Oberbegriff des Patent
anspruchs 1 derart auszugestalten, daß bei einfachem Auf
bau eine zuverlässige Spurfolgefehler-Erfassung und
-Korrektur bei hohem Nutz/Störsignal-Verhältnis erziel
bar ist.
Diese Aufgabe wird mit den im kennzeichnenden Teil des
Patentanspruchs 1 genannten Merkmalen gelöst.
Erfindungsgemäß werden somit anstelle von drei nur zwei
Abtastlichtstrahlen verwendet, die sich dementsprechend
durch höhere Intensität und damit besseres Nutz-/Stör
signal-Verhältnis auszeichnen. Mit diesen beiden Abtast
lichtstrahlen lassen sich Spurfolgefehler aufgrund der
radialen Versetzung der Abtastpunkte gegenüber dem In
formationsmuster zuverlässig erfassen und korrigieren,
was bei einem Einstrahlen-System nicht in gleicher Weise
möglich ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungs
beispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher er
läutert. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer
her
kömmlichen Abtasteinrichtung, die nach dem Drei
strahlen-System arbeitet,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die
Auftreffpunkte und das Informations
muster bei der in Fig. 1 gezeigten Einrichtung,
Fig. 3 ein Blockschaltbild der
Signalaufbereitungseinheit der in Fig. 1 gezeig
ten Einrichtung,
Fig. 4 ein Blockschaltbild, der
Signalaufbereitungseinheit bei einer
Abtasteinrichtung, die nach dem Überlage
rungs-System arbeitet,
Fig. 5 eine schematische Ansicht eines Ausführungs
beispiels der erfindungsgemäßen Einrichtung,
Fig. 6 eine Draufsicht auf die Auftreffpunkte
und das Informationsmuster bei der in Fig. 5 gezeigten
Einrichtung,
Fig. 7 ein Blockschaltbild einer Ausführungsform
einer Signalformungseinrichtung
der in Fig. 5 gezeigten Einrichtung, und
Fig. 8 Beispiele von Signalkurven, die an einzelnen
Abschnitten der in Fig. 7 gezeigten Einrichtung auftreten.
Bei dem in Fig. 5
gezeigten Ausführungsbeispiel
erzeugt eine Lichtquelle 31 wie etwa ein Halbleiter-
Laser Lichstrahlen, die mittels einer Kollimator
linse 32 kollimiert und durch ein Beugungsgitter 33
in zwei Lichtstrahlenbündel aufgeteilt werden. Aufgrund
der Verwendung eines Beugungsgitters mit Richtwir
kung (nämlich eines Beugungsgitters, das nur das in
positiver erster Ordnung gebeugte Licht abgibt) sind zwei
Lichtstrahlbündel ausreichender Stärke erzielbar.
Alternativ kann das Beugungsgitter durch ein Keilprisma
ersetzt werden. Diese beiden Lichtstrahlenbündel treten
durch einen Halbspiegel 34 hindurch
und werden dann mittels eines Objektivs 35 auf einem Aufzeichnungsträger
36 wie etwa einer Platte konvergiert. Auf dem Aufzeichnungs
träger 36 werden gemäß der Darstellung in Fig. 6 ein
primärer Auftreffpunkt 38, der im wesentlichen
der Mitte des Informationsmusters 37 folgt, und auch
ein einziger sekundärer Auftreffpunkt 40 gebil
det, der der Spur des Informationsmusters 37 unter teilweiser
Überlappung der Spur folgt.
Die an den primären und sekundären Auftreffpunkten
38 und 40 reflektierten Lichtstrahlen werden durch das In
formationsmuster 37 optisch moduliert und über das Objektiv
35, den Halbspiegel 34 und eine Sammellinse 41 jeweils
mittels fotoelektrischer Wandlereinrichtungen 42 bzw. 45, die z. B. durch PIN-Foto
dioden gebildet sind, fotoelektrisch umgesetzt.
Fig. 7 zeigt ein Beispiel für die Gestaltung einer
Signalformungseinrichtung der erfindungsgemäßen Einrich
tung, wobei mit 48 A und
48 B Strom/Spannungsumsetzer zum jeweiligen Umsetzen
der Ströme der zugeordneten fotoelektrischen Wandlereinrich
tungen 42 bzw. 45 in Spannungen bezeichnet sind.
An die Ausgänge der zugeordneten Umsetzer
48 A bzw. 48 B sind Hüllkurvendetektoren 49 A, 49 B ange
schlossen. Ein Spannungsvergleicher 50 vergleicht
ein Ausgangssignal V G des Hüllkurvendetektors
49 B mit einer Bezugsspannung V J , während
eine Addier/Subtrahierschaltung 51 einen
Addiervorgang bzw. einen Substrahiervorgang bezüglich
eines Ausgangssignals V F des Hüllkurvendetektors 49 A
bzw. einer Bezugsspannung V H ausführt.
Ein Polungsumschalter 52 dient zum Umschalten der Polung eines
Ausgangssignals V I der Addier/Subtrahierschaltung 51
entsprechend einer Spannung V K des Spannungsvergleichers
50.
Die Funktionsweise des in den Fig. 5 bis 7 gezeigten
Ausführungsbeispiels wird nun anhand der in
Fig. 8 gezeigten Kurvenformen beschrieben.
Die von den fotoelektrischen Wandlereinrichtungen 42 und 45 abgegebenen
Ausgangsströme werden durch die Strom/Spannungsum
setzer 48 A bzw. 48 B einer Strom/Spannungsumsetzung unter
zogen, wodurch Wiedergabeausgangssignale V D und V E gemäß
der Darstellung in Fig. 8(A) bzw. Fig. 8(D) gewonnen
werden. In diesem Fall ist das Wiedergabeausgangssignal
V D das Informationssignal. Diese Wiedergabeausgangssignale
V D und V E werden jeweils durch die Hüllkurvendetektoren
49 A bzw. 49 B einer Hüllkurvenerfassung unterzogen, wodurch
Hüllkurvensignale V F bzw. V G gemäß der Darstellung in
Fig. 8(B) bzw. 8(E) gebildet werden.
Durch die Addier/Subtrahierschaltung 51 wird von dem
Hüllkurvensignal V F ein vorgewähltes Bezugswertsignal
V H subtrahiert, um ein Fehlersignal V I zu erhalten,
welches an den Polungsumschalter 52 angelegt wird
(Fig. 8(B) und (C)). Dieses Signal V I stellt die Amplitude
bzw. das Ausmaß des Spurfolgefehlers dar. Andererseits
wird mit dem Spannungsvergleicher 50 das Hüllkurvensignal
V G mit einem vorgewählten Bezugswertsignal V J verglichen,
um ein Polungssignal V K zu erhalten (Fig. 8(e) und (F)).
Dieses Polungssignal V K stellt die Polarität bzw. Rich
tung des Spurfolgefehlers dar. Der Polungsumschalter
51 schaltet mit dem Polungssignal V K die Polarität des
Fehlersignals V I um, damit ein Spurfolgefehler-Signal
V L zu bilden (Fig. 8(G)).
Gemäß der vorstehenden Beschreibung wird bei der erfin
dungsgemäßen Einrichtung der Bildträger mit einem primä
ren Strahlenbündel und einem einzigen sekundären Strah
lenbündel bestrahlt, wobei diese Strahlenbündel Auftreff
punkte ergeben, die durch das Informationsmuster moduliert wer
den. Die optische Modulation jedes
Strahlenpunkts wird mittels der jeweils zugeordneten
fotoelektrischen Wandlereinrichtung erfaßt, deren Ausgangssignale
einer Hüllkurvenerfassung und den vorbestimmten Rechenvor
gängen unterzogen werden. Auf diese Weise können das
Informationssignal und das Spurfolgefehler-Signal mit
einfachem und kompaktem Aufbau abgenommen werden.
Weiterhin ist bei der erfindungsgemäßen Einrichtung
im Vergleich zu der herkömmlichen mit drei Strahlen arbeitenden Abtasteinrichtung
die Lichtmenge jedes
Strahlenbündels gesteigert. Darüber hinaus ist bei
der erfindungsgemäßen Einrichtung im Vergleich zu der
herkömmlichen, nach dem Überlagerungs
system arbeitenden Abtasteinrichtung eine Vereinfachung der Signalformungseinrichtung
gewährleistet. Ferner ist die erfindungsgemäße Einrich
tung im Vergleich zu der herkömmlichen Abtasteinrichtung
mit Gegentakt-Prinzip gegenüber Einflüssen aufgrund
von Bewegungen des Aufzeichnungsträgers aus der
Oberflächenebene weniger empfind
lich.
Bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel
kann die Kombination aus der einzigen
Lichtquelle und dem Beugungsgitter auch
durch mehrere Licht
quellen ersetzt werden. Ferner müssen die durch das Informations
muster auf dem Aufzeichnungsträger modulierten Lichstrahlen
nicht reflektiert werden, sondern können auch
durch diesen hindurchtreten.
Darüber hinaus kann der Aufzeichnungsträger (das Aufzeich
nungsmaterial) beliebige Form haben, wie
beispielsweise in Form einer Platte, eines Bands, einer
Trommel, einer Karte usw.
Claims (6)
1. Einrichtung zum optischen Abtasten eines ein
Informationsmuster tragenden Aufzeichnungsträgers, mit
einer Bestrahlungsvorrichtung zum Bestrahlen des
Aufzeichnungsträgers mit mehreren Lichtstrahlen, deren
Auftreffpunkte auf dem Aufzeichnungsträger zumindest in
der zur Richtung der Informationsmusterabtastung
senkrechten Richtung voneinander beabstandet sind, einer
Wandlereinrichtung zum voneinander unabhängigen
fotoelektrischen Umsetzen der durch das Informationsmuster
modulierten Lichtstrahlen in entsprechende Ausgangssignale
und einer Signalformungseinrichtung, die aus den
Ausgangssignalen der Wandlereinrichtung ein
Informationssignal und ein Spurfolgefehler-Signal erzeugt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bestrahlungvorrichtung lediglich zwei Lichtstrahlen zur Erzielung des Spurfehler-Signals er zeugt,
daß der Auftreffpunkt (38) des erste Lichtstrahls gesteuert durch das Spurfehler-Signal den Informations mustern der Spur möglichst exakt mittig folgt,
daß der Auftreffpunkt (40) des zweiten Lichtstrahls einem der beiden Spurränder der Spur folgt,
daß die Signalformungseinrichtung (Fig. 7: 48 bis 52) aufweist,
eine Hüllkurvenerfassungseinrichtung (48 A, 48 B, 49 A, 49 B), die aus den beiden Ausgangssignalen (V D , V E ) der fotoelektrischen Wandlereinrichtung (42, 48 A, 45, 48 B) ein erstes (V F ) und zweites (V G ) Hüllkurvensignal erzeugt, wobei das erste Hüllkurvensignal aus den Abtastungen des ersten Lichtstrahls gebildet wird,
eine Addier/Substrahierschaltung (51), welche den Wert des ersten Hüllkurvensignals (V F ) vom Wert eines ersten Bezugswertsignals (V H ) substrahiert, um ein Fehlersignal (V I ) zu erzeugen, wobei der Wert des ersten Bezugswertsi gnals (V H ) dem Maximalwert des ersten Hüllkurvensignals (V F ) entspricht,
einen Spannungsvergleicher (50), welcher den Wert des zweiten Hüllkurvensignals (V G ) mit dem Wert eines zweiten Bezugswertsignals (V J ) vergleicht, um ein zweiwertiges Polungssignal (V K ) zu erhalten, wobei der Wert des zweiten Bezugswertsignals (V J ) dem Mittelwert aus den Extremwerten des zweiten Hüllkurvensignals (V G ) entspricht, und
einen Polungsumschalter (52), welcher das Spurfol gefehler-Signal (V L ) erzeugt, dessen absoluter Wert durch den Wert des Fehlersignals (V I ) bestimmt wird und dessen Polarität aus dem Wert des binären Polungssignals (V K ) abgeleitet wird, und
daß das Informationssignal (V D ) aus den Ab tastungen des ersten Lichstrahls erzeugt wird.
daß die Bestrahlungvorrichtung lediglich zwei Lichtstrahlen zur Erzielung des Spurfehler-Signals er zeugt,
daß der Auftreffpunkt (38) des erste Lichtstrahls gesteuert durch das Spurfehler-Signal den Informations mustern der Spur möglichst exakt mittig folgt,
daß der Auftreffpunkt (40) des zweiten Lichtstrahls einem der beiden Spurränder der Spur folgt,
daß die Signalformungseinrichtung (Fig. 7: 48 bis 52) aufweist,
eine Hüllkurvenerfassungseinrichtung (48 A, 48 B, 49 A, 49 B), die aus den beiden Ausgangssignalen (V D , V E ) der fotoelektrischen Wandlereinrichtung (42, 48 A, 45, 48 B) ein erstes (V F ) und zweites (V G ) Hüllkurvensignal erzeugt, wobei das erste Hüllkurvensignal aus den Abtastungen des ersten Lichtstrahls gebildet wird,
eine Addier/Substrahierschaltung (51), welche den Wert des ersten Hüllkurvensignals (V F ) vom Wert eines ersten Bezugswertsignals (V H ) substrahiert, um ein Fehlersignal (V I ) zu erzeugen, wobei der Wert des ersten Bezugswertsi gnals (V H ) dem Maximalwert des ersten Hüllkurvensignals (V F ) entspricht,
einen Spannungsvergleicher (50), welcher den Wert des zweiten Hüllkurvensignals (V G ) mit dem Wert eines zweiten Bezugswertsignals (V J ) vergleicht, um ein zweiwertiges Polungssignal (V K ) zu erhalten, wobei der Wert des zweiten Bezugswertsignals (V J ) dem Mittelwert aus den Extremwerten des zweiten Hüllkurvensignals (V G ) entspricht, und
einen Polungsumschalter (52), welcher das Spurfol gefehler-Signal (V L ) erzeugt, dessen absoluter Wert durch den Wert des Fehlersignals (V I ) bestimmt wird und dessen Polarität aus dem Wert des binären Polungssignals (V K ) abgeleitet wird, und
daß das Informationssignal (V D ) aus den Ab tastungen des ersten Lichstrahls erzeugt wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bestrahlungsvorrichtung (31 bis 35) eine Licht
quelle (31) und eine Teilervorrichtung (33) zum Aufteilen
des von der Lichtquelle erzeugten Lichtstrahls in den
ersten und den zweiten Lichtstrahl aufweist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die fotoelektrische Wandlereinrichtung zwei
Fotodetektoren (42, 45) aufweist, die jeweils den ersten
bzw. den zweiten Lichtstrahl erfassen.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hüllkurvenerfassungseinrichtung
(48 A, 49 A, 48 B, 49 B) für das Erzeugen der Hüllkurvensi
gnale (V F , V G ) zwei an die fotoelektrische Wandlerein
richtung (42, 45) angeschlossene Sätze aus jeweils einem
Strom/Spannungsumsetzer (48 A, 48 B) und einem Hüllkurvende
tektor (49 A, 49 B) aufweist.
5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Informationssignal (V D )
durch Strom/Spannungsumsetzung des dem ersten Lichtstrahl
entsprechenden Ausgangssignals der fotoelektrischen Wand
lereinrichtung (42, 48 A, 45, 48 B) gebildet ist.
6. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Lichtstrahl der
auch durch den ersten Lichtstrahl abgetasteten Spur
folgt.
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