DE339740C - Walzenstaender - Google Patents

Walzenstaender

Info

Publication number
DE339740C
DE339740C DE1920339740D DE339740DD DE339740C DE 339740 C DE339740 C DE 339740C DE 1920339740 D DE1920339740 D DE 1920339740D DE 339740D D DE339740D D DE 339740DD DE 339740 C DE339740 C DE 339740C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bearing
roller
stand
pressure screw
screws
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1920339740D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE339740C publication Critical patent/DE339740C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B13/00Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories
    • B21B13/02Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories with axes of rolls arranged horizontally
    • B21B13/04Three-high arrangement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

  • Walzenständer. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Dreiwalzenständer mit eigenartiger Lagerung und Hebevorrichtung für die Unter- und Oberwalzen. Bei den bisher üblichen Walzenständern ruht das offeneUnterwalzenlager auf einem Stahlkeil, der entweder quer oder der Länge nach auf dem Fuße des Ständers verschiebbar gelagert ist, wodurch das Lager zwischen den Ständersäulen gehoben bzw. gesenkt werden kann. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß die Hubhöhe sehr beschränkt ist und den Anforderungen nicht genügt. Daher legt man unter das Lager Platten. Doch diese sind nur in den seltensten Fällen ganz eben, und es bilden sich zwischen den aufeinandergelegten Platten Hohlräume, die ein Federn der Walze zur Folgehaben, oder die Platten verbiegen sich, wodurch das Walzgut unregelmäßige Walzstärken zeigt. Ferner werden bei ungleichmäßigem Heben der Lager die Walze und die mit ihr verbundenen Zapfen in eine geneigte Lage kommen, wodurch die Lagerschalen nicht in der ganzen Länge an dem Zapfen anliegen, was zur Folge hat, daß ein übermäßig großer Flächendruck entsteht.
  • Auch die bisherige Anordnung der Oberwalzen zeigt große Nachteile, So tritt z. B. bei der gewöhnlichen Anordnung, wobei das Unterlager vermittels Spindeln federnd am Ständerkopf aufgehängt ist und das zwischen den Ständersäulen geführte Oberlager durch eine Druckschraube gegen Druck von unten gehalten wird, der Übelstand ein, daß beim Anziehen bzw. Lösen der Druckschraube auch die Hängespindelfedern mehr oder weniger gespannt werden, _ was, wenn die Hängespindeln nicht besonders nachgezogen oder gelöst werden, wofür meistens keine Zeit vorhanden ist, beim Einführen des Walzstabes das sogenannte Springen der Walzen verursacht, wodurch oft Bruch der Walzen eintritt. Zieht man aber die Muttern der Hängespindeln an, so wird zwar das Springen der Walzen beseitigt, doch wird auch die Zapfenreibung größer, welcher Übelstand wiederum Verschleiß und Belastung der Antriebsmaschine bedingt. Man hat zwar dadurch, daß man Ober- und Unterlagerhälften der Oberwalze mit Bolzen und Schrauben zusammenhielt und das Ganze an den bekannten Spindeln federnd am Ständerknopf aufhing, die Zapfenreibung beim Anziehen oder Lockern der Spindelmuttern vermieden, doch tritt beim Einführen des Walzstabes hier das Springen des ganzen Lagers gegen die Druckschraube ein, wodurch die Brechkapsel bricht, wenn nicht Walzenbruch eintritt, letzteres besonders dann, wenn das Walzgut durch irgendwelche Störung erkaltet ist. Zudem sind die Muttern der Bolzen, welche die Lager zusammenhalten, für den Arbeiter schlecht zugänglich.
  • Gemäß der Erfindung werden diese Übelstände bei der Unterwalze dadurch vermieden, daß die lose Unterlagerhälfte nicht auf einem beweglichen Stahlkeil, sondern auf einem Tragbalken aufliegt, welcher, gegabelt um die Ständersäulen geführt, auf Bolzen gelagert ist, welche an würfelförmigen Körpern angesetzt sind und mit diesen durch Hubschrauben auf dem Fuße des Ständers gestützt sind, die eine Verstellbarkeit in jedem in Betracht kommenden Maße zulassen, aber aucsh die Einstellung der Lagerschale bei geneigter Walzenlage zulassen. Bei der Oberwalze sind die Nachteile dadurch beseitigt, daß bei der gewöhnlichen Anordnung, also bei Aufhängung der unteren Lagerschale, durch Spindeln und Federn die Spindeln oberhalb der Federn durch einen. Tragarm mit der Druckschraube so verbunden sind, daß der Tragarm beim Anziehen bzw. Lösen der Druckschraube folgen muß. Die Federn haben dann nur den Zweck, das Heben der Oberwalzen zu erleichtern und andernfalls die einmal eingestellte Oberwalze in dieser Lage zu halten.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt.
  • Fig. = zeigt eine Ansicht des Ständers mit Anordnung der Lagerung und Hebevorrichtung der Walzen.
  • Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht im Schnitt ohne Lager.
  • Fig. 3 zeigt eine Draufsicht im Schnitt nach A-A der Fig. z.
  • Fig. q. zeigt eine Teilansicht der Druckschraube.
  • Das offene Unterwalzenlager a ruht auf dem Tragbalken b. Innerhalb des Ständers c sind an den Säulen Leisten d mit in ihr versenkten Schrauben für die Führung des Unterwalzenlagers a angebracht. Der Tragbalken bist an beiden Seiten gegabelt, wird an den Ständersäulen vorbeigeführt und auf vier Zapfen e ge= lagert. Die Zapfen sitzen an würfelförmigen Körpern f, durch welche die Hubschrauben g hindurchgehen und sich auf dem Fuße des Ständers stützen. Die Hubschrauben g besitzen an dem oberen Ende vierkantige Schraubenschlüsselansätze, auf denen abnehmbare, gezahnte Scheiben h stecken. Ihnen gegenüber sind in die Ständer Stifte i eingeschraubt, um ein selbsttätiges Lösen der Hubschrauben auszuschließen. Auf den Leisten d liegt die Unterlagerschale k der Mittelwalze. Die Oberlagerschale l der Mittelwalze wird durch den Keil m festgehalten. Die Unterlagerschale n der Oberwalze hängt an den Spindeln o, welche durch die Oberlagerschale p hindurchgeführt und am oberen Ende mit Schrauben r versehen sind. Zwischen Ständerkopf und dem Träger q sind Federn s vorgesehen. Die Muttern sind gegen ein Lösen durch Blechet gesichert, welche mit dem in diesen befindlichen sechskantigen Ausschnitte n über die Muttern gesteckt sind. Die Lagerschale p erhält seitliche Führung zwischen den an den Ständersäulen mit versenkten Schrauben angebrachten Leisten v. Die Druckschraube 2s, welche durch den mit Gewinde versehenen Ständerkopf geführt ist, drückt mit ihrem unteren Ende mittels der Brechkapsel w auf die Oberlagerschale. Der obere Teil der Druckschraube ist zur Aufnahme der zweiteiligen Lagerbüchse x entsprechend eingeschnitten. Die Büchse x wird durch die 'Überwurfmutter y mit dem Ansatz der Büchse zusammengehalten. Das obere Ende der Druckschraube ist als Vierkant ausgebildet, um mittels Schlüssels die Druckschraube drehen zu können. Um bei etwaigem Durchlaufen der Lagerschalen die Lager selbst zu schützen, sind überall da, wo beim Walzen Druck entsteht, zwischen Lagerschalen und Walzen die Unterlegplatten z vorgesehen.
  • Bei dieser Anordnung kann das Unterwalzenlager in jeder Höhe eingestellt werden. Ferner wird bei geneigter Unterwalze und Zapfen die Lagerung, da sie auf zwei Schraubenenden, also auf zwei Punkten vorgesehen ist, die Neigung mitmachen können; es werden also die Lagerschalen der Länge nach an den Zapfen anliegen. Bei der Art und Weise der neuen Lagerung und Hebevorrichtung des oberen Walzenlagers sind die vorher erwähnten Mängel dadurch beseitigt, daß die Hängespindeln und damit das Oberwalzenlager an einem Träger hängen, der der Auf- und Abbewegung der Druckschraube folgen muß. Sind Ober- und Unterlagerhälften einmal auf den Zapfen richtig eingestellt, so wird die Walzenverstellung nur durch die Druckschraube geregelt. Die Hängespindelmuttern r sind nur dazu da; das Unterlager nachstellen zu können.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH: Walzenständer, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung und Einstellung der Unterwalze vermittels einer Brücke (b) erfolgt, welche die Ständersäulen gabelförmig umschließt und an den Enden auf runden Zapfen (e) gelagert ist, die ihrerseits an prismatischen - Muttern (f) sitzen, welche zur Aufnahme der Druckschrauben (g) dienen, während die Lagerschalen der Oberwalze vermittels Zugstangen (o) und eines Trägers (q), andererseits der Druckschraube (u), welche in dem Träger (q) Lagerung findet, zusammengehalten werden:
DE1920339740D 1920-07-01 1920-07-01 Walzenstaender Expired DE339740C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE339740T 1920-07-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE339740C true DE339740C (de) 1921-08-04

Family

ID=6223948

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1920339740D Expired DE339740C (de) 1920-07-01 1920-07-01 Walzenstaender

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE339740C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3012986A1 (de) Hilfseinrichtung fuer die aufstellung von schwerlasten an einer stellflaeche
DE339740C (de) Walzenstaender
DE804075C (de) Walzenstaender fuer die Streckwerkswalzen an Spinn- oder aehnlichen Maschinen
DE1602055A1 (de) Geruest fuer ein Walzwerk
DE2303325A1 (de) Zweiwalzen-schraegwalzwerk mit uebereinanderliegenden schraegwalzen und seitlichen fuehrungselementen
DE8534790U1 (de) Vorrichtung zum Sichern von Schraubenbolzen gegen Drehung
DE1752584A1 (de) Walzwerk
DE721851C (de) Trio-Walzwerk mit ortsgebundener Mittelwalze
CH304912A (de) Gleithülse mit Stellschraube.
DE3617986C2 (de) Vorrichtung zum Biegen von mehreren übereinander angeordneten Profilstäben
DE546854C (de) Ziehklingenmaschine
DE2150323A1 (de) Walzgeruest
AT318310B (de) Maschinenauflager
DE363702C (de) Ausgleichvorrichtung fuer den Verschleiss der Druckspindel bei Walzwerken o. dgl.
DE1602073A1 (de) Walzwerk mit Vorspanneinrichtung und gleichbleibendem Walzspalt
AT65596B (de) Vorrichtung zur Vermeidung eines toten Ganges der die verstellbare Oberwalze tragenden Druckschrauben bei Walzwerken.
DE735155C (de) Anstellvorrichtung fuer die Walzen von Walzwerken
DE945839C (de) Einrichtung zum Abstuetzen der Oberwalze mit einer Walzendrucksicherung in einem Kaltpilgerwalzwerk
DE1267532B (de) Papiermaschinenkalander
DE591051C (de) Fuer Rollenaufsaetze auf Bohrtuermen bestimmtes Achsenlager
DE690186C (de) Ausbauvorrichtung fuer abgefederte Einbaustuecke der Oberwalzen bei Walzwerken
DE818741C (de) Abfuellgestell
DE964873C (de) Lagerung und Sicherung fuer eine ungeteilte waagerechte Bremszugstange
DE1452026C (de) Walzanlage
DE2920551C3 (de) Stromschienenträger