DE339697C - Verfahren zur Beschickung elektrischer OEfen waehrend des Betriebes - Google Patents
Verfahren zur Beschickung elektrischer OEfen waehrend des BetriebesInfo
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- DE339697C DE339697C DE1920339697D DE339697DD DE339697C DE 339697 C DE339697 C DE 339697C DE 1920339697 D DE1920339697 D DE 1920339697D DE 339697D D DE339697D D DE 339697DD DE 339697 C DE339697 C DE 339697C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27D—DETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
- F27D3/00—Charging; Discharging; Manipulation of charge
- F27D3/18—Charging particulate material using a fluid carrier
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Verfahren zur Beschickung elektrischer Öfen während des Betriebes. Die Beschickung eines Elektroden-Schmelzofens von Hand ist zeitraubend und umständlich und läßt sich während des Betriebes nicht ausführen. Der Strom muß abgestellt werden und der Schmelzprozeß wird dadurch unterbrochen. Die Handbeschickung durch eine seitliche Beschickungstüre nimmt nicht nur viel Zeit in Anspruch, sondern strapaziert das Mauerwerk und die Beschickungstüröffnung. Wenn der Ofen zum Einschmelzen von sperrigem Material verwendet wird, der Schmelzraum aber zwecks Wärmeökonomie nicht unnötig groß bemessen ist, @muß für ein Charge von z. B. drei Tonnen zwei- bis dreimal nachchargiert werden, um das sperrige Material entsprechend dem Fortschritt des Schmelzprozesses in den Ofen zu bringen. Dieser Umstand macht es wünschenswert, den Ofen mechanisch und womöglich während des Betriebes beschicken zu können.
- Mechanische Beschickungsvorrichtungen sind für Elektrodenöfen zwar bereits vorgeschlagen worden; im Betriebe haben sie sich jedoch nur wenig bewährt. Insbesondere bei Öfen mit durch den Ofendeckel eingeführten Elektroden bietet die Beschickung mit mechanischen Hilfsmitteln Schwierigkeiten, weil wenig Platz im Gewölbedeckel zur Verfügung steht und die Anzahl der Öffnungen in demselben auf ein Minimum reduziert werden muß, aus Festigkeitsrücksichten und zur Vermeidung von unnötigen Wärmeverlusten. Überdies muß eine leitende Berührung der Beschickungsvorrichtung mit den Elektroden während des Betriebes vermieden werden, da sonst gefährliche Kurzschlüsse eintreten können. Nach der Erfindung wird die Aufgabe der mechanischen Beschickung der Öfen mit mehreren Deckelelektroden in einfachster Weise und derart gelöst, daß die genannten Übelstände nicht auftreten. Erfindungsgemäß wird für die Beschickung während des Betriebes eine der Deckelelektroden ohne Unter-! brechung des Stromes der übrigen Elektroden aus dem Ofendeckel herausgezogen und aus i dem Ofenbereich herausgeschwenkt, dann wird auf die Elektrodenöffnung ein das Beschickungsgut enthaltender Fülltrichter aufgesetzt und durch Öffnen einer Klappe, eines Ventils oder eines Schiebers die Füllung in den Schmelzraum entleert. Darauf wird der leere Fülltrichter abgehoben und die ausgeschwenkte Elektrode wieder eingeführt und in Tätigkeit gesetzt. Der Fülltrichter, mit welchem die -Beschickung ausgeführt wird, ist unsymmetrisch gebaut, mit einem in die Elektrodenöffnung passenden Halsansatz und einer Stochervorrichtung versehen, die eine Stauung des Beschickungsgutes am Fülltrichteraustritt verhindert.
- In der Zeichnung ist als beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ein Fülltrichter dargestellt, der zur Beschickung eines Ofens mit drei Deckelelektroden dient. Fig. z und -z zeigen den Fülltrichter im Schnitt und Grundriß, während Fig. 3 und q. die Anbringung des Trichters am Ofen veranschaulicht. Aus Fig. q. ist ersichtlich, warum die Form des Trichters zweckmäßig von der Symmetrie abweicht. Der exzentrisch geformte Behälter a ist auf den den Nachbarelektroden zugewandten Seiten elektrisch isoliert und unten mit dem Halsansatz b versehen, der in die Elektrodenöffnung des Ofens hineipaßt urid so lang ist, daß er das Gewölbemauerwerk des Deckels vor Beschädigungen durch das herabfallende Beschickungsgut schützt. Der Verschluß des Trichters ist durch einen auf verdeckten Rollen laufenden Schieber c gebildet und kann mittels Handrad d und Schraubspindel geöffnet werden. Um Stauungen duroh sperrige Stoffeim Trichter zu verhüten, ist eine Stochervorrichtung e, f vorgesehen, die von Hand bedient wird.
- Wie aus Fig. 3 ersichtlich, wird der Trichter nicht auf den Ofendeckel aufgesetzt, sondern bleibt zur Entlastung des Deckelgewölbes während der Beschickung am Kran hängen. Die eine der drei Elektroden, Tal, ist gemäß Fig. q. aus der Öffnung des Ofendeckels herausgezogen und aus dem Bereich des Ofens g herausgeschwenkt, um dem Trichter a Platz zu machen. Während der Beschickung bleibt der Ofen in Betrieb, die Elektroden h2 und h3 erhalten also Strom und erzeugen Lichtbögen. Nach Aufsetzen des gefüllten Trichters wird mittels des Handrades d der Schieber c langsann geödnet, so daB das Beschickungsgut allmählich in den Ofenraum fällt, hier wird es von einem Manne mittels einer Krücke durch eine seitliche Ofenöffnung oder Tür von kleinen Ausmaßen im Ofenraum gleichmäßig verteilt. Verstopft sich die Öffnung des Fülltrichters, so genügen ein paar Zugbewegungen am Gestänge f der Stochervorrichtung e, um die Stauung im Trichter zu beheben. Auf diese Weise ist die Beschickung des Ofens ohne Unterbrechung des Betriebes in kürzester Zeit möglich.
Claims (1)
- PATENT-ANsPROcH: Verfahren zur Beschickung elektrischer Öfen mit mehreren durch den Ofendeckel eingbführten Elektroden während des Betriebes, dadurch gekennzeichnet, daß nach Herausziehen und Herausschwenken einer Deckelelektrode auf die Elektrodenöffnung ein das Beschickungsgut enthaltender Fülltrichter aufgesetzt wird, der in bekannter Weise durch Öffnen einer Abschlußvorrichtung in den Schmelzraum des Ofens entleert wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE339697T | 1920-04-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE339697C true DE339697C (de) | 1921-08-02 |
Family
ID=6223908
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920339697D Expired DE339697C (de) | 1920-04-13 | 1920-04-13 | Verfahren zur Beschickung elektrischer OEfen waehrend des Betriebes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE339697C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1077345B (de) * | 1958-06-18 | 1960-03-10 | Titanium Metals Corp | Lichtbogenschmelzofeneinrichtung |
-
1920
- 1920-04-13 DE DE1920339697D patent/DE339697C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1077345B (de) * | 1958-06-18 | 1960-03-10 | Titanium Metals Corp | Lichtbogenschmelzofeneinrichtung |
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