CH89331A - Verfahren und Einrichtung zur Beschickung von Elektrodenöfen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Beschickung von Elektrodenöfen.

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CH89331A
CH89331A CH89331DA CH89331A CH 89331 A CH89331 A CH 89331A CH 89331D A CH89331D A CH 89331DA CH 89331 A CH89331 A CH 89331A
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CH
Switzerland
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furnace
opening
charging
funnel
electrodes
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Application number
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English (en)
Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B3/00Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces
    • F27B3/10Details, accessories or equipment, e.g. dust-collectors, specially adapted for hearth-type furnaces
    • F27B3/18Arrangements of devices for charging
    • F27B3/183Charging of arc furnaces vertically through the roof, e.g. in three points
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D3/00Charging; Discharging; Manipulation of charge
    • F27D3/10Charging directly from hoppers or shoots

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description


  Verfahren und Einrichtung zur Beschickung von Elektrodenöfen.    Die Beschickung eines     Elektroden-          Schmelzofens    von Hand ist zeitraubend und  umständlich und lässt sich während des Be  triebes nicht ausführen. Der Strom muss ab  gestellt werden und der Schmelzprozess wird  dadurch unterbrochen. Die Handbeschickung  durch eine seitliche Beschickungstüre nimmt  nicht nur viel Zeit in Anspruch, sondern stra  paziert das Mauerwerk und die Beschickungs  türöffnung.

   Wenn der Ofen zum Einschmel  zen von sperrigem Material verwendet wird,  der Schmelzraum eher zwecks Wärmeökono  mie nicht unnötig gross bemessen ist, muss  für eine Charge von zumn Beispiel drei Tonnen  zwei- bis dreimal nachchargiert werden, um  das sperrige Material entsprechend dem Fort  schritt des Schmelzprozesses in den Ofen zu  bringen. Dieser Unmstand macht es wün  schenswert, den Ofen mechanisch und wo  möglich während des     Betriebes    beschicken zu  können.  



  Mechanische Beschickungsvorrichtungen  sind für Elektrodenöfen zwar bereits vor  geschlagen worden; im Betriebe haben sie  sich jedoch nur wenig bewährt. Insbesondere  bei Öfen mit durch den Ofendeckel einge-    fiihrten Elektroden bietet die Beschiclkung  mnit mechanischen Hilfsmitteln Schwierig  heilen. weil wenig, Platz im Gcwölbedeekel  zur Verfügung steht und die Anzahl der       (@lffnun-gen    in demselben auf ein iMinimum  reduziert werden muss, ans Festigkeitsrück  sichten und zur Vernmeidung von unnötigen  Wärmeverlusten. Überdies muss eine leitende       Berührung    der     Beschickungsvorrichtung    mit  den Elektroden während des Betriebes ver  mieden werden.

   da sonst gefä lhrliclhe     Kurz-          sebliisse        eintreten        können.     



  Nach der Erfindung wird der Aufg-abe  der mechanisclhen Beschickung der Öfen mit  mehreren Deckelelektroden in cinfachster  Weise und derart gelöst, dass die genannten  Übelstände nicht auftreten. Erfindungs  gemäss wird für die Beschickung während des  Betriebe, eine der Deckelelektroden ohne U     n-          terbrechung    des Stromes der übarigen Elek  troden aus dlenn Ofendeckel lheraugezogen  und aus dem Ofenbereich herausgeschweukt,  dann wird auf die Elektrodlenöffnug ein  das     Beschickungshit        enthaltender        Fülltrich-          ter    aufgesetzt und     durcli        Offnen    einer  Klappe,

   eines Z'entils oder eines Scbiebers      die Füllung in den Schmelzraum entleert.  Darauf wird der leere Fülltrichter abgehoben  und die ausgeschwenkte Elektrode wieder  eingeführt und in Tätigkeit gesetzt. Der  Fülltrichter, mit welchem die Beschickung  ausgeführt wird, ist erfindungsgemäss exzen  trisch zur untern Trichteröffnung gebaut,  mit einem in die Elektrodenöffnung passen  den Halsansatz und einer Stochervorrichtung  versehen, die eine Stauung des Beschickungs  gutes am Fülltrichteraustritt verhindert.  



  In der Zeichnung ist als beispielsweise  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des ein Fülltrichter dargestellt, der zur Be  schickung eines Ofens mit drei Deckelelek  troden dient. Fig. 1 und 2 zeihen den Füll  trichter im Schnitt und Grundriss, während  Fig. 3 und 4 die Anbringung des Trichters  am Ofen veranschaulicht. Aus Fig. 4 ist er  sichtlich, warum die Form des Trichters  zweekmässig von der Symmetrie abweicht.  Der exzentrisch geformte Behälter a ist  auf den den Nachbarelektroden zugewandten  Seiten elektrisch isoliert und unten mit dem  Halsansatz b versehen, der in die     Elektroden-          öiffnung    des Ofens hineinpasst und so lang ist.  dass er das Gewölbemauerwerk des Deckels  vor Beschädigungen durch das herabfallende  Beschickungsgut schützt.

   Der Verschluss des  Trichters ist durch einen auf verdeckten  Rollen laufenden Schieber c gebildet und  kann mittelst Handrades d und Schrauben  spindel geöffnet werden. Um Stauungen  durch sperrige Stoffe im Trichter zu ver  hüten, ist eine Stochere orrichtung e, f     vor-          ,gesehen,    die die von Hand bedient wird.  



  Wie aus Fig. 3 ersichtlich, wird der  Trichter nicht auf den Ofendeckel aufgesetzt;  sondern bleibt zur Entlastung des Deckel  gewölbeswährend der Beschickung am Kran  hängen. Die eine der drei Elektroden, h, ist ge  mäss Fig. 4 aus der Öffnung des Ofendeckels  Herausgezogen und aus dem Bereich des  Ofens g herausgeschwenkt, um dem Trichter  a Platz zu machen. Während der Beschickung  bleibt der Ofen in Betrieb, die Elektroden da2  und hr3 erhalten also Strom und erzeugen    Lichtbögen. Nach Aufsetzen des gefüllten  Trichters wird mittelst des Handrades cd der  Schieber c langsam geöffnet, so dass das Be  schickungsgut allmählich in den Ofenrahm  fällt; hier wird es von einem Mann mittelst.  einer Krücke durch eine seitliche Ofen  öffnung oder Türe von kleinen Ausmassen  im Ofenraum gleichmässig verteilt.

   Verstopft  sich die Öffnung des Fülltrichters, so ge  nügen ein paar Zugbewegungen ami Ge  stänge f der Stochervorrichtung e, um die  Stauung im Trichter zu belieben. Auf diese  Weise ist die Beschicliung des Ofens ohne  Unterbrechung des Betriebes in kürzester Zeit  möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: I. Verfahren zur Beschickung elektrischer Ofen mit mehreren durch den Ofendeckel eingeführten Elektroden während des Be triebes, dadurch gekiennzeichnet, dass nach Herausziehen und Herausschwenken einer der Deckelelektroden auf die Elektroden öffnung ein passender, dlas Beschickungs gut enthaltender Fülltrichter aufgesetzt und durch Offnen einer Abschlussvorrich tung in den Schmelzraum des Ofens ent leert wird.
    PATENTANSPRUCH II: II. Einrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadureh ge kennzeichnet, dass der Behälter in be- zug auf die untere Trichteröffnung ex zentrisch gebaut ist, mit einem in die Elektrodenöffnung passenden Halsansatz und einer Stochervorrichtung versehen ist, die eine Stauung des Beschickungs- gutes am Tricliteraustritt verhindert.
    UNTERANSPRUCH: Einrichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, da.ss die Abschlussv or- richtung ein auf verdeckten Rollen laufen der Schieber ist.
CH89331D 1920-04-09 1920-04-09 Verfahren und Einrichtung zur Beschickung von Elektrodenöfen. CH89331A (de)

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