DE339576C - Schornsteinverschluss - Google Patents

Schornsteinverschluss

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DE339576C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J13/00Fittings for chimneys or flues 
    • F23J13/08Doors or covers specially adapted for smoke-boxes, flues, or chimneys

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

  • Schornsteinverschluß. Gegenstand der Erfindung ist ein Schornsteinverschluß, der aus einem Betongehäuse mit schräger "Führungsbahn und einem entsprechenden Schieber besteht. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß ein zweiter Schieber vorgesehen ist, der aus einem Rahmen mit därübergespanntem, feinem Drahtsieb gebildet wird und der während des Kaminfegens eingesetzt werden soll zu dem Zwecke, das Eindringen von Ruß in die Wohnungen beim Kaminfegen zu verhüten.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht; es zeigt: Fig. i den Verschluß in Ansicht, Fig. 2 das Gehäuse mit ausgezogener Schieberplatte, wobei die Führungsnut für die Platte sichtbar ist, Fig. 3 die Schieberplatte i und Fig. q. die Schieberplatte 2 mit Drahtnetz. Der Kaminverschluß besteht aus drei Teilen: dem Rahmen, der Schieberplatte i und der Schieberplatte 2. Der Schieber i ist der eigentliche Abschlußschieber des Kaminverschlusses, wohingegen der Schieber 2 _ dazu dient, das Eindringen von Ruß in die Wohnungen beim Kaminfegen. zu verhindern. Sobald nämlich der Kaminfeger den Besen vom Boden des Hauses oder gar vom Dache aus in den Kamin hinunterläßt, wird die im Kamin stehende Luftsäule heruntergedrückt. Dadurch nun, daß der Besen, beschwert mit einer eisernen Kugel, mit ziemlicher Schnelligkeit in den Kamin hinuntersaust, kann die Luftsäule nicht ausweichen; daher hat die mit Ruß durchsetzte Luft das Bestreben, in die einzelnen Kaminöffnungen, welche zur Aufnahme der Ofenrohre dienen, einzudringen. Durch Einführen der Schieberplatte 2 wird diese von den Hausfrauen gefürchtete Plage verhindert.
  • Die Schieberplatte 2 besteht aus einem 4. cm breiten Rahmen aus Beton, dessen Innenfläche durch ein mehrmals aufeinandergelegtes, feinmaschiges Drahtnetz (Fliegendraht) abschließt. Wird von dem Schornsteinfeger das Reinigen des Kamins angesagt, so wird. die feste Schieberplatte i im Keller herausgenommen und an deren Stelle die Schieberplatte 2 eingeführt. Sobald nun der Reinigungsbesen im Kamin hinuntergeht, findet die nach unten gedrückte Luft keinen Widerstand mehr, sondern entweicht unbehindert durch das Drahtnetz der Schieberplatte 2, so daß ein Eindringen der mit Ruß durchsetzten Luft in die Wohnungen verhindert wird. Nach dem Reinigen des Kamins wird die Schieberplatte i wieder eingeführt, dies ist erforderlich, damit der Kamin von unten keine Luft zieht, wodurch das Brennen der Ofen beeinträchtigt würde.
  • Bei der Schieberplatte 2 würde das -Anbringen eines einfachen Drahtnetzes genügen. Das mehrfach zusammengelegte Drahtnetz ist deshalb erforderlich, um das Eindringen von Ruß in den Keller während des Kaminfegens zu verhindern.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH: Schornsteinverschluß, der aus einem Betongehäuse mit schräger Führungsbahn und einem entsprechenden Schieber besteht, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter Schieber vorgesehen ist, der aus einem Rahmen mit darübergespanntem, feinem Drahtsieb besteht und der während des Kaminfegens eingesetzt werden soll.
DENDAT339576D Schornsteinverschluss Expired DE339576C (de)

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