DE339366C - Entgasungsventil, insbesondere fuer Gerbfaesser - Google Patents

Entgasungsventil, insbesondere fuer Gerbfaesser

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DE339366C
DE339366C DE1920339366D DE339366DD DE339366C DE 339366 C DE339366 C DE 339366C DE 1920339366 D DE1920339366 D DE 1920339366D DE 339366D D DE339366D D DE 339366DD DE 339366 C DE339366 C DE 339366C
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valve
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tanning
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    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/27Rotating drums for treating leather

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Description

  • Entgasungsventil, insbesondere für Gerbfässer. Die bisher bekannten Entgasungsventile für umlaufende Gerbfässer, bei denen der Ventilkörper bei Drehung des Fasses infolge seines Gewichtes zeitweise von seinem Sitze abgehoben wird, besitzen den Nachteil, daß sie entweder einer verhältnismäßig raschen Abnutzung unterworfene Teile aufweisen oder bei ihnen Gerbflüssigkeit zwischen Hahnkörper und Ventilring eindringen kann, wodurch Verharzung eintritt.
  • Diese Nachteile sollen durch das den Gegenstand der Erfindung bildende Entgasungsventil behoben werden. Die Erfindung liegt darin, daß das Ventilgehäuse und die Ventilstange mit je einem Flansch versehen sind, deren jeder eine Ausnehmung und einen vorspringenden Teil besitzt, wobei die vorspringenden Teile in den entsprechenden Ausnehmungen der Flansche geführt sind und beim Ventilschluß um einen bestimmten Betrag über die Flansche vorstehen und daß über den Flanschen ein auf einer Innenseite mit einer Umfangnut versehener Belastungsring hängt, der bei Drehung des Fasses durch die vorspringenden Teile der Flansche die Ventilspindel verschiebt, das Ventil vom Sitz abhebt und den Gasen den Austritt gestattet.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigen: Fig. i eine Ansicht des Entgasungsventils in geschlossenem Zustande, Fig. 2 einen Längsschnitt durch das geöffnete Ventil und Fig. 3 eine Stirnansicht. Das dargestellte Entgasungsventil besitzt das njit Außengewinde zum Einschrauben in die eine Stirnwand eines Gerbfasses versehene, seiner ganzen Länge nach in Achsenrichturng durchbohrte Ventilgehäuse a, das in seinem beim Gebrauch des Entgasungsventils ins Innere des Gerbfasses hineinragende Ende eine Führung b für den mit Führungsrippen c versehenen Ventilkörper d., den Ventilsitz e und die durch den Ventilkörper beim Ventilschluß bündig verschlossene Mündung f aufweist. Ferner weist das Ventilgehäuse einen sechskantigen Schlüsselansatz g auf, der mit Durchbrechungen lt versehen ist, die den von der Führung b weg erweiterten Teil i der Bohrung des Gehäuses a mit der freien Luft in Verbindung setzen. Am andern Ende des Gehäusesa sitzt ein Flansch k. Der Ventilkörper d ist am einen Ende einer lose und herausziehbar im Gehäuse a gelagerten Ventilstange Z befestigt, die an ihrem andern Ende eine dicht in die Bohrung i passende Führung m für die Ventilstange und einen Flansch n trägt, der den gleichen Durchmesser hat wie der Flansch k. Jeder der Flansche besitzt einen annähernd radialen Einschnitt p und unmittelbar neben diesem -einen schiefwinklig abgebogenen Lappen o, o', derart, daß der Lappen o des Flansches k in den Einschnitt P des Flansches n eingreift und umgekehrt. Dabei ist die Länge der Lappen o, o' so bemessen, daß ihre freien Enden bei der in Fig. i gezeichneten Stellung der Ventilstange l etwas aus dem Einschnitt des andern Flansches herausragen, wie Fig.i deutlich erkennen läßt. Ein Ring q 'von wesentlich größerem Durchmesser als die Flansche k und n und von verhältnismäßig großem Gewicht, der an seiner Innenseite mit einer Umfangsnut y versehen ist, ist lose über die Flansche gehängt, derart, daß diese, die entsprechend dem Querschnitt der Nut y gestaltet sind, mit einem Teil ihres Umfanges in die Nut y eingreifen.
  • Die Wirkungsweise des beschriebenen Entgasungsventils ist folgende Das Ventilgehäuse a wird in die eine Stirnwand eines Gerbfasses ähnlich wie ein gewöhnlicher Faßhahn, d. h. nahe dem Rande eingeschraubt, und zwar derart, daß, wenn bei Drehung des Fasses das Ventilgehäuse seine Höchststellung bezüglich des Fasses hat, auch der Lappen o des Flansches k diese Stellung einnimmt. Dann wird die Ventilstange eingeschoben und der Ring q angehängt. Angenommen, das Faß werde dann zu etwa Breiviertel gefüllt. Solange das Entgäsungsventil nicht durch seine Höchststellung geht und nicht die freien Enden der Lappen o, o' mit den Seitenwandungen der Nut y in Berührung sind, übt der Ring q auf den Flansch n und die mit ihm verbundene Ventilstange l einen Druck aus, der den Ventilkörper d gegen seinen Sitz drückt und die Mündung f bündig mit der freien Stirnfläche des ins Faßinnere ragenden Endes der Ventilstange L verschließt. Solange also das letztgenannte Ende in Berührung mit der Gerbbrühe ist, bleibt das Ventil geschlossen. Erst nachdem es bei weiterer Drehung des Fasses aus der Brühe auftaucht und letztere von ihm abgetropft ist, wobei etwa am Ventil haftende Hautteilchen abgeschwemmt werden und das Ventil dann durch die Höchsstellung geht, wird es für einige Augenblicke geöffnet, indem die freien Enden der Lappen o, o' mit den Seitenwandungen der Nut r in Berührung kommen. In diesem Augenblick wird der Ring q etwas angehoben, wobei ihm das freie Ende des . Lappens des festliegenden Flansches k als Stützpunkt dient und der dadurch entlastete Flansch n durch den Druck des Ringes auf den Lappen o' so verschoben, daß der Ventilkörper d von seinem Sitz e abgehoben und die Mündung f geöffnet wird. Die oberhalb der Brühe angesammelten Gase treten durch die Mündung f in die Bohrung i ein, aus der sie durch die Durchbrechungen h ins Freie entweichen können. Durch letztere tropft auch etwa von den Gasen mitgerissene Brühe ab, ohne mit der Führung m in Berührung zu kommen. Sobald die Lappen o, o' außer Berührung mit dem Ring q sind, drückt dieser den Flansch n in seine Normalstellung zurück, wodurch das Ventil wieder geschlossen wird.
  • Statt mit Lappen können die Flansche mit Stiften, die in entsprechende Ausnehmungen eingreifen würden, versehen sein.
  • Statt für Gerbereizwecke kann das neue Ventil auch für andere Zwecke verwendet werden, in denen es sich darum handelt, irgendein Gut, das während der Bearbeitung Gase entwickelt, in einem umlaufenden Gefäß zu bearbeiten.
  • Der Ring kann mit einer Schmiervorrichtung bekannter Art versehen sein, um in die Ringnut ein Schmiermittel einzubringen.
  • Das beschriebene Entgasungsventil bietet den Vorteil, daß bei ihm der reibende Teil (Führung m) nicht in Berührung mit dem Faßinhalt kommt und also durch die Gerbbrühe nicht nachteilig beeinflußt wird. Indem das in die Gerbbrühe tauchende Ende des Ventilgehäuses stets geschlossen ist, solange es mit ersterer in Berührung ist, kann ein Verstopfen durch abgetrennte Hautteilchen nicht vorkommen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: z. Entgasungsventil, insbesondere für Gerbfässer, mit einem in der Stirnwand des Fasses zu befestigenden Ventilgehäuse und einer in diesem in Achsenrichtung verschiebbar angeordneten Ventilspindel mit einem gegen seinen Sitz verschiebbaren Ventilkörper, dadurch gekennzeichnet, daß Ventilgehäuse (a) und Ventilstange (l) mit j e einem Flansch (k, n) versehen sind, deren jeder eine Ausnehmung (p) und einen vorspringenden Teil (o, o') besitzt, wobei die vorspringenden Teile in den entsprechenden Ausnehmungen der Flansche geführt sind und beim Ventilschluß um einen bestimmten Betrag über die Flansche vorstehen und daß über den Flanschen (k, 7z) ein auf seiner Innenseite mit einer Umfangnut (y) versehener Belastungsring (q) lose hängt, der bei Drehung des Fasses durch die vorspringenden Teile der Flansche die Ventilspindel (l) verschiebt und das Ventil (d) vom Sitz (c) abhebt. z. Entgasungsventil nach Anspruch =, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilgehäuse (a) mit Durchbrechungen (h) versehen ist, durch die die aus dem. Gerbfaß kommenden Gase entweichen und etwa mitgerissene Gerbbrühe abtropfen kann, ohne mit einer an- der Ventilstange (l). sitzenden, dicht in das Gehäuse eingepaßten Führung (m) in Berührung zu kommen.
DE1920339366D 1919-12-10 1920-03-31 Entgasungsventil, insbesondere fuer Gerbfaesser Expired DE339366C (de)

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