DE339342C - Saettigungsgefaess fuer die Herstellung von schwefelsaurem Ammoniak - Google Patents

Saettigungsgefaess fuer die Herstellung von schwefelsaurem Ammoniak

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DE339342C
DE339342C DE1919339342D DE339342DD DE339342C DE 339342 C DE339342 C DE 339342C DE 1919339342 D DE1919339342 D DE 1919339342D DE 339342D D DE339342D D DE 339342DD DE 339342 C DE339342 C DE 339342C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01CAMMONIA; CYANOGEN; COMPOUNDS THEREOF
    • C01C1/00Ammonia; Compounds thereof
    • C01C1/02Preparation, purification or separation of ammonia
    • C01C1/12Separation of ammonia from gases and vapours

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Sättigungsgefäß für die Herstellung von schwefelsaurem Ammoniak. Es ist bekannt, säurefeste Behälter für chemische Zwecke aufzubauen und mit säurefestem Steinmaterial auszukleiden. Derartige Behälter haben den Vorteil, daß das aus chemischen Gründen notwendige, aber wertvolle Futter mit dem weniger wertvollen, jedoch standfesten Mantel sich leicht organisch verbinden läßt, annähernd den gleichen Wärmedehnungskoeffizienten unterworfen ist und sich jeder notwendigen Formgebung anpassen läßt.
  • Ortliche Ausbesserungen sind unbeschränkt, die Grundstoffe verhältnismäßig billig und die Anpassung an örtliche Verhältnisse in baulicher Beziehung vollkommen, beispielsweise durch grubenförmiges Einlassen in die Erde.
  • Für Sättigungsgefäße zur Herstellung von schwefelsaurem Ammoniak ist ein derartiger Aufbau bisher noch nicht vorgeschlagen worden. Abgesehen von allgemeinen Gründen hat dabei vor allem wohl der Einbau der Verteilerorgane für das Gas sowie dessen Zu- und Abführung eine hemmende Rolle gespielt.
  • Nach der vorliegenden Erfindung wird unter erstmaliger Anwendung der oben gekennzeichneten Bauart für den Sonderzweck als Sättigungsgefäß eine vollkommene Ausführungsform vorgeschlagen, bei der die Organe zur Ein-und Abführung der Gase sowie vor allem zur Verteilung derselben einheitlich aus dem gleichen oder ähnlichem Material wie das Futter, nämlich aus säurefestem Stein, hergestellt werden. Ein solcher organischer Aufbau des gesamten Apparates beseitigt mit einem Schlage die Schwierigkeiten des Anschlusses metallischer Verteilorgane an das Steinfutter,-gestattet vielmehr eine ganz einfache Formgebung der Verteiler. Bedenken hinsichtlich verschiedenartiger Wärmedehnungen fallen vollständig fort. Komplizierte Fassonstücke" vorbedachte Unterteilung der Einbauten zwecks Ausbau bei Reparaturen, entsprechende Anpassung der einzelnen Mantelverbleiungen dafür usw. werden überflüssig. Im Gegensatz dazu kann der aus Steinmaterial zusammengesetzte Einbau an jeder Stelle ohne weiteres repariert werden. Daß sich die Kosten eines solchen Einbaues wie überhaupt des ganzen Behälters wesent'ich verringern, ist angesichts der heutigen Metall- und Eisenpreise selbstverständlich. Ebensö ist natürlich di # Formgebung nahezu uribeschränkt.
  • Eine besonders zweckmäßige Lösung der Inneneinbauten ergibt sich, wenn Gasein- und -abführung in einer zentralen Stelle vereinigt werden, nämlich in der Mitte der oberen Abdeckung des Gefäßes. Das gestattet einmal eine zentrale Abstützung der Einbauten durch einen bis 'zum Boden des Gefäßes geführten Rohrstutzen und vor allem einen vereinfachten Übergang an die an irgendeiner Stelle nun doch einmal nötigen eisernen Rohrleitungen für Gasein- und -abführung. Zugleich bildet ein sölcher zentraler Rohrstutzen die geeignetste Abstützung für den Behälterdeckel.
  • Allgemein hat die Gesamtanordnung den Vorteil, daß geeignetes Steinmaterial erheblich widerstandsfähiger ist als z. B. Blei, es setzt ferner nicht so leicht an und ist bequemer ersetzbar auch an einzelnen Stellen. Der Vorschlag, säurefeste Steinplatten auf eisernen oder hölzernen Gefäßwandungen und Einbauten aufzulegen, hat sich in der Praxis nicht bewährt. Die organische Verbindung zweier so grundverschiedener Materialien ist ohne komplizierte Hilfsmittel auf die Dauer nicht möglich.
  • In der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar in Fig. = in einem vollständigen, senkrechten Schnitt durch ein Sättigungsgefäß. Fig. 2 ist ein wagerechterSchnitt nach LinieA-B in Fig. r, Fig. 3 desgleichen nach Linie C -D, Fig. q. desgleichen nach Linie E -F und Fig. 5 ein solcher durch den zentralen Rohrstutzen nach Linie G-H in Fig. r.
  • Das aus der Leitung a kommende ammoniakhaltige Gas geht durch den Kanal b zu den unterhalb des Säurespiegels liegenden Verteilorganen c, die an ihren unteren Austrittsrändern zur besseren Gasverteilung über die ganze Länge gezackt sind. Die aus dem Säurebad kommenden, vom Ammoniak befreiten Gase werden vor ihrer Abführung in dieLeitung d von den mitgerissenen Säureteilchen befreit, indem sie an Prallplatten c und f im oberen Abschlußdeckel vorbeiströmen. Die Austrittsschlitze g, 1a sind zueinander so versetzt, daß über bzw. unter denselben immer eine Platte e bzw. f liegt. Der untere Teil des Gaseinführungsstutzens b ist mit Öffnungen i versehen, damit das im Säurebad sich bildende schwefelsaure Ammoniak durch den Ejektor k und die Leitung l herausgefördert werden kann. Das geschieht mittels Dampf oder Luft durch die Leitung na. Die Schwefelsäure wird durch eine Leitung ia zugeführt. Die letztgenannten drei Leitungen treten durch einen besonderen Stutzen der.Gaseinführungsleitung a ein. Der Sättiger ist oben durch Platten o, die aus säurefestem Gußeisen oder Steinmaterial bestehen können, abgedeckt.
  • Im einzelnen ist zu dem dargestellten Aufbau des Sättigungsgefäßes folgendes zu bemerken. Der Betonmantel wird je nach Form und Größe aus eisenarmiertem Beton hergestellt. Seine Einlassung in eine Erdgrube läßt gleichzeitig eine Ausmauerung der letzteren überflüssig erscheinen. Die Auskleidung des Betonmantels mit säurefestem Steinfutter kann je nach dem Grade der Beanspruchung an der jeweiligen Stelle einfach oder doppelt vorgesehen werden. Der zentrale Rohrstutzen b ist einmal durch die Verteilorgane c und weiter durch Versteifungen am oberen Ende gegen die eigentlichen Gefäßwände abgestützt. Der ganze Einbau bildet dadurch einen sich vollkommen selbst tragenden, nach den Regeln des Gewölbe- und Pfeilerbaues aufgebauten Körper. Die Anordnung der Platten c und f ersetzt das oft verwendete sogenannte Überspritzgefäß in der die Gase abführenden Leitung. Die zentrale, ineinandergeschachtelte Gaszu-und -abführung umgeht überdies in einfacher, ja sogar in anderer Beziehung vorteilhafter Weise die Schwierigkeiten, welche in der sonst üblichen seitlichen Gaseinführung liegen. Der Betonbehälter braucht in seinen Wandungen an den Seiten nicht durchbrochen zu werden, und die Gaseinführung und -verteilung ist frei von jeder Einseitigkeit.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: x. Sättigungsgefäß für die Herstellung von schwefelsaurem Ammoniak, dadurch gekennzeichnet, daß der gesamte Aufbau einschließlich der zur Gasverteilung sowie Ein- und Abführung notwendigen Einbauten aus säurefestem Steinmaterial in organischer Verbindung mit einem standfesten Betonmantel hergestellt ist.
  2. 2. Sättigungsgefäß nach Anspruch =, dadurch gekennzeichnet, daß Gasein- und -austritt zentral in bzw. um einen aus säurefestem Material bestehenden Rohrstutzen angeordnet in einen gemeinsamen, an die Gefäßdecke anschließenden Aufsatz münden.
DE1919339342D 1919-06-22 1919-06-22 Saettigungsgefaess fuer die Herstellung von schwefelsaurem Ammoniak Expired DE339342C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2772863A (en) * 1954-08-30 1956-12-04 Pacific Pumps Inc Mixing pump

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