DE339206C - Kurbelantrieb fuer Foerderrinnen - Google Patents

Kurbelantrieb fuer Foerderrinnen

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DE339206C
DE339206C DE1920339206D DE339206DD DE339206C DE 339206 C DE339206 C DE 339206C DE 1920339206 D DE1920339206 D DE 1920339206D DE 339206D D DE339206D D DE 339206DD DE 339206 C DE339206 C DE 339206C
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DE
Germany
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movement
gutter
connecting rod
crank drive
handlebar
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Application number
DE1920339206D
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CHARLES EDOUARD CANDLOT
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CHARLES EDOUARD CANDLOT
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G27/00Jigging conveyors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2812/00Indexing codes relating to the kind or type of conveyors
    • B65G2812/03Vibrating conveyors
    • B65G2812/0304Driving means or auxiliary devices
    • B65G2812/0308Driving means
    • B65G2812/0312Driving means for shaking

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigging Conveyors (AREA)

Description

  • Kurbelantrieb für Förderrinnen. Die Erfindung bezieht sich auf Kurbelantriebe für Förderrinnen, bei denen die Pleuelstange an einen Lenker angreift, der mit der Rinne verbunden ist. Bei den bekannten Kurbelantrieben dieser Art ist der Lenker mit der Rinne durch eine Pleuelstange verbunden. Diese Pleuelstange, die verhältnismäßig schwer ist, nimmt aber an den Bewegungen der Förderrinne teil; infolgedessen kommt ihre Trägheit zu derjenigen der Rinne noch hinzu. Hieraus ergeben2°,sich heftige Bewegungen der Pleuelstange, die einen gleichmäßigen und ruhigen Betrieb der Förderrinnen erschweren.
  • Diesem Nachteil soll nun gemäß der Erfindung dadurch abgeholfen werden, daß man den Lenker mit seinem., einen Ende unmittelbar an die Rinne anlenkt und mit seinem andern Ende gelenkig mit einem elastischen Widerlager verbindet, das um einen festen Punkt drehbar ist. Die bisher übliche Pleuelstange zwischen der Rinne und dem Lenker ist also hier durch das praktisch fast unbewegliche Widerlager ersetzt und durch die besondere Aufhängung des Lenkers wird erzielt, daß seine Bewegung weit weniger Trägheitswirkungen aufweist als bisher.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise in zwei Ausführungsformen veranschaulicht. Die Zeichnung enthält ferner Diagramme zur Erläuterung der Wirkungsweise.
  • Fig. i zeigt eine Seitenansicht einer Ausführungsform des Kurbelantriebs bei mittlerer Stellung der Kurbelwelle.
  • Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie A-B in Fig. i.
  • Fig.3 ist ein Bewegungs-Diagramm und zeigt den Antrieb in vier verschiedenen Stellungen der Antriebspleuelstange, nämlich an dem Ende der Vor- und Rückbewegung und in den beiden Mittelstellungen.
  • Die Fig. q. und 5 zeigen Proj ektionen , der Lenkerarme am Ende der Vor- und Rückbewegung.
  • Fig. 6 ist eine abgeänderte Ausführungsform des Rinnenantriebs. mit einem Lenker, dessen Arme einen spitzen Winkel bilden.
  • Fig. 7 ist ein Diagramm, das die Bewegung des Rinnenantriebs gemäß Fig.6 veranschaulicht. Fig. 8 ist ein Diagramm, das die Stellungen des Lenkerarmes anzeigt, der die Förderrinne antreibt.
  • In Fig. = und 2 der Zeichnung läuft die Kurbelwelle mit gleichbleibender Geschwindigkeit um und treibt die Pleuelstange 2 an, die bei 3 an dem zweiarmigen Lenker q. angelenkt ist. Die beiden Arme des Lenkers bilden miteinander den stumpfen Winkel a zu einem weiter unten auseinandergesetzten Zweck. Der Lenker trägt zwei Gelenke 5 und 6. Das obere Gelenk 5 greift unmittelbar an der Rinne i2 an, der die gewünschte Bewegung erteilt wird. - Das Gelenk 6 verbindet den unteren Lenker mit einem elastischen Widerlager 7, das um einen festen Punkt 8 drehbar ist. Das Widerlager 7 läßt sich nicht zusammendrücken, aber leicht ausdehnen.
  • In dem Diagramm gemäß Fig. 3, q. -und 5 ist der Rinnenantrieb in vier Stellungen veranschaulicht Ende der Vorbewegung, Ende der Rückbewegung und Mittelstellungen der Antriebspleuelstange.
  • Man sieht zunächst, daß die Projektion des Lenkers auf die Ebene senkrecht zur Bewegungsrichtung sich wie folgt darstellt: Am Ende der Rückbewegung (Fig. q.) ist der obere Lenkerarm kurz, der untere Lenkerarm lang, und die Rinne wird mit geringster Geschwindigkeit bewegt. Am Ende der Vorbewegung (Fig. 5) ist der obere Lenkerarm lang, der untere Lenkerarm kurz, und die Rinne wird mit großer Geschwindigkeit mitgenommen. Der Winkel wird derart bestimmt, daß der Wechsel seiner Längen verhältnismäßig plötzlich gegen Ende der Vorbewegung erfolgt.
  • In dem Augenblick, wo die Vorbewegung beendet ist, versucht der Lenker, der durch die Masse der Rinne mitgenommen wird, sich zu drehen. Die Größe der Drehung hängt davon ab, in welchem Maße das Widerlager 7 seine Drehung zuläßt.
  • Das Spiel der in das Widerlager 7 eingeschalteten Feder =q. wird der Rinne gestatten, ihren Weg vorwärts für eine gewisse Strecke noch fortzusetzen, worauf die Bewegungsrichtung plötzlich geändert wird, während die auf die Gelenke wirkenden Kräfte erheblich vermindert werden.
  • Die Stellung und die Länge der Pleuelstange 2 sowie die Größe des Winckels u zwischen den beiden Armen des Hebels werden so bestimmt, daß man die gewünschte Wirkung erzielt. Man kann von vornherein keine Annahmen über die Länge der Pleuelstangen und Kurbeln machen, die im Verhältnis zueinander beliebig groß sein können, um die gewünschte Bewegung zu erzielen; durch die Praxis kann man solche Abmessungen bestimmen, die den gewünschten Bedingungen am besten gerecht werden.
  • Bei der oben beschriebenen Ausführungsform war der Winkel a stumpf. Grundsätzlich bleibt die Wirkungsweise die gleiche, wenn der Winkel a spitz ist.
  • Fig: 6 zeigt das Bewegungssehema für diesen Fall.
  • Um die Neigung der Pleuelstangen nicht in Betracht ziehen zu müssen, ist angenommen, daß ihre Länge in dem Diagramm gemäß Fig. 7 unendlich groß ist. In der Praxis bestimmt man ihre Länge derart, daß der Einfluß der Schrägstellung vernachlässigt werden kann.
  • Bei dem Rinnenantrieb gemäß Fig. 6, der eine Abänderung der Ausführungsform nach l Fig. z darstellt, dreht sich die Kurbelwelle z mit gleichbleibender Geschwindigkeit. Sie treibt die Pleuelstange 2 an, die bei 3 an dem Lenker q. angelenkt ist. Das Gelenk 5 greift unmittelbar an der Rinne an, der es die gewünchte Bewegung erteilt. Das Gelenk 6 verbindet den unteren Lenkerarm mit dem elastischen Widerlager 7, das mit dem andern Ende an einem festen Drehpunkt 8 angreift.
  • In diesem Falle ist das Widerlager7 im Gegensatz zu der Ausführungsform, bei welcher der Lenker q. stumpfwinklig war, elastisch im Sinne der Kompression, es ist aber nicht ausdehnbar. Diese Wirkung wird in ähnlicher Weise erhalten wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel.
  • Das Prinzip der Steigerung der Geschwindigkeit durch die Änderung des Lenkers auf die Ebene senkrecht zur Richtung der Rinne wird auch bei diesem Ausführungsbeispiel aufrecht erhalten. Indessen gestattet die Tatsache, daß bei der einen Endlage der Förderrinne der Punkt 5 unterhalb des Punktes 3 liegt, eine Geschwindib keit der Rinne zu erzielen, die unterhalb derjenigen der Kurbel liegt, während bei einem stumpfen Winkel cc die Geschwindigkeit der Rinne größer als die Geschwindigkeit der Kurbel ist.
  • - Die Ausführungsform ist ähnlich derjenigen nach Fig. r; je nach dem auftretenden -Fall wendet man die eine oder andere Anordnung an.
  • Es sind in der Zeichnung Förderrinnen beschrieben, die an Pendeln zz von beliebigem Radius aufgehängt sind. Die Vorrichtung würde in gleicher Weise wirken, wenn der Radius unendlich groß, d. h. wenn die Rinne auf Rollen gelagert wäre. .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kurbelantrieb für Förderrinnen, bei dem die Pleuelstange an einen Lenker angreift, der mit der Rinne verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der. Lenker (q.) mit seinem einen Ende unmittelbar an die Rinne (z2) angelenkt und mit seinem andern Ende gelenkig mit einem elastischen Widerlager (7) verbunden ist, das um einen festen Punkt (8) drehbar ist.
DE1920339206D 1918-02-25 1920-01-11 Kurbelantrieb fuer Foerderrinnen Expired DE339206C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR339206X 1918-02-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE339206C true DE339206C (de) 1921-07-16

Family

ID=8891664

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1920339206D Expired DE339206C (de) 1918-02-25 1920-01-11 Kurbelantrieb fuer Foerderrinnen

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DE (1) DE339206C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2751068A (en) * 1956-06-19 Haddox

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2751068A (en) * 1956-06-19 Haddox

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