DE338752C - Friseurstuhl - Google Patents

Friseurstuhl

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DE338752C
DE338752C DE1920338752D DE338752DD DE338752C DE 338752 C DE338752 C DE 338752C DE 1920338752 D DE1920338752 D DE 1920338752D DE 338752D D DE338752D D DE 338752DD DE 338752 C DE338752 C DE 338752C
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DE
Germany
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piston
chair
backrest
line
headrest
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Expired
Application number
DE1920338752D
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English (en)
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ERICH EICHBERG
Original Assignee
ERICH EICHBERG
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Publication date
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C1/00—Chairs adapted for special purposes
    • A47C1/04—Hairdressers' or similar chairs
    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C1/00—Chairs adapted for special purposes
    • A47C1/04—Hairdressers' or similar chairs
    • A47C1/10—Hairdressers' or similar chairs with head-rests; with paper holders

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chair Legs, Seat Parts, And Backrests (AREA)

Description

Friseurstühle, bei denen der luftkissenartige Sitz selbsttätig nach Entlastung gewendet wird und bei denen die Bewegung durch Zahnräder und Zahnstangen übertragen wird, sind an sich bekannt geworden. Auch der neue Friseurstuhl gehört zu «dieser Gattung von Stühlen. Neu ist aber der Gedanke, die Unterteile der Stuhlfüße als Zylinder und Kolben auszubilden, daß, sobald sich jemand
ίο auf den Sitz setzt, sowohl in dem Sitz wie auch in den Stützen Preßluft erzeugt wird, die nun zum Drehen der Rückenlehne, zum Fortbewegen einer über die Kopfstütze gezogenen Papierbahn, wie ferner noch zum Drehen der Kopfstütze selbst unter Vermittlung von Zylindern mit Kolben, Kolbenstangen und Kurbeln oder gleichwertigen Einrichtungen benutzt werden kann.
" Aus der Zeichnung geht eine beispielsweise
so Ausführungsform des neuen Friseurstuhles mit den Einzelheiten seiner Bauart hervor, und zwar zeigt:
Fig. ι den Stuhl in Hinteransicht, teilweise geschnitten,
Fig. 2 die Schaltvorrichtung zum Drehen der Kopfstützenpapierrolle, und zwar nach der Schnittlinie A-A der Fig. 1;
Fig. 3 ist eine Seitenansicht der Teile zum Bewegen der Kopfstütze;
Fig. 4 zeigt ein in die Luftleitungen eingebautes Ventil;
Fig. 5 ist ein senkrechter Schnitt durch den Luftkissensitz, während
Fig. 6 eine Hinteransicht der Vorrichtung zum Wenden des Sitzes zeigt.
Die Stuhlfüße 2 sind in ihrem unteren Teil als Luftpumpenzylinder 3 und Kolben 1 ausgebildet. Gegen die kolbenartigen Sockel 1 werden die Füße durch Federn 4 abgestützt. Oben ist in die Füße 2 mittels Drehbolzen 5 die Rückenlehne 6 eingesetzt. Der Sitz'kann nun sowohl an den Füßen wie auch an der Rückenlehne 6 angebracht sein. Im vorliegenden Falle ist er an der Rückenlehne angebracht. Zu diesem Zwecke ist unten an der Rückenlehne 6 ein wagerechter Rahmen 7 angebracht, in dem drehbar der eigentliche Sitzrahmen 8 angeordnet ist. Dieser Rahmen hat in der Mitte eine Platte 9, zu deren beiden Seiten die Luftkissen 10 angeordnet sind. Diese haben nach hinten, unter Vermittlung einer Drehmuffe, Verbindung mit einem Rohr 11, welches durch die Rahmen 8 und 7 geführt ist und auf der Rückseite der Lehne 6 in das winkelig angesetzte Rohr 12 übergeht. An das letztere sind nach unten zwei darauf geschobene Schlauchstücke 13 angeschlossen, welche in den Hohlräumen 3 münden. Außerdem hat das Rohr 12 nach oben eine Abzweigung 14, welche in einem Luftzylinder 15 unter desssen Kolben 16 endet. Der Luftzylinder ist auf der Rückseite der Lehne 6 befestigt. Der federnd heruntergedrückte Kolben hat oben eine Kolbenstange 17, welche an ihrem oberen Ende als Zahnstange ausgebildet ist. Die letztere steht mit einem Zahnrad in Verbindung, das an der einen Seite fest eine Scheibe 18 aufweist (Fig. 2). An der letzteren ist eine Schaltklinke 19 befestigt, welche in ein Schaltrad 20 eingreift, das fest.70 auf eine rollenartige Welle 21 gesetzt ist. Das Zahnrad mit der Scheibe 18 ist auch auf die WeEe 21, jedoch lose darauf gesetzt. Die Welle 21 ist die Papieraufwickelroüe und ist hinten an der Lehne 6 leicht herausnehmbar befestigt. Gegebenenfalls kann auch auf die
Welle eine besondere Büchse der Aufwickelrolle aufgeschoben werden. 22 ist die Papierbahn, welche von der Abwickehrolle 24 über die Kopfstütze 23 geführt ist. Weiter ist. hinten an der Rückenlehne ein um den Drehpunkt 25 schwingender Handhebel 26 vorgesehen. Der Handhebel steht unter Zwischenschaltung eines Führungsstückes mit einer Zahnstange 27 in Verbindung, welche mit einem Zahnrad 28 im Eingriff steht. Das letztere bildet den äußeren Rand einer frei drehbar auf das Rohr 11 geschobenen Büchse, welche ebenfalls frei drehbar durch den Rahmen 7 und fest in den Rahmen 8 gesteckt ist, d. h. die Büchse bildet den hinteren Drehbolzen für den Rahmen 8 im Rahmen 7. Von der früher erwähnten Leitung 14 zweigt eine weitere Leitung 29 ab, die an einer gut handlichen Stelle (s. auch Fig. 4) ein durch eine Feder geschlossen gehaltenes Kolbenventil 30 zeigt, welches, durch die Feder hochgedrückt, die Leitung an dieser Stelle schließt und von Hand heruntergedrückt die Leitung zur Leitung 31 öffnet. Diese hat unten eine Abzweigung und steht mittels der beiden Schläuche 32 mit den Zylindern 33 in Verbindung, die in die Füße 2 eingebaut sind. In den Zylindern sitzen die Kolben 34, welche durch eine Feder heruntergezogen werden und unter Vermittlung von Kolbenstangen und Kurbelgestängen 35 an dem Drehbolzen 5 der Rückenlehne 6 angehängt sind. Was die früher erwähnte Kopfstütze 23 angeht, so sitzt diese in einem an der Rückenlehne befestigten Böckchen, und zwar in einem darin um 36 drehbaren Bügel 37. Der letztere steht mittels Lenkers 38 und Kolbenstange 39 mit dem Kolben 40 in Verbindung, welcher durch eine Feder hochgedrückt in den Zylinder 41 eingesetzt ist, der ebenfalls hinten an der Rückenlehne befestigt ist. Oben im Zylinder 41 mündet eine Luftleitung 42 mit einem dem Ventil 30 ähnlichen Abschlußventil 43 in eine Leitung 44. Die letztere hat wiederum Anschluß an die Luftleitung 14.
Der Stuhl wird nun wie folgt bedient:
Zunächst dreht man an dem Hebel 26. Damit verschiebt sich auch die Zahnstange 27 und dreht das auf die Büchse 28 gesetzte Zahnrad und die Büchse 28 selbst. Diese dreht dann den Rahmen 8 um 180 ° und somit auch den Sitz. Sobald sich alsdann jemand auf den Stuhl setzt, wird das betreffende Luftkissen 10, welches sich gerade oben befindet, zusammengedrückt. Das andere untere
55. Luftkissen kann sich dabei durch Übertritt der Luft nicht ausdehnen, weil es an der Ausdehnung durch einen Lederüberzug 45, der * an dem Rahmen 8 befestigt ist, gehindert wird (s. Fig. 5). Die zusammengepreßte Luft tritt durch Rohr 11 in Leitung 12 und aus dieser in die Leitung 14 mit den Anschlußleitungen 29 und 44 sowie in den Zylinder 15 unter den Kolben 16. Außerdem tritt aber auch noch in die Leitung 12 Preßluft durch Schläuche 13 aus den Zylindern 3 unten in den Füßen, weil die letzteren mit ihren zylinderartigen Teilen, sobald sich jemand auf den Stuhl setzt, nach unten auf die Kolben 1 entgegen · der Wirkung der Federn 4 gedrückt werden. Die unter den Kolben 16 stoßende Preßluft drückt nun zunächst den Kolben entgegen seiner Federwirkung hoch. Dabei geht auch die Stange 17 hoch und dreht das Zahnrad mit Scheibe 18. . Diese wiederum nimmt mittels der Schaltklinke 19 das Schaltrad 20 und' damit auch die Rolle 21 mit. Diese zieht dabei von der Rolle 24 den Papierstreifen 22 über die Kopfstütze 23 hinweg, so daß also die Stütze mit neuem Papier belegt wird. Drückt man dann auf das in der Leitung 29 sitzende Ventil 30, so tritt von der Leitung 14 her, an welche die Leitung 29 angeschlossen ist, Luft in die Leitung 31 und aus dieser durch die Schläuche 32 in die Zylinder 33, und zwar unter die Kolben 34. Die letzteren gehen dann, je nachdem wie viel Luft man. einströmen läßt, hoch und drehen mittels Kurbel 35 die Drehbolzen 5 und damit auch die Rückenlehne 6 ganz nach Bequemlichkeit der auf dem Stuhl sitzenden Person. Durch Druck auf das Ventil 43 wird auch die Verbindung zwischen den Leitungen 44 und 42 hergestellt, so daß auch Preßluft über den Kolben 40 in den Zylinder 41 eintreten kann. Der niedergehende Kolben dreht dann auch mittels der Kolbenstange 39 und des Lenkers 38 den Bügel 37 und damit auch die Kopfstütze 23 ganz nach Wunsch.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: ·
    Friseurstuhl, dessen Luftkissensitz durch einen hinter der Rückenlehne angeordneten Hebel mittels einer Zahnstange und eines Zahnrades gedreht werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterteile der Stuhlfüße (2> als Zylinder (3) und Kolben (1) ausgebildet sind, so daß die bei Belastung des Stuhls in den Zylinder- sowie in den Luftkissenräumen erzeugte Preßluft unter Vermittlung von Zylindern mit Kolben, Kolbenstangen und Kurbeln oder gleichwertigen Einrichtungen zum Drehen der Rückenlehne (6), zum Überziehen der Papierbahn (22) über die Kopfstütze (23) und zum Drehen der Kopfstütze (23) benutzt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1920338752D 1920-05-01 1920-05-01 Friseurstuhl Expired DE338752C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE338752T 1920-05-01

Publications (1)

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DE338752C true DE338752C (de) 1921-07-01

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ID=6222876

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1920338752D Expired DE338752C (de) 1920-05-01 1920-05-01 Friseurstuhl

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DE (1) DE338752C (de)

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