DE338615C - Vorrichtung zum Faerben von Schreibmaschinenfarbbaendern - Google Patents

Vorrichtung zum Faerben von Schreibmaschinenfarbbaendern

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DE338615C
DE338615C DE1919338615D DE338615DD DE338615C DE 338615 C DE338615 C DE 338615C DE 1919338615 D DE1919338615 D DE 1919338615D DE 338615D D DE338615D D DE 338615DD DE 338615 C DE338615 C DE 338615C
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WILFRIED BAHSZ
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J31/00Ink ribbons; Renovating or testing ink ribbons
    • B41J31/14Renovating or testing ink ribbons

Landscapes

  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Färben von Schreibmaschinenfarbbändern. Die Vorrichtung dient dazu, das Schreibmaschinenfarbband während -der Benutzung der Schreibmaschine selbsttätig wieder aufzufärben, so @daß die Deutlichkeit der Maschinenschrift, soweit diese von der Färbung des Farbbandes abhängt, bis zur Auswechslung des Farbbandes eine gleichmäßig gute bleibt. Hierdurch wird, die ausgiebigste Ausnutzung des Farbbandes erzielt, und eine Auswechslung des Farbbandes kommt erst dann in .Betracht" wenn das Gewebe desselben bis zur Unbrauchbarkeit zerstört ist.
  • In einer früheren Ausführungsform ist eine Vorrichtung ähnlicher Art so ausgeführt und in Benutzung genommen worden, daß das Farbband neuen Farbstoff annimmt, indein es bei seiner Bewegung in der Schreibmaschine über einen farbstoffabgebenden Filzstreifen streift, welcher bügelförmig an einem Farbbehälter angebracht ist und der aus letzterem Farbstoff ansaugt. Dieser Vorrichtung haftet der Nachteil an, daß bei ihr das Farbband stets auf demselben kurzen Abschnitteines. kleinen Filzstreifens schleift, wodurch der farbstoffabgeben?de Teil ödes Filzstreifens leicht verunreinigt und eine zweckmäßige Abgabe von Farbstoff an das Farbband illusorisch gemacht wird. Die dem= zufolge notwendig werdende Reinigung des Filzstreifens bzw. idiie Auswechslung @desselben schließt eine vollständig saubere Handhabung der Vorrichtung aus, zumal bei der eigentümlichen Bauart dieser Vorrichtung die Auswechslung des Filzstreifens mit Schwierigkeiten verbunden ist.
  • Nach der Erfindung werden die dieser Ausbildung anhaftenden Mängel beseitigt und .der Zweck einer Farbvorrichtung zum Auffärben von Schreibmaschinenfarbbändern mit einfacheren Mitteln erreicht.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß das Farbband in seiner Längsrichtung beweglich zwischen einem in einer Farbban.dführung auf- und abwärts verschiebbar angeordneten_ farbstoffansaugenden .und -abgebenden Docht und einem fest angeordneten elastischen Gegenplättchen, geführt wird, wobei: das. Farbband von dem elastischen Gegenplättchen auf den Farbdocht aufgedrückt wird und, dadurch neuen Farbstoff annimmt.
  • Der Farbdocht ruht mit seinem unteren Teil in einem Farbbehälter und wird: in einer Hülse nach oben geführt. Auf der Hülse ist eine Dochttransportvorricbtung angebracht. In diesen Teilen gleicht die Farbvorrichtung ,der Ausführung von Dochtlampen.
  • Zur Übertragung der von dem Farbdocht angesaugten Farbe auf das Farbband, ist die Dochthülse in ihrem oberen Teil mit einem Schlitz versehen und dadurch als Farbbandführung ausgebildet. Durch diesen Schlitz wird die Farbbandführung in eine Vorder-und eine Hinterhälfte geteilt. In der Dochthülse und dem daran anschließenden Hinterteil der Farbbandführung ist der Farbdocht nach oben und unten verschiebbar angeordnet, und in dem dem Hinterteil der Farbbandführung gegenüberliegenden Vorderteil dieser Führung ist ein elastisches Riffelgummiplättchen fest angebracht. In dem zwischen diesen beiden Teilen der Farbbandführung vorgesehenen Schlitz wird das Farbband geführt und. von !dem elastischen Riffelgummiplättchen leicht gegen den Farbdocht angedrückt, wodurch; das Farbband neuen Farbstoff annimmt. Bei der Bedienung der Schreibmaschine bewegt sich -das Farbband entsprechend! der Bewegung .der Farbbandspulen in seiner Längsrichtung, wobei dann immer ein neuer Abschnitt des Farbbandes wieder aufgefärbt wird. .
  • Gibt nach längerem Gebrauch ides Farbdochtes dessen Oberteil infolge Verunreinigung nicht mehr genügend Farbstoff an das Farbband ab, so wird der Farbdocht vermittels der auf der Dochthülse vorgesehenen Transportvorrichtung weiter nach oben bewegt =und der unbrauchbare Teil des Farbdochtes mittels Schere abgeschnitten. Falls man die Wiederauffärbung .des Farbbandes zu unterbrechen wünscht, wind' der Farbdocht hierzu vermittels der Transportvorrichtung herabgedreht.
  • Auf .der Zeichnung ist die neue Vorrich-,tung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine) Seitenansicht der Farbvorrichtung nach Einbau in einen Schreibmaschinenrahmen, Fig. ia eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Einbau in einen Schreibmaschinenrahm-en.
  • In be:,dien Figuren sind und Farbbandspule angedeutet.
  • Fig.2 veranschaulicht eine Ansicht der Farbvorrichtung von vorn, Fig.3 eine Ansicht der Farbvorrichtung von der Seite, Fig. 4 eine Ansicht der Farbvorrichtung von oben.
  • In einer in 'ihrem oberen Teile als Farbbandführung ausgebildeten Dochthülse i ist einerseits ein farbstoffansaugender und farbstoffabgebender Docht 2 nach oben und unten verschiebbar angeordnet und- andererseits ein elastisches Riffelgummiplättchen 3 befestigt. Zwischen dem Farbdocht 2 und ,dem Riffelgummiplättchen 3 wird Idas Farbband 8 geführt und von .dem Riffelgummiplättchen 3 gegen Aden Farbdocht 2 gepreßt, wodurch'. es von diesem neuen. Farbstoff ansaugt. Bei der Bedlienung oder Schreibmaschine wird .das Farbband: 8 entsprechend der Drehung der Farbiband'spulen in seiner Längsrichtung verschoben und jeweils ein anderer Abschnitt des Farbbandes in, der Farbbandführung der Dochthülse i mit neuem Farbstoff versehen.
  • Der Farbdocht 2 kann in der Dochthülse i vermittels einer Dochttransportvorrichtung, bestehend aus Zahbrädchen 4 und Stellrädchen 5, nach oben und unten bzw. vorwärts und rückwärts verschoben werden. Die Dochthülse i endet mit ihrem Unterteil in einem Farbbehälter 6 mit Deckel 7, und in diesem Farbbehälter ruht auch das untere Ende des Farbdochtes 2. Der Farbbehälter 6 mit Dochthülse i, soweit diese Dochthülse nur als Schutz und zur Emporleitung des Dochtes diient, sowie die Dochttransportvorrichtung 4 und 5 sind in gleicher Weise wie bei Dochtlampen ausgeführt.
  • Es wird bemerkt, daß Wie Teile der vorstehend beschriebenen Vorrichtung nicht als neu und denrnzufalge auch an sich nicht als schutzfähig anzusehen sind, und @daß der Schutz sich nur auf die neue Gesamtheit beziehen soll.

Claims (1)

  1. PATEN T-ANsPRUcH: Vorrichtung zum Färben von Schreibmaschinenfarbbändern, @dadurch gekennzeichnet, @daß Jad Farbband (8) zwischen einem in einer Führung (i) auf- und abwärts verschiebbar angeordneten,; farbstoffansaugenden und farbstoffabgebenden Docht (2) und - einem fest angeordneten elastischen Gegenplättchen (3) geführt wird,, das das Farbband (8) gegen den Farbdocht (2) preßt.
DE1919338615D 1919-07-05 1919-07-05 Vorrichtung zum Faerben von Schreibmaschinenfarbbaendern Expired DE338615C (de)

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