DE337941C - Befestigungsvorrichtung fuer die Leitapparate von Dampfturbinen - Google Patents
Befestigungsvorrichtung fuer die Leitapparate von DampfturbinenInfo
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- DE337941C DE337941C DE1920337941D DE337941DD DE337941C DE 337941 C DE337941 C DE 337941C DE 1920337941 D DE1920337941 D DE 1920337941D DE 337941D D DE337941D D DE 337941DD DE 337941 C DE337941 C DE 337941C
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- ring
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- Expired
Links
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D25/00—Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from, other groups
- F01D25/24—Casings; Casing parts, e.g. diaphragms, casing fastenings
- F01D25/246—Fastening of diaphragms or stator-rings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)
Description
Es ist bekannt, daß die Scheiben der Leitapparate von Dampfturbinen im Laufe der
Zeit wachsen und daher das Gehäuse zu zersprengen drohen, wenn nicht von vornherein
auf diesen Umstand Rücksicht genommen wird. Man hat aus diesem Grunde die Scheiben mit etwas Spiel in das Gehäuse eingesetzt
und, um den Mittelpunkt der Scheiben zu sichern, diese mit dem Gehäuse durch
Bolzen oder Keile verbunden.
Die vorliegende Erfindung gibt eine verbesserte Art der Befestigung an, bei welcher
am Gehäuse keinerlei besondere Vorrichtungen für die Ausdebnungsmöglichkeit und die
Sicherung der Lage der Scheibenmittelpunkte vorgesehen zu werden brauchen. Sie besteht
darin, daß die Scheiben der Leitapparate mit einer Nut versehen werden, . in welche ein
Ring gelegt ist, der ähnlich wie ein Kolbenring abdichtend im Gehäuse anliegt und gegen
den sich die Scheibe mit vier unter 900 gegeneinander versetzten radial gestellten Bolzen
abstützt. Hierbei wird zwischen Scheibe und Ring soviel Spiel gelassen, daß sich die erstere
frei ausdehnen kann, wobei die vier Bolzen in ähnlicher Weise, wie es bei den früheren
Anordnungen bereits bekannt geworden ist, die Lage des Mittelpunktes sichern, indem
sie eine radiale Ausdehnung der Scheibe ermöglichen, eine Verschiebung der ganzen
Scheibe und damit des Mittelpunktes aber verhindern.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform
der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι einen Querschnitt durch die Turbine
mit einer Ansicht gegen die) Scheibe eines Leitapparates, während Fig. 2 einen Querschnitt
durch die Scheibe und ihre Befestigungsart darstellt.
Das Gehäuse der Turbine ist mit α bezeichnet,
die Leitapparatscheibe mit b. Am Umfang der letzteren ist die Nut c eingedreht,
in welche ein Ring d eingelegt ist, der nach Art eines Kolbenringes gegen die Gehäusewand
eine Abdichtung bildet. Zwischen der Scheibe c und dem Ring d ist in der Nut ein
gewisser Spielraum vorgesehen, so daß die Scheibe sich frei ausdehnen kann. Gehalten
wird die Scheibe durch fier Bolzen e, f, g, h,
die unter 900 gegeneinander versetzt sind und
entweder in dem Ring oder in der Scheibe fest. verschraubt werden, während sich der
andere Teil in einer Bohrung auf den Bolzen zum Zweck der Ausdehnung verschieben
kann.
Fig. 3 zeigt eine Turbine, bei welcher die Leitapparate ebenso wie das Turbinengehäuse
geteilt sind. In diesem Falle müssen die in Richtung der Teilfuge liegenden Bolzen
doppelt, d. h. für jede Leitapparathälfte besonders ausgeführt werden. In der Zeichnung
sind dieselben mit e1 und e2 bzw. g1
und g2 bezeichnet. Es ist klar, daß auch der Dichtungsring d in diesem Falle ebenso wie
die Scheibe b geteilt werden muß.
An Stelle der Bolzen e, f, g, h können auch
Keile oder ähnliche Führungsstücke verwendet werden.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι. Befestigungsvorrichtung für die Scheiben der Leitapparate von Dampfturbinen, dadurch gekennzeichnet, daß um die Scheibe (ib) in einer Nut (c) ein Ring (d) gelegt ist, der abdichtend gegen das Gehäuse anliegt und gegen den sich die Scheibe mit vier unter 900 zueinander versetzten radial gestellten Bolzen (e, f, g, K) abstützt, wobei zwischen Scheibe und Ring so viel Spiel vorgesehen ist, daß sich die erstere frei ausdehnen kann.
- 2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei geteilten Scheiben auch die Ringe geteilt sind und dementsprechend die der Teilfuge zunächst liegenden Bolzen für jede Scheibenhälfte gesondert vorgesehen werden müssen,Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE337941T | 1920-11-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE337941C true DE337941C (de) | 1921-06-10 |
Family
ID=6222015
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920337941D Expired DE337941C (de) | 1920-11-28 | 1920-11-28 | Befestigungsvorrichtung fuer die Leitapparate von Dampfturbinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE337941C (de) |
-
1920
- 1920-11-28 DE DE1920337941D patent/DE337941C/de not_active Expired
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