DE33792C - Neuerung an Gas-Heizöfen - Google Patents
Neuerung an Gas-HeizöfenInfo
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- DE33792C DE33792C DENDAT33792D DE33792DA DE33792C DE 33792 C DE33792 C DE 33792C DE NDAT33792 D DENDAT33792 D DE NDAT33792D DE 33792D A DE33792D A DE 33792DA DE 33792 C DE33792 C DE 33792C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24C—DOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
- F24C3/00—Stoves or ranges for gaseous fuels
- F24C3/002—Stoves
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Description
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Februar 1885 ab.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt:
Fig. ι und 2 sind Verticalschnitte.
Fig. 3 ist ein Horizontalschnitt nach A-B.
Fig. 4 bis 9 sind Details.
Um innerhalb geringer Höhe eine möglichst grofse Heizfläche zu gewinnen, sind, die Wandungen
λ, welche die Heizkanäle bilden, aus
Blechen hergestellt, welche so gebogen sind, dafs sie eine Anzahl kleiner Flächen bilden,
die unter einander Winkel Von ca. 6o° einschliefsen;
gleichzeitig laufen alle nach aufsen gerichteten Kanten in Lamellen aus, wie Fig. 4
zeigt. Je zwei solcher Wandungen sind durch zwei Stirnwände c mit einander so verbunden,
dafs zwischen ihnen ein Hohlraum freibleibt, der als Kanal für die aufsteigenden Heizgase
dient.
Solcher Kanäle werden zwei oder mehrere zu einem Heizkörper vereinigt, indem dieselben
mit einander zugekehrten Lamellen auf der Heizkammer placirt werden, „wie in Fig. 2.
Zur Erzeugung einer möglichst hohen Temperatur kommt das Gas mit leuchtender, rufs-
und rauchfreier Flamme dadurch zur Verbrennung, dafs die zu dieser Verbrennung erforderliche
Luft hochgradig vorgewärmt wird.
Zu diesem Behufe wird die Luft, welche durch eine Anzahl mittelst eines Schiebers verschliefsbarer
Oeffnungen im Boden der Heizkammer eintritt, einerseits von den Seitenwänden e e der Heizkammer, andererseits aber
von den Wänden ff und g g bis in die Brennerkörper h h geleitet. Die Wände g g
treten oberhalb der Flammen in Art von Feuerbrücken so vor, dafs die nach den beiden
Seitenkanälen b b aufsteigenden Heizgase an ihnen hinstreichen und sie daher erhitzen müssen.
Die an den Innenseiten dieser Feuerbrücke sich hinbewegende einströmende Luft mufs daher
von diesen hochgradig erwärmt werden.
Da nicht sofort nach der Entzündung rufs- und rauchfreie Verbrennung des mit leuchtender
Flamme verbrennenden Gases eintreten kann, weil die Vorwärmung der Luft erst allmälig
in ausreichend hoher Temperatur eintritt, ist bei diesem Gasheizofen die Einrichtung
getroffen, dafs das Gas anfänglich mit blauer Flamme verbrennt.
Einestheils zu diesem, anderentheils aber zu einem später anzuführenden Zweck sind die
Brennerkörper h so hergestellt, dafs sie, wie Fig. 5, drei neben einander liegende Kanäle
bilden.
Dem mittleren dieser Kanäle wird nur Gas, den beiden zur Seite gelegenen aber Gas und
Luft oder auch Luft allein zugeführt. Daher wird das dem mittleren Kanal zugeführte Gas
nur mit leuchtender, das den beiden Seitenkanälen zugeführte nur mit blauer Flamme zur
Verbrennung kommen können.
Vermittelst des in Fig. 8 im Durchschnitt dargestellten eigenthümlichen Dreiwegehahnes i
wird das Gas entweder den Blaubrennern, wenn die Stellung seines Kegels wie in Fig. 7
ist, oder wenn dieselbe wie in Fig. 9 steht, den Leuchtbrennern zugeführt. Während der Umstellung
des Hahnes aus der ersteren in die letztere Stellung sind einen Moment beide Auswege
gleichzeitig. theilweise offen und erhalten demgemäfs alle drei Kanäle in den Brenner-
körpern h Gas; es mufs demnach ein Ueberzünden
von den Blau- nach den Leuchtbrennern stattfinden.
Der weitere Zweck der drei zu einem Brennerkörper h vereinigten Kanäle erhellt aus folgendem
:
Wie in Fig. 5 ersichtlich, wird die Oberfläche des Brennerkörpers h von drei zu einander
geneigt liegenden Ebenen gebildet, deren je eine einem der drei Kanäle als Decke angehört.
In diese Decken sind die Brenner-Öffnungen so gebohrt, dafs der aus den beiden seitlich stehenden Oeffnungen austretende
Gas- oder Luftstrom den aus der mittleren kommenden kreuzen mufs (s. Fig. 5 und 6).
Zweck dieser Anordnung der Brenneröffnungen ist der, dem mit leuchtender Flamme verbrennendem
Gase die hochgradig vorgewärmte Luft, welche gezwungen ist, ihren Weg durch die Blaubrenner zu nehmen, so zuzuführen,
dafs eine innige Vermischung und dadurch rufs- und rauchfreie Verbrennung stattfinden
mufs, wozu die über den Brennerkörpern liegende, mit Oeffnungen für die Flammen versehene
Platte k ihrerseits noch mit beiträgt, indem dieselbe der Flamme die noch nicht
verbrauchte Luft zudrängt.
Der vorher beschriebene combinirte Blau- und Hellbrenner, welcher in Fig. 1 bis 3 der
Zeichnung Rostform hat, kann selbstredend auch jede andere Form, Ring-, Teller-, Strahlenoder
Viereckform annehmen, ebenso , kann derselbe auch weniger oder mehr als drei neben
einander liegende Kanäle enthalten.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:
An Gasheizofen:ι. Heizkörper aus gefalteten, mit Lamellen versehenen Wandungen a, deren Zweck ist, innerhalb der kleinsten Ausdehnung grofse Heizfläche und für die zu erwärmende Luft möglichst viel Kanäle zu erzielen. - 2. Brennerkörper h, in welchen Blau- und Leuchtkammer zu wechselweisem Gebrauch vereinigt sind, in Verbindung mit den Einrichtungen der Heizkammer zur Lufterhitzung, als: Wandungen ff mit den Feuerbrücken bildenden Wänden g g und dem die Ueberzündung bewirkenden Dreiwegehahn i zwecks rufs- und rauchfreier Verbrennung des Gases mit leuchtender Flamme und deren Temperaturerhöhung.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE33792C true DE33792C (de) |
Family
ID=309739
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT33792D Expired - Lifetime DE33792C (de) | Neuerung an Gas-Heizöfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE33792C (de) |
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