DE816303C - Gasbeheizter Brat- und Backofen - Google Patents

Gasbeheizter Brat- und Backofen

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DE816303C
DE816303C DEP49544A DEP0049544A DE816303C DE 816303 C DE816303 C DE 816303C DE P49544 A DEP49544 A DE P49544A DE P0049544 A DEP0049544 A DE P0049544A DE 816303 C DE816303 C DE 816303C
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DE
Germany
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roasting
baking oven
heating
space
baking
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DEP49544A
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English (en)
Inventor
Willy Wuppertal Homann
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HOMANN WERKE
Original Assignee
HOMANN WERKE
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C3/00Stoves or ranges for gaseous fuels
    • F24C3/08Arrangement or mounting of burners
    • F24C3/085Arrangement or mounting of burners on ranges
    • F24C3/087Arrangement or mounting of burners on ranges in baking ovens
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00Details
    • F24C15/32Arrangements of ducts for hot gases, e.g. in or around baking ovens

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

  • Gasbeheizter Brat- und Backofen
    1)ie l?rfindun:@ betrifft einen gasbeheizten Hrat-
    nnd halk@)tl'n. Insbesondere "/.um Einhau in einen
    Gasherd oder als Backhaube.
    Die Erfindung hat sich die :\ufgabe gestellt, einen
    derartigen Herd zu schaffen, der auf einfache, zweck-
    mäßige, betriebssichere und wirtschaftliche Weise
    eine gleichmäßige und möglichst vollkommene Be-
    heizung des Brat- und Backofens sowohl beim
    Backen als auch leim Braten sicherstellt, wobei auch
    ein einwandfreies Grillen gewährleistet sein muß.
    Im 7usaminenhange mit der Wirtschaftlichkeit der
    Beheiming muß auch der Forderung entsprochen
    werden, daß die :lnheizzeit so gering wie möglich
    gehalten werden muß, eine Forderung, die bei Haus-
    haltsherden von ganz besonderer Bedeutung ist, da
    dort der Brat- und Backofen nur selten, wenn über-
    haupt, in längerem Betriebe ununterbrochen ge-
    braucht wird.
    Die Erfindungsaufgabe wird im wesentlichen dadurch gelöst, daß zwei U-förmig gebogene Brennerrohre derart nebeneinander in dem Raum unter dein Brat- und Backofen, dieser Raum wird im nachfolgenden auch als Bodenheizraum .bezeichnet, angeordnet sind, daß die Verbindungsbogen der U-Rohre längs der Herdvorderwand verlaufen und das Gas von der Herdrückwand her je einem Schenkel der U-Rohre zugeführt wird, während die Heizgase von einem oberhalb des Brat- und Backraumes angeordneten Raume her, dieser Raum wird im nachstehenden auch als Deckenheizraum bezeichnet, abgezogen werden. Auf diese Weise ergibt sich eine äußerst gleichmäßige Beheizung des gesamten Brat-und Backofenraumes über seinen gesamten Querschnitt unabhängig von dem Grade der jeweiligen Beheizung. Eine Verstellung der Rohre, wie sie bei zahlreichen bekannten Konstruktionen vorgesehen ist, um die Ober- und Unterhitze verändern zu können, erübrigt sich vollkommen, wodurch sowohl die Herstellungskosten sinken als auch die Betriebssicherheit und Einfachheit in der Bedienung verbessert werden.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung ermöglicht außerdem ein außerordentlich leichtes Überspringen der Flamme von dem einen zu dem anderen U-Röhr zum Zwecke des Anzündens.
  • Die Verteilung der Schenkel der beiden U-Rohre auf dem Bodenheizraum und die Art der Anordnung der Bohrungen für den Austritt des Gases müssen den jeweiligen Verhältnissen angepasst werden und können leicht durch Versuch bestimmt werden. Vorzugsweise jedoch sind die für den Gasaustritt vorgesehenen Bohrungen der Arme jedes U-förmigen Brennrohres gegeneinandergerichtet. Es empfiehlt sich außerdem häufig, den Bodenheizraum durch die beiden Brennerrohre in der Waagerechten etwa zu dritteln, indem die außenliegenden Schenkel der beiden Rohre unterhalb zweier über die Tiefe des Brat- und Backraumes hinwegreichenden Seitenheizräume angeordnet sind. Die beiden Außenschenkel erzeugen auf diese Weise den Hauptteil der Oberhitze, wobei durch die Neigung der Gasaustrittsbohrungen nach innen dafür gesorgt ist, claß auch noch ein Teil der Hitze dieser Gasflammen für den unteren Teil des Brat- und Backraumes zur Verfügung steht.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ergibt sich dadurch, daß der Brat- und Backraum in Form einer geschlossenen Muffel ausgebildet ist, bei der also die Heizgase nur mittelbar auf das Brat-und Backgut einwirken. Damit wird das Backgut von.den Heiz- und Abgasen nicht berührt, so daß die bei offenen Backofenkonstruktionen eintretende stärkere Austrocknung des Backgutes weitgehendst vermieden wird und auch Aroma und ähnliche Stoffe viel besser erhalten bleiben.
  • Erfindungsgemäß ist außerdem hinter der Rückwand des Brat- und Backofens mittels einer Abzugshaube ein Raum, der im nachfolgenden auch als Rückheizraum bezeichnet wird, gebildet, durch den ein Teil der Heizgase von dem Bodenheizraum zu dem Deckenheizraum abströmen kann. Der Strömungsquerschnitt dieses Rückheizraumes ist verhältnismäßig eng und steht 'zu dem des Seitenheizraumes in einem bestimmten Verhältnis. Auf diese Weise wird auch von der Rückseite her eine einwandfreie Beheizung des Brat- und Backraumes sichergestellt. Die Vorderwand des Brat- und Backofens mit der in der üblichen Weise isolierten Tür wird ausreichend von den Verbindungsbogen der U-förmig gebogenen Brennerrohre her beheizt, während die Seiten, der Boden und die Decken von dem Seitenheizraum, dem Bodenheizraum und dem Deckenheizraum her auf die beschriebene Weise gleichmäßig beheizt werden.
  • Die Abzugshaube des Rückheizraumes wird zweckmäßigerweise derart nachgiebig auf ihrem Sitze befestigt, daß sie sich von ihm unter dem Einfluß eines erhöhten Innendruckes abzuheben vermag. Eine derartige Explosionssicherung empfiehlt sich insbesondere dann, wenn der Brat- und Backraum, wie schon oben beschrieben, in Form einer geschlossenen Muffel ausgebildet ist, so daß die Tür des Brat- und Backraumes nicht als Explosion.-sicherung Verwendung finden kann.
  • Vorzugsweise werden die Heizgase längs einer über die Tiefe des Brat- und Backraumes verlaufenden Mittellinie aus dein Deckenheizraum abgezogen. Dadurch wird auf vollkommene Weise erreicht, daß die Heizgase, nachdem sie den Boden und die Seitenwände des Brat- und Backraumes beheizt haben, gleichmäßig den Brat- und Backraum auch von oben her beheizen.
  • Gemäß der Erfindung ist außerdem der Brat- und Backraum von einem Doppelzugmantelumschlossen, in dem die aus dein Deckenheizraum ausgetretenen Abgase zuerst, sich nach leiden Seiten teilend, waagerecht und dann im Sturzzug zu beiden Seiten nach unten abströmen, um dann im Gegenzug unter Umkehrung der Strömungsrichtung zu dem Austrittsquerschnitt zu strömen. Auf diese Weise wird eine einwandfreie, äußerst kapazitätsarme Isolierung des Brat- und Backraumes sichergestellt, was beim Anheizen des Brat- und Backofens von bederem Wert ist. Die Wiinde für die Ausführung dieses Doppel zugmantels "werden zweckmäßigerweise mit einer gut reflektierenden Oberfläche ausgeführt, um die Isolierwirkung zu erhöhen. Hierzu können beispielsweise blankes Aluminiumblech oder Eisenblech mit Aluminiumbronze gespritzt oder ähnliche derartige Überzüge verwendet werden. Der Austrittsquerschnitt selbst ist vorzugsweise an der Rückwand oberhalb des Rückheizraumes des Brat- und Backofens angeordnet, indem beispielsweise in der Herdrückwand eine Reihe von Off nungen vorgesehen ist, die sich über die gesamte breite der Herdrückwand erstrecken. Oberhalb dieses auf diese Weise isolierten Brat- und Backofens kann unter Umständen mit Vorteil ein als Wärmeraum auszunutzender Raum angeordnet werden, da die Temperatur der Abgase beim Lustritt aus dem Brat- und Backofen noch so hoch ist, daß irgendwelches in diesem Raum untergebrachtes Geschirr einwandfrei und schnell getrocknet und angewärmt werden kann.
  • Die Abbildung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in vereinfachter Darstellung, und zwar zeigt Fig. i einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäß ausgebildeten Gasherd, Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Herd nach Fig. i, wobei jedoch der obere 'feil abgebrochen ist, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie 1II-111 der Fig. i und 2.
  • In den Figuren sind die Seitenwände des Gasherdes mit i, die Vorderwand mit 2, die Rückwand mit 3 und der Boden mit 4 bezeichnet.
  • An dem Türausschnitt der Vorderwand ist z. B. unter Zwischenlegung einer Asbestkordel 5 zur Vermeidung einer Wärmebrücke auf irgendeine Weise eine Backofenmuffel 6 befestigt, die an ihrer Rückseite mit einer Rückwand 7 versehen ist. Zwischen dem Boden der Backofenmuffel und dein Boden 4 des Herdes sind die Brenner in Form von zwei U-förmig gebogenen Brennerrohren 8 und9 angeordnet, die in der vorderen Hälfte auf am Boden .I befestigten Brennerhaltern io aufliegen und an der Rückwand an den Stellen 12 festgehaltert sind. Diese Stellen liegen in der Nähe der Düsen i i eines holires 13, durch das das Gas für die Brenner zugeführt wird. Die Düsen selbst dienen dazu, um das Gas in bekannter Weise mit Primärluft zu mischen. Die Sekundärluft für die Brenner tritt durch öffnungen (nicht dargestellt) im HerdbOden 4 ein.
  • Rund tun die Muffel 6 herum ist zwecks Führung der Allgase und zwecks \\'ärmeisolierung ein Doppelzugmantel geschaffen, der aus einem Innenzugmantel 14 und einem Außenzugmantel 15 besteht. Zwischen dem Innenzugmantel 14 und der ßackofenmuffel «-erden auf diese Weise Räume geschaffen, durch die die Heizgase strömen und von denen aus die 13elieiztuig des Back- und Bratofens vorgenommen wird. Der Raum zwischen dem Boden der Muffel und dem I Ierdhoden 4, in dem die beiden Brencierrohre 8 und o angeordnet sind, wird als ßo<letilieizratini bezeichnet und trägt das BezugszeiChen 24. Die Kanäle zwischen den Seitenwänden der \luffel6 und den entsprechenden Wänden des Innenzugmantels i4 traget! die Bezugszeichen 25 und 26 und werden als Seitenheizräume bezeichnet, i -eii(1 der Raune zwischen der Decke der Muffel 6 w älli und der Decke des Ituienzugmantels 14 das Bezugszeichen 27 tr:@gt und als Deckenheizraucn 1)ezeichnet ist.
  • Beide Zugm:iritel haben an ihrer Übergangsstelle von der Senkrechten zur Waagerechten große Abrundungsradien, damit die Heizgase ungestört und ohne großen \\`iclerstand durchströmen können. Die obere waagerechte Fläche des Imienzugmantels 14 ist in der 1Nlitte mit z. 13. zwei Reihen von Abzugslciclierii i6 verseben, durch die die Heizgase, nachdem sie vom Bodenheizraum 24 über die SeitenheizräUlne 25 und 26 zu dem Deckenheizraum 27 gestrciint sind, zti (lern Innenzug 28, 29 zwischen den beiden Zugni:inteln 14 und 15 strömen können. Nach (lern :Mistritt aus <lern Deckenheizraum 27 strömen die Allgase, indem sie sich in zwei Ströme teilen, im Gegenstrom zunächst waagerecht nach außen und dann uni etwas mehr als die Hälfte der Backofenliölie nach unten im Sturzzug zu einer Reihe von 11)ztcl;slöcliern 17, die im Außenzugmantel 15 vorf;eselien sind. Unterhall) dieser Austrittsöffnung hat der Außenzuginantel je einen schräg liegenden \\'inkel 18, der :in der Innenseite der Seitenwand i liegt, so daß die Abgase von hier ab wieder aufwärts strlicnen müssen. Sie strömen nunmehr über den :@ußenztig 30, 31 nach ollen und gelangen dann, nachdem sie noch die Decke des Außenzugmantels 15 bestrichen haben, über mehrere in der Rückwand vorgesehene Austrittsschlitze i9 ins Freie, die sich ini wesentlichen über die Breite des Herdes erstrecken und oberhalb der Rückwand des Brat- und Backofens angeordnet sind.
  • l)ie beiden Zugmäntel 14, 15 werden zur Erzielung einer guten Isolierwirkung am zweckmäßigsten finit einer gtit reflektierenden Oberfläche ausgeführt. Auf diese Weise wird eine Strahlungsisolation erreicht, die kapazitätsarm ist und somit ein schnelles Aufheizen des Backofens ermöglicht. Die im Gegenstrom abziehenden Rauchgase bewirken außerdem eine Isolierung, indem die. jeweils zwischen den einzelnen Wänden zu überbrückenden Temperaturunterschiede nur gering sind. Die Anordnung ermöglicht außerdem eine symmetrische Beheizung des Brat- und Backofens in der gesamten Längsrichtung.
  • Unmittelbar oberhalb der Austrittsschlitze i9 ist im gesamten Herdraum eine Decke 20 möglichst dicht eingesetzt, über der ein Raum 21 gebildet ist, der unter Umständen als Wärmeraum Verwendung finden kann. Der Raum wird von den abziehenden Abgasen auf seiner gesamten Bodenfläche wirkungsvoll beheizt.
  • Hinter der Rückwand 7 ist eine Abzugshaube 22 zur .Bildung eines Rückheizraumes 32 vorgesehen. Durch diesen als niedrigen Kanal ausgebildeten Heizraum vermag ein Teil der Abgase der Brenner 8 und 9 zu dem Deckenheizraum 27 zu strömen, wo er sich mit den Abgasen vereinigt, die durch die Seitenheizräume 25 und 26 hochgeströmt sind. Auf diese Weise ist auch die Rückwand des Brat- und Backofens beheizt, so daß fünf Seiten von ihm den Abgasen ausgesetzt sind. Die sechste Seite des Brat-und Backofens wird von der Tür gebildet, die in bekannter Weise isoliert ist. Im übrigen wird gerade die Vorderseite des Brat- und Backofens äußerst wirkungsvoll durch die Verbindungsbogen der U-förmigen Brennerrohre 8 und 9 beheizt, die parallel zu der Vorderwand 2 des Herdes verlaufen. Durch zweckmäßige Wahl des Abstandes der Brennerrohre voneinander sowie der Größe, Anzahl und Lage der Brenneröffnungen wird sichergestellt, daß keine Stelle des Brat- und Backofens überhitzt wird. Es ist außerdem leicht möglich, den Abstand der beiden inneren Schenkel der Brennerrohre so zu wählen, daß ein einwandfreies Überzünden des einen Brenners zu dem anderen erfolgt.Das Anzünden der Brenner erfolgt durch eine der Anzündöffnungen 23, die links und rechts in der Vorderwand seitwärts neben der Backofentür in der Höhe der äußersten Brennerschenkel vorgesehen sind. Durch die Anzündöffnungen können außerdem die Brennerflammen gut von außen beobachtet werden.
  • Die Abzugshaube 22, die zusammen mit der Rückwand des Brat- und Backofens den Rückheizraum 32 bildet, wird mit Hilfe von Federn 33 federnd auf ihrem Sitz gehalten. Auf diese Weise wird erreicht, daß diese Abzugshaube sich unter dem Einfluß eines erhöhten Innendruckes bei explosiver Entzündung des Gasgemisches von ihrem Sitze abzuheben vermag, also als Explosionssicherung dient.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gasbeheizter Brat- und Backofen, insbesondere zum Einbauen in einen Gasherd oder als Backhaube, dadurch gekennzeichnet, daß zwei U-förmig gebogene Brennerrohre derart nebeneinander in einem Raum (Bodenlieizraum) unter dem Brat- und Backofen angeordnet sind, daß die Verbindungsbogen der U-Rohre längs der Herdvorderwand verlaufen und das Gas von der Herdrückwand her je einem Schenkel der U-Rohre zugeführt wird, während die Heizgase von einem oberhalb des Brat- und Backraumes angeordneten Raume her (Deckenheizraum) abgezogen werden. z. Brat- und Backofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die für den Gasaustritt vorgesehenen Bohrungen der Schenkel jedes U-förmigen Brennerrohres gegeneinandergerichtet sind. 3. Brat- und Backofen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenheizraum durch die beiden Brennerrohre in der Waagerechten etwa gedrittelt wird, indem die außenliegenden Schenkel der beiden Rohre unterhalb zweier über die Tiefe des Brat- und Backraumes hinwegreichenden Seitenheizräume angeordnet sind. 3. Brat- und Backofen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Brat- und Backraum in Form einer geschlossenen Muffel ausgebildet ist. 5. Brat- und Backofen nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß hinter der Rückwand des Brat- und Backofens mittels einer Abzugshaube ein Raum (Rückheizraum) gebildet ist, durch den ein Teil der Heizgase von dem Bodenheizraum zu dem Deckenheizraum strömen kann, und dessen Strömungsquerschnitt verhältnismäßig eng ist und zu dem der Seitenheizräume in einem bestimmten Verhältnis steht. 6. Brat- und Backofen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abzugshaube derart nachgiebig auf ihrem Sitze befestigt ist, daß sie sich von ihm unter dem Einfluß eines erhöhten Innendruckes bei explosiver Entzündung des Gasgemisches abzuheben vermag. 7. Brat- und Backofen nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizgase längs einer über die Tiefe des Brat- und Backofens verlaufenden Mittellinie aus dem Deckenheizraum abgezogen werden. B. Brat- und Backofen nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Brat- und Backofen von einem Doppelzugmantel umschlossen ist, in dem die aus dem Deckenheizraum ausgetretenen Abgase zuerst, sich nach beiden Seiten teilend, waagerecht und dann im Sturzzuge zu beiden Seiten nach unten abströmen, um dann im Gegenzuge unter Umkehrung der Strömungsrichtung zu dem Austrittsquerschnitt zu strömen. 9. Brat- und Backofen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände des Doppelzugmantels mit einer gut reflektierenden Oberfläche versehen sind. io. Brat- und Backofen nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Austrittsquerschnitt an der Rückwand oberhalb des Rückheizraumes angeordnet ist. i i. Brat- und Backofen nach Anspruch 8 bis io, gekennzeichnet durch einen oberhalb des Brat-und Backofens angeordneten abgeschlossenen Raum zur Aufnahme von Geschirr zum Trocknen und Anwärmen.
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DE (1) DE816303C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1995008740A1 (en) * 1993-09-25 1995-03-30 Tom Chandley Limited Gas oven
EP2184545A1 (de) * 2008-11-11 2010-05-12 Indesit Company S.P.A. Backofen
IT201600081759A1 (it) * 2016-08-03 2018-02-03 Dometic Sweden Ab Apparato di cottura
EP3917365A4 (de) * 2019-01-28 2022-08-10 Renta Elektrikli Ev Aletleri Sanayi Ve Dis Ticaret Limited Sirketi Ofen mit doppelwandiger kochkammer

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