DE337622C - Umlaufende Entleerungstrommel fuer Schachtoefen - Google Patents
Umlaufende Entleerungstrommel fuer SchachtoefenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B1/00—Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
- F27B1/10—Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
- F27B1/20—Arrangements of devices for charging
-
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Description
- Umlaufende Entleerungstrommel für Schachtöfen. Die Erfindung bezieht sich auf eine windsichere Abschluß- und Entleerungsvorrichtung für mit Überdruck betriebene Schachtöfen zum Brennen von Zement u. dgl. Diese Schachtöfen erfordern eine in allen Teilen windsichere Abschluß- und Entleerungsvorrichtung, damit der feine Staub nicht durch die Druckluft ausgeblasen wird, wodurch einerseits Staubbelästigung eintritt, anderseits erhebliche Windverluste entstehen.
- Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß an dem mit dem bekannten Klappenverschluß versehenen Austrittsrohr des Schachtofens ein Gehäuse angeschlossen ist, in welchem eine Entleerungstrommel drehbar gelagert ist, die nach allen Seiten, sowohl in der Abschluß- wie auch in der Entleerungsstellung, "vindsicher abgeschlossen ist und den Durchtritt der Preßluft verhindert. In den Lagerstellen erfolgt die Abdichtung,durch in :Tuten der Trommel angeordnete federnde Spannringe nach Art der Kolbenringe, die sich gegen die Gehäusewand pressen. Aber auch durch den schmalen Spalt um den mittleren Teil der Trommel herum ist der Druckluft der Weg nach außen dadurch versperrt, daß eine größere Zahl an der Trommel befestigte und auf der Gehäusewand schleifende breite Blattfedern vorgesehen sind, die der Preßluft den Weg nach außen verlegen. Diese Blattfedern legen sich auch nach Abnutzung noch immer fest an die Gehäusewand an und verhindern so auch bei Abnutzung stets den Durchtritt der Preßluft.
- Umlaufende Zellentrommeln mit Abdichtungen sind an sich bekannt. Diese unterliegen jedoch schneller Abnutzung und halten dann nicht dicht.
- Die Entleerungsvorrichtung besitzt gegenüber den bekannten Einrichtungen den Vorteil, daß die Bauhöhe verhältnismäßig gering und der Betrieb einfach ist. Die ausgelaufenen Kolbenringe können leicht durch neue ausgewechselt werden, da das Gehäuse zweiteilig ist. Die Blattfedern können, ohne daß das Gehäuse auseinandergenommen wird, an der unteren Gehäuseöffnung ausgewechselt werden.
- Die Entleerungstrommel kann ein- oder mehrkammerig ausgebildet sein. In dem einen oder anderen Falle ist sie mit einer oder mehreren Öffnungen versehen, die mit der oberen oder unteren Gehäuseöffnung übereinstimmen. , Die Welle des Entleerungsbehälters wird mit der Klappe im Austragrohr so verbunden, daß, wenn die Öffnung der Trcinmel ungefähr oben steht, die Klappe sich selbsttätig öffnet und das Austraggut sich in den Behälter ergießt; in den anderen Tromrriclstellungen ist die Klappe geschlossen. Eine solche Verbindung von Klappe und Entleerungsvorrichtung ist bereits vorgeschlagen worden. Neu ist nur die Art und Weise, in welcher die Verbindung zwischen Klappe und Entleerungstrommel hergestellt ist.
- In der Zeichnung ist die windsichere Abschluß- und Entleerungsvorrichtung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
- Fig. z zeigt einen senkrechten Querschnitt. Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt.
- Fig.3 zeigt einen mehrkamtnerigen Entleerungsbehälter.
- Fig.4 stellt den selbsttätigen Klappenverschluß dar.
- An die mit i bezeichnete Schachtofenöffnung schließt sich zunächst Lias Entleerungsrohr 2 mit dem bekannten Klappenverschluß 3 an, der durch Gegengewicht 4 in der Schließstellung gehalten wird. An den unteren Flansch 5 des Rohres 2 schließt das zweiteilige Gehäuse 6 mit dem umlaufenden Entleerungsbehälter 7 an. Dieser ist mit den beiden an den Stirnnaben 9 aufgekeilten Wellen 8 in den Stirnscheiben io des Gehäuses 6 drehbar gelagert. Die Antriebsscheibe i i sitzt auf der verlängerten Welle B. Das Gehäuse ist oben mit der Eintrittsöffnung 12 und unten mit der Austrittsöffnung 13 versehen. Die Trommel 7 hat eine Öffnung 2o, durch die das Austraggut, wie Klinker o. dgl., aus dem Ofen hineinfällt. An seinen beiden Enden 14 sind zwecks Erreichung eines windsicheren Abschlusses gegen die Gehäusewand mehrere selbstspannende, in Nuten eingelegte Ringe 15 nach Art der Kolbenringe vorgesehen. Die Ringe drücken gegen die innere Gehäusewand und führen so einen dichten Schluß herbei. Damit der Durchtritt von Staub u. dgl. zu den Ringen 15 vermieden wird, sind die Enden 14 mit flanschartigen Vorsprüngen 16 versehen, die sich gegen die ringförmigen Ansätze 17 des Gehäuses 6 legen. Die Abdichtung des Spaltes i8 zwischen Trommel 7 und der Gehäusewand erfolgt durch eine größere Anzahl Blattfedern i9, die an der äußeren Mantelfläche des Behälters 7 befestigt sind und mit ihren freien Enden auf der inneren Gehäusewand schleifen. Die Länge der Blattfedern i9 entspricht etwa der Länge des lichten Raumes des Behälters 7. Die Blattfedern i9 legen sich in der ganzen Länge gegen die Gehäusewand an und verhindern so den Durchtritt des Windes durch den Spalt 18. Das Auswechseln etwaiger schadhafter Federn i9 erfolgt ohne Auseinandernehmen des Gehäuses 7 von unten durch .die Austrittsöffnung 13 des Gehäuses 6.
- Durch diese Anordnung wird der Durchtritt der Druckluft an den Lagerstellen des Gehäuses und durch den mittleren Spalt vollständig verhindert. Der Abschluß kann auch durch andere ähnlich wirkende Mittel erzielt werden. In der Fig. 3 ist ein zweikammeriger Behälter 7 dargestellt, dessen Kammern je eine Austrittsöffnung 2o haben. Die zylindrische Wandung ist wie bei der ersten Ausführungsform mit Schleiffedern i9 besetzt, die aber in der Fig. 3 nicht gezeichnet sind.
- Um die Klappe 3 im gegebenen Augenblick selbsttätig zu öffnen, wenn die Öffnung der Trommel 7 sich oben befindet, bzw. sie zu schließen, ist auf der Trommelwelle 8 eine Riemen- oder Kettenscheibe 2,i vorgesehen, die eine zweite Riemenscheibe 22 o. dgl. in Tätigkeit setzt. Auf der Welle der letzteren Scheibe sitzt außerdem ein Zahnrad 23, das nur an einem Teile seines Umfanges verzahnt ist, und dessen Zähne in ein gleiches Zahnrad 24 auf der Klappenwelle eingreifen. Wenn die Trommelöffnung 2o vor der. Gehäuseöffnung 12 erscheint, beginnt auch die Klappe 3 sich allmählich unter Einfluß der Zahnräder zu öffnen, und das Gut rutscht in die Trommel. Durch das Gegengewicht 4 wird schließlich die Klappe 3 wieder geschlossen. Die Trommel 7 dreht sich weiter und entleert ihren Inhalt in der untersten Stellung durch die Austrittsöffnung 13, und das Spiel beginnt von neuem.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Umlaufende Entleerungstrommel für Schachöfen zum Brennen von Zement u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der windsichere Abschluß in den Lagerstellen der Trommel durch in Nuten der Behälterwand angeordnete federnde Ringe (15) erfolgt, die sich gegen. die Gehäusewand legen, während der Spalt (18) zwischen Gehäusewand und Entleerungstrommel durch an letzterer befestigte Blattfedern (i9), welche mit ihren freien Enden auf der Gehäusewand schleifen, abgeschlossen wird.
- 2. Entleerungstrommel nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß vermittels Riemen- oder Kettentrieb von der Behälterwelle (8) ein Zahnrad (23) mit Verzahnung an nur einem Teile des Umfanges angetrieben wird, das auf ein gleiches Zahnrad (24) auf der Klappenwelle (3) einwirkt, und bei Stellung des Trommelschlitzes (2o) vor dem Trichter (12) die Klappe öffnet, welche danach durch Gegengewicht (4) geschlossen wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE337622T | 1919-11-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE337622C true DE337622C (de) | 1921-06-03 |
Family
ID=6221661
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919337622D Expired DE337622C (de) | 1919-11-05 | 1919-11-05 | Umlaufende Entleerungstrommel fuer Schachtoefen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE337622C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2684186A (en) * | 1950-10-30 | 1954-07-20 | Jack Horner Pie Company | Material dispenser |
| US2754995A (en) * | 1954-03-12 | 1956-07-17 | Howard A Switzer | Batching mechanism |
| US3655104A (en) * | 1970-05-06 | 1972-04-11 | Martin Marietta Corp | Constant volume discharge gate |
| AT374275B (de) * | 1982-05-18 | 1984-04-10 | Voest Alpine Ag | Austragungsvorrichtung fuer einen schachtofen |
-
1919
- 1919-11-05 DE DE1919337622D patent/DE337622C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2684186A (en) * | 1950-10-30 | 1954-07-20 | Jack Horner Pie Company | Material dispenser |
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| AT374275B (de) * | 1982-05-18 | 1984-04-10 | Voest Alpine Ag | Austragungsvorrichtung fuer einen schachtofen |
| US4507079A (en) * | 1982-05-18 | 1985-03-26 | Voest-Alpine Aktiengesellschaft | Apparatus for discharging solids from a shaft furnace |
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