DE337540C - Vorrichtung zum Giessen und Verdichten von Metall unter Verwendung eines Pressstempels - Google Patents

Vorrichtung zum Giessen und Verdichten von Metall unter Verwendung eines Pressstempels

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DE337540C
DE337540C DE1917337540D DE337540DD DE337540C DE 337540 C DE337540 C DE 337540C DE 1917337540 D DE1917337540 D DE 1917337540D DE 337540D D DE337540D D DE 337540DD DE 337540 C DE337540 C DE 337540C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D18/00Pressure casting; Vacuum casting
    • B22D18/02Pressure casting making use of mechanical pressure devices, e.g. cast-forging

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Gießen und Verdichten von Metall unter Verwendung eines Preßstempels. Beim Gießen in Dauerformen ist es zur Erzielung eines scharf ausgeprägten und dichten Gusses des herzustellenden Gegenstandes, beispielsweise von Gewindgängen, Musterungen, feinen Spitzen u. dgl., notwendig, das Metall bis zum Erstarren unter hohem Druck zu halten. Derartige Gießverfahren sind bekannt.
  • Die Erfindung betrifft nun eine einfache, leicht zu handhabende Vorrichtung, mittels deren zwei oder mehrere zur Erzielung des Druckes dienende Preßkolben zwangsweise und vorteilhaft durch ein Hebel- und Lenkerwerk derart betätigt werden können, daß das in der Dauerform befin:dlicheMetall .den Hohlraum vollkommen ausfüllt und der erhaltene Körper ein dichtes Gefüge erhält und praktisch keiner weiteren Nacharbeit bedarf, um die vertieften oder erhöhten Oberflächenstellen in der gewünschten scharfen Ausprägung zu erhalten.
  • Bei Verwendung zweier oder mehrerer Preßkolben *oder Preßstempel sind dieselben mittels eines sie verbindenden Hebel- oder Lenkerwerkes gegeneinander bzw. einwärts verstellbar, wobei das in die Form eingeführte Metall zufolge seines Widerstandes gegen das Zusammenpressen dem Hebelwerk als Widerlager zur Erzeugung des Preßdruckes dient.
  • Die Zeichnung veranschaulicht beispielsweise eine der Erfindung gemäß eingerichtete Gießvorrichtung mit zwei gegeneinander bzw. einwärts beweglichen Preßstempeln.
  • Fig. i zeigt die Gießform vor dem Einwärtsbewegen und Fig.2 nach dem Einwärtsbewegen der Preßstempel im senkrechten Schnitt.
  • Fig. 3 ist ein wagerechter Schnitt durch die Gießvorrichtung mit einer Kniehebeleinrichtung ztun Schließen und Öffnen der Dauerform.
  • Bei der dargestellten Gießvorrichtung ist eine zweiteilige Gießform i benutzt, deren beide Teile mittels eines Kniehebelpaares $ in einer Schlittenführung 3 gegen- und, auseinander be-,vegt werden können.
  • In der Form sind in vorliegendem Falle zwei gegeneinander und auseinander bewegliche Preßkolben q. und 5 angeordnet, von .denen einer, etwa der obere Preßkern q., an einem Preßhebe16 angelenkt ist. Letzterer steht durch einen Lenker 7 mit einem bei 8 drehbar angebrachten Hebel g in Verbindung, an dem der zweite Preßkolben 5 angelenkt ist. Durch die Eingußöffnung io wird das flüssige Metall so lange zugeführt, bis es dies:en@ Hohlraum ausfüllt. Wird sodann .der Hebel6 niedergedrückt, so werden beide Preßkolben q. und 5 einwärts bewegt, wobei das in der Form befindliche Metall derart zusammengedrückt wird, daß es bei der inneren Endstellung der Preßstempel (Fig.2) die erforderliche. besondere Dichte erhält und alle Vertiefungen gut ausfüllt. Die Mündung des Eingusses io ist mit Bezug auf den Preßstempel ¢ vorteilhaft so angeordnet, daß beine Einwärtsbewegen desselben, gleichzeitig der Anguß glatt abgetrennt wird.
  • Selbstverständlich werden die allenfalls notwendigen Kerne für das Gußstück vor dem Einführen des Metalls in die Gußform eingesetzt. In .vorliegendem Falle besteht .der Kern aus einer festen Spindel ii, die gleichzeitig als innere .Führung für den alsdann hülsenförmigen Preßstempel dient, wie dies in Fig. 2 .durch gestrichelte Linien angedeutet ist.
  • Der so erhaltene Gußkörper ist ohne Nacharbeit verwendungsfähig, d. h. es sind auf demselben ohne weiteres alle gewünschten Vertiefungen und Erhöhungen scharf ausgeprägt.
  • Das Zusammenpressen des Metalls kann auch nur mittels eines einzigen Preßstempels erfolgen, der hierbei auch den Abguß abtrennt, auch können die Preßstempel im Winkel zueinander angeordnet sein und mehr als zwei Stempel benutzt werden je nach der Form und Größe des Fußstückes.
  • Durch richtige Wahl der Hebelübersetzung ist es möglich, die Druck- und Hubverhältnisse beider Preßstempel den Erfordernissen entsprechend einzustellen, z. B. das Metall an bestimmten Stellen einem stärkeren Druck auszusetzen; auch ist es möglich, die Anordnung so zu treffen, daß der untere Kern früher oder rascher einwirkt als der obere.
  • Die eigentliche Form i kann von ihrem in der Schlittenführung 3 beweglichen Fußteil durch eine Isolierschlicht i2 getrennt sein, um .die beim, Gießen aufgespeicherte Wärme in der Form zurückzuhalten.
  • Die gleiche Hebelanordnung läßt sich auch seitwärts oder an allen Stellen anbringen, wo an zwei ent- gegengesetzten Punkten ein Zusatzdruck notwendig ist.
  • Die beschriebene Einrichtung kann sowohl beim .Gießen als auch beim gewöhnlichen Pressen oder Formen von Gegenständen benutzt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Gießen und Verdichten von Metall in Dauerformen unter Verwendung eines Preßstempels, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßstempel (q. und 5) zwangsweise mittels eines sie verbindenden Hebel- und Lenkerwerkes (6, 7, 9) gegeneinander einwärts derart verstellbar sind, so daß- das Gießmetall die Dauerform vollkommen und scharf ausfüllt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hälften der Dauerform mittels eines Kniehebelsystems (2) gegen- und auseinander bewegbar sind und während des Preßvorganges in der Schlußstellung gehalten werden.
DE1917337540D 1917-12-19 1917-12-19 Vorrichtung zum Giessen und Verdichten von Metall unter Verwendung eines Pressstempels Expired DE337540C (de)

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