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Befestigung eines künstlichen Zahnes an einer geschlitzten Deckplatte.
Die Erfindung bezieht sich auf künstliche Zähne, die mit aus Blech bestehenden Befestigungsstücken
für die Brücken oder Kronen bestimmt sind, so d'aß eine feste Vereinigung zwischen
dem Porzellanzahn und seiner Deckplatte hergestellt und zur selben Zeit ein sehr
geringer Verbrauch von Aluminium oder anderem Material für das Befestigungsstück
notwendig wird. Es wird hierbei eine Ersparnis von ungefähr 3o Prozent für die Herstellung
ödes Befestigungsstückes erzielt.
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Gemäß der Erfindung wird eine feste Vereinigung zwischen denn befestigenden
Blechstück und seiner Deckplatte ermöglicht und ein. großer überlappender Flansch
vermieden, der auf die Hinterseite oder Deckplatte gebogen wird. Diese umgebogenen
Flansche stellen hervorragende Teile dar, die die Anbringung der Krone und des Brückenstückes
stören.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung besitzt das aus dem Zahn hervorstehende
Blechstück eine verhältnismäßig große Länge mit Bezug auf seine Höhe, und letztere
ist nur wenig größer als die Dicke der Deckplatte, an der das Blechstück angenietet
wird.
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Ferner weist gemäß der Erfindung ein jedes Ende des Blechstückes eine
etwas größere Höhe auf als der mittlere Teil, wobei diese hervorragenden Enden alsdann
an .den Enden eines in bekannter Weise in -der Deckplatte vorgesehenen Schlitzes
umgenietet werden.
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In den Zeichnungen sind Ausführungsformen :der Erfindung beispielsweise
veranschaulicht, und zwar ist Fig. z eine schaubildliche Ansicht des Zahnes mit
der därüber befindlichen Deckplatte gemäß der Erfindung. Fig.2 ist ein Längsschnitt
und Fig.3 ein Querschnitt durch den Zahn. Fig. 4 ist eine Schnittansicht der Form.
Fig. 5 ist ein der Fig.2 ähnlicher Schnitt mit einer Abänderung des- Zahnes, und
Fig. 6 ist eine schaubildliche Darstellung einer weiteren Abänderung des Befestigungsstückes.
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bezeichnet den Porzellanzahn, der irgendeine geeignete Gestalt haben
_ kann. 3 ist ein Blechstück zur Befestigung des Zahnes, welches aus einem Platinblech
gestanzt und während der Herstellung des Porzellanzahnes geformt wird. Das Schmelzen
-des Zahnes bedingt eine starre Vereinigung zwischen ihm und dem Blechstück. Das
Befestigungsstück wird, wie aus Fig.4 hervorgeht, in der unteren Hälfte io der Form
in aufrechter Lage gehalten und erstreckt sich in den Raum 14, der zur Aufnahme
des Zahnes bestimmt ist und zwischen -den Formteilen io und f I liegt. In diesen
Raum wird die Porzellanmasse eingeführt und geformt. Praktisch besitzt die Wand
des unteren Formteiles io einen flachen Schlitz 12 von einer Tiefe, die ausreicht,
um den. Befestigungsteil .des Blechstückes aufzunehmen, der sich über den Zahn hinaus
erstreckt. Wenn die Endteile des Befestigungsstückes a die äußeren Ansätze 5 oder
5b aufweisen, wird der Schlitz an -den Enden, wie bei 13 dargestellt, entsprechend
vertieft (Fig. q).
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Die allgemeine Gestalt der Blechplatte kann
irgendeine
beliebige sein. Die geringen hervortretenden Teile q. und 5 des Blechstückes sind
jedoch charakteristisch für ,die vorliegende Erfindung. Aus Fig. i geht hervor,
,'aß der mittlere Teil q. etwas über die Rückseite des -Zahnes hervorragt und an
jedem Ende dieses mittleren Teiles einen kleiden Ansatz 5 aufweist.
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Die Deckplatte ist in üblicher Weise bei 7 zur Aufnahme der Teileq.
und 5 geschlitzt, und die Teile 5 werden nach außen gebogen, um die Deckplatte in
ihrer Lage festzuhalten (Fig. 2). Es wird darauf ein Lötmaterial) aufgetragen, um
eine gründliche Verbindung von Blechstück und Deckplatte zu erzielen. Hieraus geht
hervor, daß an .dem Blechstück kein großer Teil vorhanden ist, der über die Deckplatte
umgebogen ist und der die Anbringung an dem Brückenstück oder an der Krone stören
würde, an der die Deckplatte angelötet werden muß. Gemäß der Erfindung wird daher
nicht nur eine große Ersparnis an Platin -erzielt, sondern es wird auch eine fast
gerade und ebene Deckplatte. erzeugt, die die Anbringung an dem Brücenstück oder
an - der Krone erleichtert. In Fig. 5 ist das Blechstück mit einem flachen V-förmigen
Ausschnitt versehen, der in- die zugespitzten Enden 5b ausläuft. Letztere sind gleichbedeutend
mit den Ansätzen 5 der Fig. i.
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Diese hervortretenden Ecken werden über die Deckplatte in derselben
Weise wie oben erwähnt umgeschlagen oder vernietet.
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In Fig. 6 ist eine Abänderung- dargestellt, woselbst der Teil 4d zwischen
Iden Ansätzen 5 nicht herausgeschnitten ist. In diesem Falle werden die Teile 5
an .den Enden des Schlitzes der Deckplatte vernietet oder umgeschlagen und der mittlere
Teil 4" heruntergedrückt 'und, wie oben erwähnt, verlötet. Die Teile 5, 5 werden
.durch Herstellung von Einschnitten oder Schlitzen 5a gebildet, so daß die Endteile
ebenso wie in der Fig. i über die Deckplatte umgenietet werden können.
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Der Zahn der Erfindung ist nur mit einem einzigen Blechstück beschrieben
worden, wobei zu erwähnen ist, @daß auch zwei derartige Blechstücke zur Verwendung
gelangen können, wo eine größere Festigkeit erwünscht ist. Das Blechstück zur Befestigung
des Zahnes wird zweckmäßig aus Platin hergestellt, da dieses Metall das einzige
zu diesem Zweck zur Verfügung stehende ist, welches einmal @die hohe Schmelztemperatur
des Porzellans aushält und außerdem durch Säuren und Alkalien des Mundes nicht zerstört
wird. Selbstverständlich ist die Erfindung jedoch auf dieses besondere Metall nicht
beschränkt, da auch im Rahmen der vorliegen-,den Erfindung zur Herstellung des Blechstückes
irgendeine andere Legierung oder ein besonders vorteilhaftes Metall Verwendung finden
kann.