DE337090C - Feinmechanische Vorrichtung zum Geradebiegen krummer Drahtstifte u. dgl. - Google Patents

Feinmechanische Vorrichtung zum Geradebiegen krummer Drahtstifte u. dgl.

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DE337090C
DE337090C DE1919337090D DE337090DD DE337090C DE 337090 C DE337090 C DE 337090C DE 1919337090 D DE1919337090 D DE 1919337090D DE 337090D D DE337090D D DE 337090DD DE 337090 C DE337090 C DE 337090C
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jaws
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DE1919337090D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25CHAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
    • B25C13/00Nail straightening devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Feinmechanische Vorrichtung zum Geradebiegen krummer Drahtstifte u. dgl. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein einfacher handlicher Apparat, mit dessen Hilfe inan in der Lage ist, krumme Drahtstifte, Nägel u. dgl., auf einfache Art und Weise geradezubiegen, indem man sie nur in -die Apparatöffnung einzulegen braucht, wodurch man die gebrauchten, krummen Nägel oder Stifte stets neu verwenden kann. Bisher wurden die krummen Nägel oder Stifte mit Hammer und Zange behandelt, eine Arbeit, die sehr viel Zeit kostet, und die sehr schwierig ist und bei sehr kurzen Stiften fast ummöglich wird.
  • Die den Gegenstand der Erfindung behandelnde Vorrichtung besteht im wesentlichen darin, daß durch zentrale Bewegung einer Anzahl drehbar angeordneter Backen eine Öffnung, in welche der krumme Stift eingebracht wird, gleichmäßig von allen Seiten eine allmähliche Z'erhleinerung erfährt, wobei der krumme Nagel oder Stift an den sich gegenseitig nähernden Backen geradegebogen wird.
  • Auf der Zeichnung ist eine derartige Vorrichtung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt: Fig. i einen Längsschnitt, Fig. 2 einen Grundriß, Fig. 3 und 4 einen Querschnitt in geöffnetem und geschlossenem Zustande, ' Fig. 5 die Klemmvorrichtung oben, Fig. 6 eine Ansicht.
  • In einem Gehäuse, das aus den beiden Stirnwänden a, b und den Winkelstücken c gebildet wird, sind drei dreikantige Achsen d symmetrisch und in den Stirnwänden a, b drehbar angeordnet. Auf den drei Achsen sind nacheinander in derReihenfolger,.I,7... einseitig die halbmondförmigen Backen e mit ihren dreieckigen Öffnungen aufgeschoben (Fig.3). Diese Backen liegen mit ihrem freien Ende in Offenstellung an der benachbarten Achse d an, die dadurch gleich den Anschlag für die Öffnungsbewegung der Backen e bilden. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel kommen als Backen einzelne sehr dünne Stahlblechsicheln e' zur Verwen-,d,ung, in deren Zwischenräumen e" sich die angrenzenden Sichelbacken einlegen, wodurch eine gegenseitige Führung der Backen stattfindet.
  • Werden die Backen durch gleichmäßige Drehung aller Achsen d nach, der Mitte zu bewegt, so wird die von den Backen gebildete Öffnung f verkleinert und bei entsprechender Weiterdrehung ganz beseitigt, wobei die Einrichtung durch entsprechende Formgebung so getroffen werden kann, daß die Backen e' in dieser Stellung an der anderen, benachbarten Achse einen Anschlag finden. Wird ein krummer Stift g durch ein in der oberen Stirnwand vorgesehenes Loch h in die Öffnung feingebracht und durch, Anziehen der Schraubenmutter x festgehalten, so wird beim Schließen der Öffnung sein unteres Ende sich gegen die einen Backen stützen, während die höchste Stelle der Krümmung, z. B. bei i, zwischen die beiden anderen gegenüberliegenden Backen gerät und, gegen die anderen Backen gedrückt wird.
  • Zur gleichmäßigen Drehung der Achsen d ist folgende Einrichtung getroffen: Auf den Achsen d sitzen gleichgrbße Zahnräder k, die mit einem zentral gelagerten Zahnrad l in Eingriff stehen, welch letzteres auf einer Welle m befestigt ist, die unten einen Griff 7t trägt. Ein ähnlicher oder gleicher Griff o ist mit dem Gehäuse a, b, c fest verbunden. Durch relative Bewegung der beiden Griffe tz, o zueinander findet eine Drehung der Achsen d statt. Man. kann also entweder mit der einen Hand den Griff o festhalten und den Griff n mit der andern Hand rechts herumdrehen oder den Griff o links herum und den Griff n ebenfalls nach rechts drehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Feinmechanische Vorrichtung zum Geradebiegen krummer Drahtstifte u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß durch zentrale Bewegung einer Anzahl drehbar angeordneter Backen (e') eine von diesen gebildete Öffnung (f), in welche der krumme Stift (g) eingebracht wird, gleichmäßig nach allen Seiten eine allmähliche Verkleinerung erfährt, wobei der krumme Stift von den sich nähernden Backen geradegebogen wird. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Backen (e'), die aus dünnem Stahlblech bestehen, mondsichelförmig gestaltet sind und mittels Dreikantloches auf dreikantigen Achsen (d) aufgeschoben, sich durch Nachbardruck gegenseitig abstützen. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß dieDrehungsachsen (d) der Backen Zahnräder (k) tragen, in welche ein zentral angeordnetes Zahnrad (L) eingreift, das auf einer mit einem Griff (n) versehenen Welle (m) sitzt, die in einem mit dem Gehäuse (cz, b, c) fest verbundenen Griff (o) drehbar gelagert ist, wobei durch relative Verdrehung der beiden Griffe eine konzentrische Veränderung der öffnung (f) stattfindet. q.. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das die drehbaren Backen umgebende Gehäuse in seiner freien Stirnwand, ein Loch (h) mit darunter angeordneter Drahtschlinge trägt, welch leteztere vermittels der Schraubenmütter (x) zuxri Festhalten der IZöpfe der eingesteckten Nägel zugezogen wird.
DE1919337090D 1919-12-24 1919-12-24 Feinmechanische Vorrichtung zum Geradebiegen krummer Drahtstifte u. dgl. Expired DE337090C (de)

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