DE33694C - Fadenauszugsvorrichtung - Google Patents

Fadenauszugsvorrichtung

Info

Publication number
DE33694C
DE33694C DENDAT33694D DE33694DA DE33694C DE 33694 C DE33694 C DE 33694C DE NDAT33694 D DENDAT33694 D DE NDAT33694D DE 33694D A DE33694D A DE 33694DA DE 33694 C DE33694 C DE 33694C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
pull
lever
rail
extraction device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT33694D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. MARTINI & CO. in Frauenfeld, Schweiz
Publication of DE33694C publication Critical patent/DE33694C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C11/00Devices for guiding, feeding, handling, or treating the threads in embroidering machines; Machine needles; Operating or control mechanisms therefor
    • D05C11/08Thread-tensioning arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE B2: : Nähmaschinen.
Zusatz zum Patent No. 27347 vom 5. Mai 1883.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. November 1884 ab. Längste Dauer: 4. Mai 1898.
Die Verbesserungen beziehen sich auf die Fadenauszugsvorrichtung der durch das Patent No. 27347 geschützten Stickmaschine mit continuirlichem Betriebe.
Es zeigen Fig. 1 und 2 den Greifer, Fig. 3 und 4 denselben Greifer mit »horizontal« eingeschnittener Stelle für den Austritt des Fadens, Fig. 5 die Seitenansicht der Stickmaschine mit den Bewegungsmechanismen für den Greifer und den Fadenanzug.
Fig. 6 und 7 zeigen darauf bezügliche Seitenansicht und Grundrifs; dieser Mechanismen.
Am Greifer, Fig. 1 und 2, fällt die in der Beschreibung des Haupt - Patentes mit 39 bezeichnete Feder weg; die Ein- und Austrittsstellen 37 und 38 des Fadens im Greiferkörper sind verlegt, der Bügel 40 deckt mit seinem Ende den Schlitz 37 (zum Einführen des Fadens) und hat mehrere Löcher 41. um die Bremsung des Spulenfadens event, verstärken zu können. Die Austrittsstelle 38 des Fadens kann statt vertical, wie in Fig. 1 und 2, auch horizontal eingeschnitten werden, wie durch Fig. 3 und 4, 38% gezeigt; es ist dies für gewisse Arbeitsmethoden vortheilhafter. Durch diesen Greifer mit den eben beschriebenen Abänderungen wird das Abgleiten des Fadens bedeutend erleichtert und das Ausfädeln des Spulenfadens verhindert. Durch entsprechende Verkleinerung der Greifer kann die Stickmaschine für beliebig enge Rapporte verstellt werden, zu welchem Behufe es sich empfiehlt, die oscillirende Bewegung der Greifer statt durch eine parallel kreisförmig schwingende Bewegung durch Zahnräder und Zahnstangen ausführen zu lassen. Zu diesem Behufe wird einfach die Schiene 48, Fig. 6 und 7, gerade geführt und als Zahnstange ausgebildet, und werden auf den Mitnehmerachsen 44 statt der kleinen Kurbeln Zahnrädchen 50 aufgesteckt, welche in erwähnte Zahnstange greifen; der übrige bezügliche Bewegungsmechanismus bleibt unverändert.
Zur Erzielung eines gleichmäfsigen Fadenanzuges ist an Stelle der einzelnen Bremsscheibchen 26 des Haupt-Patentes eine durchgehende runde Fadenleiterschiene 26a, Fig. 5, angebracht, um welche der von der Spule 25 herkommende Faden herumläuft und von dort durch die Auszugschiene 29 gezogen wird. Dieser Fadenleiter 26a liegt in Hebeln b, welche ihren Drehpunkt in der Achse c haben. Diese Einrichtung ist für die untere Nadelreihe identisch, und beide Fadenleiter sind durch Winkelhebel d und Zugstange e mit einander verbunden. Die Zugstange e kann durch aufgelegte Gewichte P mehr ' oder weniger belastet werden, und es wird hierdurch die Stärke des Fadenanzuges für die ganze Maschine regulirt. Statt der Gewichte können natürlich auch Federn angewendet werden.
Da während des Fadenanzuges oder der Stichbildung die Fadenspulen 25 festgehalten werden, so wird mittelst der Fadenleiter das
Gewicht P je nach der Länge des Stiches mehr oder weniger gehoben werden müssen und der Stich selbst nach Mafsgabe der Gröfse des Gewichtes P fester oder lockerer angezogen. Zürn Festhalten oder Bremsen der Spulen 25 dient eine der Länge der Maschine entlang laufende vierkantige Achse f, auf welcher Federn g angebracht sind, welche während der Periode des Fadenanzuges auf die Spulenränder drücken und dieselben bremsen, währefid des sqgehann- , ten Changirens des Stickrahmens dieselben jedoch freilassen. Die Bewegung für das rechtzeitige Functioniren der Achse f wird von !der Schubstange 16 aus eingeleitet. Das Auge oder der Zapfen h an der Schubstange 16 erfafst das eine Ende der Stange k, während deren anderes Ende mit dem Schenkel i des auf der Achse f aufgekeilten Winkelhebels vi' verbunden ist.
Die Schubstangenbewegung am Zapfen h, welche durch die eingezeichnete Ellipse angedeutet ist, bewirkt also während des durch die , Schubstange 16 bewirkten Nadelwagenäuszüges die Bremsung des Spulenfadens durch die Federchen g.
Der eigentliche Fadenauszug wird' durch den Zapfen m der Schubstange 16 in zwangläufiger Weise bewirkt. Ein auf dem Zapfen m sitzender Gleitwürfel gleitet in einer Schleife des Hebels «, Welch letzterer um den im Gestell eingelagerten Drehzapfen ö drehbar ist. Der auf demselben Drehpunkt 0 sitzende Hebel n' ist durch die Zugstange q mit dem Hebel 28a verbunden, der die Achse des Auszughebels 28 und damit den letzteren mit der Auszug-"scHierie '29 'bewegt. Durch die Zugstange 35 ■ist der 'identische uritere Mechanismus (Hebel 28b, Hebel 28 mit der Auszugschiene 29) verkuppelt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die abgeänderte Einrichtung des Fadehähzuges mit der durchgehenden Fadenleiterschiene '26a, vöh welcher der Spulenfaden auf die Auszugschiene 29 übergeht, wobei der ;Fädehänzug durch Gewichte oder analoge Theile regulirt werden kann und dessen Bewegungen zwaiigläüfig durch'Heb'elverbindungen von der Schubstange 16 aus (auf die Spuleilbremsung und die Anzugschiene wirkend) bewerkstelligt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT33694D Fadenauszugsvorrichtung Expired - Lifetime DE33694C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE33694C true DE33694C (de)

Family

ID=309649

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT33694D Expired - Lifetime DE33694C (de) Fadenauszugsvorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE33694C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE33694C (de) Fadenauszugsvorrichtung
DE183608C (de)
DE124642C (de)
DE165036C (de)
DE177163C (de)
DE30112C (de) Handkulirstuhl
DE100017C (de)
DE69914C (de) Einfädelvorrichtung für Stickmaschinen-Nadeln
DE257122C (de)
DE37126C (de) Schiffchen-Stickmaschine mit vertikalen Schiffchenbahnen
DE31589C (de) Fadenabzug-Vorrichtung für Schiffchen - Stickmaschinen
DE62239C (de) Jacquardkarten-Bindemaschine
DE310854C (de)
DE290696C (de)
DE28695C (de) HEILMANN'sche Stickmaschine mit Hebelbetrieb
DE586631C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Arbeiten auf Webstuehlen mit zu beiden Seiten des Webstuhles angeordneten, feststehenden Schussspulen
DE89161C (de)
DE42735C (de) Kettenwirkstuhl für flache Waare
DE23450C (de) Bewegungseinrichtung für den Stoff-Rahmen an heilmann'schen Stickmaschinen
DE283579C (de)
DE95928C (de)
DE103885C (de)
DE49575C (de) Flacher Kettenwirkstuh]
DE295458C (de)
DE18547C (de) Strohhut - Nähmaschine