DE33589C - Verfahren der elektrolytischen Zinkschaumverarbeitung - Google Patents

Verfahren der elektrolytischen Zinkschaumverarbeitung

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DE33589C
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electrolytic zinc
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DENDAT33589D
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KÖNIGLICHES HÜTTENAMT in Friedrichshütte
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25CPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25C1/00Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of solutions
    • C25C1/16Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of solutions of zinc, cadmium or mercury

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  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4O: Hüttenwesen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Mai 1885 ab.
Um den Zinkschaum, welcher bei der Entsilberung , des Werkbleies mittelst Zink fällt und eine Legirung oder ein Gemenge von etwa 90 pCt. Blei, 8 bis 10 pCt. Zink und 0,5 bis 2 pCt. Silber ist, von seinem Zinkgehalt zu befreien und ihn dadurch zur weiteren. Verarbeitung durch Abtreiben geeignet zu machen, soll derselbe in fein gekörntem Zustande in einem aus Holz oder einem anderen nicht Elektricität leitenden Material hergestellten Gefäfs auf dem mit einem Bleiblech bedeckten Boden ausgebreitet werden. . ·
Das Gefäfs wird alsdann mit dem aus Zinkvitriollösung bestehenden Elektrolyt so weit wie nöthig angefüllt und dem Zinkschaum als Kathode ein ebenfalls horizontales Zinkblech in geeigneter Entfernung gegenüber gehängt.
Verbindet man nun dieses Zinkblech mit dem negativen und das unten liegende Bleiblech mit dem positiven Pol einer hinreichend .starken Elektricitätsquelle, so schlägt sich durch die Einwirkung des elektrischen Stromes auf der Kathode Zink nieder, und aus dem Zinkschaum wird ein entsprechendes Quantum Zink gelöst, so dafs die Lösung annähernd ihre Concentration bewahrt. Diese Umsetzung (das Ausfallen auf der einen Seite, das Wiederauflösen auf der anderen) geht so lange vor sich!, bis ein so grofser Bruchtheil aus dem Schaum entfernt ist, dafs der Rest, etwa die Hälfte des ursprünglichen Gehaltes, durch das Uebermafs des Bleies umhüllt und dadurch vor der Auflösung geschützt ist. In diesem Augenblick wird die Arbeit unterbrochen; der Zinkschaum wird herausgenommen, ausgewaschen und getrocknet und darauf einem Saigerprocefs unterworfen. Durch das Saigern scheidet sich das Blei in einen von Zink hinreichend befreiten, leicht schmelzbaren Theil, welcher vertrieben wird, und in einen zinkreichen, welcher seine feinkörnige Beschaffenheit bewahrt. Letzterer, dessen Zusammensetzung der des ursprünglichen Zinkschaums annähernd gleich ist, .wird von neuem genau demselben Verfahren unterworfen, er wird elektrolytisch von einem Theil seines Zinks' befreit und wiederum gesaigert.
Durch das Saigern erhält man wieder Reichblei, welches ebenfalls zum Treibprocefs gelangt, und feinkörnigen, unverändert gebliebenen Zinkschaum, welcher wieder elektrolytisch entzinkt wird. In dieser Weise wechseln Elektro-' lyse und Saigerung fortwährend mit einander ab, wobei jedesmal die erstere einen Theil des Zinks, die letztere einen Theil des Bleies und Silbers in verwendbarer Form liefert, während der Rest der drei Metalle wesentlich unver-' ändert bleibt und derselben Behandlung wieder unterworfen wird.

Claims (3)

Patent-Anspruch: Verfahren der elektrolytischen Verarbeitung des bei der Werkblei-Entsilberung fallenden silberreichen Zinkschäums unter Benutzung von Zinksulfatlösung ohne Zusatz von Alkali- oder Erdalkalisulfaten als Elektrolyt, bestehend in:
1. der abwechselnden Elektrolyse und Saigerung;
2. der Anwendung feinkörnigen Materials auf horizontaler Unterlage als Anode;
3. der Anwendung von untergelegten Bleiplatten als Zuführungsmittel. des Stromes
\ in den als Anode dienenden Zinkschaum.
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