DE335665C - Prellbock mit die Schienen umfassenden Schuhen und Keilkoerpern in den Schuhhoehlungen - Google Patents

Prellbock mit die Schienen umfassenden Schuhen und Keilkoerpern in den Schuhhoehlungen

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DE335665C
DE335665C DE1914335665D DE335665DD DE335665C DE 335665 C DE335665 C DE 335665C DE 1914335665 D DE1914335665 D DE 1914335665D DE 335665D D DE335665D D DE 335665DD DE 335665 C DE335665 C DE 335665C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K7/00Railway stops fixed to permanent way; Track brakes or retarding apparatus fixed to permanent way; Sand tracks or the like
    • B61K7/16Positive railway stops
    • B61K7/18Buffer stops

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Prellbock mit die Schienen umfassenden Schuhen und in den Schuhhöhlungen sitzenden Keilkörpern, welche sich gegen die Schienen legen, und besteht in der Ausbildung eines solchen Prellbocks als sogenannter Gleitprellbock, d. h. als Prellbock, welcher die lebendige Kraft eines auffahrendten Zuges oder Fahrzeuges durch Reibung während
ίο einer Verschiebungsbewegung aufzehrt. Die Möglichkeit einer solchen Aufzehrung der lebendigen Kraft wird der Erfindung gemäß dadurch erzielt, daß den Keilkörpern bei glatten, sich gegen die Schienen legenden Keilflächen ein Keilwinkel von solcher Größe gegeben wird, daß der Keil beim Auffahren eines Fahrzeuges auf den Prellbock nicht im wesentlichen frei vor dem Prellbock herläuft, sondern sich so tief in die Schuhhöhlung einschiebt, daß er in Reibungseingriff mit der Schiene gelangt, ohne sich aber so fest zu setzen, daß eine völlige Feststellung des Prellbocks eintritt, wie sie sonst bereits durch Anwendung von gezahnten Keilen herbeigeführt worden ist. Die Bremswirkung tritt dabei, sofern der Keilwinkel richtig gewählt ist, bei jedesmaligem Auffahren eines Fahrzeuges auf dien Prellbock völlig selbsttätig ein, ohne daß es eines besonderen Gestänges zur Einrückung des Bremskeiles bedarf, wie es bei mit Bremskeilen arbeitenden Bremseinrichtungen für Aufzüge und Seilbahnen der Fall ist.
Die Erfindung ist auf .der beiliegenden Zeichnung an mehreren Ausführungsbeispielen veranschaulicht, wobei angenommen ist, daß die Schienen des Gleises selbst, dem der Prellbock zugeordnet ist, als Führungskörper dienen.
Fig. ι bis 4 veranschaulichen eine Ausführungsform eines Prellbocks mit Keilbremsvorrichtung in Seitenansicht, Rückansicht und Details der Bremsvorrichtung in größerem Maßstabe.
Fig. 5 veranschaulicht eine Walzenbremsvorrichtung,
Fig. 6 und 7 eine Klemmplattenbremsvorrichtung.
Nach der Darstellung der Zeichnung sind die Dreiecksverstrebungen des Prellbocks an ihren unteren Enden gleitschuhartig ausgebildet und umfassen die Schienen des Gleises. Die kanalförmigen Öffnungen der Gleitschuhe ι, welche auf den Schienen 2 sitzen, sind nach ihrem einen Ende hin erweitert. In diesen Erweiterungen der Führungskanäle sitzen bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 4 Keile 3, welche auf dem Schienenkopf aufruhen. Beim Auffahren eines Fahrzeuges auf den Prellbock und dadurch bewirkter Verschiebung des letzteren in der Pfeilrichtung der Zeichnungsfiguren erfolgt ein Einschieben des Keils in das erweiterte Ende des Gleitkanals, wodurch eine Einklemmung des Keils und damit eine Bremsung der Gleitbewegung des Prellbockes zustande kommt.
Bei der Äusführungsform nach Fig. 5 sind statt der Keile 3 Rollen 4 vorgesehen, während die Führungskanäle des Prellbocks in derselben Weise wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 4 nach dem einen Ende hin erweitert sind Die Brenisrollen 4 wirken
in diesem Falle genau ebenso wie die Keile 3. An Stelle der Keile und Rollen können auch beliebige andere Klemmkörper benutzt werden.
Nach der Darstellung von Fig. 6 und 7 ist der bremsende Klemmkörper gelenkig mil dem Prellbock verbunden. Der Klemmkörper besteht in diesem Fall aus einer Klemmplatte 5, der vermittels eines Gelenkhebels 6 an -dem Prellbock angehängt ist. Der Gelenkhebel ι ist schräg zur Schienenkopffläche gestellt, so daß bei einer Bewegung des Prellbocks in der Pfeilrichtung" und der dieser entsprechenden Drehung des Gelenkhebels 6 in der Richtung entgegengesetzt der Uhrzeigerbewegung eine Festklemmung der Platte 5 eintritt, während bei entgegengesetzter Bewegung des Prellbocks die Klemmplatte 5 gelockert wird.
Die gleiche Bremseinrichtung läßt sich auch für Schleppschwellen, welche mit dem Prellbock verbunden sind, anwenden. In diesem Falle würden auch die Schleppschwellen an in der Gleisrichtung laufenden Führungskörpern zu führen und zwischen den Führungsschuhen und Führungsbalken einseitig wirkende Klemmkörper anzuordnen sein, so daß bei Verschiebung der Schwellen in dem einen Sinne eine Bremsung der Schwellenbewegung erfolgt, während bei der Bewegung in der entgegengesetzten Richtung eine freie Verschiebung stattfinden kann.
Da die rücklaufende Bewegung des Prellbocks ohne jeden Bremswiderstand erfolgt, ist es möglicfi, durch Gewichtswirkung ständig einen solchen Zug auf den Prellbock entgegengesetzt der Kraftrichtung eines auf den Prellbock auffahrenden Wagens auszuüben, daß der Prellbock jederzeit in seiner Betriebsstellung erhalten und nach jedesmaliger Ver- Schiebung in dieselbe zurückgezogen wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Prellbock mit die Schienen umfassenden Schuhen und sich gegen die Schienen legenden Keilkörpern in den Schuhhöhlungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Keilkörper glatte, sich an die Schienen anlegende Reibflächen und einen solchen Keilwinkel besitzen, daß beim Auffahren eines Fahrzeuges auf den Prellbock die Keilreibfläche in Reibungseingriff mit der ihr zugekehrten Scbienenfläche gelangt und, ohne den Prellbock mit der Schiene fest zu verriegeln, seine Verschiebung durch Bremsung hemmt und dadurch die lebendige Kraft dies Fahrzeuges allmählich aufzehrt.
  2. 2. Abänderung des Prellbocks nach An-Spruch I, gekennzeichnet durch den Ersatz des Keilkörpers in der Schuhhöhlung durch einen Gelenkhebel mit daran sitzender Klemmplatte unter Wahl einer solchen Neigung des Gelenkhebels zur Reibfläche der Klemmplatte, daß beim Auffahren eines Fahrzeuges auf den Prellbock ein die Verschiebung des Prellboeks noch zulassender Reibungseingriff zwischen Klemmplatte und Schiene erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1914335665D 1914-03-27 1914-03-27 Prellbock mit die Schienen umfassenden Schuhen und Keilkoerpern in den Schuhhoehlungen Expired DE335665C (de)

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DE1914335665D Expired DE335665C (de) 1914-03-27 1914-03-27 Prellbock mit die Schienen umfassenden Schuhen und Keilkoerpern in den Schuhhoehlungen

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE884956C (de) * 1951-11-13 1953-07-30 Berthold Lotze Prellbock zum zeitweiligen Absperren von Durchgangsgleisen
DE1132575B (de) * 1957-10-25 1962-07-05 Alweg Ges Mit Beschraenkter Ha Hemmschuh fuer Einschienenbahnfahrzeuge
AT517271B1 (de) * 2015-03-16 2017-03-15 Weichenwerk Wörth GmbH Bremseinheit für einen Gleisprellbock

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE884956C (de) * 1951-11-13 1953-07-30 Berthold Lotze Prellbock zum zeitweiligen Absperren von Durchgangsgleisen
DE1132575B (de) * 1957-10-25 1962-07-05 Alweg Ges Mit Beschraenkter Ha Hemmschuh fuer Einschienenbahnfahrzeuge
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