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Verfahren zur Herstellung von Margarine. Die vorliegende Erfindung
betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Margarine. Bei der bisherigen Behandlung
der Margarine, wie sie beispielsweise in den englischen Patentschriften 4278 und
17616 vom Jahre 1913 besprochen worden ist, erfolgte ein Anwärmen des Materials
in einer drehbaren Trommel, die wagerecht gelagert war und im Innern mit Abteilungswänden,
Rippen und Schaufeln ausgerüstet ist: Diese Trommeln wurden wagerecht gelagert,
und demzufolge mußte das Material im Innern im wesentlichen die gleiche Lage während
der Umdrehung erhalten. Nach erfolgter Behandlung mußte das Material im ganzen aus
der Trommel herausgenommen werden. Hierdurch entstand nicht allein der Übelstand,
daß das Einfüllen und Herausnehmen des Materials eine besondere Arbeit erforderte-
und auch einen gewissen Zeitverlust .zur Folge hatte, sondern insbesondere ergab
sich der Übelstand, daß es nicht gleichmäßig behandelt wurde. Um diesen Übelständen
zu begegnen, wird nach vorliegendem Verfahren das Material einer offenen, an sich
bekannten, geneigt gelagerten Trommel mit Hilfe -eines Zufülltrichters zugeführt,
der in das höherliegende Ende der Trommel einmündet. Während der Drehbewegung der
Trommel, die ständig der Einwirkung einer Heizflüssigkeit in regelbarer Menge unterworfen
wird, wird sie von der zu behandelnden Margarine durchzogen, so daß diese in langsamem
Fortschritt sich weiterbewegt, unter ständiger, gleichmäßiger Erwärmung und schließlich
selbsttätig unten austritt. Je nach Bedarf kann der Neigungswinkel der Trommel in
bekannter Weise auch während des Betriebes geändert werden, um in jeder Hinsicht
ein gleichmäßig behandeltes Material zu erzielen.
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In der Zeichnung ist die Vorrichtung in Fig.1 in Seitenansicht und
in Fig.2 im Ouerschnitt nach der Linie A-A der Fig. 1 gezeigt. Fig.3 zeigt die Endansicht,
teilweise im Schnitt nach dem Austrittsende zu gesehen.
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Bei der dargestellten Ausführungsform ist eine Konstruktion gewählt,
mit deren Hilfe der Neigungswinkel der Trommel nach Bedarf geändert werden kann.
Zur besseren Darstellung ist die Trommel in einer wagerechten Lage gezeigt. In Wirklichkeit
soll jedoch die Trommel in dieser Lage nicht verwendet werden, um dem Wesen der
Erfindung zu .entsprechen, sondern im Betriebe nimmt sie eine Schräglage ein in
der Weise, daß das Einlaßende höher liegt als das Austrittsende.
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Die Trommel a wird zwischen zwei seitlichen Trägern a1 gelagert, an
welchem Gestellteile oder Bügel a2 angebracht sind, die die Trommel umschließen
und von welchen einige mit Rollen a3 versehen sind, die die Trommel tragen und bei
ihrer Drehung führen.
Hierbei laufen die Rollen an ringförmigen
Schienen oder Rippen a4 an der Trommel. An den Trägern a1 sind ferner noch seitliche
Rollen a° (Fig. i) vorgesehen, welche gegen die Stirn- oder Seitenflächen der Rippen
a4 anliegen und somit eine achsiale Verschiebung der Trommel an ihren Lagerstellen
verhindern. Mit einem Ende ruht die Trommel auf zwei Wellen b mit Hilfe von Zwischenstücken
oder Stützen bl, die an den Trägern a1 befestigt sind. Die Wellen b sind in Böcken
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Die Trommel wird mit Hilfe eines Motors c gedreht. Zu diesem Zweck wird ein auf
der `'Felle b lose sitzendes und mit einem Kegelrade c= fest verbundenes Zahnrad
cl von einem auf der Motorwelle sitzenden Trieb in- Umdrehung -versetzt. Das Kegelrad
c= steht mit einem andern Kegelrade c3 im Eingriff, deren Welle cl in Lagern ruht,
die an zwei Bügeln a' angebracht sind. Auf der Welle cl sitzen noch zwei Zahnräder
c', die mit Zahnkränzen cl der Trominel a im Eingriff stehen.
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Offenbar kann finit Hilfe der besprochenen Einrichtung die Trommel
unabhängig von dem Neigungswinkel, unter dem sie eingestellt ist, jederzeit gedreht
werden. An den hinteren Enden der Träger ai tragen diese einen Fülltrichter d, in
den das in die Trommel einzulassende Material eingefüllt wird. Die Trommel kann,
wie üblich, mit Ringleisten e, Rippen, Schaufeln o. dgl. ausgestattet sein.
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- Infolge der Drehbewegung und der schrägen Lage der Trommel gelangt
das eingefüllte Material allmählich nach dem gegenüberliegenden Ende, um hier selbsttätig-
auszutreten. An dem Auslaßende wird die Trommel von seitlichen Zapfen f getragen,
die an den Trägern dl befestigt sind und so weit , vorragen, daß sie mit Platten
f1 in Berührung kommen, die an den inneren Seiten der Stiftzen f= befestigt sind.
Die Zapfen f besitzen Flanschen, die mit Schraubenlöchern versehen sind.
Die Platten f1 haben gleichfalls Schraubenlöcher f@, und zwar in einer solchen Anzahl,
daß mit Hilfe von Schraubenbolzen. fl- die Zapfen in verschiedener Höhenlage an
den Pfosten fl befestigt werden können. . Die Lochreihe-in der Platte f1 verläuft
in einem Bogen, der die Wellen b zur 'Mittellinie hat. Mit Hilfe dieser Einrichtung
kann die Trommel a unter irgendeinem Neigungswinkel eingestellt werden. Dieser Neigungswinkel
richtet sich nach der Beschaffenheit, d.li. Festigkeit und der Temperatur des zu
behandelnden Materials. In der Regel mag der Neigungswinkel 3 bis 8° gegenüber der
Horizontalen@betragen. In der Zeichnung ist die Trommel in strichpunktierten Linien
in einer Stellung angedeutet, in der sie -den -größten Neigungswinkel zur Wagerechten
einnimmt.