DE3347342C2 - Magnetbandgerät - Google Patents

Magnetbandgerät

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DE3347342C2 DE19833347342 DE3347342A DE3347342C2 DE 3347342 C2 DE3347342 C2 DE 3347342C2 DE 19833347342 DE19833347342 DE 19833347342 DE 3347342 A DE3347342 A DE 3347342A DE 3347342 C2 DE3347342 C2 DE 3347342C2
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    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/48Disposition or mounting of heads or head supports relative to record carriers ; arrangements of heads, e.g. for scanning the record carrier to increase the relative speed
    • G11B5/54Disposition or mounting of heads or head supports relative to record carriers ; arrangements of heads, e.g. for scanning the record carrier to increase the relative speed with provision for moving the head into or out of its operative position or across tracks

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  • Feeding And Guiding Record Carriers (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Magnetbandgerät und befaßt sich ins­ besondere mit einem Verschiebe- und Verriegelungsmechanismus des Magnetbandgerätes, der dazu dient, einen Kopf für die Band­ aufzeichnung/Wiedergabe oder zum Löschen des Bandes mit dem Band in Berührung zu bringen.
Aus der JP 57-212 644 A und der damit korrespondierenden DE 32 23 651 A1 ist ein Magnetbandgerät mit einem Verschiebe- und Verriegelungsmechanismus bekannt, der dazu eingerichtet ist, den mit einer Trägerplatte in Verbindung stehenden Bandkopf durch Verschieben der Trägerplatte in Berührung mit dem Magnet­ band einer Magnetbandkassette zu bringen und die Trägerplatte in dem betreffenden Betriebszustand zu verriegeln. Die An­ triebskraft zum Verschieben der Trägerplatte wird von einem Elektromotor abgeleitet, der über ein Ritzel ein mit einer Zahnaussparung versehenes Zahnrad intermittierend dreht, wobei die Drehbewegung des Zahnrads über eine Nockensteuerung in eine Translationsbewegung einer Antriebsplatte umgesetzt wird. Die Antriebsplatte kann über einen Schwenkhebel ein schwenkbeweg­ lich mit der Trägerplatte verbundenes Steuerglied beaufschla­ gen, wenn das Steuerglied eine für diese Beaufschlagung vor­ gesehene Schwenkstellung eingenommen hat. Der Schwenkhebel ver­ schiebt das von ihm beaufschlagte Steuerglied und damit die Trägerplatte in die Stellung, in der der Bandkopf das Band be­ rührt. Zur Verriegelung des Steuerglieds in der Stellung, in der der Kopf das Band berührt, und zur Steuerung des Steuer­ glieds in die Schwenkstellung, in der es von dem Schwenkhebel beaufschlagt werden kann, ist ein Mechanismus vorgesehen, der eine elektromagnetische Spule, ein bei Erregung der elektroma­ gnetischen Spule von der Spule angezogenes Halteelement und ein über eine Feder von dem Halteelement betätigtes Verriegelungs­ element umfaßt, das am Chassis des Magnetbandgeräts schwenkbar gehalten ist und einen parallel zu seiner Schwenkachse abste­ henden Verriegelungsstift aufweist, der sich unter der Kraft der genannten Feder seitlich an dem Steuerelement abstützt, um das Steuerelement bei Erregung der Spule in die Stellung zu bewegen, in der es von dem Schwenkhebel beaufschlagt werden kann. Die Verriegelung des Steuerelements in der Stellung, in der der Bandkopf das Band berührt, erfolgt dadurch, daß der Verriegelungsstift bei der Verschiebung des Steuerelements einen Rastvorsprung des Steuerelements hintergreift, so daß das Steuerelement entgegen der Kraft auf die Trägerplatte wirkender Rückstellfedern arretiert wird. Der Verriegelungsstift erreicht den Rastvorsprung, nachdem er von einer ersten Schrägfläche des Steuerglieds gegen die Wirkung der erstgenannten Feder unter Verschwenkung des Verriegelungselements nach außen verdrängt worden ist. Im Verriegelungszustand ist der Verriegelungsstift an einer zweiten Schrägfläche des Steuerglieds abgestützt. Wird nun die elektromagnetische Spule ausgeschaltet, etwa bei einem Stromausfall, dann wird der Entriegelungsstift teilweise entla­ stet, da das Halteelement von der Spule abrücken kann. Der Ver­ riegelungsstift kann dann unter der Wirkung der Rückstellfedern über die zweite Schrägfläche des Steuerelements über den Rast­ vorsprung hinweggleiten, so daß die Verriegelung aufgehoben wird und die Trägerplatte den Bandkopf vom Band abziehen und in eine Ausgangsstellung zurückführen kann.
Bei der Verriegelung des Steuerelements und der damit einherge­ henden Verriegelung der Trägerplatte wird bei dem bekannten Magnetbandgerät das Verriegelungselement somit zunächst gegen die Kraft einer Feder verschwenkt, um die Kante des Rastvor­ sprungs zu überwinden. Diese Feder muß eine relativ große Kraft ausüben können, damit der Verriegelungsstift auf der genannten zweiten Schrägfläche zuverlässig in seiner Verriegelungsstel­ lung verbleibt, wenn die Halteplatte von der Spule in der an­ gezogenen Stellung gehalten ist. Das Verschwenken des Verriege­ lungselements gegen die Kraft dieser relativ starken Feder er­ fordert jedoch eine vergleichsweise starke Antriebsquelle und somit einen entsprechend leistungsstark dimensionierten und daher großen Motor.
Da die Freigabe der Verriegelung der Trägerplatte unmittelbar aufgrund der Bewegung des Verriegelungselements erfolgt, ist es schwierig, die Federkraft der die Drehung des Verriegelungs­ elements steuernden Feder, den Neigungswinkel der mit dem Ver­ riegelungsstift in Eingriff tretenden zweiten Schrägfläche und den Motor für den Antrieb in geeigneter Weise zu dimensionie­ ren. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß an der zweiten geneigten Fläche aufgrund des vergleichsweise starken Andrucks des Verriegelungsstifts mit der Zeit Abrieb auftreten kann, wenn der Mechanismus häufig betätigt wird, wobei sich der Win­ kel zwischen den Schrägflächen des Rastvorsprungs an dem Steu­ erelement ändert, mit der Folge, daß eine zuverlässige und ins­ besondere jedesmal gleichbleibend sicher funktionierende Ver­ riegelung und Verriegelungsfreigabe gegebenenfalls nicht mehr gewährleistet ist.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Magnetbandgerät mit einem eine Trägerplatte für einen Bandkopf und/oder eine Andruckrolle verschiebenden und in einer Be­ triebsstellung verriegelnden Verschiebe- und Verriegelungs­ mechanismus anzugeben, der unter Aufwendung vergleichsweise geringer Antriebskräfte zuverlässig funktioniert und wenig verschleißanfällig ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe umfaßt das erfindungsgemäße Magnet­ bandgerät einen Verschiebe- und Verriegelungsmechanismus mit einer eine Andruckrolle und/oder einen Bandkopf tragenden, verschiebbaren Trägerplatte, die stets durch wenigstens eine erste Feder in Gegenrichtung zu ihrer Vorwärtsbewegungsrichtung belastet ist, einer mit einer schwenkbeweglich an der Träger­ platte gehaltenen Hakenplatte in Eingriff bringbaren Antriebs­ platte zur Bewegung der Trägerplatte in Vorwärtsbewegungsrich­ tung gegen die Kraft der ersten Feder, einem an der Hakenplatte angeordneten und mit einer Verriegelungsplatte zusammenwirken­ den Verriegelungsstift zur Verriegelung der Trägerplatte in einer Betriebsstellung und mit einer um einen Schaft drehbar angeordneten Halteplatte, die einen die Verriegelungsplatte schwenkbar lagernden Verbindungsschaft aufweist und auf die anziehende Wirkung einer ersten elektromagnetischen Spule ansprechend den Verriegelungsstift beaufschlagt, wobei die Verriegelungsplatte bei Bewegung der Trägerplatte in Vorwärts­ bewegungsrichtung mit dem von der Halteplatte beaufschlagten Verriegelungsstift in Eingriff kommt, und wobei der Verriege­ lungsstift aus der Ineingriffnahme freikommt, wenn die Beauf­ schlagung durch die Halteplatte aufgehoben wird.
Da der Verriegelungsstift an der Hakenplatte angeordnet und letztere schwenkbeweglich an der Trägerplatte gehalten ist, kommt es bei Beaufschlagung des Verriegelungsstifts durch die Halteplatte zu einer zuverlässigen Verrastung der Hakenplatte mit der Antriebsplatte. Der aufgrund der Beaufschlagung durch die Halteplatte in eine entsprechende Position gezwungene Ver­ riegelungsstift behält jedoch einen Bewegungsfreiheitsgrad, der es ihm ermöglicht, bei Bewegung der Trägerplatte in Vorwärts­ richtung mit der Verriegelungsplatte in Eingriff zu kommen. Zum Zwecke der Eingriffnahme des Verriegelungsstifts kann die Ver­ riegelungsplatte eine Hin- und Herbewegung um den Verbindungs­ schaft an der Halteplatte ausführen, wonach sie den Verriege­ lungsstift kraftschlüssig hintergreift. Solange die Halteplatte in ihrer den Verriegelungsstift beaufschlagenden Stellung ver­ harrt, kommt der Verriegelungsstift aus der Eingriffnahme der Verriegelungsplatte nicht frei. Sobald jedoch die Halteplatte aus ihrer blockierenden Stellung herauskommt und sich um ihren Drehschaft drehen kann und somit die Beaufschlagung des Ver­ riegelungsstifts aufgehoben wird, kommt der Verriegelungsstift aufgrund der anziehenden Wirkung der Federn sofort aus der In­ eingriffnahme mit der Verriegelungsplatte frei, da er nunmehr bei seiner Rückwärtsbewegung ein Drehmoment, bezogen auf die Drehachse der Halteplatte, auf die Verriegelungsplatte ausüben kann, um die Verriegelungsplatte aus seinem Weg zu verdrängen.
Der Verriegelungszustand wird somit durch die Ineingriffnahme des Verriegelungsstifts mit der Verriegelungsplatte herge­ stellt, und die Verriegelungsfreigabe erfolgt aufgrund der Arbeitsweise der Halteplatte (Aufhebung der positionalen Be­ schränkung des Verriegelungsstifts). Aufgrund dieser Arbeits­ teilung zwischen der Halteplatte und den sich von der Halte­ platte individuell unterscheidenden Verriegelungselementen (Verriegelungsstift und Verriegelungsplatte) ist es möglich, die betreffenden Elemente mit vergleichsweise einfachen Mitteln ihrer jeweiligen Aufgabenstellung entsprechend optimal anzupas­ sen, ohne jeweils die Funktionen der anderen Elemente zu beein­ trächtigen. Die Verriegelung und die Verriegelungsfreigabe erfolgt stets zuverlässig, ohne daß dazu bemerkenswert große Antriebskräfte erforderlich wären. Der antreibende Motor kann daher entsprechend klein dimensioniert sein. Da eine zuver­ lässige Verriegelung und Verriegelungsfreigabe mit vergleichs­ weise geringen Kräften realisiert werden kann, läßt sich ein Abrieb an den jeweils miteinander in Eingriff tretenden Flächen der Verriegelungselemente weitestgehend vermeiden, so daß der Verschiebe- und Verriegelungsmechanismus wenig verschleißanfäl­ lig ist.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nach­ stehend unter Bezugnahme auf die Figuren näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 bis 7 Draufsichten auf einen erfindungsgemäß aufgebauten Verschiebe- und Verriegelungsmechanismus (Kopfver­ schiebemechanismus), wobei
Fig. 1 die Trägerplatte (Kopfverschiebungsplatte) in einer Position zeigt, die eingenommen wird, bevor nach dem Einschalten des Tonbandgerätes die Vorschubbewegung erfolgt,
Fig. 2 die Trägerplatte in der vollständig vor­ bewegten Position zeigt,
Fig. 3 die Trägerplatte in einer Position zeigt, wenn während der Vorbewegung der Platte die Strom­ zufuhr unterbrochen wird,
Fig. 4 eine Teilansicht von Fig. 1 ist,
Fig. 5 eine Teilansicht von Fig. 2 ist,
Fig. 6 eine Teilansicht mit Darstellung der Trägerplatte bei umgekehrter Bewegung nach Abspielen des Bandes ist, und
Fig. 7 eine Teilansicht von Fig. 3 ist.
Der Aufbau der verschiedenen Mechanismen des erfindungsgemäßen Magnetbandgerätes wird nachfolgend beschrieben:
(1) Verschiebe- und Verriegelungsmechanismus
Der nachstehend auch als Kopfverschiebemechanismus bezeichnete Verschiebe- und Verriegelungsmechanismus umfaßt eine elektromagnetische Spule 1, eine Spulenplatte 2, eine Halteplatte 3, eine Verriegelungsplatte 4, eine Hakenplatte 5 und eine Unterplatte 6.
In Nähe der elektromagnetischen Spule 1 an einem inneren Ende des nachfolgend als Tonbandgerät bezeichneten Magnetbandgerätes ist die Spulenplatte 2 vorgesehen, die ein Teil 2a hat, das von der Spule 1 angezogen wird, wenn die Spule erregt ist. Die Spulenplatte 2 ist um eine Welle 2b schwenk­ beweglich gehalten und wird durch eine Feder 2S stets in Richtung der Spule 1 gedrückt.
Die mit einem Ende der Spulenplatte 2 verbundene Halteplatte 3 ist ein längliches Element, das sich in etwa längs der Breitenrichtung des Tonbandgerätes erstreckt und um eine Welle oder Schaft 3a schwenkbeweglich am Chassis des Tonband­ gerätes gehalten ist. Die Halteplatte 3 hat einen linearen Führungsabschnitt 3b, der parallel zur Breitenrichtung des Ton­ bandgerätes liegt, wenn die elektromagnetische Spule 1 erregt ist. Der Führungsabschnitt 3b hat eine Lateralseite, die so ausgebildet ist, daß ein an der Hakenplatte 5 vorgesehener Verriegelungsstift 7 eine Bewegung erfährt, wenn er damit in Berührung steht.
Die Halteplatte 3 trägt ferner an ihrem von dem vorerwähnten Führungsabschnitt 3b abgewandten Ende eine Verbindungswelle 3c, und mit diesem Ende ist ein Ende der Verriege­ lungsplatte 4 verbunden. Die Verriegelungsplatte 4 ist so angeordnet, daß sie nahezu ausgerichtet zu der Halteplatte 3 liegt, und weist in ihrer Mitte ein kleines Loch 4a auf, in das die Welle 3a der Halteplatte 3 eingesetzt ist. Das eine Ende der Verriegelungsplatte 4, das nicht mit der Halteplatte 3 verbunden ist, ist als Verriegelungsabschnitt 4b ausgebildet, der eine hakenförmige Konfiguration hat und damit den an der Hakenplatte 5 vorgesehenen Verriegelungsstift 7 verriegeln kann. Der Verriegelungsabschnitt 4b hat einen abgestuften Bereich, der unter einem rechten Winkel zur Bewegungsrichtung einer Trägerplatte 11 oder irgendeinem anderen Winkel stehen kann, der kleiner als der rechte Winkel ist und größer als der rechte Winkel wird, wenn die Verriegelungsplatte 4 gegen die Kraft der Feder 4S entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn verschwenkt wird, d. h. der Winkel des abgestuften Bereiches des Verriegelungsabschnittes 4b kann kleiner als 90° sein und innerhalb des Winkels liegen, der von den Verbindungslinien eingeschlossen wird, die den Ver­ riegelungsstift 7 als Scheitelpunkt mit der Welle 3a und der Verbindungswelle 3c verbinden. Der Verriegelungsabschnitt 4b hat ferner eine Schrägfläche 4c, gegen die der Verriegelungs­ stift 7 drücken kann. Vor Vorwärtsbewegung der nachstehend als Kopfverschiebeplatte 11 bezeichneten Trägerplatte 11 gelangt das Ende des schrägen Bereiches 4c in die Nähe des Verriegelungsstiftes 7. Die Verriegelungsplatte 4 ist unabhängig um die mit der Halteplatte 3 verbundene Welle 3c schwenkbar, oder sie ist zusammen mit der Halteplatte 3 um die Welle 3a schwenkbar. Die Verriegelungsplatte 4 ist durch die Feder 4S stets in Richtung zur Verriegelung des Verriege­ lungsstiftes 7 vorgespannt.
Die Hakenplatte 5 ist schwenkbeweglich durch eine Welle 5a an der Kopfverschiebeplatte 11 gehalten und bewegt sich zu­ sammen mit der Kopfverschiebeplatte 11 in Breitenrichtung des Tonbandgerätes. Die Welle 5a, der Verriegelungsstift 7 und die Verbindungswelle 3c liegen auf einer Linie l längs der Bewegungsrichtung der Kopfverschiebeplatte 11, wenn die Verriegelungsplatte 4 in verriegelndem Eingriff mit dem Stift 7 steht. Die Hakenplatte 5 hat einen Eingriffsbereich 5b, der so ausgebildet ist, daß er bei einer Vorwärtsbewegung der Kopfverschiebeplatte 11 in Eingriff mit einem mit einer Antriebsplatte 17 gekoppelten Element (einem Stift 8 an der Unterplatte 6) treten kann, das die Kopfverschiebeplatte 11 bewegt. An den Eingriffs­ bereich 5b schließt sich ferner ein schräger Bereich 5c an. Darauf hinzuweisen ist, daß der Eingriffsbereich 5b eine Abstufung hat, die eine Tiefe haben kann, die im Vergleich zum Radius des Eingriffsstiftes 8 gering ist, wenn der abge­ stufte Bereich senkrecht zur Bewegungsrichtung der Kopfver­ schiebeplatte 11 steht. Oder der abgestufte Bereich erstreckt sich schräg unter einem Winkel, der größer als der rechte Winkel in Bezug auf die Bewegungsrichtung der Kopfverschiebe­ platte 11 unabhängig von der Tiefe des abgestuften Bereiches und dem Radius des Eingriffsstiftes 8 ist.
Unter der Halteplatte 3, der Verriegelungsplatte 4 und der Haken­ platte 5 ist die Unterplatte 6 vorgesehen, die sich in Breiten­ richtung des Tonbandgerätes erstreckt. Die Unterplatte 6 trägt an der Oberseite ihres einen Endes den Eingriffsstift 8, der durch ein Langloch 9 im Chassis des Tonbandgerätes bis in Nähe des Eingriffsbereiches 5b der Hakenplatte 5 ragt. Das von dem Ein­ griffsstift 8 abgewandte Ende der Unterplatte 6 ist mit einem Verknüpfungsglied 10 verbunden. Die Unterplatte 6 wird durch eine Feder 6S stets auf die Hakenplatte 5 gedrückt.
(2) Trägerplatte
Die als Kopfverschiebeplatte 11 bezeichnete Trägerplatte mit der darauf angeordneten (nicht gezeigten) Andruckrolle ist in Breitenrichtung des Tonbandge­ rätes schwenkbeweglich gehalten und wird durch Federn 12 und 13 zur rechten Seite des Tonbandgerätes gedrückt. Die Kopfver­ schiebeplatte 11 steht in Wirkverbindung mit einer nicht ge­ zeigten Kopfplatte und beaufschlagt die Kopfplatte mit dem darauf befestigten Tonkopf dergestalt, daß der Tonkopf in eine Position gelangt, bei der er in Druckberührung mit dem über die Kapstans laufenden Band steht. Unter einer von einem Motor stammenden Antriebskraft kann die Kopfverschiebeplatte 11 gegen die Kraft der Federn 12 und 13 nach vorne bewegt werden.
(3) Antriebsmechanismus
In der Nähe eines Treibrades 14, das von einem Motor stets in Dreh­ bewegung gehalten wird, ist ein intermittierend sich drehendes Zahnrad 15 angeordnet, das längs seines Umfanges einen ausge­ schnittenen Abschnitt 15a ohne Zähne hat. Wenn der ausge­ schnittene Abschnitt 15a dem Treibrad 14 gegenüberliegt, wird von dem Treibrad 14 auf das schrittweise sich bewegende Rad 15 keine Drehbewegung übertragen. Wenn dagegen der ausge­ schnittene Bereich 15a nicht gegenüber dem Treibrad 14 liegt, wird das Rad 15 durch das Treibrad 14 um eine Umdrehung ge­ dreht, bis der ausgeschnittene Bereich 15a in eine Stellung kommt, bei der er wieder gegenüber dem Treibrad 14 liegt.
An einer Flächenseite des Rades 15 ist eine die Antriebsplatte 17 beaufschlagende Kurvenscheibe 16 (Treibnocken 16) vorgesehen, die einen Antriebsabschnitt, der sich spiralförmig von der Mitte der Kurvenscheibe erweitert und einen nahezu geradlinigen rückführenden Abschnitt umfaßt, der sich längs des, maximalen Radius zur Mitte der Kurvenscheibe 16 erstreckt. Über der Kurvenscheibe 16 ist hin- und herbe­ weglich die Antriebsplatte 17 gehalten, an deren vorderen Unterseite ein Folgeorgan 18 in Gestalt einer Rolle ange­ ordnet ist, die in Berührung mit dem äußeren Umfang der Kurvenscheibe 16 steht. Das Folgeorgan 18 ist so angeordnet, daß es sich selbst nahezu in der Mitte des geradlinigen rückführenden Abschnittes der Kurvenscheibe 16 positioniert, wenn das schrittweise sich drehende Rad 15 nicht gedreht wird. Zu vermerken ist, daß die Antriebsplatte 17 durch ein Verriegelungselement 19 verriegelt wird, wenn das Folge­ organ 18 sich in der obigen Position befindet. Im entriegel­ ten Zustand wird die Antriebsplatte 17 in der Ebene der Zeichnung durch die Kraft der Feder 6S nach oben bewegt.
Das Verriegelungselement 19 für die Antriebsplatte 17 ist um eine Welle 20 schwenkbeweglich und wird durch eine Feder 21 stets in eine Richtung gedrückt, in der eine Verriege­ lung der Antriebsplatte 17 stattfindet. Das Verriegelungs­ element 19 ist mit einer elektromagnetischen Spule 22 verknüpft, die über dem Element 19 angeordnet ist, und ver­ riegelt die Antriebsplatte 17 gegen die Kraft der Feder 6S, wenn die elektromagnetische Spule 22 ein Teil 19a am Verriegelungselement 19 anzieht. Wenn die elektromagnetische Spule 22 entregt ist, wird das anziehbare Teil 19a des Verriegelungselementes freigegeben, so daß sich das Ver­ riegelungselement 19 in eine Richtung unter Entriegelung der Antriebsplatte 17 dreht.
Der Verschiebe- und Verriegelungsmechanismus der Erfindung mit dem vorbeschriebenen Aufbau funktioniert wie folgt:
Der Kopfverschiebemechanismus kann eine Vorwärtsbewegung unter nachfolgenden Umständen beginnen:
  • (a) Wenn bei nicht eingeschaltetem Tonbandgerät eine Bandkassette eingelegt und dann das Tonbandgerät eingeschaltet wird.
  • (b) Wenn nach dem Schnellvorlauf oder Rücklauf des Bandes im eingeschalteten Zustand des Tonbandgerätes wieder die Abspiel- oder Wiedergabebetriebsart gewählt wird.
Fig. 1 betrifft den Fall (b), in dem sich der Kopfverschiebe­ mechanismus in einer Position vor Bewegungsbeginn der Kopfverschiebeplatte, d. h. in einer Stellung befindet, bei der der Schnellvorlauf oder Rücklauf stattfindet.
(1) Vor der Vorwärtsbewegung der Kopfverschiebeplatte
Dieser Zustand wird anhand der Fig. 1 und 4 beschrieben.
Wenn die Kopfplatte beim Schnellvorlauf oder Rücklauf in die Abstellposition zurückbewegt wird, ist, da das Tonbandgerät eingeschaltet wurde, die elektromagnetische Spule 1 erregt, so daß die Spulenplatte 2 um die Welle 2b ausschwenkt, da das Teil 2a der Spulenplatte 2 von der Spule 1 angeogen wird. Auf diese Weise erfolgt die Fixierung der Spulenplatte 2. Wenn die Spulenplatte 2 in der genannten Weise ausschwenkt, erfährt auch die mit der Spulenplatte 2 verbundene Halteplatte 3 eine Schwenkbewegung um die Welle 3a, so daß die Halteplatte 3 durch die Anziehkraft der elektromagnetischen Spule 1 mit ihrem Füh­ rungsabschnitt 3b in einer Stellung fixiert wird, bei der sie parallel zur Breitenrichtung des Tonbandgerätes liegt. Dann wird die mit der Halteplatte 3 durch die Verbindungswelle 3c verknüpfte Verriegelungsplatte 4 um die fixierte Welle 3c im Uhrzeigersinn durch die Kraft der Feder 4S verschwenkt, so daß sie nahezu in Ausrichtung zu der Halteplatte 3 zu liegen kommt. Zu diesem Zeitpunkt steht der Verriegelungsstift 7 an der Hakenplatte 5, die schwenkbeweglich an der Kopfverschiebe­ platte 11 gehalten ist, in Berührung mit dem Führungsabschnitt 3b der verschwenkten Halteplatte 3 und wird von diesem Ab­ schnitt 3b beaufschlagt, so daß die Hakenplatte 5 eine Dreh­ bewegung um die Welle 5a entgegen dem Uhrzeigersinn erfährt. Wenn der Verriegelungsstift 7 gegen eine Seitenkante 24 einer Öffnung im Tonbandgerät für die Bandkassette stößt, kommt das Ausschwenken der Hakenplatte 5 zum Stillstand. Der Verriegelungsstift 7 wird zwischen der Seitenkante 24 der Öffnung und dem Führungsabschnitt 3b der Halteplatte 3 gehalten. Infolge davon sind die Befestigungswelle 5a für die Hakenplatte 5, der Verriegelungsstift 7 und die Ver­ bindungswelle 3c der Halteplatte 3 zueinander ausgerichtet, und der Verriegelungsstift 7 ist in einer Position, in der er sich zwischen der Seitenkante 24 der Geräteöffnung und dem Führungsabschnitt 3b der Halteplatte 3 bewegen kann.
Zu diesem Zeitpunkt ist die Antriebsplatte 17 durch das Ver­ riegelungselement 19 blockiert und wird die Unterplatte 6 durch die Kraft der Feder 6S mittels des Verknüpfungsgliedes 10 in einer leicht ausgelenkten Position gehalten. Der am Ende der Unterplatte 6 vorgesehene Eingriffsstift 8 befindet sich an einer Stelle in geringem Abstand von dem Eingriffs­ abschnitt 5b der Hakenplatte 5.
In dem vorerwähnten Fall (a), in dem noch keine Bandkassette in das Tonbandgerät eingelegt worden ist, befinden sich die elektromagnetischen Spulen 1 und 22 im entregten Zustand, da das Tonbandgerät nicht mit dem Stromnetz verbunden ist. Die Spulenplatte 2 wird deshalb nur durch die Feder 25 gegen die elektromagnetische Spule 1 gezogen. Auch ist die Antriebs­ platte 17 nicht durch die Verriegelungsplatte 19 gesperrt, son­ dern angehalten, wobei das Antriebsrad 14 und das schritt­ weise sich drehende Rad 15 in kämmendem Eingriff miteinander bleiben.
(2) Beginn der Vorwärtsbewegung der Kopfverschiebeplatte
Wenn die elektromagnetische Spule 22 am Ende des Schnellvor­ laufes oder Rücklaufes unter einem Signal für den Beginn der Bandwiedergabe oder Aufzeichnung entregt wird, wirkt auf das Verriegelungselement 19 nicht mehr die von der Spule ausgeübte Anziehkraft ein, wodurch die Platte 17 entriegelt wird. Die Platte 17 erfährt dann unter der Kraft der Feder 6S an der Unterplatte 6 eine kleine Bewegung in das Tonband­ gerät, und das Folgeorgan 18 drückt gegen die Antriebskurven­ scheibe 16, so daß das Rad 15 etwas gedreht wird, um in Eingriff mit dem Treibrad 14 zu kommen. Das schrittweise sich bewegende Rad 15 erhält daher Antriebskraft von dem Rad 14, so daß es sich dreht und dadurch die Platte 17 von der Kurven­ scheibe 16 in Bewegung versetzt wird.
Wenn beim vorerwähnten Fall (a) die Kassette vollständig eingelegt und das Tonbandgerät eingeschaltet worden ist, beginnen sich das Treibrad 14 und das in Eingriff damit stehende Rad 15 zu drehen, so daß die Platte 17 sofort eine Bewegung vornimmt. Gleichzeitig wird die elektromag­ netische Spule 1 erregt, und werden daher die Spulenplatte 2, die Halteplatte 3 usw. aufgrund ähnlicher Arbeitsabläufe wie die vorerwähnten Arbeitsabläufe, fixiert.
Wenn die Platte 17 auf diese Weise beginnt, sich nach vorne zu bewegen, beginnt auch die mit der Platte 17 durch das Verknüpfungsglied 10 verbundene Unterplatte 6 ihre Bewegung nach links in der Zeichnung gegen die Kraft der Feder 6S. Der Eingriffsstift 8 am Ende der Unterplatte 6 erfährt daher in dem Langloch 9, das in dem Chassis des Tonbandgerätes ausgebildet ist, eine linksgerichtete Bewegung und tritt in Eingriff mit dem Eingriffsabschnitt 5b an der Hakenplatte 5.
Wie schon erwähnt, kann die Hakenplatte 5 im Uhrzeigersinn nicht gedreht werden, da der an der Hakenplatte vorgesehene Verriegelungsstift 7 zwischen dem Führungsabschnitt 3b der Halteplatte 3 und der Seitenkante 24 der Geräteöffnung ein­ gefangen ist, so daß der Eingriffsabschnitt 5b der Haken­ platte 5 mit einer Kraft beaufschlagt wird, die die Haken­ platte 5 in der Zeichnung von oben nach unten drücken will. Der Eingriffsabschnitt 5b der Hakenplatte 5 ist daher in Richtung der Eingriffnahme mit dem Eingriffsstift 8 fixiert. Sie bleibt daher in Berührung mit dem Stift 8. Wenn sich die Antriebsplatte 17 weiter nach vorne bewegt, zieht der Eingriffsstift 8 der Unterplatte 6 an der Hakenplatte 5, so daß der Verriegelungsstift 7 in der Zeichnung eine Bewegung nach links zwischen dem Führungsabschnitt 3b und der Öffnung vornimmt. Die Kopfverschiebeplatte 11, die durch die Welle 5a mit der Hakenplatte 5 gekoppelt ist, bewirkt daher, daß die Andruckrolle gegen die Kapstanwelle gedrückt wird und die Vorwärtsbewegung des Kopfes an der Kopfplatte ausgelöst wird, so daß der Kopf gegen das Band drückt.
Andererseits erfährt auch der an der Hakenplatte 5 befestigte Verriegelungsstift 7 eine Bewegung und gelangt in Berührung mit dem zu beaufschlagenden Bereich 4c der Verriegelungsplatte 4. Da die Verriegelungsplatte 4 jedoch um die Verbindungs­ welle 3c der Halteplatte 3 über eine durch das kleine Loch 4a definierte Strecke schwenkbar ist, obgleich die Halteplatte 3 durch die elektromagnetische Spule 1 fixiert ist, schwenkt die Verriegelungsplatte 4 gegen die Kraft der Feder 4S aus, wenn der vorwärtsbewegte Verriegelungsstift 7 gegen die Schrägfläche 4c drückt.
(3) Beendigung der Vorwärtsbewegung der Kopfverschiebungsplatte
Dieser Vorgang wird anhand von Fig. 2 und 5 erläutert. Wenn die Antriebsplatte 17 die Vorwärtsbewegung unter den vorge­ nannten Bedingungen in die Anfangsstellung ihrer Bewegungsweg­ strecke fortsetzt, gelangt der Verriegelungsstift 7 an der Hakenplatte 5 vorbei an dem schrägen Bereich 4c der Verriege­ lungsplatte 4 und wird die Verriegelungsplatte 4 durch die Kraft der Feder 4S in die Richtung zurückgebracht, bei der Verriegelungsstift 7 in verriegelnder Einnahme mit dem Ab­ schnitt 4b tritt. Die Kopfverschiebungsplatte 11 beendet hier ihre Vorwärtsbewegung.
Danach wird die Antriebsplatte 17 durch die Kraft der Feder 6S zusammen mit der Drehbewegung des Rades 15 in die gleiche Position wie beim Arbeitsvorgang (1) zurückgebracht, so daß der ausgeschnittene Abschnitt 15a des sich schrittweise bewegenden Rades 15 gegenüber dem Treibrad 14 zu liegen kommt und damit die Drehbewegung des Rades 15 zum Stillstand kommt. Die Platte 17 wird wieder durch die Verriegelungsplatte 19 blockiert, die sich unter der Kraft der Feder 21 in Verriege­ lungsrichtung gedreht hat.
Wenn die Antriebsplatte 17 so in die Ausgangsstellung, d. h. in die innere Position im Tonbandgerät zurückgebracht worden ist, wird auch die mit der Antriebsplatte verknüpfte Unterplatte 6 durch die Feder 6S in die Stellung gemäß Arbeitsvorgang (1) zurückge­ führt. Der Eingriffsstift 8 am Ende der Unterplatte 5 trennt sich daher ebenfalls von dem Eingriffsbereich 5b der Haken­ platte 5 und bewegt sich in der Zeichnung im Langloch 9 des Chassis des Tonbandgerätes nach rechts, so daß die Haken­ platte 5 nicht mehr von dem Stift 8 mitgenommen wird.
Da der Verriegelungsstift 7 jedoch in Eingriff mit dem Ver­ riegelungsabschnitt 4b der Verriegelungsplatte 4 bleibt, kehrt die Kopfverschiebungsplatte 11 nicht zurück, sondern verbleibt in der vorderen Position. Da die Halteplatte 3 fixiert ist, ist die Verriegelungsplatte 4 um die Verbindungswelle 3c schwenkbar. Da die Befestigungswelle 5a an der Hakenplatte 5, der Verriegelungsstift 7 und die Verbindungswelle 3c jedoch längs einer geraden Linie zueinander ausgerichtet sind, wenn der abgestufte Bereich der Verriegelungsplatte 4 senkrecht zu dieser liegt, wirkt die Kraft der Federn 12 und 13, unter der die Kopfverschiebungs­ platte in der Zeichnung nach rechts gedrückt wird, auf der genannten geraden Linie, um auf den abgestuften Bereich des Ver­ riegelungsabschnittes 4b unter einem rechtem Winkel zu drücken.
Obgleich sie um die Verbindungswelle 3c grundsätzlich schwenkbar ist, wird sich daher die Verriegelungsplatte 4 nicht gegen die Kraft der Feder 4S verdrehen, so daß der Verriegelungsstift 7 und der Verriegelungsbereich 4b in Eingriff miteinander bleiben. Darauf hinzuweisen ist, daß selbst, wenn der Verriegelungsbereich 4b einen abge­ stuften Bereich hat, der unter einem Winkel kleiner als 90° in Bezug auf die Verriegelungsplatte 4 steht, eine derartige Kraft einwirkt, um den Verriegelungsabschnitt 4b in Richtung des Verriegelungsstiftes 7 zu drücken, so daß Verriegelungsabschnitt 4b und der Verriegelungsstift 7 weiterhin in Eingriff miteinander bleiben.
(4) Umkehrbewegung der Kopfverschiebungsplatte
Dies wird anhand von Fig. 6 beschrieben.
Wenn die elektromagnetische Spule 1 durch Eindrücken des Auswerfhebels entregt wird, nachdem sich die Kopfverschie­ bungsplatte 11 über ihre gesamte Vorbewegungsstrecke bewegt hat, tritt der Verriegelungsstift 7, der mit dem Verriegelungs­ bereich 4b der Verriegelungsplatte 4 in Eingriff steht, außer Berührung mit dem Verriegelungsbereich 4b, so daß die Kopfverschiebungsplatte 11 zurückgeführt wird. Dies wird durch nachfolgenden Arbeitsvorgang bewirkt.
Da die elektromagnetische Spule 1 die Anziehkraft verloren hat, so daß die Halteplatte 3 nicht mehr fixiert ist, will sich die Verriegelungsplatte 4 um die Welle 3a der Halte­ platte 3 und nicht mehr um die Verbindungswelle 3c drehen, um die sie bislang schwenkbar war. Die Kraft der Federn 12 und 13 zur Bewegung der Kopfverschiebungsplatte 11 wirkt längs einer Linie, die die Welle 3a mit dem Verriegelungs­ stift 7 verbindet und beaufschlagt schräg den Verriegelungs­ bereich 4b, so daß ein seitliches Moment auf die Ver­ riegelungsplatte 4 wirkt, die sich deshalb entgegen dem Uhrzeigersinn dreht. Zusammen mit dieser Verschwenkung der Ver­ riegelungsplatte 4 entgegen dem Uhrzeigersinn wird auch die Verbindungswelle 3c gedreht und aus der Bewegungslinie 1 der Kopfverschiebungsplatte 11 herausgebracht. Danach wirkt die Ziehkraft der Kopfverschiebungsplatte in einer von der Linie 1, die die Verbindungswelle 3c und den Verriegelungs­ stift 7 verbindet, abweichenden Richtung. In Zusammenhang mit der exzentrischen Wirkung der Welle 3c wird der zwischen dem Verriegelungsbereich 4b und der Linie 1 gebildete Nei­ gungswinkel größer, so daß der Verriegelungsstift 7 die Verriegelungsplatte 4 nach oben drückt, während er längs des Verriegelungsbereiches 4b gleitet, und sich nach rechts in der Zeichnung bewegt, wodurch die Kopfverschiebungsplatte 11 entriegelt wird.
(5) Nachfolgend wird auf den Fall eingegangen, daß das Ton­ bandgerät im Laufe des Vorschiebens des Kopfes außer Betrieb gesetzt wird
Hierzu wird auf Fig. 3 und 7 Bezug genommen. Wenn die Strom­ zufuhr zum Tonbandgerät aufgrund irgendwelcher Umstände im Laufe der Vorbewegung der Kopfverschiebungsplatte 11 unterbrochen wird, d. h. bevor der Verriegelungsstift 7 in Eingriff mit dem abgestuften Bereich 4b der Verriegelungsplatte 4 getreten ist, kommt die entsprechend weit vorbewegte Antriebsplatte 17 an einer mittleren Stelle der Vorbewegung zum Stillstand, da das Treibrad 14 sich nicht mehr dreht, so daß keine An­ triebskraft mehr übertragen wird. Der Eingriffsstift 8 der Unterplatte 6, der die Kopfverschiebungsplatte 11 und die Hakenplatte 5 mittels des Verknüpfungsgliedes 10 gezogen hat, kommt zum Stillstand in dem Langloch 9 des Gerätechassis, wobei er jedoch in Eingriff mit dem Eingriffsabschnitt 5b der Hakenplatte 5 bleibt. Da die elektromagnetische Spule 1 unter diesen Umständen entregt ist, so daß die Spulenplatte 2 nicht mehr angezogen wird, wird die Spulenplatte 2 und auch die damit verbundene Halteplatte 3 nicht mehr fixiert. Dies führt dazu, daß die Halteplatte 3 um die Welle 3a schwenkbar wird.
Die Hakenplatte 5, die bislang an einer Verdrehung gehindert war, da der Verriegelungsstift 7 zwischen dem Führungsab­ schnitt 3b der Halteplatte 3 und der Seitenkante 24 der Geräteöffnung eingefangen war, wird ebenfalls aus der fixierten Beziehung freigegeben, so daß sie sich wieder drehen kann. Die Kopfverschiebungsplatte 11, die gegen die Kraft der Federn 12 und 13 in Vorwärtsrichtung gezogen worden ist, wird sich, wenn keine Zugkraft mehr einwirkt, unter der Kraft der Federn 12 und 13 in umgekehrter Richtung bewegen. Dabei kommt der Eingriffsabschnitt 5b der Haken­ platte 5, der bislang in Verbindung mit dem Stift 8 der Unter­ platte 6 stand, außer Eingriff mit dem Stift 8 unter folgen­ dem dynamischen Vorgang. Wenn der abgestufte Bereich am Ein­ griffsabschnitt 5b der Hakenplatte 5 eine kleinere Tiefe als der Radius des Stiftes 8 hat, bewirkt, da keine Kraft vorliegt, die die Hakenplatte 5 in der Zeichnung von oben beaufschlagt und fixiert, die nach rechts in der Zeichnung wirkende Kraft der Federn 12 und 13, daß der abgestufte Bereich der Haken­ platte 5 so beaufschlagt wird, daß seine Ecke am Umfang des Eingriffsstiftes 8 gleiten, so daß die Hakenplatte 5 eine Verschwenkung im Uhrzeigersinn vornimmt. Auch für den Fall, daß der Eingriffsabschnitt 5b der Hakenplatte 5 schräg ausgebildet ist, wird der schräge Bereich zu einem Gleiten längs des Eingriffsstiftes 8 veranlaßt, so daß die Haken­ platte 5 sich verschwenkt, und der Stift 8 außer Eingriff mit der Hakenplatte 5 kommt. Auf diese Weise kommt die Kopfverschiebungsplatte 11 weg von der Unterplatte 6 und wird durch die Kraft der Feder 12 und 13 in die Stellung zurück­ gebracht, an der sie sich vor Beginn der Vorbewegung befand.
Es versteht sich, daß die Erfindung nicht auf die gezeigte und beschriebene Ausführungsform beschränkt ist, sondern sich auch in zahlreichen anderen Variationen und Modifikationen verkörpern kann.
Die Kopfverschiebungsplatte kann durch die Eingriffnahme eines an der Hakenplatte vorgesehenen Stiftes mit einem teilweise konischen Eingriffsbereich an der Unterplatte be­ wegt werden.
Die Antriebsplatte kann integrales Teil der Unterplatte dar­ stellen.
Wie erwähnt, umfaßt der erfindungsgemäße Kopfverschiebungs­ mechanismus eine Halteplatte, Hakenplatte und Verriegelungs­ platte, die sämtlich schwenkbeweglich angeordnet sind. Wenn das Tonbandgerät eingeschaltet und die elektromagnetische Spule erregt wird, werden die Halteplatte und die Hakenplatte durch die Spule fixiert. Ein Element an der Antriebsplatten­ seite kommt in Eingriff mit der Hakenplatte, um die Kopfver­ schiebungsplatte vorzubewegen. Am Ende der Vorbewegung tritt die Verriegelungsplatte in Eingriff mit der Hakenplatte, um die Kopfverriegelungsplatte zu verriegeln. Wenn die Strom­ zufuhr zum Tonbandgerät im Laufe einer Kopfverschiebung unter­ brochen wird, wird die elektromagnetische Spule entregt, so daß die Halteplatte und Hakenplatte freigegeben werden. Die Hakenplatte kommt außer Eingriff mit dem Seitenelement der Antriebsplatte, so daß die Kopfverriegelungsplatte aus dem verriegelten Zustand herausgerät.
Die Kopfverschie­ bungsplatte kann von dem Antriebsmechanismus getrennt werden, selbst wenn im Laufe der Vorbewegung des Kopfes die Stromzu­ fuhr zum Tonbandgerät unterbrochen wird und der Antriebs­ mechanismus zum Stillstand kommt. Der Kopfmechanismus kehrt daher in die Position zurück, in der er sich vor Beginn des Arbeitsvorganges befand.
Selbst wenn daher die Stromzufuhr zum Tonbandgerät im Laufe des Eingebens einer Bandkassette unterbrochen wird, kann die Kassette zur Herausnahme ausgeworfen werden.

Claims (5)

1. Magnetbandgerät, umfassend einen Verschiebe- und Verriegelungsmechanismus mit
  • - einer eine Andruckrolle und/oder einen Bandkopf tragenden, verschiebbaren Trägerplatte (11), die stets durch wenigstens eine erste Feder (12, 13) in Gegenrichtung zu ihrer Vorwärtsbewegungsrichtung belastet ist,
  • - einer mit einer schwenkbeweglich an der Trägerplatte (11) gehaltenen Hakenplatte (5) in Eingriff bringbaren Antriebsplatte (17) zur Bewegung der Trägerplatte (11) in Vorwärtsbewegungsrichtung gegen die Kraft der ersten Feder (12, 13),
  • - einem an der Hakenplatte (5) angeordneten und mit einer Verriegelungsplatte (4) zusammenwirkenden Verriegelungsstift (7) zur Verriegelung der Trägerplatte (11) in einer Betriebsstellung und mit
  • - einer um einen Schaft (3a) drehbar angeordneten Halteplatte (3), die einen die Verriegelungsplatte (4) schwenkbar lagernden Verbindungsschaft (3c) aufweist und auf die anziehende Wirkung einer ersten elektromagnetischen Spule (1) ansprechend den Verriegelungsstift (7) beaufschlagt, wobei die Verriegelungsplatte (4) bei Bewegung der Trägerplatte (11) in Vorwärtsbewegungsrichtung mit dem von der Halteplatte (3) beaufschlagten Verriegelungsstift (7) in Eingriff kommt, und wobei der Verriegelungsstift (7) aus der Ineingriffnahme freikommt, wenn die Beaufschlagung durch die Halteplatte (3) aufgehoben wird.
2. Magnetbandgerät nach Anspruch 1, wobei der Verriegelungsstift (7) bei Beaufschlagung durch die Halteplatte (3) auf einer imaginären geraden Linien (l) festgelegt ist, die sich parallel zu einer Bewegungs­ richtung der Trägerplatte (11) durch den Verbindungsschaft (3c) erstreckt, wobei der Schaft (3a) der Halteplatte (3) in Abstand von der imaginären geraden Linie positioniert ist.
3. Magnetbandgerät nach Anspruch 1 oder 2, wobei eine mit der Antriebsplatte (17) gekoppelte Unterplatte (6) mit einem daran angeordneten Eingriffsstift (8) vorgesehen ist, der mit einem Eingriffsbereich (5b) der Hakenplatte (5) in Eingriff bringbar ist.
4. Magnetbandgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner umfassend ein ständig rotierend angetriebenes Treibzahnrad (14), ein von dem Treibzahnrad (14) angetrie­ benes, intermittierend rotierendes Zahnrad (15), das einen gezahnten Bereich zur Ineingriffnahme mit dem Treibzahnrad (14) und einen Ausschnittsbereich aufweist, einen mit dem intermittierend rotierenden Zahnrad (15) verbundenen Treibnocken (16) zum Hin- und Herbewegen der Antriebs­ platte (17) und eine Verriegelungseinrichtung (19, 20, 21) zur Verriegelung der Antriebsplatte (17) in einer Stellung, in der das Treibzahnrad (14) und das inter­ mittierend rotierende Zahnrad (15) nicht miteinander in Eingriff stehen.
5. Magnetbandgerät nach Anspruch 4, wobei die Verriegelungseinrichtung (19, 20, 21) ein mit der Antriebsplatte (17) in Eingriff bringbares Verriegelungs­ element (19), eine das Verriegelungselement (19) zu seiner Verriegelungsstellung hin vorspannende zweite Feder (21) und eine das Verriegelungselement (19) in seiner Ver­ riegelungsstellung haltende zweite elektromagnetische Spule (22) aufweist.
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