DE3347342C2 - Magnetbandgerät - Google Patents
MagnetbandgerätInfo
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- G11B5/00—Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
- G11B5/48—Disposition or mounting of heads or head supports relative to record carriers ; arrangements of heads, e.g. for scanning the record carrier to increase the relative speed
- G11B5/54—Disposition or mounting of heads or head supports relative to record carriers ; arrangements of heads, e.g. for scanning the record carrier to increase the relative speed with provision for moving the head into or out of its operative position or across tracks
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- Adjustment Of The Magnetic Head Position Track Following On Tapes (AREA)
- Feeding And Guiding Record Carriers (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Magnetbandgerät und befaßt sich ins
besondere mit einem Verschiebe- und Verriegelungsmechanismus
des Magnetbandgerätes, der dazu dient, einen Kopf für die Band
aufzeichnung/Wiedergabe oder zum Löschen des Bandes mit dem
Band in Berührung zu bringen.
Aus der JP 57-212 644 A und der damit korrespondierenden DE
32 23 651 A1 ist ein Magnetbandgerät mit einem Verschiebe- und
Verriegelungsmechanismus bekannt, der dazu eingerichtet ist,
den mit einer Trägerplatte in Verbindung stehenden Bandkopf
durch Verschieben der Trägerplatte in Berührung mit dem Magnet
band einer Magnetbandkassette zu bringen und die Trägerplatte
in dem betreffenden Betriebszustand zu verriegeln. Die An
triebskraft zum Verschieben der Trägerplatte wird von einem
Elektromotor abgeleitet, der über ein Ritzel ein mit einer
Zahnaussparung versehenes Zahnrad intermittierend dreht, wobei
die Drehbewegung des Zahnrads über eine Nockensteuerung in eine
Translationsbewegung einer Antriebsplatte umgesetzt wird. Die
Antriebsplatte kann über einen Schwenkhebel ein schwenkbeweg
lich mit der Trägerplatte verbundenes Steuerglied beaufschla
gen, wenn das Steuerglied eine für diese Beaufschlagung vor
gesehene Schwenkstellung eingenommen hat. Der Schwenkhebel ver
schiebt das von ihm beaufschlagte Steuerglied und damit die
Trägerplatte in die Stellung, in der der Bandkopf das Band be
rührt. Zur Verriegelung des Steuerglieds in der Stellung, in
der der Kopf das Band berührt, und zur Steuerung des Steuer
glieds in die Schwenkstellung, in der es von dem Schwenkhebel
beaufschlagt werden kann, ist ein Mechanismus vorgesehen, der
eine elektromagnetische Spule, ein bei Erregung der elektroma
gnetischen Spule von der Spule angezogenes Halteelement und ein
über eine Feder von dem Halteelement betätigtes Verriegelungs
element umfaßt, das am Chassis des Magnetbandgeräts schwenkbar
gehalten ist und einen parallel zu seiner Schwenkachse abste
henden Verriegelungsstift aufweist, der sich unter der Kraft
der genannten Feder seitlich an dem Steuerelement abstützt, um
das Steuerelement bei Erregung der Spule in die Stellung zu
bewegen, in der es von dem Schwenkhebel beaufschlagt werden
kann. Die Verriegelung des Steuerelements in der Stellung, in
der der Bandkopf das Band berührt, erfolgt dadurch, daß der
Verriegelungsstift bei der Verschiebung des Steuerelements
einen Rastvorsprung des Steuerelements hintergreift, so daß das
Steuerelement entgegen der Kraft auf die Trägerplatte wirkender
Rückstellfedern arretiert wird. Der Verriegelungsstift erreicht
den Rastvorsprung, nachdem er von einer ersten Schrägfläche des
Steuerglieds gegen die Wirkung der erstgenannten Feder unter
Verschwenkung des Verriegelungselements nach außen verdrängt
worden ist. Im Verriegelungszustand ist der Verriegelungsstift
an einer zweiten Schrägfläche des Steuerglieds abgestützt. Wird
nun die elektromagnetische Spule ausgeschaltet, etwa bei einem
Stromausfall, dann wird der Entriegelungsstift teilweise entla
stet, da das Halteelement von der Spule abrücken kann. Der Ver
riegelungsstift kann dann unter der Wirkung der Rückstellfedern
über die zweite Schrägfläche des Steuerelements über den Rast
vorsprung hinweggleiten, so daß die Verriegelung aufgehoben
wird und die Trägerplatte den Bandkopf vom Band abziehen und in
eine Ausgangsstellung zurückführen kann.
Bei der Verriegelung des Steuerelements und der damit einherge
henden Verriegelung der Trägerplatte wird bei dem bekannten
Magnetbandgerät das Verriegelungselement somit zunächst gegen
die Kraft einer Feder verschwenkt, um die Kante des Rastvor
sprungs zu überwinden. Diese Feder muß eine relativ große Kraft
ausüben können, damit der Verriegelungsstift auf der genannten
zweiten Schrägfläche zuverlässig in seiner Verriegelungsstel
lung verbleibt, wenn die Halteplatte von der Spule in der an
gezogenen Stellung gehalten ist. Das Verschwenken des Verriege
lungselements gegen die Kraft dieser relativ starken Feder er
fordert jedoch eine vergleichsweise starke Antriebsquelle und
somit einen entsprechend leistungsstark dimensionierten und
daher großen Motor.
Da die Freigabe der Verriegelung der Trägerplatte unmittelbar
aufgrund der Bewegung des Verriegelungselements erfolgt, ist es
schwierig, die Federkraft der die Drehung des Verriegelungs
elements steuernden Feder, den Neigungswinkel der mit dem Ver
riegelungsstift in Eingriff tretenden zweiten Schrägfläche und
den Motor für den Antrieb in geeigneter Weise zu dimensionie
ren. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß an der zweiten
geneigten Fläche aufgrund des vergleichsweise starken Andrucks
des Verriegelungsstifts mit der Zeit Abrieb auftreten kann,
wenn der Mechanismus häufig betätigt wird, wobei sich der Win
kel zwischen den Schrägflächen des Rastvorsprungs an dem Steu
erelement ändert, mit der Folge, daß eine zuverlässige und ins
besondere jedesmal gleichbleibend sicher funktionierende Ver
riegelung und Verriegelungsfreigabe gegebenenfalls nicht mehr
gewährleistet ist.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein
Magnetbandgerät mit einem eine Trägerplatte für einen Bandkopf
und/oder eine Andruckrolle verschiebenden und in einer Be
triebsstellung verriegelnden Verschiebe- und Verriegelungs
mechanismus anzugeben, der unter Aufwendung vergleichsweise
geringer Antriebskräfte zuverlässig funktioniert und wenig
verschleißanfällig ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe umfaßt das erfindungsgemäße Magnet
bandgerät einen Verschiebe- und Verriegelungsmechanismus mit
einer eine Andruckrolle und/oder einen Bandkopf tragenden,
verschiebbaren Trägerplatte, die stets durch wenigstens eine
erste Feder in Gegenrichtung zu ihrer Vorwärtsbewegungsrichtung
belastet ist, einer mit einer schwenkbeweglich an der Träger
platte gehaltenen Hakenplatte in Eingriff bringbaren Antriebs
platte zur Bewegung der Trägerplatte in Vorwärtsbewegungsrich
tung gegen die Kraft der ersten Feder, einem an der Hakenplatte
angeordneten und mit einer Verriegelungsplatte zusammenwirken
den Verriegelungsstift zur Verriegelung der Trägerplatte in
einer Betriebsstellung und mit einer um einen Schaft drehbar
angeordneten Halteplatte, die einen die Verriegelungsplatte
schwenkbar lagernden Verbindungsschaft aufweist und auf die
anziehende Wirkung einer ersten elektromagnetischen Spule
ansprechend den Verriegelungsstift beaufschlagt, wobei die
Verriegelungsplatte bei Bewegung der Trägerplatte in Vorwärts
bewegungsrichtung mit dem von der Halteplatte beaufschlagten
Verriegelungsstift in Eingriff kommt, und wobei der Verriege
lungsstift aus der Ineingriffnahme freikommt, wenn die Beauf
schlagung durch die Halteplatte aufgehoben wird.
Da der Verriegelungsstift an der Hakenplatte angeordnet und
letztere schwenkbeweglich an der Trägerplatte gehalten ist,
kommt es bei Beaufschlagung des Verriegelungsstifts durch die
Halteplatte zu einer zuverlässigen Verrastung der Hakenplatte
mit der Antriebsplatte. Der aufgrund der Beaufschlagung durch
die Halteplatte in eine entsprechende Position gezwungene Ver
riegelungsstift behält jedoch einen Bewegungsfreiheitsgrad, der
es ihm ermöglicht, bei Bewegung der Trägerplatte in Vorwärts
richtung mit der Verriegelungsplatte in Eingriff zu kommen. Zum
Zwecke der Eingriffnahme des Verriegelungsstifts kann die Ver
riegelungsplatte eine Hin- und Herbewegung um den Verbindungs
schaft an der Halteplatte ausführen, wonach sie den Verriege
lungsstift kraftschlüssig hintergreift. Solange die Halteplatte
in ihrer den Verriegelungsstift beaufschlagenden Stellung ver
harrt, kommt der Verriegelungsstift aus der Eingriffnahme der
Verriegelungsplatte nicht frei. Sobald jedoch die Halteplatte
aus ihrer blockierenden Stellung herauskommt und sich um ihren
Drehschaft drehen kann und somit die Beaufschlagung des Ver
riegelungsstifts aufgehoben wird, kommt der Verriegelungsstift
aufgrund der anziehenden Wirkung der Federn sofort aus der In
eingriffnahme mit der Verriegelungsplatte frei, da er nunmehr
bei seiner Rückwärtsbewegung ein Drehmoment, bezogen auf die
Drehachse der Halteplatte, auf die Verriegelungsplatte ausüben
kann, um die Verriegelungsplatte aus seinem Weg zu verdrängen.
Der Verriegelungszustand wird somit durch die Ineingriffnahme
des Verriegelungsstifts mit der Verriegelungsplatte herge
stellt, und die Verriegelungsfreigabe erfolgt aufgrund der
Arbeitsweise der Halteplatte (Aufhebung der positionalen Be
schränkung des Verriegelungsstifts). Aufgrund dieser Arbeits
teilung zwischen der Halteplatte und den sich von der Halte
platte individuell unterscheidenden Verriegelungselementen
(Verriegelungsstift und Verriegelungsplatte) ist es möglich,
die betreffenden Elemente mit vergleichsweise einfachen Mitteln
ihrer jeweiligen Aufgabenstellung entsprechend optimal anzupas
sen, ohne jeweils die Funktionen der anderen Elemente zu beein
trächtigen. Die Verriegelung und die Verriegelungsfreigabe
erfolgt stets zuverlässig, ohne daß dazu bemerkenswert große
Antriebskräfte erforderlich wären. Der antreibende Motor kann
daher entsprechend klein dimensioniert sein. Da eine zuver
lässige Verriegelung und Verriegelungsfreigabe mit vergleichs
weise geringen Kräften realisiert werden kann, läßt sich ein
Abrieb an den jeweils miteinander in Eingriff tretenden Flächen
der Verriegelungselemente weitestgehend vermeiden, so daß der
Verschiebe- und Verriegelungsmechanismus wenig verschleißanfäl
lig ist.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nach
stehend unter Bezugnahme auf die Figuren näher erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1 bis 7 Draufsichten auf einen erfindungsgemäß aufgebauten
Verschiebe- und Verriegelungsmechanismus (Kopfver
schiebemechanismus), wobei
Fig. 1 die Trägerplatte (Kopfverschiebungsplatte) in einer
Position zeigt, die eingenommen wird, bevor nach dem
Einschalten des Tonbandgerätes die Vorschubbewegung
erfolgt,
Fig. 2 die Trägerplatte in der vollständig vor
bewegten Position zeigt,
Fig. 3 die Trägerplatte in einer Position zeigt,
wenn während der Vorbewegung der Platte die Strom
zufuhr unterbrochen wird,
Fig. 4 eine Teilansicht von Fig. 1 ist,
Fig. 5 eine Teilansicht von Fig. 2 ist,
Fig. 6 eine Teilansicht mit Darstellung der
Trägerplatte bei umgekehrter Bewegung nach Abspielen
des Bandes ist, und
Fig. 7 eine Teilansicht von Fig. 3 ist.
Der Aufbau der verschiedenen Mechanismen des erfindungsgemäßen
Magnetbandgerätes wird nachfolgend beschrieben:
Der nachstehend auch als Kopfverschiebemechanismus bezeichnete
Verschiebe- und Verriegelungsmechanismus umfaßt eine elektromagnetische
Spule 1, eine Spulenplatte 2, eine Halteplatte 3,
eine Verriegelungsplatte 4, eine Hakenplatte 5 und eine
Unterplatte 6.
In Nähe der elektromagnetischen Spule 1 an einem inneren Ende
des nachfolgend als Tonbandgerät bezeichneten Magnetbandgerätes
ist die Spulenplatte 2 vorgesehen, die ein
Teil 2a hat, das von der Spule 1 angezogen wird, wenn die Spule
erregt ist. Die Spulenplatte 2 ist um eine Welle 2b schwenk
beweglich gehalten und wird durch eine Feder 2S stets in Richtung
der Spule 1 gedrückt.
Die mit einem Ende der Spulenplatte 2 verbundene Halteplatte 3 ist
ein längliches Element, das sich in etwa längs der
Breitenrichtung des Tonbandgerätes erstreckt
und um eine Welle oder Schaft 3a schwenkbeweglich am Chassis des Tonband
gerätes gehalten ist. Die Halteplatte 3 hat einen linearen
Führungsabschnitt 3b, der parallel zur Breitenrichtung des Ton
bandgerätes liegt, wenn die elektromagnetische Spule 1 erregt
ist. Der Führungsabschnitt 3b hat eine Lateralseite, die so
ausgebildet ist, daß ein an der Hakenplatte 5 vorgesehener
Verriegelungsstift 7 eine Bewegung erfährt, wenn er damit in
Berührung steht.
Die Halteplatte 3 trägt ferner an
ihrem von dem vorerwähnten Führungsabschnitt 3b
abgewandten Ende eine Verbindungswelle 3c,
und mit diesem Ende ist ein Ende der Verriege
lungsplatte 4 verbunden. Die Verriegelungsplatte 4 ist so
angeordnet, daß sie nahezu ausgerichtet zu der Halteplatte 3
liegt, und weist in ihrer Mitte ein kleines Loch 4a auf, in
das die Welle 3a der Halteplatte 3 eingesetzt ist. Das eine
Ende der Verriegelungsplatte 4, das nicht mit der Halteplatte
3 verbunden ist, ist als Verriegelungsabschnitt 4b ausgebildet,
der eine hakenförmige Konfiguration hat und damit den an der
Hakenplatte 5 vorgesehenen Verriegelungsstift 7 verriegeln kann.
Der Verriegelungsabschnitt 4b hat einen abgestuften Bereich,
der unter einem rechten Winkel zur Bewegungsrichtung einer Trägerplatte
11 oder irgendeinem anderen Winkel stehen kann, der kleiner
als der rechte Winkel ist und größer als der rechte Winkel
wird, wenn die Verriegelungsplatte 4 gegen die Kraft der Feder
4S entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn verschwenkt wird, d. h. der Winkel
des abgestuften Bereiches des Verriegelungsabschnittes 4b
kann kleiner als 90° sein und innerhalb des Winkels
liegen, der von den Verbindungslinien eingeschlossen wird, die den Ver
riegelungsstift 7 als Scheitelpunkt mit der Welle 3a und der
Verbindungswelle 3c verbinden. Der Verriegelungsabschnitt
4b hat ferner eine Schrägfläche 4c, gegen die der Verriegelungs
stift 7 drücken kann. Vor Vorwärtsbewegung der nachstehend als
Kopfverschiebeplatte 11 bezeichneten Trägerplatte 11
gelangt das Ende des schrägen Bereiches 4c in die Nähe
des Verriegelungsstiftes 7. Die Verriegelungsplatte 4 ist
unabhängig um die mit der Halteplatte 3 verbundene Welle 3c
schwenkbar, oder sie ist zusammen mit der Halteplatte 3 um die
Welle 3a schwenkbar. Die Verriegelungsplatte 4 ist durch
die Feder 4S stets in Richtung zur Verriegelung des Verriege
lungsstiftes 7 vorgespannt.
Die Hakenplatte 5 ist schwenkbeweglich durch eine Welle 5a
an der Kopfverschiebeplatte 11 gehalten und bewegt sich zu
sammen mit der Kopfverschiebeplatte 11 in Breitenrichtung des
Tonbandgerätes. Die Welle 5a, der Verriegelungsstift 7 und
die Verbindungswelle 3c liegen auf einer Linie l längs der
Bewegungsrichtung der Kopfverschiebeplatte 11, wenn die
Verriegelungsplatte 4 in verriegelndem Eingriff mit dem Stift
7 steht. Die Hakenplatte 5 hat einen Eingriffsbereich 5b, der
so ausgebildet ist, daß er bei einer Vorwärtsbewegung der
Kopfverschiebeplatte 11 in Eingriff mit einem
mit einer Antriebsplatte 17 gekoppelten Element (einem
Stift 8 an der Unterplatte 6) treten
kann, das die Kopfverschiebeplatte 11 bewegt. An den Eingriffs
bereich 5b schließt sich ferner ein schräger Bereich 5c an.
Darauf hinzuweisen ist, daß der Eingriffsbereich 5b eine
Abstufung hat, die eine Tiefe haben kann, die im Vergleich
zum Radius des Eingriffsstiftes 8 gering ist, wenn der abge
stufte Bereich senkrecht zur Bewegungsrichtung der Kopfver
schiebeplatte 11 steht. Oder der abgestufte Bereich erstreckt
sich schräg unter einem Winkel, der größer als der rechte
Winkel in Bezug auf die Bewegungsrichtung der Kopfverschiebe
platte 11 unabhängig von der Tiefe des abgestuften Bereiches
und dem Radius des Eingriffsstiftes 8 ist.
Unter der Halteplatte 3, der Verriegelungsplatte 4 und der Haken
platte 5 ist die Unterplatte 6 vorgesehen, die sich in Breiten
richtung des Tonbandgerätes erstreckt. Die Unterplatte 6 trägt
an der Oberseite ihres einen Endes den Eingriffsstift 8, der
durch ein Langloch 9 im Chassis des Tonbandgerätes bis in Nähe
des Eingriffsbereiches 5b der Hakenplatte 5 ragt. Das von dem Ein
griffsstift 8 abgewandte Ende der Unterplatte 6 ist mit einem
Verknüpfungsglied 10 verbunden. Die Unterplatte 6 wird durch
eine Feder 6S stets auf die Hakenplatte 5 gedrückt.
Die als Kopfverschiebeplatte 11 bezeichnete Trägerplatte mit der darauf angeordneten (nicht
gezeigten) Andruckrolle ist in Breitenrichtung des Tonbandge
rätes schwenkbeweglich gehalten und wird durch Federn 12 und
13 zur rechten Seite des Tonbandgerätes gedrückt. Die Kopfver
schiebeplatte 11 steht in Wirkverbindung mit einer nicht ge
zeigten Kopfplatte und beaufschlagt die Kopfplatte mit dem
darauf befestigten Tonkopf dergestalt, daß der Tonkopf in
eine Position gelangt, bei der er in Druckberührung mit dem
über die Kapstans laufenden Band steht. Unter einer von einem
Motor stammenden Antriebskraft kann die Kopfverschiebeplatte
11 gegen die Kraft der Federn 12 und 13 nach vorne bewegt
werden.
In der Nähe eines Treibrades 14, das von einem Motor stets in Dreh
bewegung gehalten wird, ist ein intermittierend sich drehendes
Zahnrad 15 angeordnet, das längs seines Umfanges einen ausge
schnittenen Abschnitt 15a ohne Zähne hat. Wenn der ausge
schnittene Abschnitt 15a dem Treibrad 14 gegenüberliegt, wird
von dem Treibrad 14 auf das schrittweise sich bewegende Rad
15 keine Drehbewegung übertragen. Wenn dagegen der ausge
schnittene Bereich 15a nicht gegenüber dem Treibrad 14 liegt,
wird das Rad 15 durch das Treibrad 14 um eine Umdrehung ge
dreht, bis der ausgeschnittene Bereich 15a in eine Stellung
kommt, bei der er wieder gegenüber dem Treibrad 14 liegt.
An einer Flächenseite des Rades 15 ist eine die
Antriebsplatte 17 beaufschlagende Kurvenscheibe 16 (Treibnocken 16)
vorgesehen, die einen Antriebsabschnitt, der sich spiralförmig
von der Mitte der Kurvenscheibe erweitert und einen nahezu
geradlinigen rückführenden Abschnitt umfaßt, der sich längs
des, maximalen Radius zur Mitte der Kurvenscheibe 16 erstreckt.
Über der Kurvenscheibe 16 ist hin- und herbe
weglich die Antriebsplatte 17 gehalten, an deren vorderen
Unterseite ein Folgeorgan 18 in Gestalt einer Rolle ange
ordnet ist, die in Berührung mit dem äußeren Umfang der
Kurvenscheibe 16 steht. Das Folgeorgan 18 ist so angeordnet,
daß es sich selbst nahezu in der Mitte des geradlinigen
rückführenden Abschnittes der Kurvenscheibe 16 positioniert,
wenn das schrittweise sich drehende Rad 15 nicht gedreht
wird. Zu vermerken ist, daß die Antriebsplatte 17 durch
ein Verriegelungselement 19 verriegelt wird, wenn das Folge
organ 18 sich in der obigen Position befindet. Im entriegel
ten Zustand wird die Antriebsplatte 17 in der Ebene der
Zeichnung durch die Kraft der Feder 6S nach oben bewegt.
Das Verriegelungselement 19 für die Antriebsplatte 17 ist
um eine Welle 20 schwenkbeweglich und wird durch eine Feder
21 stets in eine Richtung gedrückt, in der eine Verriege
lung der Antriebsplatte 17 stattfindet. Das Verriegelungs
element 19 ist mit einer elektromagnetischen Spule 22
verknüpft, die über dem Element 19 angeordnet ist, und ver
riegelt die Antriebsplatte 17 gegen die Kraft der Feder
6S, wenn die elektromagnetische Spule 22 ein Teil 19a am
Verriegelungselement 19 anzieht. Wenn die elektromagnetische
Spule 22 entregt ist, wird das anziehbare Teil 19a des
Verriegelungselementes freigegeben, so daß sich das Ver
riegelungselement 19 in eine Richtung unter Entriegelung
der Antriebsplatte 17 dreht.
Der Verschiebe- und Verriegelungsmechanismus der Erfindung mit dem
vorbeschriebenen Aufbau funktioniert wie folgt:
Der Kopfverschiebemechanismus kann eine Vorwärtsbewegung
unter nachfolgenden Umständen beginnen:
- (a) Wenn bei nicht eingeschaltetem Tonbandgerät eine Bandkassette eingelegt und dann das Tonbandgerät eingeschaltet wird.
- (b) Wenn nach dem Schnellvorlauf oder Rücklauf des Bandes im eingeschalteten Zustand des Tonbandgerätes wieder die Abspiel- oder Wiedergabebetriebsart gewählt wird.
Fig. 1 betrifft den Fall (b), in dem sich der Kopfverschiebe
mechanismus in einer Position vor Bewegungsbeginn der Kopfverschiebeplatte,
d. h. in einer Stellung befindet, bei der der Schnellvorlauf
oder Rücklauf stattfindet.
Dieser Zustand wird anhand der Fig. 1 und 4 beschrieben.
Wenn die Kopfplatte beim Schnellvorlauf oder Rücklauf in die
Abstellposition zurückbewegt wird, ist, da das Tonbandgerät
eingeschaltet wurde, die elektromagnetische Spule 1 erregt,
so daß die Spulenplatte 2 um die Welle 2b ausschwenkt, da das
Teil 2a der Spulenplatte 2 von der Spule 1 angeogen wird. Auf
diese Weise erfolgt die Fixierung der Spulenplatte 2. Wenn die
Spulenplatte 2 in der genannten Weise ausschwenkt, erfährt
auch die mit der Spulenplatte 2 verbundene Halteplatte 3 eine
Schwenkbewegung um die Welle 3a, so daß die Halteplatte 3 durch
die Anziehkraft der elektromagnetischen Spule 1 mit ihrem Füh
rungsabschnitt 3b in einer Stellung fixiert wird, bei der sie
parallel zur Breitenrichtung des Tonbandgerätes liegt. Dann
wird die mit der Halteplatte 3 durch die Verbindungswelle 3c
verknüpfte Verriegelungsplatte 4 um die fixierte Welle 3c
im Uhrzeigersinn durch die Kraft der Feder 4S verschwenkt,
so daß sie nahezu in Ausrichtung zu der Halteplatte 3 zu liegen
kommt. Zu diesem Zeitpunkt steht der Verriegelungsstift 7 an
der Hakenplatte 5, die schwenkbeweglich an der Kopfverschiebe
platte 11 gehalten ist, in Berührung mit dem Führungsabschnitt
3b der verschwenkten Halteplatte 3 und wird von diesem Ab
schnitt 3b beaufschlagt, so daß die Hakenplatte 5 eine Dreh
bewegung um die Welle 5a entgegen dem Uhrzeigersinn erfährt.
Wenn der Verriegelungsstift 7 gegen eine Seitenkante 24
einer Öffnung im Tonbandgerät für die Bandkassette stößt,
kommt das Ausschwenken der Hakenplatte 5 zum Stillstand. Der
Verriegelungsstift 7 wird zwischen der Seitenkante 24 der
Öffnung und dem Führungsabschnitt 3b der Halteplatte 3
gehalten. Infolge davon sind die Befestigungswelle 5a für
die Hakenplatte 5, der Verriegelungsstift 7 und die Ver
bindungswelle 3c der Halteplatte 3 zueinander ausgerichtet,
und der Verriegelungsstift 7 ist in einer Position,
in der er sich zwischen der Seitenkante 24 der Geräteöffnung
und dem Führungsabschnitt 3b der Halteplatte 3 bewegen kann.
Zu diesem Zeitpunkt ist die Antriebsplatte 17 durch das Ver
riegelungselement 19 blockiert und wird die Unterplatte 6
durch die Kraft der Feder 6S mittels des Verknüpfungsgliedes
10 in einer leicht ausgelenkten Position gehalten. Der am
Ende der Unterplatte 6 vorgesehene Eingriffsstift 8 befindet
sich an einer Stelle in geringem Abstand von dem Eingriffs
abschnitt 5b der Hakenplatte 5.
In dem vorerwähnten Fall (a), in dem noch keine Bandkassette
in das Tonbandgerät eingelegt worden ist, befinden sich die
elektromagnetischen Spulen 1 und 22 im entregten Zustand, da
das Tonbandgerät nicht mit dem Stromnetz verbunden ist. Die
Spulenplatte 2 wird deshalb nur durch die Feder 25 gegen die
elektromagnetische Spule 1 gezogen. Auch ist die Antriebs
platte 17 nicht durch die Verriegelungsplatte 19 gesperrt, son
dern angehalten, wobei das Antriebsrad 14 und das schritt
weise sich drehende Rad 15 in kämmendem Eingriff miteinander
bleiben.
Wenn die elektromagnetische Spule 22 am Ende des Schnellvor
laufes oder Rücklaufes unter einem Signal für den Beginn
der Bandwiedergabe oder Aufzeichnung entregt wird, wirkt
auf das Verriegelungselement 19 nicht mehr die von der Spule
ausgeübte Anziehkraft ein, wodurch die Platte 17 entriegelt
wird. Die Platte 17 erfährt dann unter der Kraft der Feder
6S an der Unterplatte 6 eine kleine Bewegung in das Tonband
gerät, und das Folgeorgan 18 drückt gegen die Antriebskurven
scheibe 16, so daß das Rad 15 etwas gedreht wird, um in Eingriff mit dem
Treibrad 14 zu kommen. Das schrittweise sich bewegende
Rad 15 erhält daher Antriebskraft von dem Rad 14, so daß
es sich dreht und dadurch die Platte 17 von der Kurven
scheibe 16 in Bewegung versetzt wird.
Wenn beim vorerwähnten Fall (a) die Kassette vollständig
eingelegt und das Tonbandgerät eingeschaltet worden ist,
beginnen sich das Treibrad 14 und das in Eingriff damit
stehende Rad 15 zu drehen, so daß die Platte 17 sofort
eine Bewegung vornimmt. Gleichzeitig wird die elektromag
netische Spule 1 erregt, und werden daher die Spulenplatte 2,
die Halteplatte 3 usw. aufgrund ähnlicher Arbeitsabläufe wie
die vorerwähnten Arbeitsabläufe, fixiert.
Wenn die Platte 17 auf diese Weise beginnt, sich nach vorne
zu bewegen, beginnt auch die mit der Platte 17 durch das
Verknüpfungsglied 10 verbundene Unterplatte 6 ihre Bewegung
nach links in der Zeichnung gegen die Kraft der Feder 6S.
Der Eingriffsstift 8 am Ende der Unterplatte 6 erfährt daher
in dem Langloch 9, das in dem Chassis des Tonbandgerätes
ausgebildet ist, eine linksgerichtete Bewegung und tritt in
Eingriff mit dem Eingriffsabschnitt 5b an der Hakenplatte 5.
Wie schon erwähnt, kann die Hakenplatte 5 im Uhrzeigersinn
nicht gedreht werden, da der an der Hakenplatte vorgesehene
Verriegelungsstift 7 zwischen dem Führungsabschnitt 3b der
Halteplatte 3 und der Seitenkante 24 der Geräteöffnung ein
gefangen ist, so daß der Eingriffsabschnitt 5b der Haken
platte 5 mit einer Kraft beaufschlagt wird, die die Haken
platte 5 in der Zeichnung von oben nach unten drücken will.
Der Eingriffsabschnitt 5b der Hakenplatte 5 ist daher in
Richtung der Eingriffnahme mit dem Eingriffsstift 8 fixiert.
Sie bleibt daher in Berührung mit dem Stift 8. Wenn sich
die Antriebsplatte 17 weiter nach vorne bewegt, zieht der
Eingriffsstift 8 der Unterplatte 6 an der Hakenplatte 5, so
daß der Verriegelungsstift 7 in der Zeichnung eine Bewegung
nach links zwischen dem Führungsabschnitt 3b und der Öffnung
vornimmt. Die Kopfverschiebeplatte 11, die durch die Welle
5a mit der Hakenplatte 5 gekoppelt ist, bewirkt daher, daß
die Andruckrolle gegen die Kapstanwelle gedrückt wird und
die Vorwärtsbewegung des Kopfes an der Kopfplatte ausgelöst
wird, so daß der Kopf gegen das Band drückt.
Andererseits erfährt auch der an der Hakenplatte 5 befestigte
Verriegelungsstift 7 eine Bewegung und gelangt in Berührung
mit dem zu beaufschlagenden Bereich 4c der Verriegelungsplatte
4. Da die Verriegelungsplatte 4 jedoch um die Verbindungs
welle 3c der Halteplatte 3 über eine durch das kleine Loch 4a
definierte Strecke schwenkbar ist, obgleich die Halteplatte
3 durch die elektromagnetische Spule 1 fixiert ist, schwenkt
die Verriegelungsplatte 4 gegen die Kraft der Feder 4S aus,
wenn der vorwärtsbewegte Verriegelungsstift 7 gegen
die Schrägfläche 4c drückt.
Dieser Vorgang wird anhand von Fig. 2 und 5 erläutert. Wenn
die Antriebsplatte 17 die Vorwärtsbewegung unter den vorge
nannten Bedingungen in die Anfangsstellung ihrer Bewegungsweg
strecke fortsetzt, gelangt der Verriegelungsstift 7 an der
Hakenplatte 5 vorbei an dem schrägen Bereich 4c der Verriege
lungsplatte 4 und wird die Verriegelungsplatte 4 durch die
Kraft der Feder 4S in die Richtung zurückgebracht, bei der
Verriegelungsstift 7 in verriegelnder Einnahme mit dem Ab
schnitt 4b tritt. Die Kopfverschiebungsplatte 11 beendet hier
ihre Vorwärtsbewegung.
Danach wird die Antriebsplatte 17 durch die Kraft der Feder
6S zusammen mit der Drehbewegung des Rades 15 in die gleiche
Position wie beim Arbeitsvorgang (1) zurückgebracht, so daß
der ausgeschnittene Abschnitt 15a des sich schrittweise
bewegenden Rades 15 gegenüber dem Treibrad 14 zu liegen kommt
und damit die Drehbewegung des Rades 15 zum Stillstand kommt.
Die Platte 17 wird wieder durch die Verriegelungsplatte 19
blockiert, die sich unter der Kraft der Feder 21 in Verriege
lungsrichtung gedreht hat.
Wenn die Antriebsplatte 17 so in die Ausgangsstellung, d. h. in die innere
Position im Tonbandgerät zurückgebracht worden ist, wird auch die
mit der Antriebsplatte verknüpfte Unterplatte 6 durch die
Feder 6S in die Stellung gemäß Arbeitsvorgang (1) zurückge
führt. Der Eingriffsstift 8 am Ende der Unterplatte 5 trennt
sich daher ebenfalls von dem Eingriffsbereich 5b der Haken
platte 5 und bewegt sich in der Zeichnung im Langloch 9 des
Chassis des Tonbandgerätes nach rechts, so daß die Haken
platte 5 nicht mehr von dem Stift 8 mitgenommen wird.
Da der Verriegelungsstift 7 jedoch in Eingriff mit dem Ver
riegelungsabschnitt 4b der Verriegelungsplatte 4 bleibt, kehrt
die Kopfverschiebungsplatte 11 nicht zurück, sondern verbleibt
in der vorderen Position. Da die Halteplatte 3 fixiert ist,
ist die Verriegelungsplatte 4 um die Verbindungswelle
3c schwenkbar. Da die Befestigungswelle 5a an der
Hakenplatte 5, der Verriegelungsstift 7 und die Verbindungswelle
3c jedoch längs einer geraden Linie zueinander ausgerichtet sind, wenn der abgestufte
Bereich der Verriegelungsplatte 4 senkrecht zu dieser liegt, wirkt
die Kraft der Federn 12 und 13, unter der die Kopfverschiebungs
platte in der Zeichnung nach rechts gedrückt wird, auf der
genannten geraden Linie, um auf den abgestuften Bereich des Ver
riegelungsabschnittes 4b unter einem rechtem Winkel zu drücken.
Obgleich sie um die Verbindungswelle 3c grundsätzlich
schwenkbar ist, wird sich daher die Verriegelungsplatte
4 nicht gegen die Kraft der Feder 4S verdrehen, so daß
der Verriegelungsstift 7 und der Verriegelungsbereich 4b
in Eingriff miteinander bleiben. Darauf hinzuweisen ist,
daß selbst, wenn der Verriegelungsbereich 4b einen abge
stuften Bereich hat, der unter einem Winkel kleiner als
90° in Bezug auf die Verriegelungsplatte 4 steht, eine
derartige Kraft einwirkt, um den Verriegelungsabschnitt
4b in Richtung des Verriegelungsstiftes 7 zu drücken, so
daß Verriegelungsabschnitt 4b und der Verriegelungsstift
7 weiterhin in Eingriff miteinander bleiben.
Dies wird anhand von Fig. 6 beschrieben.
Wenn die elektromagnetische Spule 1 durch Eindrücken des
Auswerfhebels entregt wird, nachdem sich die Kopfverschie
bungsplatte 11 über ihre gesamte Vorbewegungsstrecke bewegt
hat, tritt der Verriegelungsstift 7, der mit dem Verriegelungs
bereich 4b der Verriegelungsplatte 4 in Eingriff steht,
außer Berührung mit dem Verriegelungsbereich 4b, so daß
die Kopfverschiebungsplatte 11 zurückgeführt wird. Dies
wird durch nachfolgenden Arbeitsvorgang bewirkt.
Da die elektromagnetische Spule 1 die Anziehkraft verloren
hat, so daß die Halteplatte 3 nicht mehr fixiert ist, will
sich die Verriegelungsplatte 4 um die Welle 3a der Halte
platte 3 und nicht mehr um die Verbindungswelle 3c drehen,
um die sie bislang schwenkbar war. Die Kraft der Federn
12 und 13 zur Bewegung der Kopfverschiebungsplatte 11 wirkt
längs einer Linie, die die Welle 3a mit dem Verriegelungs
stift 7 verbindet und beaufschlagt schräg den Verriegelungs
bereich 4b, so daß ein seitliches Moment auf die Ver
riegelungsplatte 4 wirkt, die sich deshalb entgegen dem Uhrzeigersinn
dreht. Zusammen mit dieser Verschwenkung der Ver
riegelungsplatte 4 entgegen dem Uhrzeigersinn wird auch die
Verbindungswelle 3c gedreht und aus der Bewegungslinie 1
der Kopfverschiebungsplatte 11 herausgebracht. Danach wirkt
die Ziehkraft der Kopfverschiebungsplatte in einer von der
Linie 1, die die Verbindungswelle 3c und den Verriegelungs
stift 7 verbindet, abweichenden Richtung. In Zusammenhang
mit der exzentrischen Wirkung der Welle 3c wird der zwischen
dem Verriegelungsbereich 4b und der Linie 1 gebildete Nei
gungswinkel größer, so daß der Verriegelungsstift 7 die
Verriegelungsplatte 4 nach oben drückt, während er längs des
Verriegelungsbereiches 4b gleitet, und sich nach rechts in
der Zeichnung bewegt, wodurch die Kopfverschiebungsplatte 11
entriegelt wird.
Hierzu wird auf Fig. 3 und 7 Bezug genommen. Wenn die Strom
zufuhr zum Tonbandgerät aufgrund irgendwelcher Umstände im
Laufe der Vorbewegung der Kopfverschiebungsplatte 11 unterbrochen
wird, d. h. bevor der Verriegelungsstift 7 in Eingriff mit
dem abgestuften Bereich 4b der Verriegelungsplatte 4 getreten
ist, kommt die entsprechend weit vorbewegte Antriebsplatte
17 an einer mittleren Stelle der Vorbewegung zum Stillstand,
da das Treibrad 14 sich nicht mehr dreht, so daß keine An
triebskraft mehr übertragen wird. Der Eingriffsstift 8 der
Unterplatte 6, der die Kopfverschiebungsplatte 11 und die
Hakenplatte 5 mittels des Verknüpfungsgliedes 10 gezogen
hat, kommt zum Stillstand in dem Langloch 9 des Gerätechassis,
wobei er jedoch in Eingriff mit dem Eingriffsabschnitt 5b
der Hakenplatte 5 bleibt. Da die elektromagnetische Spule 1 unter
diesen Umständen entregt ist, so daß die Spulenplatte 2 nicht
mehr angezogen wird, wird die Spulenplatte 2 und auch die
damit verbundene Halteplatte 3 nicht mehr fixiert. Dies führt
dazu, daß die Halteplatte 3 um die Welle 3a schwenkbar wird.
Die Hakenplatte 5, die bislang an einer Verdrehung gehindert
war, da der Verriegelungsstift 7 zwischen dem Führungsab
schnitt 3b der Halteplatte 3 und der Seitenkante 24 der
Geräteöffnung eingefangen war, wird ebenfalls aus der
fixierten Beziehung freigegeben, so daß sie sich wieder
drehen kann. Die Kopfverschiebungsplatte 11, die gegen die
Kraft der Federn 12 und 13 in Vorwärtsrichtung gezogen
worden ist, wird sich, wenn keine Zugkraft mehr einwirkt,
unter der Kraft der Federn 12 und 13 in umgekehrter Richtung
bewegen. Dabei kommt der Eingriffsabschnitt 5b der Haken
platte 5, der bislang in Verbindung mit dem Stift 8 der Unter
platte 6 stand, außer Eingriff mit dem Stift 8 unter folgen
dem dynamischen Vorgang. Wenn der abgestufte Bereich am Ein
griffsabschnitt 5b der Hakenplatte 5 eine kleinere Tiefe als
der Radius des Stiftes 8 hat, bewirkt, da keine Kraft vorliegt,
die die Hakenplatte 5 in der Zeichnung von oben beaufschlagt
und fixiert, die nach rechts in der Zeichnung wirkende Kraft
der Federn 12 und 13, daß der abgestufte Bereich der Haken
platte 5 so beaufschlagt wird, daß seine Ecke am Umfang des
Eingriffsstiftes 8 gleiten, so daß die Hakenplatte 5 eine
Verschwenkung im Uhrzeigersinn vornimmt. Auch für den
Fall, daß der Eingriffsabschnitt 5b der Hakenplatte 5 schräg
ausgebildet ist, wird der schräge Bereich zu einem Gleiten
längs des Eingriffsstiftes 8 veranlaßt, so daß die Haken
platte 5 sich verschwenkt, und der Stift 8 außer Eingriff
mit der Hakenplatte 5 kommt. Auf diese Weise kommt die
Kopfverschiebungsplatte 11 weg von der Unterplatte 6 und wird
durch die Kraft der Feder 12 und 13 in die Stellung zurück
gebracht, an der sie sich vor Beginn der Vorbewegung befand.
Es versteht sich, daß die Erfindung nicht auf die gezeigte
und beschriebene Ausführungsform beschränkt ist, sondern sich
auch in zahlreichen anderen Variationen und Modifikationen
verkörpern kann.
Die Kopfverschiebungsplatte kann durch die Eingriffnahme
eines an der Hakenplatte vorgesehenen Stiftes mit einem
teilweise konischen Eingriffsbereich an der Unterplatte be
wegt werden.
Die Antriebsplatte kann integrales Teil der Unterplatte dar
stellen.
Wie erwähnt, umfaßt der erfindungsgemäße Kopfverschiebungs
mechanismus eine Halteplatte, Hakenplatte und Verriegelungs
platte, die sämtlich schwenkbeweglich angeordnet sind. Wenn
das Tonbandgerät eingeschaltet und die elektromagnetische
Spule erregt wird, werden die Halteplatte und die Hakenplatte
durch die Spule fixiert. Ein Element an der Antriebsplatten
seite kommt in Eingriff mit der Hakenplatte, um die Kopfver
schiebungsplatte vorzubewegen. Am Ende der Vorbewegung tritt
die Verriegelungsplatte in Eingriff mit der Hakenplatte,
um die Kopfverriegelungsplatte zu verriegeln. Wenn die Strom
zufuhr zum Tonbandgerät im Laufe einer Kopfverschiebung unter
brochen wird, wird die elektromagnetische Spule entregt, so
daß die Halteplatte und Hakenplatte freigegeben werden. Die
Hakenplatte kommt außer Eingriff mit dem Seitenelement der
Antriebsplatte, so daß die Kopfverriegelungsplatte aus dem
verriegelten Zustand herausgerät.
Die Kopfverschie
bungsplatte kann von dem Antriebsmechanismus getrennt werden,
selbst wenn im Laufe der Vorbewegung des Kopfes die Stromzu
fuhr zum Tonbandgerät unterbrochen wird und der Antriebs
mechanismus zum Stillstand kommt. Der Kopfmechanismus kehrt
daher in die Position zurück, in der er sich vor Beginn des
Arbeitsvorganges befand.
Selbst wenn daher die Stromzufuhr zum Tonbandgerät im Laufe
des Eingebens einer Bandkassette unterbrochen wird, kann die
Kassette zur Herausnahme ausgeworfen werden.
Claims (5)
1. Magnetbandgerät, umfassend einen Verschiebe- und
Verriegelungsmechanismus mit
- - einer eine Andruckrolle und/oder einen Bandkopf tragenden, verschiebbaren Trägerplatte (11), die stets durch wenigstens eine erste Feder (12, 13) in Gegenrichtung zu ihrer Vorwärtsbewegungsrichtung belastet ist,
- - einer mit einer schwenkbeweglich an der Trägerplatte (11) gehaltenen Hakenplatte (5) in Eingriff bringbaren Antriebsplatte (17) zur Bewegung der Trägerplatte (11) in Vorwärtsbewegungsrichtung gegen die Kraft der ersten Feder (12, 13),
- - einem an der Hakenplatte (5) angeordneten und mit einer Verriegelungsplatte (4) zusammenwirkenden Verriegelungsstift (7) zur Verriegelung der Trägerplatte (11) in einer Betriebsstellung und mit
- - einer um einen Schaft (3a) drehbar angeordneten Halteplatte (3), die einen die Verriegelungsplatte (4) schwenkbar lagernden Verbindungsschaft (3c) aufweist und auf die anziehende Wirkung einer ersten elektromagnetischen Spule (1) ansprechend den Verriegelungsstift (7) beaufschlagt, wobei die Verriegelungsplatte (4) bei Bewegung der Trägerplatte (11) in Vorwärtsbewegungsrichtung mit dem von der Halteplatte (3) beaufschlagten Verriegelungsstift (7) in Eingriff kommt, und wobei der Verriegelungsstift (7) aus der Ineingriffnahme freikommt, wenn die Beaufschlagung durch die Halteplatte (3) aufgehoben wird.
2. Magnetbandgerät nach Anspruch 1, wobei der
Verriegelungsstift (7) bei Beaufschlagung durch die
Halteplatte (3) auf einer imaginären geraden Linien (l)
festgelegt ist, die sich parallel zu einer Bewegungs
richtung der Trägerplatte (11) durch den Verbindungsschaft
(3c) erstreckt, wobei der Schaft (3a) der Halteplatte (3)
in Abstand von der imaginären geraden Linie positioniert
ist.
3. Magnetbandgerät nach Anspruch 1 oder 2, wobei eine mit
der Antriebsplatte (17) gekoppelte Unterplatte (6) mit
einem daran angeordneten Eingriffsstift (8) vorgesehen
ist, der mit einem Eingriffsbereich (5b) der Hakenplatte
(5) in Eingriff bringbar ist.
4. Magnetbandgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
ferner umfassend ein ständig rotierend angetriebenes
Treibzahnrad (14), ein von dem Treibzahnrad (14) angetrie
benes, intermittierend rotierendes Zahnrad (15), das einen
gezahnten Bereich zur Ineingriffnahme mit dem Treibzahnrad
(14) und einen Ausschnittsbereich aufweist, einen mit dem
intermittierend rotierenden Zahnrad (15) verbundenen
Treibnocken (16) zum Hin- und Herbewegen der Antriebs
platte (17) und eine Verriegelungseinrichtung (19, 20, 21)
zur Verriegelung der Antriebsplatte (17) in einer
Stellung, in der das Treibzahnrad (14) und das inter
mittierend rotierende Zahnrad (15) nicht miteinander in
Eingriff stehen.
5. Magnetbandgerät nach Anspruch 4, wobei die
Verriegelungseinrichtung (19, 20, 21) ein mit der
Antriebsplatte (17) in Eingriff bringbares Verriegelungs
element (19), eine das Verriegelungselement (19) zu seiner
Verriegelungsstellung hin vorspannende zweite Feder (21)
und eine das Verriegelungselement (19) in seiner Ver
riegelungsstellung haltende zweite elektromagnetische
Spule (22) aufweist.
Applications Claiming Priority (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP57233031A JPS59121642A (ja) | 1982-12-28 | 1982-12-28 | 途中解除機能を備えたロツク機構 |
| JP57233032A JPS59124051A (ja) | 1982-12-28 | 1982-12-28 | テ−ププレ−ヤのヘツドシフト機構 |
| JP57228291A JPS59127249A (ja) | 1982-12-31 | 1982-12-31 | 吸着プランジャを用いたパワ−ロック機構 |
| JP58000457A JPS59127250A (ja) | 1983-01-07 | 1983-01-07 | 駆動力変換機構 |
| JP58022047A JPH0619869B2 (ja) | 1983-02-15 | 1983-02-15 | テ−ププレ−ヤのロツク機構 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3347342A1 DE3347342A1 (de) | 1984-06-28 |
| DE3347342C2 true DE3347342C2 (de) | 1995-07-13 |
Family
ID=27517958
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833347342 Expired - Fee Related DE3347342C2 (de) | 1982-12-28 | 1983-12-28 | Magnetbandgerät |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3347342C2 (de) |
| GB (1) | GB2135499B (de) |
| SE (1) | SE456126B (de) |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS6021413B2 (ja) * | 1978-12-29 | 1985-05-27 | ソニー株式会社 | テ−プレコ−ダ等の動作切換え装置 |
| JPS57212644A (en) * | 1981-06-24 | 1982-12-27 | Clarion Co Ltd | Head shifting device of magnetic tape device |
| US4523241A (en) * | 1981-06-24 | 1985-06-11 | Clarion Co., Ltd. | Head shift mechanism in a magnetic tape apparatus |
-
1983
- 1983-12-23 GB GB08334457A patent/GB2135499B/en not_active Expired
- 1983-12-27 SE SE8307161A patent/SE456126B/sv not_active IP Right Cessation
- 1983-12-28 DE DE19833347342 patent/DE3347342C2/de not_active Expired - Fee Related
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| SE8307161D0 (sv) | 1983-12-27 |
| DE3347342A1 (de) | 1984-06-28 |
| GB2135499B (en) | 1986-05-21 |
| SE8307161L (sv) | 1984-06-29 |
| SE456126B (sv) | 1988-09-05 |
| GB8334457D0 (en) | 1984-02-01 |
| GB2135499A (en) | 1984-08-30 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8120 | Willingness to grant licenses paragraph 23 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |