DE334688C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Zerschneiden des Pappenzylinders auf der Formatwalze einer Pappenmaschine - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttaetigen Zerschneiden des Pappenzylinders auf der Formatwalze einer Pappenmaschine

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DE334688C
DE334688C DE1917334688D DE334688DD DE334688C DE 334688 C DE334688 C DE 334688C DE 1917334688 D DE1917334688 D DE 1917334688D DE 334688D D DE334688D D DE 334688DD DE 334688 C DE334688 C DE 334688C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F13/00Making discontinuous sheets of paper, pulpboard or cardboard, or of wet web, for fibreboard production
    • D21F13/04Making discontinuous sheets of paper, pulpboard or cardboard, or of wet web, for fibreboard production on cylinder board machines
    • D21F13/06Format rolls
    • D21F13/08Automatic cut-off rolls

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  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum selbsttätigen Zerschneiden des Pappenzylinders auf der Formatwalze einer Pappenmaschine. Es ist bei Pappenmaschinen mit Formatwalze bekannt, den auf der Formatwalze sich bildenden Pappenzylinder selbsttätig nach Erreichung der gewünschten Stärke aufzuschneiden; auch ist es bekannt, den Pappenzylinder auf der Formatwalze in mehrere Bogen zu zerschneiden. So lädt man z. B. ein über die ganze Breite der Formatwalze reichendes Schneidmesser beliebig oft während einer Umdrehung gegen die Formatwalze vorschnellen, was zur Folge hat, daß das Messer eine äußerst hohe Geschwindigkeit haben muß. Dasselbe ist der Fall bei Schneidmessern, die durch Dampf, Preßluft oder Preßw_asser an der Formatwalze entlang bewegt werden. Es ist ferner bekannt, das Aufschneiden des Pappenzylinders durch einen Ritzer zu bewirken, der durch Schnüre, die zu beiden Seiten der Formatwalze befestigt sind, an der Formatwalze entlang bewegt wird, wobei der Ritzer noch eine drehende Bewegung mit der Formatwalze ausführt und dabei einmal nach rechts und einmal nach links gezogen wird und so den Pappenzylinder in zwei Bogen zerlegt. Die ersten beiden Arten haben den Nachteil der übermäßig hohen Geschwindigkeit des Messers, während die letztgenannte einen- äußerst verwickelten Antrieb erfordert und dabei doch nur zwei Bogen aus dem Pappenzylinder machen kann. Besondere Schwierigkeiten bereitet bis jetzt immer noch das selbsttätige Abnehmen des Bogens nach dem Zerschneiden des Pappen-. zylinders. Durch die neue Erfindung sollen die Nachteile behoben werden, indem ein Schneidmesser während einer Umdrehung der Formatwalze dadurch beliebig oft an der Formatwalze entlang bewegt werden kann, daß seitlich der Formatwalze sitzende Mitnehmer nach Erreichung der gewünschten Pappenstärke die in Schwinghebeln gelagerte Schneidvorrichtung jedesmal so lange mit der Formatwalze drehen, bis eine angetriebene endlose Kette, Riemen oder Seil das Schneidmesser längs des Pappenzylinders bewegt und. diesen durchschnitten hat, worauf sowohl die Längsbewegung des Schneidmessers als auch die drehende Bewegung "der ganzen Schneidvorrichtung selbsttätig durch Lösung der .Kupplung aufgehoben und die Schneidvorrichtung durch Gewicht oder Federkraft in ihre Ruhestellung zurückgeht, die Schnittstelle im Pappenzylinder sich jedoch weiterdreht, . nach einer angetriebenen Abnahmewalze, die sich gegen den Pappenzylinder dreht, um diesen von aer 'Formatwalze abzurollen.
  • In der Zeichnung ist die neue Vorrichtung beispielsweise dargestellt, und zwar in Fig. x in einer Seitenansicht, in Fig. 2 in einer Vorderansicht, in Fig. 3 in einem Grundriß.
  • Fig. q. zeigt den. Grundriß des Schneidmessers und Fig. 5 die Seitenansicht des Schneidmessers. Nachdem die Formatwalze = sich durch die immer stärker werdende Pappenschicht°2 gehoben und diese die gewünschte Stärke erreicht hat, hat sich -der Mitnehmer 3 selbsttätig in seine Arbeitsstellung begeben, in der .er einen größeren Kreis y beschreibt als in seiner Ruhestellung x. Dadurch erfaßt der Mitnehmer 3 den Zahn 4 und dreht somit -die beiden Schwinghebel 5, die durch Verbindungen 6, 7, 8 miteinander verbunden sind, um die Zapfen g des an einem oder beiden Schwinghebeln 5 angebrachten Zahnrades io, das in die Zehnstange ii eingreift. Dadurch wird- das Zahnrad ii in Umdrehung versetzt, die wiederum durch das Getriebe iz, 13 auf die Kettenräder 14, 15 übertragen wird, wodurch die endlos verbundene Kette, Riemen oder Seil 16 ebenfalls in Be= wegeng versetzt wird, um das Schneidmesser 18 an der Formatwalze 1 entlang zu bewegen.
  • Die Geschwindigkeit des Schneidmessers 18 in der Weise, daß das Messer bei stärkeren oder schwächeren Pappenschichten 2 und je nachdem- die Stoffzusammensetzung langsamer oder schneller an der Formatwalze. i sich entlang bewegt, kann durch Auswechseln der Getriebe 10, 11, 12, 13 geregelt werden,. Wird die Kette 16 in der beschriebenen Weise in Bewegung gesetzt, so schwingt der mit der Kette 16 und dem Schneidmesser 18 verbundene Hebel 17 um Punkt ig gegen die Formatwalze i, bis das Schneidmesser 18 an der Formatwalze i ansteht oder in eine Nut 2o derselben eingetreten ist. Die Schwingbewegung des Schneidmessers 18 wird durch die verstellbaren Anschläge 21,22 geregelt, welche gleichzeitig als Widerlager dienen und dadurch die Bewegung der Kette 16 auf die Messerführung 23 übertragen und diese infolge Lagerung in Rollen 24 und Verbindung 6, 7 mit wenig Kraftverbrauch an der Format%=ralze 1 entlang bewegen, so lange bis das Messer 18 die Pappenschicht 2 aufgeschnitten hat. xUsdann wird die Kupplung zwischen Zahn 4. und Mitnehmer 3 selbsttätig gelöst, indem die lYIesserführung z3 an dem verstellbaren Anschlag 25 anschlägt und durch Verbindung 26 und Hebel 26a den Zahn 4 um Punkt 27 dreht und somit den Weg für den Mitnehmer 3 freigibt, was zur Folge hat, daß die Schwinghebel s durch Gewicht oder zwangläufig durch Federkraft in ihre frühere Ruheluge zurückschwingen; dies bedeutet gleichzeitig eine Zurückbringung des Schneidmessers 18 in seine Ruhelage. Bei diesem Rückgang stellt die Messerführung 23 infolge Anschlagens an den verstellbaren Anschlag 28 den Zahn 4 wieder auf Arbeitsstellung.
  • Um Erschütterungen-beim Zurückgehen der Schwinghebel 5 zu vermeiden, ist ein federnder Aufschlagbolzen 3o angebracht sowie die Gewicbte 29, die noch den Vorteil haben, daß durch sie das Gericht der Schneidvorrichtung nur auf die zum selbsttätigen Zurückgehen notwendige Menge ausgeglichen werden kann, wodurch die an Mitnehmer 3 aufgewendete Kraft auf das Mindeste beschränkt wird; was unbedingt notwendig' ist. Die Gewichte 29 können auch durch Federn ersetzt werden.
  • Die Schneidvorrichturg ist jetzt in der Lage, den beschriebenen - Vorgang von neuem beginnen zu können, urid' zwar in einer beliebigen Anzahl Arbeitsgänge, während einer Umdrehung der Formatwalze i, die, je größer die Formatwalze i ist, desto öfter sich wiederholen kann; was einen unverkennbaren Vorteil bedeutet. Denn wenn auf einer Formatwalze .z. B. zwei Bogen gemacht -werden, benötigt diese nur halb. soviel Zeit zum Aufwickeln der Pappenschicht als eine andere; auf der z. B. vier Bogen derselben Größe gemacht werden können. Solange aber die Pappekschicht sich um die Formatwalze wickelt, ist die Aufsicht über die-Maschine am entbehrlichsten. Diese Zeit aber möglichst auszudehnen, ist ein Vorteil. Die gewünschte Anzahl Bogen aus einem Pappenzylinder wird durch die. Zahl der Mitnehmer 3 bestimmt.
  • Der jetzt aufgeschnittene Pappbogen z klebt infolge seiner Feuchtigkeit an der Formatwalze i fest.. Die Abnahme wird wesentlich erleichtert, wenn die Vorderkante des BegenS beim Schneiden gleichzeitig von der Formatwalze i etwas losgelöst wird. Dies wird erreicht, indem hinter der Schneide des Messers 18 eine Drängerwulst oder ein besonderes Drängermesser 31' angeordnet ist, das die Pappenschicht 2 von der Formatwalze x loslöst. Die so aufgebogene Pappenschicht 2 bewegt sich mit der Formatwalze i weiter an die Abnehmerwalze 32, die angetrieben ist und sich gegen die Pappschicht 2 dreht, -um diese von der Formatwalze i abzurollen. Damit die Abnehmerwalze 32 die Pappenschicht 2 nicht verletzt, kann sie mit Filz, Gummi oder ähnlichem Stoff überzogen sein. Ferner ist dis Walze 32 verstellbar, so daß sie je nach der Pappenstärke gegen die Formatwalze i vor- und zurückgestellt werden kann. Die.Walze 32 dreht sich mit einer solchen Umfangsgeschwindigkeit, daß der Pappenbogen 2 sich nicht zwischen den Walzen i und 32 staut. Ein Zurückfallen des so von der Formatwalze losgelösten Pappbogens verhindert eine Walze 33, die den Pappenbogen auf kurze oder längere Zeit gegen die Abnahmewalze 32 preßt, um den Pappbogen sicher zwischen der Walzen 32 und 33 hindurchzuführen. Das wird beispielsweise dadurch erreicht, daß die Walze 33 in Zapfen 34 schwingend gelagert ist und, nachdem die aufgebogene Vorderkante des Pappenbogens 2 durch die Walze 33 gegangen ist, der -Mitnehmer 3 durch Hebel 35 die Walze 33 um Zapfen 34 gegen die Abnehmewalze 32 dreht und drückt. Durch die aasgeregelten Umfangsgeschwindigkeiten der beiden Walzen 32 und 33 gegenüber der Geschwindigkeit der Formatwalze i wird ein Zusammenstauchen des - Pappenbogens 2 verhindert.
  • Die Walze 33 ist gleichzeitig Leitwalze für ein oder mehrere nebeneinanderliegende Förderbänder 36, auf denen die Pappenbogen weitergeleitet werden.. @ Die Walze 37 ist ebenfalls angetrieben und setzt durch die Förderbänder 36 die Walze 33' in Umdrehung.
  • Sobald die Pappenschicht zwischen den Walzen 32 und 33 hindurchgeleitet ist, gibt der Mitnehmer 3 den Hebel 35 frei, der gegen den'verstellbaren Anschlag 38 zurückschwingt, und die Pappenschicht kann sich ungehindert abwickeln. Der Mitnehmer 3 wird nun in seinen Kreislauf :e zurückgedrückt, in dem er so lange festgehalten. wird, bis der neue Pappenzylinder die gewünschte Stärke hat.
  • Der Schaber 39 hat den Zweck, ein Umwickeln- des Pappenbogens um Walze 32 zu verhindern.
  • Vorstehend beschriebener Arbeitsgang wird ferner dadurch ermöglicht, daß auf einem oder beiden Schwinghebeln 5 'ein kleiner Elektromotor aufgebaut ist, der die Kette 16 anzutreiben hat. Dadurch würde das Getriebe io, ix, gegebenenfalls auch das Getriebe i2, 13 wegfallen. Das hin und her gehende-Schneidmesser 18 müßte dabei die Umschaltung für die Drehrichtung des Motors besorgen.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPR U cHE: i. Vorrichtung zum selbsttätigen Zerschneiden des Pappenzylinders @ auf der Formatwalze einer Pappenmaschine mit Hilfe eines außen an der Formatwalze entlang bewegten Schneidmessers und zum Abnehmen der Pappenbogen von der Formatwalze mit Hilfe-einer Abnehmerwalze, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidmesser (i8) während einer Umdrehung der Formatwalze (i) dadurch beliebig oft an der Förmatwalze (i) entlang bewegt werden kann, daß seitlich der Formatwalze (i) sitzende Mitnehmer (3) nach Erreichung der gewünschten Pappenstärke, die ih. Schwinghebeln (5) gelagerte Schneidvorrichtung jedesmal so lange mit der Formatwalze (i) drehen, bis eine angetriebene endlose Kette, Riemen oder Seil (i6) das Schneidmesser (r8) längs des Pappenzylinders (2) bewegt und diesen durchschnitten hat, worauf sowohl die Längsbewegung des Schneidmessers (i8) wie auch die drehende Bewegung der ganzen Schneidvorrichtung selbsttätig durch Lösung. der Kupplung (3, 4.) aufgehoben und die Schneidvorrichtung durch Gewicht oder Federkraft in ihre Ruhestellung zurückgeht, die Schnittstelle im Pappenzylinder (2) sich jedoch mit der Formatwalze (i) weiter nach -der angetriebenen Abnehmerwalze (32) dreht, die sich ihrerseits gegen die Pappenschicht (2) dreht, um diese von der Formatwalze (i) abzunehmen.
  2. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer oder beiden Seiteg der Formatwalze (i) .so viel ' Mitnehmer (3) -angeordnet sind wie Pappenbogen gewünscht werden, und daß diese Mitnehmer (g) in ihrer Arbeitsstellung einen größeren Kreis (y) beschreiben wie in ihrer Ruhestellung (x). 3. . Vorrichtung- nach Patentanspruch =, dadurch gekennzeichnet, daß die Kette, Riemen oder Seil (i6) durch einen oder zwei Elektromotore angetrieben. wird, welche das Getriebe (io, zi) ersetzen und auf einem oder beiden Schwinghebeln (5) montiert sind, wobei das hin und her gehende Schneidmesser (i8) die jeweilige: Drehrichtung des Motors bestimmt. Vorrichtung nach Patentanspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinghebel (5) als doppelarmige Hebel ausgebildet sind und in Punkt (9) ihren Drehpunkt haben. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, da-ß die Geschwindigkeit des Schneidmessers (i8) in der Weise veränderlich ist, daß das Messer (i8), je wie es die Stärke der Pappenschicht (2) und die Stoffzusammensetzung bedingt, schneller oderlangsamer an der Formatwalze (i) entlang bewegt werden kann. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abnehmerwalze (32) je nach der Stärke der Pappenschieht (2) gegen die Formatwalze (i) vor-und zurückstellbar ist und sich mit einer solchen Umfangsgeschwindigkeit dreht, daß der Pappenbogen (2) sich nicht zwischen den Walzen (_ und 32) staut. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (32) ztu Schonung des Pappenbogens (2) mit Filz, Gummi o. dgl. überzogen ist. B. Vorrichtung nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Anordnung einer Walze (33) ein Rückwärtsfallen des Pappenbogens (2) verhindert wird und daß diese Walze (33) den Pappenbogen (2) auf kurze oder längere Zeit gegen die Abnehmerwalze (32) preßt,. um diesen sicher zwischen den Walzen(32, 33) hindurchzuführen. Vorrichtung nach Patentanspruch dadurch gekennzeichnet, daß derselbe Mitnehnzer (3), der die Schheidvorrichtung in Tätigkeit setzt äuch die Bewegung der Walze (33) gegen die Abnehmerwalze (3s) hervorruft. io. Vorrichtung nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilige Mitnehmen (3i;..riachdeni er die Schneid= und Abnehmevorrichtung in Tätigkeit gesetzt hat, in seinen Kreislauf (x) zurückbewegt wird, in welchem er so lange festgehalten -wird, bis der neue Pappenzylinder die gewünschte Stärke hat.
DE1917334688D 1917-02-16 1917-02-16 Vorrichtung zum selbsttaetigen Zerschneiden des Pappenzylinders auf der Formatwalze einer Pappenmaschine Expired DE334688C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE927553C (de) * 1944-06-01 1955-05-12 Heinrich Dr-Ing Mory Selbsttaetige Aufschneidevorrichtung fuer nasse Pappenbahnen auf dem Wickelzylinder von Pappenmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE927553C (de) * 1944-06-01 1955-05-12 Heinrich Dr-Ing Mory Selbsttaetige Aufschneidevorrichtung fuer nasse Pappenbahnen auf dem Wickelzylinder von Pappenmaschinen

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