DE334485C - Wasserzuflussregler fuer Laboratoriumsapparate, besonders fuer Verdampfungsapparate - Google Patents
Wasserzuflussregler fuer Laboratoriumsapparate, besonders fuer VerdampfungsapparateInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01L—CHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
- B01L3/00—Containers or dishes for laboratory use, e.g. laboratory glassware; Droppers
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Description
- Wasserzuflußregler für Laboratoriumsapparate, besonders für Verdampfungsapparate.
- Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Wasserzuflußregler, insbesondere für Verdampfungsapparate, wie solche in chemischen Laboratorien zur Erzeugung von Dampfbädern Verwendung finden.
- Den heute in Gebrauch befindlichen Verdampfungsapparaten wird das Wasser direkt vom Leitungsnetz, und zwar, um die Zufuhr einigermaßen regulieren zu können, meist tropfenweise zugeführt. Es tritt hierbei der bekannte Übelstand auf, daß ein solcher Apparat nicht längere Zeit ohne Aufsicht gelassen werden kann, da bei wechselndem Leitungsdruck die Zufuhr entweder ganz aufhört oder aber zu viel Wasser zuströmt, so daß in beiden Fällen eine Dampfbildung bis zum Wiedereintritt des normalen Druckes unterbleibt.
- Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung stellt einen Wasserzuflußregler dar, welcher dem Verdampfungsapparat, in diesem Falle einem einfachen Wassergefäß, auch bei erheblichen Druckschwankungen im Leitungsnetz genau so viel Wasser zuführt, wie verdampft wird.
- Es geschieht dies dadurch, daß zwischen Leitungsnetz und Verdampfungsapparat ein Wasserbehälter eingeschaltet wird, welchem dauernd mehr Wasser zugeführt wird, als der Verdampfer im höchsten Falle benötigt, wobei die überflüssige Wassermenge unbenutzt abfließt. Durch die bekannte Einrichtung eines Hebers, dessen Allsflußöffnung in dem zu verdampfenden Wasser liegt, wird das Wasser aus dem Behälter in den Verdampfer übergeleitet, so daß sich die Zufuhr durch den im Verdampfer herrschenden Druck von selbst regelt, während der Wasserzufluß vom Leitungsnetz mittels einer besonderen Reguliervorrichtung eingestellt wird.
- In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt.
- Zwischen Verdampfungsgefäß und Wasserleitung ist ein Behälter a vorgesehen, der einen Einlaufstutzen b und einen Auslaufstutzen c besitzt. An dem ersteren wird mittels eines Gummischlauches die Wasserleitung angeschlossen. Der Auslaufstutzen c besitzt eine etwas kleinere Durchtrittsöffnung als der Einlaufstutzen b, so daß bei gefülltem Behälter a ein kleiner Überdruck in demselben herrscht.
- Vermittels dieses Überdruckes entweicht ein Teil des Wassers durch dasRegulierrohra, welches in den Deckel des Behälters a eingelassen ist. Dieses Wasser fließt durch den Trichter e, welcher mit dem Auslaufstutzen c in Verbindung steht, in den Kanal. Durch den Deckel des Behälters a ist der eine Schenkel des Hebers f bis ungefähr auf den Boden herabgeführt, während dessen Auslaufschenkel in das Verdampfungsgefäß hineinreicht.
- Beim Gebrauch wird zunächst durch Öffnen des Wasserleitungshahnes der Behälter a gefüllt.
- Das ablaufende Wasser entweicht zum Teil infolge des im Behälter herrschenden Uberdruckes durch das Röhrchen d. Durch Zuhalten des Auslaufstutzens c bzw. durch Zusammenpressen des an demselben angeschlossenen Ableitungsschlauches wird der Überdruck im Behälter a so groß, daß der Heber f anzieht.
- Das vom Wasserleitungsnetz zuströmende Wasser wird nun mittels des Wasserhahnes so reguliert, daß durch das Regulierröhrchen d Wasser tropfenweise entweicht. Die Entnahme des Wassers durch den Heber f regelt sich nun selbstständig durch den im Verdampfungsgefäß herrschenden Druck, so daß hier also nicht mehr Wasser zuströmen kann, als verdampft wird. Der Druck im Behälter a wird dadurch konstant gehalten, daß bei zunehmendem Druck im Leitungsnetz durch das Röhrchen d mehr Wasser entweicht, während bei abnehmendem Druck der Ausfluß durch dasselbe geringer wird bzw. ganz aufhört. Der Rest des durch den Heber nicht entnommenen Wassers entweicht fortgesetzt durch den Auslaufstutzen c.
- Mit dem oben beschriebenen Apparat lassen sich also bei geeignet groß gewählten Durchtrittsöffnungen der Stutzen b und c und des Röhrchens d alle in der Praxis vorkommenden Druckschwankungen ausgleichen, Dampfbäder von tagelanger Dauer können mit demselben ausgeführt werden, ohne daß eine Beobachtung des Apaprates nötig ist.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH: Wasserzuflußregler für Laboratoriumsapparate, besonders für Verdampfungsapparate zur Erzeugung von Dampfbädern, gekennzeichnet durch einen zwischen Wasserleitung und Verdampfungsgefäß eingeschalteten Behälter (a) mit gegenüber dem Zulaufstutzen (b) engerem Ablaufstutzen (c) und einem Regulierröhrchen (d), aus welchem bei zunehmendem Druck entsprechend mehr Wasser entweichen kann, zu dem Zwecke, den Druck, welcher auf den das Wasser nach dem Verdampfungsgefäß abführenden Heber (f) wirkt, konstant zu halten.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE334485T | 1920-03-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE334485C true DE334485C (de) | 1921-03-14 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1920334485D Expired DE334485C (de) | 1920-03-28 | 1920-03-28 | Wasserzuflussregler fuer Laboratoriumsapparate, besonders fuer Verdampfungsapparate |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE334485C (de) |
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1920
- 1920-03-28 DE DE1920334485D patent/DE334485C/de not_active Expired
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