DE3342223C2 - Patronenzuführvorrichtung - Google Patents

Patronenzuführvorrichtung

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DE3342223C2 DE19833342223 DE3342223A DE3342223C2 DE 3342223 C2 DE3342223 C2 DE 3342223C2 DE 19833342223 DE19833342223 DE 19833342223 DE 3342223 A DE3342223 A DE 3342223A DE 3342223 C2 DE3342223 C2 DE 3342223C2
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    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/01Feeding of unbelted ammunition
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Abstract

Eine Patronenzuführvorrichtung für automatische Feuerwaffen mit einer endlosen Kette zum Fördern von Patronen unterschiedlicher Munitionssorten, die wahlweise in beiden Richtungen antreibbar ist, ist dadurch gekennzeichnet, daß eine Einspeisevorrichtung (30, 35, 150) vorgesehen ist, die mit zwei Magazinanordnungen gekoppelt oder koppelbar ist und derart ausgebildet ist, daß sie in Abhängigkeit von der Laufrichtung der Kette (1, 131) Patronen (9) aus der einen oder anderen Magazinanordnung in die Kette einspeist, und daß beim Wechseln der Drehrichtung der Kette die bereits in der Kette befindlichen Patronen zurückgefördert werden und gleichzeitig Patronen aus der anderen Magazinanordnung in die Kette eingespeist werden. Dadurch kann die Kapazität der Anordnung vergrößert werden.

Description

Die Erfindung betrifft eine Patronenzuführvorrichtung für automatische Feuerwaffen mit einer endlosen Kette zum Fördern von Patronen unterschiedlicher Munitionssorten, die wahlweise in beiden Richtungen antreibbar ist, wobei eine Anordnung zum Einspeisen von Patronen in die Kette vorgesehen ist.
Eine derartige Vorrichtung ist aus der deutschen Patentschrift (DE-C3) 28 39 839 bekannt. Die bekannte Vorrichtung ist insgesamt ein kastenförmiges; Magazin, das von der Kette auf einem mäanderförmigen Weg durchzogen wird. Bei der bekannten Vorrichtung ist die Kapazität auf das Fassungsvermögen der Kette begrenzt Wenn die Kette leer ist, kann sie von der offenen Unterseite des Magazins her nachgeladen werden; dabei ist eine Auskämmvorrichtung, die die Patronen beim Schießen in die Waffe befördert, außer Betrieb, so daß das Nachladen der Kette nicht während des Schießens erfolgen kann. Das Umschalten zwischen den beiden in der Kette gespeicherten Munitionssorten erfolgt durch Umkehrung der Dr°hrichtung der KeUe. Während des Schießens vergrößert sich der leere Bereich der Kette, der zwischen den beiden unterschiedlichen Munitionssorten liegt, ständig, so daß beim Umschalten der Munitionssorte durch Umkehrung der Drehrichtung die Zeit zunimmt, die vergeht, bis die jeweils erste Patrone der anderen, neu zu verschießenden Patronensorte an der Waffe zur Verfügung steht. Wenn die Kapazität der bekannten Vorrichtung vergrößert werden soll, so ist dies nur durch Vergrößern der Kettenlänge möglich, und dadurch steigt auch die beim Umschalten zwischen den beiden Patronensorten verstreichende Zeit, bis die neue Patronensorte an der Waffe zur Verfügung steht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs geschilderten Art so auszubilden, daß die Kapazität, also die Anzahl der zur Waffe förderbaren Patronen gesteigert werden kann, und daß dennoch jederzeit die Drehrichtung der KeNe zwecks Wechsel der Munitionssorte geändert werden kann, wobei die Zeit für den Wechsel möglichst kurz sein soll.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß eine Einspeisevorrichtung vorgesehen ist, die mit zwei Magasinanordnungen gekoppelt oder koppelbar ist und derart ausgebildet ist, daß sie in Abhängigkeit von der Laufrichtung der Kette während des Betriebs der Feuerwaffe Patronen aus der einen oder aer anderen Magazinanordnung in die Kette einspeist, und daß die Einspeisevorrichtung derart ausgebildet ist, daß beim Wechseln der Drehrichtung der Kette die bereits in der Kette befindlichen Patronen zurückgefördert und aus der Kette entfernt werden, und daß gleichzeitig Patronen aus der anderen Magazinanordnung in die Kette eingespeist werden.
In der US-PS 37 20 301 wird eine Patronenzuführvorrichtung erwähnt, die mehrere Speicherkanäle aufweist, die jeweils eine Reihe von Patronen enthalten. Ein endloses Transportband leert, beginnend mit dem der Waffe am weitesten entfernten Kanal, jeden Kanal vollständig. Hier ist somit die Menge der insgesamt zu verschießenden Patronen durch das Fassungsvermögen ;illcr Kanäle bestimmt. In der genannten Patentschrift isi eine weitere Vorrichtung beschrieben, die eine Mehrzahl von nebeneinander angeordneten Kanälen enthält, in
denen jeweils eine Reihe von Patronen gespeichert ist Eine endlose Transportvorrichtung entnimmt zyklisch nacheinander jeweils die vorderste Patrone der einzelnen Kanäle. Auch hier ist die Kapazität durch das Fassungsvermögen der einzelnen Kanäle bestimmt Eine Möglichkeit wahlweise unterschiedliche Patronensorten zu verschießen, ist in beiden Fällen nicht vorgesehen.
Durch die rieht vorveröffentlichte DE-OS 32 19 800 wird eine Patronenzuführvorrichtung vorgeschlagen, die zwei Ketten aufweist, und in jede Kette ist durch ein zugeordnetes Magazin eine von zwei Patronensorten einspeisbar. Im Bereich des waffenseitigen Ausgabeendes der beiden Ketten für die Patronen ist eine mechanische Umschaltvorrichtung vorgesehen, die die jeweils in Betrieb befindliche Kette mit der Waffe koppelt Während die eine Patronensorte verschossen wird, steht die Kette, in der die andere Patronensorte gefördert wird, still. Die Umlaufrichtung der beiden Ketten ist gleichbleibend.
Vorzugsweise werden bei der Umkehrung der Laufrichtung der Kette die bereits in der Kette befindlichen Patronen in diejenige Magazinanordnung zurückgefördert, aus der sie ursprünglich in die Kette eingespeist worden sind. Es kann jedoch auch in Einzelfällen zweckmäßig sein, zum Zurückfördern von in der Kette gespeicherten Patronen ein besonderes kleines Magazin vorzusehen, das auch als endlose weitere Kette ausgebildet sein könnte. Dies ist deshalb möglich, weil die größtmögliche Menge der beim Wechsel der Munitionsart zurückzufördernden Patronen im allgemeinen der Kapazität der halben Kette entspricht. In jedem Fall müssen beim Wechsel der Patronenart und somit der Laufrichtung der Kette alle zurückgeförderten Patronen aus der Kette entfernt werden.
Die Kette dient bei der Erfindung somit im wesentlichen lediglich als Transportmittel von der Einspeisevorrichtung zur Waffe und nicht hautpsächlich nur als Speichervorrichtung. Das Fassungsvermögen der gesamten Anordnung wird daher durch die Kapazität der Magazinanordnungen bestimmt. Durch die Einspeisevorrichtung können während des Laufs der Kette ständig neue Patronen aus der einen oder der anderen Magazinanordnung in die Kette eingespeist werden. Die Magazinanordnungen können sich dabei in einem Bereich befinden, in dem sie die Handhabung der Waffe nicht stören. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist insbesondere für Fahrzeuge anwendbar.
Es versteh» sich, daß ps auch möglich ist, in die beiden Magazinanordnungen die gleiche Munitionsart einzuspeichern. In diesem Fall wird die Laufrichtung der Kette im allgemeinen erst dann umgeschaltet werden, wenn die eine Magazinanordnung völlig leer ist.
Die genannten zwei Magazinanordnungen können gelrennte Magazine sein, die bei Bedarf auch einzeln von der Vorrichtung gelöst werden können. Die beiden Magazinanordnungen können aber auch baulich zu einer einzigen Baugruppe vereinigt sein.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist die Patronenzuführvorrichtung §0 ausgebildet, daß sie die Pa- so tronen bei beiden Laufrichtungen der Kette über dasselbe Förderelement in die Kette einspeist. Diese Ausführungsform kann vorzugsweise dann angewendet werden, wenn die beiden Magazinanordnungen zu einer baulichen Einheit vereinigt sind. Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist für jede Magazinanordnung eine besondere Einspeisevorrichtung vorgesehen. Da im allgemeinen zwei unterschiedliche Munitionssorten transportiert werden sollen, ist somit für jede Munitionssorte eine der genannten besonderen Einspeise-'orrichtungen vorgesehen. Bei Bedarf ist es auch möglich, durch Vergrößerung der Anzahl der Einspeisevornchtungen und Magazinanordnungen mehr als zwei Munitionssorten wahlweise zuzuführen.
Die Kette kann, wie an sich bekannt, als Halterung für die Patronen im wesentlichen Stäbe aufweisen, die quer zur Laufrichtung der Kette angeordnet sind, wobei der Abstand der Stäbe dem Durchmesser einer Patrone entspricht Es kann die Kette aber auch in bekannter Weise Schalen zum Halten der Patronen aufweisen. Die Schalen können dabei die Patronen mit Klemmwirkung (auf etwas mehr als auf dem halben Umfang) oder ohne Klemmwirkung (weniger als auf dem halben Umfang) umschließen. Erforderliche Umlenkräder für die Kette können dabei im Bereich der eigentDchen Kettenglieder angeordnet sein und zu diesem Zweck insbesondere als Zackenrärier ausgebildet sein, oder ein derartiges Umlenkrad kann auch in dem Bereich angeordnet sein, in dem sich die Patronen befinden, und es kann dann als Sternrad ausgebildet sein, das schalenartige Randausnehmungen zur Aufnahme der Patronen oder zur Aufnahme der Schalen der Kette aufweist Im letztgenannten F?',l ist die sichere Führung der Patronen im Umlenkbereich der Kette besonders einfach und sicher zu bewerkstelligen.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist an einem der Waffe abgewandten Bereich der Kette mindestens ein Sternrad vorgesehen, über das die Kette läuft, und mit dem Sternrad ist ein Teil der Einspeisevorrichtung gekoppelt. Hierdurch ergibt sich ein sehr raumsparender Aufbau, insbesondere dann, wenn mit einem einzigen Sternrad zwei (oder mehr) Magazinanordnungen zusammenwirken. Auch können auf diese Weise zahlreiche unterschiedliche Munitionsorten verschossen werden oder die gleiche Munition kann aus zahlreichen unterschiedlichen Magazinen herbeigescl.afft werden. Sind beispielsweise zwei Sternrader vorgesehen, über die die Kette läuft, und sind mit jedem der Sternrader zv. ei Magazinanordnungen gekoppelt, so kann die Munition aus vier Magazinanordnungen eingespeist werden
Bei einer Ausführungsform der Erfindung sind mindestens zwei Sternräder vorgesehen, die jeweils mit einer der Einspeisevorrichtungen gekoppelt sind. Hier können die der Kette zugewandten Enden der Einspeisevorrichtungen voneinander einen größeren Abstand aufweisen als wenn sie mit einem einzigen Sternrad in Wirkverbindung sind, und dies kann vorteilhaft sein.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die Einspeisvorrichtung ein Sternrad aufweist, das 'iem mit der Kette in Eingriff befindlichen Sternrad benachbart ist. daß die beiden Sternrader gegenläufig antreibbar sind und so gelagert und angeordnet sind, daß ihre schalenartigen Randausnehmungen im Bereich des kleinsten radialen Abstands zwischen den Sternrädern miteinander fluchten. Dabei können die beiden genannten Sternräuer eine gemeinsame Halterung für eine Patrone bilden,
Bei einer Ausführungsform der Erfindung sind die schalenartigen Randausnehmungen des -Sternrades der Einspeisevorrichtung flacher ausgebildet als dem Radius der Patronen entspricht. Diese Ausführungsform ist in Zusammenhang mit einer Konstruktion günstig, die später beschrieben wird.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß der von einer der schalenartigen Randausneh-
mungen des Sternrads der Einspeisevorrichtung eingenommene Winkelbereich größer ist als der von einer der schalenartigen Randausnehmungen des mit der Kette in Eingriff befindlichen Sternrads, und daß die beiden Sternräder mit unterschiedlicher Umfangsgeschwindigkeit angetrieben sind, derart, daß die Randausnehmungen stets miteinander fluchten. Diese Ausführungsform weist Vorteile im Zusammenhang mit einem später beschriebenen Ausführungsbeispiel auf, bei dem die Patronen in der Magazinanordnung dichter angeordnet sind als in der Kette.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen. Die einzelnen Merkmale können je einzeln für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombination bei einer Ausführungsform der Erfindung verwirklicht sein. Die Erfindung ist anhand der Zeichnungen in mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Pe? neiirt
F i g. 1 das Anschlußstück einer Einspeisevorrichtung zum Einspeisen von Patronen aus unterschiedlichen Magazinen in das der Waffe abgewandte Ende eines Munitionskanals,
F i g. 2 eine der F i g. 1 ähnliche Darstellung eines abgewandelten Anschlußstücks,
Fig. 3 den Aufbau eines Munitionskanals mit der in ihm angeordneten Kette in perspektivischer Darstellung, teilweise abgebrochen,
F i ig. 4 eine Patronentransportvorrichtung mit einem Anschlußstück zum Anschluß an das der Waffe zugewandte Ende des flexiblen Munitionskanals nach F i g. 3 im Querschnitt,
F i g. 5 eine Seitenansicht, teilweise geschnitten, entsprechend der Linie V-V in F i g. 4,
F i ;z. 6 eine mit dem der Waffe abgewandten Ende des flexiblen Munitionskanals gekoppelte Einspeisevorrichtung 2:um Einspeisen von zwei verschiedenen Patronenserten, im Querschnitt, teilweise abgebrochen.
Im folgenden sind diejenigen sternförmigen Räder, die zum Führen und Transportieren von Patronen dienen, die nicht in einer Kette geführt sind, ais Sternräder bezeichnet, wogegen diejenigen sternförmigen Räder, die Schalen der Kette in ihren Randausnehmungen aufnehmen, meist als Förderschalenräder bezeichnet sind.
Die- in den Ausführungbeispielen verwendete Kette 1 weist Förderschalen 2 auf, vgl. F i g. 3, die durch Scharniere 4 miteinander schwenkbar verbunden sind. Die einzelnen Schalen 2 weisen an ihrer hohlen Seite jeweils einen Führungssteg 6 auf, der in die Auszieherrille 7 der Hülse ;B der Patrone 9 eingreift und dadurch die Patrone 9 in einer definürten Stellung hält. In den einzelnen Förderschalen 2 sind außerdem parallel zur Transportrichtuirig der Kette verlaufende Schlitze 12 vorgesehen, durch die hindurch eine Auskämmvorrichtung an den Patronen 9 angreifen kann.
Ein Anschlußstück einer Einspeisevorrichtung für das der Waffe abgewandte Ende eines Munitionskanals ist in F i g. 1 dargestellt. Ein Gehäuse 15 weist einen Flansch 16 zum Anschluß eines in Fig.2 dargestellten flexiblen Munitionskanals 53 auf. Im unteren Bereich des Gehäuses 15 sind zwei Förderschalenräder 18 und 20 um ortsfeste, parallel zueinander angeordnete Achsen 211 und 22 drehbar gelagert. Diese Förderschalenräder IiI und 20 dienen zum Umlenken der endlosen Kette 1 und 7:um Einspeisen und Ausspeisen von Patronen aus zwei unterschiedlichen Magazinen. Die definierte Führung der Kette 1 im Gehäuse 15 wird einerseits durch dessen Wände 24 und 25. die an der nicht von den Förderschalen 2 umfaßten Seite der Patronen anliegen, gebildet, andererseits durch im Inneren des Gehäuses 15 angeordnete Führungbleche 28 und 29. Unterhalb von dem Förderschalenrad 18 befindet sich ein Sternrad 30, links unterhalb dessen ein Sternrad 31 angeordnet ist. Rechts unterhalb von dem Fön ?rschalenrad 20 befindet sich ein Sternrad 35, an das sich unterhalb ein Sternrad 36 anschließt. Die Sternräder 30,31,35 und 36 weisen Randausnehmungen 38 auf, die schalenförmig sind und deren Radius an den Radius der Hülsen 8 der Patronen 9 angepaßt ist. Die Sternräder weisen jeweils fünf derartige Randausnehmungen 38 auf. In ähnlicher Weise weisen die Förderschalenräder 18 und 20 jeweils sechs schalenförmige Randausnehmungen 40 auf, deren Radius an den Außenradius der Förderschalen 2 angepaßt ist. Die Sternräder 30, 31 einerseits und 35, 36 andererseits sind teilweise von Zylindersegmenie bildenden Führungswänden 41, 42, 43 und 44 in einem rjprartigen Abstand zu Achsen 45.46.47.48 der jeweiligen Sternräder umgeben, daß diese Führungswände die Patronen, die in den schalenförmigen Randausnehmungen gehalten sind, auf der den Randausnehmungen abgewandten, bezüglich den Achsen 45 bis 48 radial außen liegenden Seiten führen und dadurch verhindern, daß die Patronen 9 aus den Randausnehmungen herausgelangen können.
Es soll angenommen werden, daß in Fi g. 1 die Kette 1 in dei-ϊ Drehsinn angetrieben wird, daß sich das rechte Trum nach oben bewegt und das linke Trum nach unten, also in der Weise, wie dies in F i g. 2 durch die Pfeile 49 und 50 angezeigt ist. Das unterhalb des Sternrads 36 angeordnete, nicht dargestellte Magazin speist in das Sternrad 36 diePatronen 9 ein, die der besseren Erkennbarkeit wegen kreuzweise schraffiert dargestellt sind. Das Sternrad 35 dreht sich in der Ansicht der F i g. 1 und 2 im Uhrzeigersinn, das Sternrad 36 im Gegenuhrzeigersinn. Die Patronen 9 beschreiben dabei den durch die Reihe der gezeigten Patronen erkennbaren Weg. Das untere Ende der Führungswand 43 sorgt dafür, daß die gerade zwischen den beiden Sternrädern 35 und 36 gehaltene Patrone 9' weiter in Richtung nach oben transportiert wird und nicht etwa der Drehung des Rads 36 folgen und wieder nach unten gefördert werden kann. Die Sternräder 35 und 36 sind synchron miteinander angetrieben, so daß eine störungsfreie Übergabe der einzelnen Patronen zwischen den Sternrädern erfolgen kann. Der Antrieb des Sternrades 35 erfolgt auch synchron zur Drehung des Förderschalenrads 20, so daß in gleicher Weise eine störungsfreie Übergabe an die Kette 1 erfolgen kann. Dabei greift die Wand 24 mit stegartigen Fortsätzen 52 im axialen Abstand von dem Jternrad 35 in den Weg der Patronen 9 ein, derart, daß die Patronen 9 bei der Drehung des Sternrads 35 sicher an die Kette 1 übergeben werden und nach oben gefördert werden.
Die Sternräder 30 und 31 stehen still. Die oberste Patrone 9", die vom Sternrad 30 gehalten wird, befindet sich außerhalb des Bereichs der Kette 1. Es wird die dem Sternrad 36 von dem nicht dargestellten Magazin zugeführte Patronensorte von der nicht dargestellten Waffe verschossen. Soll nun auf die dem Sternrad 31 zuführbare andere Patronensorte umgeschaltet werden, so wird die Drehrichtung der Kette 1 umgekehrt und ebenfalls wird die Drehrichtung der Sternräder 35 und 36 umgekehrt, und die in dem in F i g. 1 und 2 rechten Trum der Kette 1 befindlichen Patronen werden ins zugehörige Magazin zurückgefordert Gleichzeitig mit der Umschaltung der Drehrichtung werden die Sternräder 30 und 31 in Drehung versetzt und zwar das Sternrad 30 im
Gegenuhrzeigersinn und das Sternrad 31 im Uhrzeigersinn, und in dieses werden vom nicht dargestellten Magazin Patronen der anderen Munitionssorte eingespeist. Die Übergabe an die Kette 1 erfolgt in analoger Weise, wobei der Unterschied jetzt lediglich darin besteht, daß die Patronen dieser anderen Munitionssorte in dem linken Trum der Kette 1 nach oben gefördert werden.
Die in Fig.2 gezeigte Ausführungsform eines Anschlußstückes für einen Munitionskanal unterscheidet sich von der in F i g. 1 dadurch, daß das Förderschalenrad 18 nicht vorhanden ist, so daß die KeCte 1 lediglich über das dem Förderschalenrad 20 entsprechende und hier mit 20' bezeichnete Förderschalenrad läuft. Das Führungsblech 29' ist dem veränderten Lauf der Kette 1 angepaßt. Gegenüber F i g. 1 sind die den Sternrädern 30 und 31 entsprechenden Sternräder 30' und 31' nach rechts gedrückt, so daß sie in der Lage sind, in das gleiche Förderschalenrad 20', in das die Einspeisevorrichiung 35,36 Fatruücii einspeist, beim umgekehrten Laui der Kette ebenfalls Patronen einzuspeisen. Wird die in F i g. 1 gezeigte Ausführungsform unter Beibehaltung des Förderschalenrads 18 gemäß der Ausführungsform der F i g. 2 abgewandelt, werden also jedem Fördeschalenrad 18 und 20 zwei Einspeisevorrichtungen zugeordnet, so sind die beiden Fördcrschalenräder 18 und 20 dann mit insgesamt vier Einspeisevorrichtungen gekoppelt und Munition kann aus vier Magazinen zugeführt werden. Es kann dabei nötig sein, den Achsabstand der Förderschalenräder 18 und 20 gegenüber F i g. 1 zu vergrößern.
Der in Fig.3 gezeigte flexible Munitionskanal 53 wird durch in Art einer Wendel in rechteckigem Querschnitt gewundenen Draht 55 zusammen mit Führungslamellen 57 und 58 gebildet. Durch eine Trennwand 59 in der Längsmittelebene des Munitionskanals 53 sind zwei Führungsbahnen gebildet, so daß gleichzeitig auf der einen wie auf der anderen Bahn Munition hin- und herbefördert werden kann.
Das in F i g. 3 obere, nicht dargestellte Ende des flexiblen Munitionskanals 53 ist in nicht dargestellter Weise mit der in Frg. 4 links oben angeordneten Mündung 60 einer Patronentransportvorrichtung verbunden. Diese Vorrichtung weist ein Gehäuse 62 auf, in dessen linkem oberen Bereich ein Förderschalenrad 64 zur Umlenkung der Kette 1 vorgesehen ist. Um eine ortsfeste Achse 65, die im Gehäuse 62 befestigt ist, sind insgesamt zwei Auskämmnocken 66 schwenkbar gelagert, die mit ihrem der Achse 65 abgewandten Ende 67 durch die Schlitze 12 hindurch in den Weg der gerade noch von der Kette 1 gehaltenen Patrone 9'" ragen und dadurch diese Patrone auskämmen und in eine Randausnehmung eines Sternrads 70 drücken, das jeweils gegenläufig zu der Drehrichtung des Förderschalenrads 64 und synchron zu diesem, also mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit angetrieben ist Die Auskämmnocke 66 weist im Abstand von der Achse 65 ein kurzes Langloch 72 auf, in das ein ortsfester Bolzen 73 eingreift, der auf diese Weise den Schwenkwinkel der Auskämmnocke 66 begrenzt. Das Ende 67 kann sich auf diese Weise nur um eine Strecke bewegen, die kleiner ist als der Durchmesser einer Palrone. Der Abstand des Endes 67 von der Achse 71 des Sternrads 70 ist so groß, daß die Patrone 9'" durch das Ende 67 gerade nicht mehr an seiner Rotation mit dem Sternrad 70 gehindert wird. Der lichte Abstand der beiden Räder 64 und 70 beträgt etwa 40% des Patronendurchmessers.
Um mit Sicherheit dafür zu sorgen, daß die in Fig.4 wiederum kreuzweise schraffiert gezeichneten Patronen dem Sternrad 70 im Uhrzeigersinn, und den sich an dieses anschließenden Sternräder 74, 75 und 76 jeweils im Gegenuhrzeigersinn, Uhrzeigersinn bzw. Gegenuhrzeigersinn, folgen, sind an den Wänden 78 und 80 des Gehäuses 62 Führungsnocken 81 bis 83 und 81' bis 83' jeweils um eine zur Zeichenebene der F i g. 4 senkrechte Achse schwenkbar angeordnet. Mit jeder Führungsnokke 81 bis 83 und 81' bis 83' ist ein Hebelarm 85 drehfest verbunden, der sich außerhalb des Gehäuses 62 befindet, und die beiden Hebelarme 85 des Führungsnockenpaars 81 und 8Γ sind durch eine Schaltstange 85', die an den Enden der Hebelarme angreift, miteinander verbunden, derart, daß die auf diese Weise miteinander verbundenen Hebelarme 85 zueinander immer parallel sind. Wird bei beschriebenem Drehsinn eine Führungsnocke z.B. 81' durch eine auflaufende Patrone 9 verschwenkt, so wird die Schwenkbewegung über den Hebelarm 85 und die zugehörige Schaltstange 85' auf die Führungsnocke SI übertragen. Der Schwenkwinke! der Führungsnocken 81 und 81' beträgt etwa 70°. Die zwischen den Sternrädern 70 und 74 geführte Patrone wird so durch die Führungsnocke 81 wie in F i g. 4 dargestellt abwärts gesteuert. Die Patrone 9 wird nun zwischen dem Sternrad 74 und der Gehäusewand 80 geführt. Bei Umkehrung der Drehrichtung trifft die vom oberen Trum der Kette 1 ankommende Patrone auf die Führungsnocke 81 auf und verschwenkt mit dieser über den Hebelarm 85 auch die Führungsnocke 8Γ. Die Patrone 9, zunächst zwischen den Sternrädern 70 und 74 geführt, wandert nun zwischen der Gehäusewand 78 und dem Sternrad 74 abwärts.
Auch im Bereich der Umlenkung der Kette 1 durch das Förderschalenrad 64 sind an den Seitenwänden des Gehäuses gemeinsam mit den Führungsnocken 82 umschaltbare Führungsnocken 84 84' vorgesehen, die die sichere Obergabe der aus der Kette 1 ausgekämmten Patronen an das Sternrad 70 unterstützen. Beim Umschalten der Laufrichtung der Kette 1 wird gleichzeitig die Drehrichtung aller Sternräder 70 bis 76 umgekehrt und es werden ausgehend von der in F i g. 4 dargestellten Situation, in der die Transportvorrichtung bis unmittelbar an die Ladeöffnung der Waffe mit Patronen gefüllt ist, zunächst alle in F i g. 4 sichtbaren Patronen aus dem Bereich der Sternräder 70 bis 76 heraus auf die Kette 1 transportiert. Eine nicht dargestellte Steuervorrichtung, in die die Anzahl der Patronen, die sich zwischen der Einspeisestelle auf der Kette in F i g. 1 und der Ausgabeöffnung 86 der Transportvorrichtung in F i g. 4 befinden, eingespeichert ist und in die außerdem die Anzahl der von den Sternrädern 70 bis 76 gehaltenen Patronen getrennt eingespeichert ist, sorgt dafür, daß das Einspeisen der anderen Patronensorte beim Umschalten der Laufrichtung der Kette erst dann erfolgen kann, wenn sichergestellt ist, daß in dem Augenblick, in dem die erste Patrone der anderen Patronensorte in den Bereich des Sternrads 70 der Vorrichtung nach F i g. 4 gerät, sich in diesem Sternrad keine Patrone der zuletzt verschossenen Art befindet. Falls die Kette 1 so lang ist, daß jedes ihrer Trums etwa mindestens so viele Patronen aufnehmen kann, wie durch die Sternräder 70 und 76 gehalten werden können, so kann sofort beim Umschalten der Laufrichtung der Kette 1 mit dem Einspeisen der bisher nicht eingespeisten Patronensorte begonnen werden.
F i g. 5 zeigt im obersten Teil einen Blick ins Innere der Mündung 60 der Transportvorrichtung 61. Es sind hier ein Getriebe bildende Zahnräder 87 und 90 sichtbar, die drehfest mit Wellen 91 bis 94 verbunden sind.
auf denen das Förderschalenrad 64 bzw. die Sternräder 70, 74, 75 und 76 sitzen und gemeinsam angetrieben werden. Gleichachsig und teilweise innerhalb des Sternrads 76 ist die Antriebsvorrichtung für die Transportvorrichtung 61 angeordnet, die in F i g. 5 sichtbar ist. Diese Vorrichtung weist einen mit dem Gasdruckkolben der nicht gezeigten Waffe gekoppelten Antriebshebel 100 auf, der die Schwenkbewegung des Antriebshebels über eine vordere Ratsche 102 und eine hintere Ratsche 104 auf eine als Schraubenfeder ausgebildete Treibfeder 106 überträgt, die dafür sorgt, daß die auf den Antriebshebel 100 von der Waffe übertragenen ruckartigen Bewegungen vergleichmäßigt werden. Durch das in F i g. 5 rechte Ende 108 der Feder 106 wird eine Welle 110 mit gleichbleibendem Drehsinn angetrieben, auf der drehfest, aber längsverschiebbar ein Kupplungsschieber 112 angeordnet ist, der durch einen Schalthebel 114 verschiebbar ist. Der Schalthebel 114 steht mit einer Umschaltvorrichtung in Verbindung, die beim Wechsel der Munitionssorte die erforderlichen Schaltvorgänge ausführt. In der gezeigten Stellung ist der Kupplungsschieber 112 mittels Schaltklauen 116 mit einem Zahnrad 118 in Eingriff, das einerseits mit dem Sternrad 76 drehfest verbunden ist und andererseits mit dem Zahnrad 90 kämmt. Ein in F i g. 5 nicht gezeigtes Ritze' ist gleichzeitig mit einer Kegelverzahnung 120 des Zahnrads 118 und mit einer Kegelverzahnung 122 eines Umkehrrades 124 in Eingriff, das sich wegen des auf einer ortsfesten Achse gelagerten Ritzels stets gegenläufig zum Zahnrad 118 dreht. In der gezeigten Stellung ist das Umkehrrad 124 nicht im Eingriff mit Schaltklauen 126 des Kupplungsschiebers 112. Wird der Kupplungsschieber 112 durch den Schalthebel 114 in F i g. 5 nach rechts verschoben, so wird die Drehbewegung der Welle 110 unmittelbar auf das Umkehrrad 124 übertragen, und das Ritzel bewirkt nun eine Umkehrung der Drehrichtung des Zahnrads 118. das nun nicht mehr in Eingriff mit dem Kupplungsschieber 112 ist. Hierdurch wird die Drehrichtung sämtlicher in Fig.4 sichtbarer Räder umgekehrt.
F i g. 6 zeigt eine Ausführungsform einer Patronenzuführvorrichtung, die in ihrem links liegenden waffennahen Endbereich der Förderschalen aufweisenden Ketten 131 eine Auskämmnocke 66 aufweist. Es ist hier vorgesehen, daß die sich anschließenden Teile, an die die Patronen 9 von der Kette 131 übergeben werden müssen, an Befestigungspunkten 133 eines starren Endteils 135 eines in seinem mittleren Teil flexiblen Munitionskanals 137 befestigt werden müssen. Die im rechten Teil der F i g. 6 liegende waffenferne Einspeiseseite des Munitionskanals 137 weist lediglich ein einziges Förderschalenrad 140 mit Randausnehmungen 141 auf, das die Umlenkung der Kette 131 bewirkt. Dieses Förderschalenrad 140 ist in einem starren Endteil 142 angeordnet, der wiederum Befestigungspunkte 133 aufweist, die mit einem als Baueinheit ausgebildeten Magazin 144 verbunden sind, das in getrennten Bereichen zwei unterschiedliche Patronensorten zu speichern gestattet. Das Magazin 144 ist abgebrochen dargestellt, und die beiden Patronensorten befinden sich einerseits oberhalb eines Sternrads 150 und andererseits unterhalb von diesem. Das Sternrad 150 weist Randausnehmungen 152 auf, die flacher ausgebildet sind als dem Radius der Patronen 9 entspricht. Der Grund liegt darin, daß die Patronen 9 in dem Magazin durch eine mäanderförmig verlaufende Kette 154 bzw. eine gleich ausgebildete Kette 156 gefördert werden, die leiterangeordnete Stäbe 158 aufweisen, die Iedislich zum Verschieben der Patronen 9 dienen.
denn die Patronen sind am seitlichen Ausweichen durch starre Wände 160 des Magazins 144 gehindert. Die Ketten 154 und 156 werden in nächster Nähe des Sternrads 150 durch nicht dargestellte Umlenkräder umgelenkt. Die Teilung der Ketten 154 und 156 ist zur bestmöglichen Magazinraumnutzung kleiner als die Teilung der Kette 131, die — durch die Transportschalen bedingt — eine relativ große Teilung aufweist. Der Teilungsunterschied wird durch unterschiedliche Umfangsgeschwindigkeiten der Sternräder 140 und 150 ausgeglichen. Hierdurch ergeben sich Verschiebungen der Patronen, so daß deswegen die Randausnehmungen 152 verhältnismäßig breit sein müssen. Sollen Patronen aus dem in F i g. 6 oberen Magazin zugeführt werden, so dreht sich das Sternrad 150 im Gegenuhrzeigersinn und das Förderschalenrad 140 im Uhrzeigersinn. Sollen Patronen aus dem unteren Teil des Magazins zugeführt werden, so sind die Drehrichtungen der genannten Räder umgekehrt. Auch hier sind wieder gemeinsam verschwenkbare Umlenknocken 161 vorgesehen, um das sichere Einspeisen der Patronen 9 auf das Förderschalenrad 140 zu gewährleisten.
Eine Antriebsvorrichtung der Art, wie sie im unteren Teil der Fig.5 dargestellt ist, ist aus der DE-OS 28 25 091 bekannt.
Im Ausführungsbeispiel ist die Patronentransport vorrichtung für das Kaliber 25 mm ■ 137 vorgesehen; als unterschiedliche Munitionssorten sind dabei die Sorten high explosive und armour piercing vorgesehen.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Patronenzuführvorrichtung für automatische Feuerwaffen mit einer endlosen Kette zum Fördern von Patronen unterschiedlicher Munitionssorten, die wahlweise in beiden flichtungen antreibbar ist, mit einer Anordnung zum Einspeisen von Patronen in die Kette, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einspeisevorrichtung (30, 35, — 150) vorgesehen ist, die mit zwei Magazinanordnungen gekoppelt oder koppelbar ist und derart ausgebildet ist, daß sie in Abhängigkeit von der Laufrichtung der Kette (1,131) während des Betriebs der Feuerwaffe Patronen (9) aus der einen oder der anderen Magazinanordnung in die Kette einspeist, und daß die Einspeisevorrichtung (30,35,150) derart ausgebildet ist, daß beim Wechseln der Drehrichtung der Kette die bereits in der Kette befindlichen Patronen zurückgefördert und aus der Kette entfernt werden, und daß gleichzeitig Patronen aus der anderen Magazinanordnung in die Kette eingespeist werden.
2. Patronenzuführvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie die Patronen (9) bei beiden Laufrichtungen der Kette (131) über dasselbe Förderelement (150) in die Keae einspeist
3. Patronenzuführvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Magazinanordnung eine besondere Einspeisevorrichtung (30, 31,35,36) vorgesehen ist.
4. Patronenzuführvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, Jadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Sternrad (18,20,140) vorgesehen ist, über das die Kette ( , 131) läuft, und daß mit dem Sternrad ein Teil der Einspeisevorrichtung (30,35,150) gekoppelt ist.
5. Patronenzuführvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspeisevorrichtung ein Sternrad (30, 35,150) aufweist, das dem mit der Kette (1, 131) in Eingriff befindlichen Sternrad (18, 20, 140) benachbart ist, daß die beiden Sternräder gegenläufig antreibbar sind und so gelagert und angeordnet sind, daß ihre schalenartigen Randausnehmungen (141, 152) im Bereich des kleinsten radialen Abstands zwischen den Sternrädern miteinander fluchten.
6. Patronenzuführvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die schalenartigen Randausnehmungen (152) des Sternrads (150) der Einspeisevorrichtung flacher ausgebildet sind als dem Radius der Patronen (9) entspricht.
7. Patronenzuführvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der von einer der schalenartigen Randausnehmungen (152) des Sternrads (150) der Einspeisevorrichtung eingenommene Winkelbereich größer ist als der von einer der schalenartigen Randausnehmungen (141) des mit der Kette (131) in Eingriff befindlichen Sternrads (140) eingenommene Winkelbereich, und daß die Sternräder (140, 150) mit unterschiedlicher Umfangsgeschwindigkeit angetrieben sind, derart, daß die Randausnehmungen stets miteinander fluchten.
8. Patronenzuführungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß mit einem Sternrad (20') zwei Einspeisevorrichlungen (30', 35) gekoppelt sind.
9. Patronenzuführvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Sternräder (18, 20) vorgesehen sind, die jeweils mit einer der Einspeisevorrichtungen gekoppelt sind.
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