DE3340388C2 - - Google Patents
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- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23H—WORKING OF METAL BY THE ACTION OF A HIGH CONCENTRATION OF ELECTRIC CURRENT ON A WORKPIECE USING AN ELECTRODE WHICH TAKES THE PLACE OF A TOOL; SUCH WORKING COMBINED WITH OTHER FORMS OF WORKING OF METAL
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Werkzeugmaschine der
im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art, wie
sie aus der US-PS 43 01 349 bekannt ist.
Bei einer typischen Funkenerosionsmaschine mit bewegter
Drahtelektrode wird eine Drahtelektrode, die ein Werkstück
quert und sich in Axialrichtung durch dieses zwischen zwei
Drahtführungselementen bewegt, quer zum Werkstück entlang
einer vorbestimmten Schneidbahn nachgeführt, so daß hinter
der nachgeführten Drahtelektrode ein Schlitz mit zwei Sei
tenflächen verbleibt, die im wesentlichen symmetrisch um
die Bahn der Elektrodenachse sind und von denen typischer
weise nur eine als die dem Werkstück zu gebende Schneid
kontur von Bedeutung ist. Die Breite des eingeschnittenen
Schlitzes entspricht im wesentlichen dem Durchmesser der
Drahtelektrode und dient während des funkenerosiven
Schneidvorgangs im allgemeinen zur Aufnahme der Arbeits
flüssigkeit, die nicht nur als Entladungsmedium,
sondern auch zum Ausgleich der Drahtelektrode gegen einen im
Arbeitsspalt erzeugten Bearbeitungsdruck dient. Der Durch
messer der Drahtelektrode darf höchstens 0,5 mm (und nicht
weniger als 0,5 mm) betragen, um eine erwünschte Schneidge
nauigkeit zu gewährleisten.
Es ergeben sich aber Situationen, in denen eine Material
schicht mit einer Dicke von nur 10-100 µm, also weniger als
der Elektrodendurchmesser, mit hoher Genauigkeit und Ober
flächengüte von einem Werkstück abzutragen ist. Solche
Anforderungen werden insbesondere dann gestellt, wenn in
einer Sekundärschneideinrichtung eine vorgeformte Kontur
feinzubearbeiten ist. In solchen Fällen wird offensichtlich
kein zweiseitiger flankierender Schlitz gebildet, sondern es
ergibt sich wie nach der US-PS 43 01 349 ein einseitig flankierender Zustand, wobei eine
Seite der nachgeführten Drahtelektrode ständig zur offenen
Seite hin exponiert ist. Es wurde gefunden, daß diese
einseitig flankierende Betriebsart sowohl Vor- als auch
Nachteile bietet. Ein Vorteil ist z. B., daß der durch die
Bearbeitung anfallende Abtrag sich in der Schneidzone
praktisch nicht ansammeln kann, so daß das funkenerosive
Schneiden schneller vonstatten geht. Ein erheblicher Nach
teil ist jedoch die mangelnde Stabilität der Elektrodenposi
tion. Der Bearbeitungsdruck, der sich infolge von Funkenent
ladungen und Spülfluid im Arbeitsspalt ausbildet, tendiert
dazu, die Drahtelektrode aus einem momentanen Bereich der zu
schneideden Kontur wegzudrücken, und zwar schräg hinter die
Elektrodennachführbahn, und aufgrund der Schwankungen dieses
Bearbeitungsdrucks besteht die Gefahr, daß die bewegte
Drahtelektrode in einer zu diesem Konturbereich quer verlau
fenden Ebene wellenartig bewegt wird, wodurch sich eine
Schwankung der Drahtachse ungeachtet des Einsatzes der
Drahtführungselemente über den Schneidbereich einstellt.
Eine solche Schwankung hat zwar im wesentlichen eine ge
ringe Amplitude, sie kann jedoch nicht vernachlässigt
werden, wenn die erforderliche Bearbeitungsgenauigkeit
bzw. -güte eine Rauhigkeit R max von höchstens 0,5 µm ver
langt.
Andererseits ist aus der US-PS 41 21 080 eine Werkzeugma
schine zum funkenerosiven Ausschneiden mittels einer
Drahtelektrode bekannt, bei der zusätzliche Abstützflächen
für die Drahtelektrode stromauf und stromab von deren Ar
beitsbereich nahe den Führungselementen angebracht sind.
Aus der DE-OS 31 02 943 ist eine Drahtschneid-Elektroero
sionsmaschine bekannt, in deren Drahtführungselemente V-
förmige Drahtaufnahmekerben ausgebildet sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Werkzeugma
schine der eingangs vorausgesetzten Art zu entwickeln, bei
der ein wellenartiges Wegdrücken der Drahtelektrode aus
dem Bereich der zu schneidenden Oberflächenkontur weitest
gehend vermieden wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnen
den Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Un
teransprüchen gekennzeichnet.
Da das Problem des Funkenerosionsverfahrens mit bewegter
Drahtelektrode bei einseitig flankierender Betriebsart
somit wirksam überwunden wird, kann diese Betriebsart in
positiver Weise dazu genutzt werden, den Wirkungsgrad
einer bestimmten Schneidposition zu verbessern. Zum Beispiel kann
durch Wiederholung dieser einseitig flankierenden Be
triebsart eine Materiallage erheblicher Dicke, die wesent
lich größer als der Drahtelektrodendurchmesser ist, abge
tragen werden, ohne daß ein Verfahren mit Ausbildung eines
zweiseitig begrenzten Schlitzes bzw. Arbeitsspalts ange
wandt wird.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung beispielsweise näher
erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine geschnittene Draufsicht auf die Werkzeugmaschine
nach der Erfindung;
Fig. 2 eine Draufsicht, die eine Drahtelektrode während
des tangentialen Schneidens einer Werkstücks
kontur zeigt; und
Fig. 3 eine Querschnittsdarstellung III-III von
Fig. 1.
Fig. 1 zeigt eine Funkenerosionsmaschine mit bewegter
Drahtelektrode, mit der ein Werkstück 1 im wesentlichen
tangential längs einer Kontur 1 A, die eine vorgeformte oder
vorgeschnittene und nunmehr feinzubearbeitende Kontur sein
kann, mittels einer kontinuierlichen Drahtelektrode 2
geschnitten wird. Das Werkstück 1 ist auf einem Kreuzsup
porttisch (nicht gezeigt) mit konventionellem Planvorschub
fest angeordnet und damit in einer horizontalen oder X-Y-
Ebene bewegbar, die quer zu der Drahtelektrode 2 verläuft,
die vertikal zwischen Leitrollen 3 und 3′ geführt ist. Bei
der gezeigten Einrichtung wird die Drahtelektrode 2 über die
Leitrolle 3 von einem Vorrat (nicht gezeigt) abgegeben, in
Axialrichtung von oben nach unten transportiert und über die
untere Leitrolle 3′ auf eine Aufwickelvorrichtung (nicht
gezeigt) geführt. Mittels eines Zugantriebs bzw. eines
Bremsantriebs (beide nicht gezeigt), die aufwickelseitig
bzw. abwickelseitig vorgesehen sind, kann die Drahtelektrode
2 kontinuierlich mit einer geeigneten axialen Bewegungsge
schwindigkeit unter geeigneter mechanischer Spannung in
einer Schneidzone (Arbeitsbereich) 4 neben dem Werkstück 1 (Kontur 1 A) bewegt
werden.
An der Schneidzone 4 müssen zwei Drahtführungselemente 5,
5′ vorgesehen sein, die zwischen sich eine geradlinige Bahn
L für die Drahtelektrode 2 herstellen, so daß die Drahtelek
trode in genauer Ausrichtung mit dieser Bahn in funkenero
sive Beziehung zu dem Werkstück 1 bewegt werden kann. Diese
Drahtführungselemente sind üblicherweise an den konven
tionellen Funkenerosionsmaschinen mit bewegter Drahtelektro
de ortsunveränderlich angebracht. Bei der erläuterten Ausfüh
rungsform sind diese Drahtführungselemente 5, 5′ an einer
drehbaren Vorrichtung 6 angeordnet, wie noch erläutert
wird. Die Drahtführungselemente 5, 5′ bestehen bevorzugt
aus einem elektrisch nichtleitenden und reibungsbeständigen
Werkstoff wie Rubin, Saphir, Diamant oder Keramik bzw. sind
mit einem solchen Werkstoff umkleidet, da sie mit der
Drahtelektrode 2 in Druckkontakt gelangen.
Eine Arbeitsflüssigkeit, z. B. entionisiertes Wasser,
mit dem die Schneidzone 4 ausgespült wird, wird typischer
weise aus einer oder mehreren Düsen zugeführt. Zwei solche
Düsen 7 und 7′ sind oberhalb und unterhalb der Schneidzone 4
angeordnet und richten Arbeitsflüssigkeitsströme
koaxial mit der bewegten Drahtelektrode 2 in die Schneidzone
4. Im vorliegenden Fall können diese koaxialen Düsen 7, 7′
ebenfalls an der drehbaren Vorrichtung 6 angeordnet sein.
Den Düsen 7, 7′ wird Arbeitsflüssigkeit von Einlaßlei
tungen 8, 8′ zugeführt.
In Wirkkontakt mit der Drahtelektrode 2 angrenzend an die
obere und die untere Leitrolle sind elektrisch leitende
Rollen 9, 9′ angeordnet, die mit einer Klemme einer Funken
erosions-Stromversorgung (nicht gezeigt) zur Speisung der
Elektrode 2 verbunden sind. Das Werkstück 1 ist mit der
anderen Klemme der Funkenerosions-Stromversorgung über einen
Leiter (nicht gezeigt) verbunden. Die Stromversorgung legt
eine Folge von Spannungsimpulsen zwischen Drahtelektrode 2
und Werkstück 1 zur Erzeugung aufeinanderfolgender elektri
scher Entladungen an einem Arbeitsspalt G (Fig. 2), der
zwischen beiden in der Schneidzone 4 gebildet und mit
Arbeitsflüssigkeit gespült wird. Die elektrischen
Entladungen werden konsekutiv erzeugt, so daß durch Funken
erosion eine Materialabtragung vom Werkstück 1 erfolgt,
während das Werkstück 1 quer zu der bewegten Drahtelektrode
2 zwischen den Drahtführungselementen 5 und 5′ - typischer
weise unter Steuerung durch eine NC-Einheit - verschoben
wird, so daß die Achse der Drahtelektrode 2 sich entlang
einer vorgegebenen Bahn p im Werkstück 1 bewegt und eine
dieser Bahn entsprechende erwünschte Endkontur erzeugt.
Fig. 2 zeigt die Drahtelektrode 2 während des Schlichtens
einer vorgeschnittenen Kontur 1 A im Werkstück 1, wobei eine
Kontur 1 A′ mit höherer Endgenauigkeit und Oberflächengüte
erzeugt werden soll. Es ist ersichtlich, daß sich die axial
(vertikal zur Zeichenebene) transportierte Drahtelektrode 2
horizontal mit ihrer Achse entlang einer Bahn p bewegt,
während sie vom Werkstück 1 mit elektrischen Entladungen,
die entlang dem Bereich S erzeugt werden, Material abträgt,
so daß auf der einen Seite (links) der Bewegungsbahn p die
fertige Kontur 1 A′ zurückbleibt. Bei einem solchen Schneid
vorgang ist die andere (rechte) Seite der Drahtelektrode 2
immer offen, weil die Schnittiefe t üblicherweise weniger
als (D + 2 g) und typischerweise weniger als D beträgt, wobei
D der Durchmesser der Drahtelektrode 2 und g der Überschnitt
oder die Größe des Arbeitsspalts G ist. Die am Arbeitsspalt
erzeugten elektrischen Entladungen und die in den Arbeits
spalt injizierte Arbeitsflüssigkeit über einen erhebli
chen Druck aus, der dazu tendiert, die Drahtelektrode 2 von
dem Bereich S in Richtung des Pfeils F wegzubewegen, und da
dieser Druck (der nachstehend als Bearbeitungsdruck bezeich
net wird) hinsichtlich seiner Größe schwankt, resultiert in
einer quer zu der Bearbeitungsfläche S verlaufenden Ebene
eine unregelmäßige Wellenbewegung der Drahtelektrode 2, und
zwar eine Schwankung der Drahtachse 2 A ungeachtet des
Einsatzes der Drahtführungselemente 5, 5′, die die
Elektrode genau in Ausrichtung mit der vorgegebenen Bahn p
halten sollen. Diese Schwankung hat zwar im wesentlichen
kleine Amplitude, sie darf jedoch dann nicht vernachlässigt
werden, wenn die verlangte Oberflächengüte nur eine Rauhig
keit R max von 0,5 µm haben darf. Dann ist es erforderlich,
die Schwankungsamplitude auf weniger als 1 µm, bevorzugt
weniger als 0,5 µm, zu verringern.
Gemäß den Fig. 1 und 3 weist die umlaufende Vorrichtung 6
eine Hilfsvorrichtung 10 auf, die die bewegte Drahtelektrode 2
in der Schneidzone 4 gegen Schwankungen der Axiallage
haltert. Gemäß Fig. 3 weist die Hilfsvorrichtung 10 eine
Drahtaufnahmenut 11 mit im wesentlichen V-Querschnitt auf,
die zwei Drahtkontaktflächen (Stützflächen) 11 a und 11 b hat, die sich in
der Schneidzone 4 parallel zu der geradlinigen Bahn L für
die Drahtachse 2 A zwischen den Drahtführungselementen 5
und 5′ erstrecken und von der Bahn L einen Abstand aufwei
sen, der gleich dem Radius D/2 der Drahtelektrode 2 ist. Es
hat sich als wesentlich herausgestellt, daß diese Stützflächen
11 a, 11 b sich jeweils kontinuierlich über eine erhebliche
Länge vertikal oder parallel zu der Bahn L erstrecken, wobei
die Länge bevorzugt wenigstens 50mal größer als der Durch
messer D der Drahtelektrode 2 ist. Bei der gezeigten Ausfüh
rungsform ist die V-förmige Nut 11 in einem Gabelorgan 12
ausgebildet, das parallele Kanten 12 a, 12 b aufweist, die von
einem Fußteil 13 der Hilfsvorrichtung 10 ausgehen. Die N-Nut
11 ist so bemessen, daß die Drahtelektrode 2 darin teilweise
exponiert geführt wird, d. h. die wirksame Elektrodenfläche
befindet sich der Werkstückfläche S direkt gegenüber und
springt über die Kanten 12 a, 12 b vor, so daß die abtragende
Wirkung nicht beeinträchtigt wird. Bei der Einrichtung nach
Fig. 1 ist eine Folge solcher Gabelorgane 12 A . . ., die
gleichbeabstandet sind, an dem Fußteil 13 der Hilfsvorrichtung
10 gehalten bzw. springt davon vor, und die Gabelorgane 12 A
sind in Längsrichtung der bewegten Drahtelektrode 2 so
angeordnet, daß sie über die zwischen der Ober- und der
Unterseite 1 C, 1 D des bearbeiteten Werkstücks 1 definierte
Schneidzone 4 verlaufen. Alternativ kann sich ein Einzelor
gan 12 über die Schneidzone 4 oder einen Abschnitt derselben
zwischen diesen Flächen oder über einen solchen, über die
Ober- oder Unterseite 1 C, 1 D, hinausgehenden Abschnitt
erstrecken. Das Gabelorgan 12 (12 A) oder wenigstens ein Teil
desselben, der die Drahtkontaktflächen 11 a und 11 b bildet,
besteht aus einem elektrisch nichtleitenden und reibungsbe
ständigen Werkstoff wie Rubin, Saphir, Diamant oder Keramik.
Um ein gehaltertes Führen der Drahtelektrode 2 in Wirkkon
takt mit den Drahtkontaktflächen 11 a und 11 b zu erleichtern, weist
die Hilfsvorrichtung 10 eine Innenbohrung 14 auf, die eine
Saugpumpe 15 mit der Drahtaufnahmenut 11 über eine Öffnung
16 im Gabelorgan 12 oder jedem Gabelorgan 12 A verbindet.
Wenn ein Ventil 17 geöffnet ist und die Bohrung 14 mit der
Saugvorrichtung 15 verbindet, wird in der Nut 11 ein Unter
druck erzeugt, der die Drahtelektrode 2 in Druckkontakt an
die Drahtkontaktflächen 11 a und 11 b drückt. Der Unterdruck ist so
eingestellt, daß sich die Drahtelektrode 2 gleichmäßig in
Wirkkontakt mit den Drahtkontaktflächen 11 a und 11 b bewegen kann.
Anstelle einer Saugvorrichtung kann die Quelle 15 auch durch
eine unter Druck stehende Arbeitsflüssigkeitsquelle gebildet
sein, die die Arbeitsflüssigkeit durch die Bohrung 14 und
die Nut 11 in den Arbeitsspalt G liefert, so daß diese als
Entladungsmedium dient. In diesem Fall wirkt die unter Druck
in die Nut 11 injizierte Arbeitsflüssigkeit als Druck
polster für die bewegte Drahtelektrode und gleicht den
Bearbeitungsdruck aus.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, ist es erwünscht, die
Hilfsvorrichtung 10 relativ zu der Bearbeitungsfläche S
richtig zu orientieren, um sicherzustellen, daß die Draht
kontaktflächen 11 a und 11 b so orientiert sind, daß sie den
die bewegte Drahtelektrode 2 beaufschlagenden Bearbeitungs
druck richtig ausgleichen. Ferner muß sichergestellt sein,
daß eine Kollison der Hilfsvorrichtung 10 mit dem Werkstück 1
vermieden wird, da dies den Schneidvorgang behindern würde.
Infolgedessen ist die Hilfsvorrichtung 10 hier drehbar an
einem Rahmen der Maschine so angeordnet, daß die Rotations
achse mit der geradlinigen Bahn L zwischen den Drahtführ
rungselementen 5 und 5′ für die Drahtachse 2 A zusammenfällt.
Bei der gezeigten drehbaren Vorrichtung 6 ist also die
Hilfsvorrichtung 10 sicher an einem bogenförmigen Arm 17
gehaltert, der einen oberen und einen unteren Armabschnitt
18, 18′ aufweist, an denen jeweils ein Zylinder 19 bzw. 19′
gesichert ist, die wiederum über Radiallager 21 bzw. 21′ in
einem oberen bzw. einem unteren Arm 20, 20′ der Maschine
drehbar gelagert sind. Die Arme 20, 20′ können horizontal
verlaufende parallele Arme sein, die von einem Ständer
(nicht gezeigt) ausgehen, der hochkant auf dem Maschinenbett
(nicht gezeigt) steht. Der obere Zylinder 19, der obere
Armabschnitt 18, der untere Armabschnitt 18′ und der untere
Zylinder 19′ weisen koaxiale Bohrungen auf, die die Bahn der
Drahtelektrode 2 zwischen der oberen und der unteren Leit
rolle 3, 3′ aufnehmen und es der Elektrode ermöglichen, sich
ungehindert durch diese Bohrungen in die obere Düsenkammer
(und die Schneidzone 4) und aus der Schneidzone 4 und durch
die untere Düsenkammer 7′ zu bewegen. Das obere und das
untere Drahtführungselement 5, 5′ sind jeweils in den
Bohrungen des oberen und des unteren Armabschnitts 18 bzw.
18′ sicher gehalten, während die obere und die untere
Düsenkammer 7, 7′ sicher am Arm 17 gehalten sind. Der obere
und der untere Zylinder 19, 19′, die so gelagert sind, daß
sie um die mit der geradlinigen Bahn L präzise zusammenfal
lende Rotationsachse drehbar sind, weisen daran jeweils
angeordnete Schneckenräder 22, 22′ auf, die mit von Motoren
24 bzw. 24′ angetriebenen Schneckenwellen 23 bzw. 23′ in
Eingriff stehen.
Die Motoren 24, 24′ werden synchron um einen gleichen Winkel
angetrieben, so daß die Vorrichtung 6 um einen vorgegebenen
Rotationswinkel gedreht wird. Einer Ansteuerschaltung 25 für
die Motoren 24, 24′ wird ein Steuersignal 26 zugeführt, das
z. B. von der numerischen Steuereinheit abgeleitet wird, so
daß die Hilfsvorrichtung 10 so orientiert wird, daß sie nicht
mit dem Werkstück 1 kollidiert, und die bewegte Drahtelek
trode mittels der Drahtkontaktflächen 11 a und 11 b in der Schneidzone
4 genau in Ausrichtung mit der geradlinigen Bahn L, die
zwischen den Drahtführungselementen 5 und 5′ gebildet
ist, gegen den Bearbeitungsdruck gehalten wird, der dazu
tendiert, die Elektrode aus der vorgegebenen Bahn p zu
drücken. Die Drehbewegung der Hilfsvorrichtung 10 hat eine
Rotation der Drahführungselemente 5, 5′ um die Rota
tionsachse der Hilfsvorrichtung 10 zur Folge, die so einge
stellt ist, daß sie mit der geradlinigen Bahn L zusammen
fällt, so daß keine Abweichung der Lage der Drahtachse 2 A in
der Schneidzone 4 von der vorgegebenen Schneidbahn p statt
findet.
Claims (4)
1. Werkzeugmaschine zum funkenerosiven Abtragen an Werk
stückoberflächen mit einer bewegten Drahtelektrode, mit
- - zwei Führungselementen (5, 5′), zwischen denen der Ar beitsbereich (4) der Drahtelektrode (2) liegt und zwi schen denen die Drahtelektrode (2) axial auf einer ge radlinigen Bahn (L) bewegt werden soll, und
- - Vorrichtungen für eine relative Verschiebung zwischen dem Werkstück und der Drahtelektrode entlang der Werk stückoberfläche, so daß von der Werkstückoberfläche eine Schicht mit einer Dicke, die höchstens gleich dem Durch messer der Drahtelektrode ist, abgetragen wird,
gekennzeichnet durch
eine drehbare Vorrichtung (6) mit einer daran angeordneten Hilfsvorrichtung (10), die zu der geradlinigen Bahn (L) parallale Stützflächen (11 a, 11 b) aufweist, die die Draht elektrode (2) im Arbeitsbereich (4) wenigstens teilweise abstützen,
wobei die Vorrichtung (6) derart um ihre mit der geradli nigen Bahn (L) zusammenfallende Rotationsachse gedreht wird, daß die Stützflächen (11 a, 11 b) der gerde geschnit tenen Werkstückoberfläche gegenüberliegen und so eine Kollision der Stützvorrichtung (10) mit dem Werkstück (1) vermieden wird.
eine drehbare Vorrichtung (6) mit einer daran angeordneten Hilfsvorrichtung (10), die zu der geradlinigen Bahn (L) parallale Stützflächen (11 a, 11 b) aufweist, die die Draht elektrode (2) im Arbeitsbereich (4) wenigstens teilweise abstützen,
wobei die Vorrichtung (6) derart um ihre mit der geradli nigen Bahn (L) zusammenfallende Rotationsachse gedreht wird, daß die Stützflächen (11 a, 11 b) der gerde geschnit tenen Werkstückoberfläche gegenüberliegen und so eine Kollision der Stützvorrichtung (10) mit dem Werkstück (1) vermieden wird.
2. Werkzeugmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stützflächen (11 a, 11 b) eine die Drahtelektrode
(2) kontaktierende Länge von wenigstens dem 50fachen
Durchmesser der Drahtelektrode (2) parallel zu der gerad
linigen Bahn (L) aufweisen.
3. Werkzeugmaschine nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stützflächen (11 a, 11 b) eine langgestreckte, im
Querschnitt im wesentlichen V-förmige Drahtaufnahmenut
(11) bilden, und daß die Hilfsvorrichtung (10) eine Innen
bohrung (14) aufweist, die sich zur Nut (11) hin öffnet,
wobei ferner eine Saugvorrichtung (15) mit der Innenboh
rung (14) verbunden ist, so daß an die Nut (11) ein Unter
druck anlegbar ist, um die bewegte Drahtelektrode (2) in
der Nut (11) zu halten.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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