DE3339309C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C18/00—Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
- B02C18/06—Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with rotating knives
- B02C18/16—Details
- B02C18/24—Drives
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Pulverization Processes (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Gartenhäcksler mit
einer riemengetriebenen Messervorrichtung der im Gattungs
begriff des Patentanspruchs 1 näher bezeichneten Art.
Auf dem Markt sind solche Gartenhäcksler bekannt, bei
denen der Elektromotor unmittelbar an das Antriebsgehäuse
angeflanscht ist und nach Lösen von Befestigungsmuttern
zur Einstellung der Riemenspannung relativ zum Antriebs
rad der Messervorrichtung verschoben werden kann. Der
Motor besitzt dazu eine Befestigungsplatte mit Langlöchern,
die in der vorgegebenen Verschiebungsrichtung angeordnet sind
und auf die der Motor mit am Gehäuse befestigten Bolzen auf
gesetzt ist.
Zwar kann man bei der Motoraufhängung der bekannten
Gartenhäcksler die Nennspannung des Riemens über eine
Federvorrichtung kontrollieren, die zwischen der Motorplatte
und einem Festpunkt des Gehäuses angeordnet ist, jedoch
sind dadurch Fehlbedienungen der Riemenspannvorrichtung
nicht ausgeschlossen, und es kann vorkommen, daß bei
zu geringer Riemenspannung bei hoher Belastung das
Messerwerk blockiert und das Abtriebsrad des Motors
durchrutscht, wodurch die in der Regel sehr empfind
lichen Hochleistungstreibriemen zerstört werden. Die
übliche Reaktion auf solchen Verschleiß ist dann die
Einstellung einer zu großen Riemenvorspannung, wodurch
die Motorlagerung zerstört wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem
Gartenhäcksler der gattungsgemäßen Art einen selbst
tätigen Längenausgleich des Treibriemens über den
gesamten Verschleißbereich über eine vorgespannte,
elastische Motoraufhängung vorzusehen, deren Federkraft
über den Verschleißbereich nahezu konstant ist.
Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Garten
häcksler nach der Erfindung durch die kennzeichnenden
Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Der besondere Vorteil eines erfindungsgemäßen Garten
häckslers liegt darin, daß unter Berücksichtigung der
Hebelgesetze über die Motorschwinge durch die daran
angreifende Feder die Riemenspannung über den Verschleiß
bereich hinweg auf einem vorbestimmten Wert nahezu
konstant gehalten werden kann, wobei bei den heutigen
Hochleistungsriemen die Längenänderung vom ursprüng
lichen Zustand bis zur Verschleißgrenze nur wenige
Millimeter beträgt. Vorteilhaft greift dabei die Feder
am längeren Hebel der Motorschwinge an, um trotz
Inkaufnahme eines größeren Federwegs die Federkräfte
gering zu halten, was für die Dimensionierung der
Feder von Vorteil ist. Es ist deshalb nicht einmal
erforderlich, Federn mit progressiver Kennlinie
einzusetzen, denn über den Hub von wenigen Millimetern
ist bei geeigneter Länge der Feder die Änderung der
Federkraft vernachlässigbar. So kann mit handelsüblichen
Federn, vor allem mit Zugfedern, eine konstante
Riemenspannung erzielt werden, die einerseits vermeidet,
daß der Motor bei Blockieren der Messervorrichtung
durchrutscht und andererseits eine zu große Riemen
spannung verhindert, wodurch die Motorlagerung zerstört
werden könnte. Zudem wird erreicht, daß beim Blockieren
der Messervorrichtung das Abtriebsrad des Motors
stehenbleibt, so daß dessen üblicherweise vorhandener
Schutzschalter anspricht und das ganze Gerät außer
Betrieb setzt.
Vorteilhafte Ausgestaltungsmerkmale der Erfindung
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung
an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Dabei zeigen:
Fig. 1 schematisch eine Seitansicht eines
Gartenhäckslers mit einem Elektro
motor und
Fig. 2 schematisch die Unteransicht des
Antriebsgehäuses des Gartenhäckslers
nach Fig. 1 unter Weglassen des
Elektromotors.
Im einzelnen erkennt man in Fig. 1 das tragende
Gehäuse 1 eines Gartenhäckslers, das auf angesetzten
Beinen 2 ruht. Auf das Gehäuse 1 ist oben ein
Beschickungsbehälter 3 aufgesetzt, der mit seinem
Fußraum über eine Messervorrichtung 4 gestülpt ist,
die am Gehäuse 1 gelagert ist. Die Messervorrichtung 4
besitzt rotierende Messerflügel, die auf einer durch
das Gehäuse 1 nach unten hindurchgeführten Welle 7
sitzen, die in Fig. 2 gezeigt ist. Unterseitig am
Gehäuse 1 sitzt ein elektrischer Antriebsmotor 5, bei
dem es sich zweckmäßig um einen schnell laufenden
Hauptschlußmotor, einen sogenannten Universalmotor,
handelt, wie er in Elektrowerkzeugen verwendet wird.
Wie Fig. 2 weiter zeigt, besitzt das Gehäuse 1 eine
zumindest teilweise ebene Unterseite 6, die am Rand
des Gehäuses 1 von einem nach unten vorstehenden
Kragen 20 eingefaßt wird. An dieser Unterseite 6
sitzt auf der durch das Gehäuse 1 hindurchgeführten
Welle 7 ein Antriebsrad 8 für die Messervorrichtung 4,
das als Riemenscheibe ausgebildet ist. Entsprechend
wird das Antriebsrad 8 von einem Riemen 9 umschlungen,
der um ein Abtriebsrad 10 herumgeführt ist, das
ebenfalls als Riemenscheibe ausgebildet ist und
unmittelbar auf der Abtriebswelle des in Fig. 2
nicht dargestellten Elektromotors 5 sitzt. Das
Abtriebsrad 10 hat entsprechend einem üblichen
Motorritzel einen im Verhältnis zum Antriebsrad 8
der Messervorrichtung 4 sehr kleinen Durchmesser.
Deshalb ist die Gefahr groß, daß beim Blockieren
der Messervorrichtung 4 dieses Abtriebsrad 10 gegen
über dem Riemen 9 durchrutscht, wenn dieser nicht
auf seiner Nennspannung gehalten wird.
Zur Einstellung der Spannung des Riemens 9 kann der
Abstand zwischen dem Motor-Abtriebsrad 10 und dem
Antriebsrad 8 der Messervorrichtung 4, die beide
achsparallel in einer Radialebene liegen, verändert
werden. Diese Abstandsänderung erfolgt entsprechend
der Längenänderung des Riemens 9 bis zur Verschleiß
grenze hin automatisch.
Dazu sitzt der Elektromotor 5 mit dem Abtriebsrad 10
an einer Schwinge 11, die in einer Ebene parallel
zur Ebene des Riemens 9 um eine Achse 15 schwenkbar
ist. Dabei ist die Schwinge 11 als einarmiger Hebel
ausgebildet, an dessen Ende eine am Gehäuse 1
gegengelagerte Zugfeder 17 angreift, während
gerechnet von der Schwingachse 15 aus etwa in Höhe
eines Teils der Armlänge das Motor-Abtriebsrad 10
angeordnet ist. Es versteht sich dabei, daß die
Zugfeder 17 einerseits so am Gehäuse 1 und anderer
seits am freien Ende 16 der Schwinge 11 befestigt ist,
daß ihre Wirkrichtung ein entgegengesetzt der Kraft
des Riemens 9 gerichtetes Moment um die Schwingen
achse 15 erzeugt, wodurch die Schwinge 11 bestrebt
ist, den Abstand zwischen dem Motor-Abtriebsrad 10
und dem Antriebsrad 8 der Messervorrichtung 4 zu
vergrößern. Dazu kann die Wirkrichtung der Zugfeder 17
etwa parallel zur Abstandsrichtung zwischen dem
Abtriebsrad 10 und dem Antriebsrad 8 liegen, wenn
zugleich die Schwinge 11 im wesentlichen quer zu
dieser Abstandsrichtung ausgerichtet ist. Damit ist
eine schwächste Dimensionierung der Zugfeder 17
möglich, um andererseits bei vorgegebener Längen
änderung des Riemens 9 bis zur Verschleißgrenze eine
optimale Riemenspannung aufbringen zu können.
Zwar kann grundsätzlich die Feder 17 auch als
Druckfeder oder anderweitige Feder an der Schwinge 11
angreifen, die Ausbildung als Zugfeder ist deshalb
von Vorteil, weil dann die Anbringung auf der dem
Antriebsrad 8 und damit auch dem Riemen 9 abgelegenen
Seite der Schwinge 11 erfolgen kann. Das vereinfacht
einerseits die Montage der Feder 17 und behindert
die Anbringung und Auswechslung des Riemens 9 nicht.
Die Schwinge 11 wird durch eine flache, gegebenenfalls
zur Verbesserung der Steifigkeit gekröpfte Platte 12
gebildet, in die ein Flansch 13 mit Befestigungslöchern 14
für den Elektromotor 5 integriert ist. In Vertikal
richtung gesehen, liegt das Abtriebsrad 10 an der
Oberseite der Platte 12, während der Elektromotor 5
daran unterseitig angeflanscht ist. Zur einen Gehäuse
seite hin ist die Platte 12 an einer Bundschraube
aufgehängt, welche die Schwingenachse 15 bildet.
An der gegenüberliegenden Seite des Gehäuses 1 ist
das freie Ende 16 der Platte 12 durch eine horizontal
liegende Kulisse 19 hindurchgeführt, die besonders
einfach durch eine Nut gebildet sein kann, welche
zwischen einer am Gehäusekragen 20 horizontal vor
springenden Lasche und der Unterseite 6 des Gehäuses 1
liegt.
Die in eine Öffnung am freien Ende 16 der Schwinge 11
einerseits eingehakte Zugfeder 17 ist andererseits
in einen Steg 18 am Gehäuse 1 eingehängt, wodurch
die Montage der gesamten Motoraufhängung einschließlich
Anbringung der Zugfeder 17 und Aufliegen des Riemens 9
besonders einfach ist.
Claims (9)
1. Gartenhäcksler mit einem Antriebsgehäuse oder
-gestell, an dem eine drehende Messervorrichtung
mit einem Antriebsrad gelagert und ein Elektro
motor mit einem zum Antriebsrad achsparallelen
sowie in dessen Radialebene liegenden Abtriebsrad
angeordnet ist, wobei das Antriebsrad und das
Abtriebsrad von einem Treibriemen umschlungen sind
und zur Einstellung der Riemenspannung der Abstand
des Elektromotors von dem Antriebsrad veränderbar
ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (5)
an einer Schwinge (11) angeordnet ist, die um eine
zur Achse (7) des Antriebsrades (8) parallele
Achse (15) am Gehäuse (1) schwenkbar ist und von
einer in Richtung auf eine Vergrößerung des
Abstandes zwischen dem Elektromotor (5) und dem
Antriebsrad (8) wirkenden, am Gehäuse (1) gegen
gelagerten Feder (17) beaufschlagt ist.
2. Gartenhäcksler nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinge (11)
einarmig ausgebildet ist, wobei die Feder (17)
am freien Ende (16) der Schwinge (11) angreift und
das Abtriebsrad (10) zwischen der Schwingenachse (15)
und dem freien Schwingenende (16) angeordnet ist.
3. Gartenhäcksler nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß in der Mittellage
die Schwinge (11) im wesentlichen quer zur
Abstandsrichtung zwischen dem Abtriebsrad (10)
und dem Antriebsrad (8) liegt.
4. Gartenhäcksler nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende (16)
der Schwinge (11) in einer Kulisse (19) am
Gehäuse (1) geführt ist.
5. Gartenhäcksler nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (17) eine
Zugfeder ist, die an der dem Antriebsrad (8)
abgelegenen Seite an der Schwinge (11) angreift.
6. Gartenhäcksler nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinge (11) als
flache oder gekröpfte Platte (12) mit einem
integrierten Flansch (13) zur stirnseitigen
Befestigung des Motors (5) ausgebildet ist,
wobei das Abtriebsrad (10) an der dem Motor (5)
abgewandten Flanschseite angeordnet ist.
7. Gartenhäcksler nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinge (11)
an der Unterseite des Gehäuses (1) horizontal
angeordnet und zwischen einer über die Gehäuse
unterseite (6) nach unten vorstehenden Bund
schraube als Schwingenachse (15) und der
Kulisse (19), die unterhalb der Gehäuseunter
seite (6) angeordnet ist, aufgehängt ist.
8. Gartenhäcksler nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (5)
ein hochdrehender Hauptschlußmotor ist, wobei der
Durchmesser des Antriebsrades (8) ein Mehrfaches
des Durchmesser des Abtriebsrades (10) ist.
9. Gartenhäcksler nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der Treibriemen (9)
ein Keilrippenriemen ist und das Antriebsrad (8)
sowie das Abtriebsrad (10) entsprechend ausge
bildete Riemenscheiben mit einer Mehrzahl von
Keilnuten sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833339309 DE3339309A1 (de) | 1983-10-29 | 1983-10-29 | Gartenhaecksler mit riemengetriebener messervorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833339309 DE3339309A1 (de) | 1983-10-29 | 1983-10-29 | Gartenhaecksler mit riemengetriebener messervorrichtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3339309A1 DE3339309A1 (de) | 1985-05-09 |
| DE3339309C2 true DE3339309C2 (de) | 1992-04-09 |
Family
ID=6213047
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833339309 Granted DE3339309A1 (de) | 1983-10-29 | 1983-10-29 | Gartenhaecksler mit riemengetriebener messervorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
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Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| IT1394234B1 (it) * | 2009-05-15 | 2012-06-01 | Eurosystems S P A | '' attrezzo agricolo motorizzato '' |
-
1983
- 1983-10-29 DE DE19833339309 patent/DE3339309A1/de active Granted
Also Published As
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