DE333926C - Rohrbruchklappe - Google Patents

Rohrbruchklappe

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DE333926C
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K17/00Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
    • F16K17/20Excess-flow valves
    • F16K17/34Excess-flow valves in which the flow-energy of the flowing medium actuates the closing mechanism

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf selbsttätige Rohr- oder Kesselbruchklappen, deren Schließbewegung durch die bei einem Bruch eintretende Steigerung der Strömungsgeschwindigkeit eingeleitet wird, um dann durch den Flüssigkeitsdruck durch Kippgewichte, Kippfedern oder andere bekannte Mittel vollendet zu werden.
Bei den bekannten Klappen dieser Art wird die erwähnte Wirkung dadurch erreicht, daß die im Betriebszustande mit Neigung gegen die Strömungsrichtung eingestellte Klappe durch Lagerung außerhalb der Schwerachse ihrer Fläche zu beiden Seiten der Drehachse dem Flüssigkeitsstrom verschieden große Stoßflächen darbietet, wobei ein Drehen durch den normalen Strömungsdruck durch eine den Überdruck auf die größere Fläche überwindende Gegenkraft (Gegengewicht o. dgl.) verhindert wird, während bei einem einem Rohrbruch zu verdankenden Anwachsen der Strömungsgeschwindigkeit und damit des Strömungsdruckes der erwähnte Überdruck so weit anwächst, daß er die Gegenkraft überwindet und die Schließbewegung der Klappe einleitet. Solche Klappen bieten durch die zu beiden Seiten der Drehachse dem strömenden Medium entgegengestellten Stauflächen der Strömung einen erheblichen Widerstand. Noch größer ist dieser Nachteil bei einer besonderen Ausführung einer derartigen Klappe, bei der mit dieser eine vom Strome schon bei offener Klappe senkrecht getroffene Hilfsstaufläche verbunden ist, die den durch die Projektion der Klappe selbst bedingten Widerstand noch entsprechend vergrößert.
Der erwähnte Widerstand soll durch die vorliegende Erfindung auf ein Mindestmaß gebracht werden. Zu diesem Zwecke wird die Klappe derart gestaltet, daß sie in der normalen Lage keinen Strömungsdruck auf zwei einander gegenüberliegende Flügel erhält, deren Drehmomente einander entgegenwirken, sondern daß sie dem Flüssigkeitsströme in dieser Lage nur Angriffsflächen darbietet, auf die er in schließendem Sinne wirkende Drehmomente ausübt, so daß für die Einleitung der Schließbewegung nicht mehr eine Differentialdruckwirkung, sondem eine einfache Druckwirkung in Betracht kommt.
Dies kann auf verschiedene Art und Weise erreicht werden. Eine Ausführung besteht darin, daß man die wirksame Fläche der Klappe tangential zu ihrem Nabenkörper legt
und der Klappe eine solche Stellung gibt, daß diese Fläche schräg zur Flüssigkeitsstromrichtung liegt. Der andere Klappenflügel kann dabei in der Stromrichtung gesehen durch den Nabenkörper der Klappe abgedeckt sein. Eine andere Möglichkeit besteht darin, daß man die beiden Klappenflügel in einem überstumpfen Winkel zueinander anordnet und sie so einstellt, daß der ίο eine Flügel schräg gegen den Flüssigkeitsstrom, der andere in der Richtung des Flüssigkeitsstromes liegt. Diese Ausführung bietet den besonderen Vorteil, daß bei beginnender Drehung die Projektion des wirksamen Flügels in der Stromrichtung sich sofort rasch vergrößert, während die Projektion des ursprünglich in der Stromrichtung liegenden Flügels von Null aus zunächst nur verhältnismäßig langsam anwächst und daß somit, wenn erst einmal die Bewegung einge-. leitet ist, sich sofort eine sehr bedeutende Steigerung des Drehmomentes ergibt, was zu einem raschen und sicheren Abschluß der Klappe unter dem Flüssigkeitsdruck führt. Es ist nicht unbedingt erforderlich, daß der eine Klappenflügel selbst in der normalen Stellung dem Flüssigkeitsstrome eine Angriffsfläche bietet, vielmehr kann man auch eine oder mehrere besondere Angriffsflächen vorsehen, die unmittelbar oder durch ein Gestänge mit der Klappe verbunden sind.
Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 bis 12 mehrere Ausführungsformen der Rohrbruchklappe nach der Erfindung im Schnitt, wogegen die Fig. 13 und 14 Einzelheiten darstellen.
Auf einer im Gehäuse 1 (Fig. 1) drehbar gelagerten Welle 2 ist eine Klappe 3 befestigt, die durch die Welle in zwei ungleich große Flächen geteilt und in diesem Verhältnis zur Längsachse des Gehäuses versetzt , angeordnet ist. Der größere der beiden ; Klappenteile ist der Stromrichtung zugekehrt und mit Bezug auf den Strom auf seiner Unterseite zu einer Schrägfläche α ausgebildet, durch die das Strommittel • schließend auf die Klappe einwirkt. Dieser schließend wirkenden Kraft wirkt einerseits schon das Übergewicht des größeren Klappenteiles, anderseits ein außerhalb des Gehäuses ι auf der Klappenwelle 2 aufgekeilter Gewichtshebel 4 entgegen, der sich auf eine am Gehäuse 1 angebrachte Stellschraube 5 stützt. Es kann daher entweder mittels der Schraube die Klappe 3 verstellt bzw. der von der Schrägfläche mit dem Strom eingeschlossene Winkel geändert und damit die die Klappe schließend beeinflussende Kraft vergrößert oder verkleinert werden oder aber es wird durch Verstellen des Gewichtes 6 oder : durch beide Einstellungen die Empfindlichkeit der Klappe den jeweiligen Betriebsver- ; hältnissen entsprechend angepaßt. j Werden beim Überschreiten der zulässigen Maximalgeschwindigkeit die durch die Gewichtsbelastung erzeugten Kräfte durch die durch die Strömung verursachte, die Klappe schließend beeinflussende Kraft überwunden, so wird die Klappe durch die Strömung mitgenommen und in eine solche Schräglage gebracht, daß die ungleiche Druckverteilung auf die beiden Klappenflächen zur Geltung kommt, so daß die Klappe durch den auf die größere Klappenfläche wirkenden Überdruck vollständig geschlossen wird. Da das Flächenausmaß der beiden Klappenteile nur wenig verschieden ist, so kommt nur eine geringe Kraft zur Wirkung, demzufolge der Abschluß ruhig und ohne gefährlichen Stoß vor sich geht. Wird nach erfolgtem Schluß der Klappe der in der Leitung vorgesehene Absperrschieber geschlossen, so öffnet sich die Klappe infolge des Übergewichtes wieder selbsttätig·.
Um die Klappe auch bei der größten zulässigen Stromgeschwindigkeit in sicherer ; Weise offen zu halten und so einen unerwünschten vorzeitigen Selbstschluß der Klappe zu verhindern, kann an dem kleineren Klappenteil, und zwar an der der Druckfläche der größeren Klappenteiles gegenüberliegenden Seite, also über dem kleineren Klappenteil, eine um die Achse 7 verschwenkbare, gegen die Strömung gerichtete Platte 8 angeordnet sein, die mit der zweckmäßig gleichfalls schräg ausgebildeten kleineren Klappenfläche einen Winkel einschließt und so einen trichterartigen Raum 9 bildet. Aus diesem Raum wird das Strommittel abgesaugt und dadurch eine auf den kleineren Klappenteil wirkende, offenhaltende Zusatzkraft erzeugt, die bei im Betriebe steigender Geschwindigkeit des Strommittels in demselben Maße anwächst und so die Klappe dem Einflüsse der normalen Betriebsschwankungen vollständig entzieht, während sie bei durch einen Rohrdefekt plötzlich eintretender Geschwindigkeitssteigerung durch die schließend wirkenden Kräfte überwunden wird, so daß der Schluß der Klappe schon bei kleinen Defekten zuverläßlich erfolgt. Um diese offenhaltende Kraft nach Bedarf verstärken oder verringern zu können, ist an die Platte eine Stange 10 drehbar angelenkt, die mit ihrem nach außen ragenden, mit Gewinde versehenen Ende in einem im Gehäuse 1 gelagerten Kugellager 10' aufgehängt ist, so daß durch Drehen der Stange die Platte verstellt werden kann.
Durch die beschriebenen Einstellungsmög-
lichkeiten hat man es in der Hand, die Empfindlichkeit der Rohrbruchklappe selbst den schwierigsten Betriebsverhältnissen anzupassen.
Fig. 2 zeigt dieselbe Ausführung der Rohrbruchklappe wie Fig. ι für Falleitungen, nur mit dem Unterschied, daß die Klappe nicht durch Gewichtsbelastung, sondern durch Federbelastung während des normalen Betriebes in Ruhelage gehalten wird. Die außerhalb des Gehäuses ι befindliche Feder 11 greift an einen Arm 4 der Klappenwelle 2 an, der sich unter der Wirkung der Federspannung auf die Stellschraube 5 stützt. Es kann daher wieder mittels dieser Schraube die Winkelstellung der Klappe geändert werden, während die Regelung der Federspannung durch die das andere Ende der Feder festhaltende Mutter 12 erfolgt. Fig. 3 zeigt ebenfalls eine Ausführung wie Fig. 1, und zwar für Steigleitungen. Es ist selbstverständlich, daß auch bei diesen beiden Ausführungen eine Saugvorrichtung vorgesehen sein kann.
Fig. 4 zeigt eine für Wasserleitungen mit Standrohr bestimmte Rohrbruchklappe, die, um ein ruhiges, stoßfreies Schließen der Klappe in sicherer Weise zu erzielen, mit
a a einer Bremsvorrichtung verbunden ist. Zu diesem Zweck ist die nur durch ihr Übergewicht in Ruhe gehaltene Klappe 3 durch eine Lenkstange 13 mit einem Bremskolben 14 verbunden, dessen Kolbenstange 15 durch die Stopfbüchse 1.6 des Bremszylinders 17 nach außen geführt und an ihrem hervorragenden Ende zu einem ringförmigen Handgriff 18' ausgebildet ist. Die Kolbenstange 15 stützt sich mit einem Bund 18 auf einen längs der Stopfbüchse 16 auf- und abschraubbaren Bügel 19, so daß durch dessen entsprechende Einstellung die Winkelstellung der Klappe nach Bedarf geändert werden kann, wogegen sie mittels des Griffes 18' von Hand aus geschlossen werden kann. Der Bremszylinder 17 ist in seiner unteren Hälfte mit einer Anzahl von Längskanälen 20 versehen und am oberen Ende durch ein Rohr 21 mit dem Standrohr 22 verbunden, das zum Entlüften und Belüften der ganzen Leitung dient. Hierdurch wird erreicht, daß sich der Kolben bzw. die Klappe im Anfang· ihres Schlusses dadurch, daß das im Zylinder 17 eingeschlossene Wasser ohne besonderen Widerstand durch die . Kanäle 20 entweicht, rasch bewegen kann, um sodann nach Abschluß der Kanäle durch den Kolben durch das Hindurchzwängen des t Wassers durch das enge Verbindungsrohr 21 , in das Standrohr 22 in der Bewegung gebremst zu werden. In dem Verbindungsrohr i.st eine Drosselschraube 23 angebracht, durch die die Schließgeschwindigkeit der Klappe geregelt werden kann.
Die Lenkstange 13 ist mit dem Bremskolben 14 in der Weise verbunden, daß ein Bolzen 24 des Kolbens in einen Längsschlitz 25 der Stange eingreift. Dieser Schlitz ist derart lang bemessen, daß bei "einem Schluß der Klappe nach Vollführung des durch den Schlitz bedingten toten Ganges der Stange 13 die auf die Klappe einwirkende Schließkraft derart angewachsen ist, daß sie die Kolben- und Stopfbüchsenreibung in sicherer Weise zu überwinden vermag.
Fig. 5 zeigt eine Ausführung der Rohrbruchklappe, welche hauptsächlich für Wasserleitungenmit hohem Wass erdruck bestimmt ist. Diese Ausführung unterscheidet sich von der in der Fig. 1 gezeigten dadurch, daß die Saugvorrichtung nicht an der der Stromrichtung abgekehrten, sondern an der der Stromrichtung zugekehrten Klappenhälfte angeordnet ist. Um in diesem Fall eine in der Schließrichtung der Klappe, also von der Saugvorrichtung weg gerichtete Kraft zu erzeugen, ist auch die von der Stromrichtung abgekehrte Klappenhälfte, und zwar an der Oberseite, zu einer Schrägfläche ausgebildet, so daß also die Klappe während des normalen Betriebes umgekehrt zu der in Fjg. 1 gezeigten Ausführung durch das Strommittel an dem vorderen Klappenteil offenhaltend und an dem hinteren Klappenteil schließend beeinflußt wird. Die Saugvorrichtung besteht wieder aus einer gegenüber der Schrägfläche des vorderen Klappenteiles angeordneten und um die Achse 7 mit Hilfe der Einstellstange 10 verschwenkbaren Platte 8, die jedoch zu beiden Seiten und an der Vorderseite mit einer Bordwand 8' versehen ist, so daß die vordere Klappenfläche von dieser Wand umschlossen ist. Es bildet daher die Saugvorrichtung zugleich auch eine Ablenkvorrichtung. Die vordere keilförmig gestaltete Stirnwand ist mit einer Anzahl nebeneinander angeordneter Öffnungen 26 versehen, unter die der vordere Klappenrand zu liegen kommt. Diese Einrichtung hat den Zweck, bei einer beim Überschreiten der zulässigen Stromgeschwindigkeit eintretenden Schließbewegung der Klappe, da hierbei durch die nc Verkleinerung des Winkels der rückwärtigen Klappenhälfte auch die Schließkraft der Klappe verkleinert wird, die vordere Klappenflpche der Saugung zu entziehen und sie durch Herausragen aus der Saug- bzw. Ablenkvorrichtung zu einer schließwirkenden Klappenfläche zu machen. Gleitet nämlich der Klappenrand über die Löcher 26 hinweg, so verliert die Saugvorrichtung bereits ihre wesentliche Wirkung, die sodann bei Weiter-
bewegung der Klappe, d. h. bei deren Hinausragen aus der Ablenkvorrichtung, vollständig aufhört. In diesem Augenblick wird erst die Schließkraft für die Klappe geschaffen, wobei die Saugvorrichtung als Stauvorrichtung wirkt und hierdurch die Schließkraft verstärkt. Die "Regelung der Empfindlichkeit der Klappe erfolgt bei gleichbleibender Klappenstellung nur durch Heben und Senken der ίο Ablenkvorrichtung mittels der Stange io.
Die Klappe 3 ist wieder wie bei der vorher beschriebenen Ausführung mit einer Bremsvorrichtung verbunden. Das obere Ende des Bremszylinders 17 ist durch einen Kanal 29 mit der Rohrleitung verbunden, so daß der Kolben 14 zu beiden Seiten durch das Strommittel belastet ist. Da jedoch die Kolbenstange nach außen ragt, wird infolge des an der Innenseite des Kolbens ausgeübten Überdruckes eine nach außen wirkende Kraft erzeugt, die bei höheren Drücken die Klappe schließend beeinflussen würde. Um dies zu vermeiden, ist der Kolben mit einer Feder 27 belastet, die die durch die Kolbenstange nach außen wirkende Kraft aufnimmt. Durch eine in dem Kanal 29 angebrachte Drosselschraube 23 kann wieder die Schließgeschwindigkeit der Klappe geregelt werden. In dem Verbindungskanal 29 ist ferner ein Dreiweghahn 30 eingeschaltet, mittels dessen der Zylinderraum durch eine Öffnung 31 mit der Außenluft in Verbindung gebracht werden kann. Wird der Hahn 30 aus der normalen, in der Zeichnung gezeigten Lage in diese Lage gedreht, so wird die Klappe 3 durch den auf die untere Kolbenfläche wirkenden Druck geschlossen. Diese Einrichtung bildet daher eine Absperrvorrichtung für die Leitung, welche insbesondere bei größeren Ausführungen von Wert ist, da hierdurch ein leichtes Schließen der Klappe ermöglicht ist. Die Entlüftung des Bremszylinders wird durch das Entlüftungsventil 28 bewirkt.
Fig. 6 zeigt eine für Dampfleitungen bestimmte Ausführung, bei welcher in dem Gehäuse ι zwei Klappen angeordnet sind, von denen die eine 3 bei einem Rohrbruch und die andere 3' bei einem Kesselbruch wirksam ist. Die Rohrbruchklappe 3 ist in der Art, wie in Fig. 4 gezeigt, ausgeführt, d. h. die Klappenteile sind in ihrem Querschnitt keilförmig gestaltet, wobei die eine Fläche des gegen die Strömung gerichteten größeren Klappenteiles durch entsprechende Einstellung der Klappe dem Einfluß der Strömung ausgesetzt ist. Die Klappe wird durch eines der vorbeschriebenen Mittel, nach der gezeichneten Ausführung durch ihr Übergewicht, offen gehalten und ist mit einer Bremsvorrichtung zum langsamen Schließen verbunden, die jedoch nicht, ■ wie in den Fig. 4 und 5 gezeigt ist, an der j Oberseite, sondern an der Unterseite des Gej häuses ι angeordnet ist. Durch diese Anordnung der Bremsvorrichtung wird der Kolben 14 durch das einseitige Mehrgewicht der Klappe hebend beeinflußt, wobei er jedoch durch eine Schraubenspindel 15', die mit einem Bund 18 in einen Bügel 14" des KoI- ! bens eingreift, festgehalten wird. Es kann ; daher durch Drehen der Schraubenspindel ' der Kolben gehoben oder gesenkt und damit die Klappe zur Regelung ihrer Empfindlichkeit eingestellt werden. In dem Kolben 14 ist eine Bohrung 14' angebracht, durch die : das sich bildende Kondenzwasser unter den : Kolben gelangen kann, so daß die Bremse als Flüssigkeitsbremse wirksam ist.
Die Kesselbruchklappe 3' ist wie die Klappe 3 durch Verlegung der Achse in zwei ungleich große Teile geteilt, deren größerer von der Stromrichtung abgekehrt ist. Dieser Klappenteil ist an der Oberseite mit einer Schrägfläche α versehen, auf die der Strom bei der bei einem Kesselbruch eintretenden Umkehr der Stromrichtung schließend auf die Klappe einwirkt; die Klappe wird lediglich durch die Strömung offen gehalten. Beim , · Aufhören der Strömung wird die Klappe schon durch das einseitige Übergewicht der ■ größeren Klappenhälfte geschlossen, um bei Umkehr der Stromrichtung mit Druck geschlossen zu bleiben.
In den Fig. 7 und 8 sind zwei Ausführungen der Rohrbruchklappe gezeigt, bei welchen zum Unterschied von den beschriebenen Aus- ! führungen das vollständige Schließen der ; Klappe nach der durch die Steigerung der Stromgeschwindigkeit bewirkten Verdrehung der Klappe nicht durch Überdruck, sondern durch eine Kippvorrichtung herbeigeführt i°o wird: In diesem Falle ist die Welle 2 der Klappe 3 nicht versetzt angeordnet, sondern in deren Mitte angebracht und in der Mittelachse des Gehäuses drehbar gelagert. Auf der Außenseite des Gehäuses ist nach der in Fig. 7 gezeigten Ausführung auf der Welle 2 der Gewichtshebel 4 mit dem verschiebbaren Gewicht 6 lose drehbar gelagert und ruht auf dem einen Arm eines auf der Klappenwelle 2 aufgekeilten Doppelhebels 32, der sich auf die no Stellschraube 5 des Gehäuses 1 stützt, wodurch die für die Klappe notwendige offen haltende Kraft erzeugt wird.
AVird die Klappe 3 bei einem etwaigen Rohrbruch durch den Strom verdreht, so wird der Gewichtshebel 4 durch den Hebel 32 so lange mitgenommen, bis er sein Gleichgewicht gegen die andere Seite hin verliert und auf den anderen Arm des Hebels 32 auffallend, die Klappe vollends zum Schluß
bringt. Der Grad der Empfindlichkeit wird wieder entweder durch entsprechende Einstellung" der Klappe mit Hilfe der Schraube 5 oder durch Änderung" der often haltenden Belastung" durch Verstellen des Gewichtshebels 4 mittels der Stellschraube 33, mit der sich der Hebel auf den Doppelhebel stützt, oder aber durch beide Einstellungen geregelt. Wie aus ' der Zeichnung ersichtlich, ist bei dieser Ausführung im Gegensatz zu den beschriebenen Ausführungen die Schrägfläche der Klappe nicht an der Unterseite der der Stromrichtung zugekehrten Klappenhälfte, sondern an : deren Oberseite vorgesehen, so daß sich die :
Klappe beim Schluß im entgegengesetzten Sinne dreht.
Wird, wie in der Zeichnung gezeigt ist, auch, noch die andere Klappenhälfte, und zwar an ihrer Unterseite, mit einer Schrägfläche versehen, so sichert die Rohrbruchklappe nach beiden Richtungen, so daß sie bei einem Rohrbruch die Dampfleitung vom Kessel und bei einem Kesselbruch den Kessel von der Dampfleitung absperrt. Insbesondere ist diese Ausgestaltung der Klappe für Ringleitungen mit wechselnder Stromrichtung notwendig. Wird ferner gegenüber der Schrägfläche des hinteren Klappenteiles, wie bei der Ausführung' nach Fig. 1, eine einstellbare Platte 8 angeordnet, so wird bei der Stromrichtung von links nach rechts einerseits durch die Saugwirkung eine offenhalten de Zusatzkraft für die Klappe erzeugt, anderseits durch die bei einem Kesselbruch infolge der Umkehr der Strömung eintretende Stauwirkung ein leichtes Schließen der Klappe bewirkt.
Die in Fig. 8 dargestellte Ausführung unterscheidet sich mit Bezug auf die Kippvorrichtung von der vorbeschriebenen nur dadurch, daß der Hebel 4 nicht durch Gewicht, sondern durch eine Feder 34 belastet ist, deren Befestigungspunkte außerhalb der durch die Drehachse der Klappe geführten Senkrechten, und zwar der Strömungsrichtung zu, gelegen sind, wobei sie sich mit der Stellschraube 33 auf den Doppelhebel 32 stützt.
Bei Drehung der Klappe gelangt die Feder über die Drehachse der Klappe hinaus und bewirkt deren Schluß.
Der feder- oder gewichtsbelastete Hebel 4 dient gleichzeitig auch dazu, um mit seiner Hilfe die Klappe von Hand aus schließen zu können, zu welchem Zwecke er, wie in Fig". S gezeigt ist, zu einem Handhebel ausgebildet ist.
Die in Fig. 8 gezeigte Ausführung ist ebenfalls als nach beiden Richtungen wirkend gedacht, und zwar wieder in der Weise, daß sie mit Strömung von links nach rechts als Rohrbruchklappe und mit Strömung von rechts nach links als Kesselbruchklappe verwendbar ist, zu welchem Zwecke beide Klappenflügel mit Schrägflächen versehen sind.
Der vordere Klappenflügel ist wieder mit einer der Schrägfläche gegenüberliegenden, einstellbaren Platte 8 versehen, die ungefähr in ihrer Mitte um die Achse 7 drehbar gelagert ist. Hierdurch ist es ermöglicht, die Platte derart mittels der Schraubenspindel 10 einzustellen, daß der von der Platte und der Schrägfläche eingeschlossene winkelförmige Raum 9 mit der Öffnung entweder der Strömung abgekehrt oder zugekehrt ist, so daß sie in ersterem Falle als Saugvorrichtung und in letzterem Falle dadurch, daß eine Drucksteigerung zustande kommt, als' Stauvorrichtung wirksam ist. Die letztere Einstellung wird dann gewählt, wenn ein früherer Schluß der Klappe bewirkt werden soll. Wie aus. der Zeichnung ersichtlich ist, reicht die Platte 8 nicht bis zum Klappenrand, sondern. steht um ein bestimmtes Maß gegen diesen zurück: Es kann daher durch entsprechendes Einstellen der Platte die Schrägfläche mehr oder weniger abgedeckt und dadurch die wirksame Fläche vergrößert oder verkleinert werden.
Um bei einem Kesselbruch das Schließen der Klappe zu erleichtern, ist an der Unterseite des hinteren Klappenflügels eine zweite Klappe 35 angelenkt, die sich bei normalem Betriebe in die mit strichlierten Linien angedeutete Lage, also in die Strömungsrichtung einstellt, um bei der bei einem Kesselbruch eintretenden Strömungsumkehr abzufallen, wobei sie an einem dritten, an der Klappe angeordneten Arm 32' des Hebels 32 anzuliegen kommt. Durch den Anprall des Dampfes auf die senkrecht zur Strömung gerichtete Klappe wird die Überwindung der Federkraft und damit das Schließen der Klappe erleichtert.
Fig. 9 zeigt eine Ausführung der Rohrbruchklappe, bei welcher die schließend wirkende Kraft -nicht durch Prallwirkung, sondern durch Stauwirkung des Strommittels erzeugt wird. Zu diesem Zwecke ist der vordere Klappenflügel in ähnlicher Weise, wie in den Fig. 7 und 8 gezeigt ist, mit einer einstellbaren Platte 8 versehen, die zwischen sich und dem Klappenflügel einen Stauraum 9 bildet. Die Klappe ist mit Gewicht oder Feder, wie in den vorangeführten Ausführungsbeispielen (Fig. 7 und 8) beschrieben ist, belastet, welche Belastung einerseits bei normalem Betriebe der schließend wirkenden Kraft der Stauung entgegenwirkt, anderseits bei der bei gesteigerter Stromgeschwindigkeit in-
folge der Stauung des Druckes bewirkten Verdrehung der Klappe einen vollständigen Schluß derselben herbeiführt. Die Regelung der Empfindlichkeit der Klappe erfolgt entweder durch Belastungsänderung mittels der Schraube 33 oder durch Verstellen der Platte 8 mittels der Schraubenspindel 10 oder aber durch beide Einstellungen, wogegen eine Einstellung der Klappe selbst als überflüssig entfällt. Es ist klar, daß bei dieser Ausführungsform die Schrägfiächen entbehrlich sind. In Fig. 10 ist der Fall dargestellt, bei welchem die Klappe 3 nicht selbst mit Schrägflächen ausgebildet ist, sondern der eine oder andere, oder aber, wie die Zeichnung zeigt, beide Klappenflügel mit je einer besonderen Prallfläche versehen sind.
Die Rohrbruchklappe kann auch in der Art ausgestaltet sein, daß die durch die Stromung verursachte Kraft auf ein besonderes Organ einwirkt, das mit der Klappe zwangläufig verbunden ist und diese bei Betätigung durch die gesteigerte Stromgeschwindigkeit in die zum vollständigen Schließen erforderliehe Lage verdreht. In den Fig. 11 und 12 sind zwei Ausführungsbeispiele dieser Einrichtung dargestellt.
Gemäß der in Fig. 11 dargestellten Ausführungsform ist unterhalb der Klappe, und zwar am vorderen Klappenflügel eine Platte 36 angeordnet, die durch eine Lenkstange 37 mit der Klappe verbunden ist und durch eine angelenkte Stellstange in einem beliebigen Winkel zum Strom einstellbar ist. Diese Platte wird derart schräg zum Strom eingestellt, daß sie dem Strom eine Angriffsfläche bietet, so daß sie bei der durch die gesteigerte Stromgeschwindigkeit bewirkten Druckerhöhung verdreht wird, wobei sie die ί Klappe infolge der zwangläufigen Verbindung mitnimmt, welche letztere sodann durch I eines der vorgeschriebenen Mittel in die Schließlage gebracht wird.
Bei der in Fig. 12 dargestellten Ausführungsform ist die den Strömungsdruck aufnehmende Platte 36 über der Klappe 3, und zwar senkrecht über deren Drehachse 2 um eine Achse 38 der Klappe drehbar gelagert. Die Platte, welche als Belastungsgewicht ausgebildet ist, hält mit einer an der Unterseite ; vorgesehenen Schrägfläche die Klappe offen, , d. h. das Übergewicht der Platte und der auf diese ausgeübte Strömungsdruck halten sich * unter normalen Betriebsverhältnissen die Wage. Bei einer Drucksteigerung wird jedoch die Platte aufgedreht, so daß sie senk- ! recht zur Stromrichtung zu stehen kommt ; und so eine große Angriffsfläche für das Strommittel schafft. In diesem Augenblick kommt die Platte mit einer Nase 39 in Anschlag" mit der Klappe, so daß diese von der ι Platte mitgenommen und durch das übergewicht in die Schließstellung gebracht wird, in welcher Lage sie sodann durch das Gewicht der Platte festgehalten wird. Die Belastung der Klappe hat demnach zwei Aufgaben zu erfüllen, und zwar einerseits unter normalen Betriebsverhältnissen der schließenden Kraft des Stromes entgegenzuwirken und anderseits bei einer durch einen Rohrdefekt eintretenden Steigerung der Stromgeschwindigkeit die Klappe zu schließen.
Bei jenen Ausführungsformen der Rohrbruchklappe, bei welchen die Klappe durch ein außerhalb des Gehäuses angeordnetes Gewicht oder eine Feder belastet und daher die Klappenwelle auf einer Seite des Gehäuses nach außen geführt ist, kann der Übelstand eintreten, daß durch das Strommittel ein achsialer Druck auf die Welle ausgeübt wird, der eine schädliche Reibung verursacht, die die freie Beweglichkeit der Klappe beeinträchtigt. Um diesen Übelstand zu vermeiden, ist die Klappenwelle der Erfindung gemäß zweiteilig gestaltet, wobei der nach außen ragende Teil 2' (Fig. 13) der Welle mit der eigentlichen Klappenwelle 2 durch eine Klauenkupplung 40 verbunden und durch eine Stopfbüchse 41 gut abgedichtet ist, wo- : gegen der Wellenteil 2 in dem Gehäuse leicht : drehbar gelagert ist. Durch Eindringen des Strommittels in das die Kupplung enthal-, tende Gehäuse 42 wird ein Druckausgleich zu : beiden Seiten der Welle herbeigeführt und so die Welle vom einseitigen Druck entlastet.
Um sich jederzeit von der Betriebsbereitschaft der Rohrbruchklappe überzeugen zu können, können die Enden der Klappen- : welle 2 in einer drehbaren Lagerbüchse 43 (Fig. 14) gelagert sein, die durch eine Stopf- l°° \ büchse 41 nach außen ragt tmd in einem Vierkant zum Aufsetzen eines Probierhebels endet. Dadurch, daß sich die Lagerbüchse gegenüber der durch die Strömung und Belastung festgehaltenen Klappe leicht drehen läßt, ist umgekehrt die Sicherheit gegeben, daß die Klappe in der Lagerung keinen Widerstand findet.
Zweckmäßig wird die Welle der Rohrbzw, der Kesselbruchklappe mit einem Zeiger no 44 (s. Fig. 6) versehen, um die jeweilige Stellung der Rohrbruch- bzw. der Kesselbruchklappe von außen ersichtlich zu machen.
Bemerkt sei noch, daß,' um ein Verstellen der Einstellorgane zur Regelung der Empfindlichkeit der Klappe durch Unbefugte zu verhindern, diese, wie z.B. in Fig. 4 und 6 gezeigt ist, plombiert sein können.
Es unterliegt selbstverständlich keinem Anstände, eine Klappe einer der vorbezeich-

Claims (15)

neteii Ausführungsformen mit einem Absperrschieber gemeinsam in einem Gehäuse anzuordnen. ■ Patent-Ansprüche:
1. Bei Rohr- oder Kesselbruch o. dgl. selbsttätig wirkende Absperrvorrichtung mit einer durch den Strömungsdruck auf
ίο eine Angriffsfläche in schließendem Sinne beeinflußten zweiflügeligen Klappe, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe in der Ruhelage, in der sie im wesentlichen in der Stromrichtung liegt, dem Flüssigkeitsstrome nur Angriffsflächen darbietet, auf die er in schließendem Sinne wirkende Drehmomente ausübt, wodurch bei über die normale Stärke gehender Strömung die Schließbewegung eingeleitet wird, die dann durch beliebige bekannte Mittel, z. B. durch den Flüssigkeitsdruck, Kipp-'gewichte, Kippfedern o. dgl., vollendet wird.
2. Absperrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die wirksamen Flächen der Klappe tangential zu ihrem Nabenkörper liegen.
3. Absperrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die bei geschlossener Klappe gegen den Strom gerichteten Klappenflügel einen stampfen Winkel miteinander bilden, so daß bei offener Klappe die eine Fläche etwas gegen den Strom angestellt sein kann und Druck erhält, während die andere in der Stromrichtung liegt.
4. Absperrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Flügel in der Projektion des vorderen Flügels liegt.
5. Absperrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (3) mit Schrägflächen aufweisenden oder bildenden Organen (36) zwangläufig verbunden ist.
6. Absperrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüber einem der Stromrichtung zugekehrten Klappenflügel eine Platte (8) angeordnet ist, die zwischen sich und der Klappe einen Stauraum (9) für das Strommittel bildet, in dem der erhöhte Druck des strömenden Mittels die einleitende Bewegung der Klappe hervorruft.
7. Absperrvorrichtung nach Anspruch 1, bei der auf einer Seite der Klappe durch das an ihr vorbeistreichende Strommittel ein der schließend wirkenden Kraft derselben entgegenwirkender Unterdruck erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ; eine Platte (8) gegenüber dem einen oder anderen Klappenflügel derart angeordnet ist, daß sie mit der Klappenfläche einen Saugraum (9) für das Strommittel bildet, zum Zwecke, durch die Saugwirkung des Strommittels die Ruhelage der Klappe bei normalen Betriebsverhältnissen zu sichern.
8. Absperrvorrichtung nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß - die Platte (8) einstellbar ist, zum Zwecke, die Saug- bzw. Stauwirkung regeln zu können.
9·. Absperrvorrichtung nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (8) um eine Mittelachse (7) drehbar ist, so daß durch deren entsprechende Einstellung mittels der Einstellvorrichtung (10) je nach Bedarf ein Saug- oder Stauraum zwischen Platte und Klappe geschaffen werden kann.
10. Absperrvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Klappe (3) eine zweite, kleinere, gegebenenfalls die Schrägfläche (α) aufweisende Hilfsklappe (35, 36) angelenkt ist, die sich bei normalem Betrieb in der Stromrichtung und bei der bei Steigerung der Stromgeschwindigkeit eintretenden Druckerhöhung bzw. bei der bei einem Kesseldruck eintretenden Umkehr der Stromrichtung, den freien Durchgang des Strommittels behindernd, einstellt und so dem Strommittel eine vergrößerte Angriffsfläche bietet, wodurch die einleitende Bewegung der Klappe bewirkt wird.
11. Absperrvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die übergewichtige Hilfsklappe (36) ein zur Vollendung der Schließbewegung der Klappe (3) dienendes Kippgewicht bildet (Fig. 12).
12. Absperrvorrichtung nach Anspruch i, bei welcher das Absperrorgan durch einen Bremskolben in Ruhe gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Klappe (3) durch eine Lenkstange (13) verbundene Kolben (14) einstellbar ist, so daß durch Verstellen des Kolbens die Lage der Klappe und damit der durch die Schrägfläche und den Strom einge- no schlossene Winkel geändert werden kann.
• 13. Absperrvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremszylinder (17) mit der Rohrleitung (1) durch einen Kanal (21 bzw. 29), in dem ein Drosselorgan (23) eingeschaltet ist, in Verbindung steht, zum Zwecke, durch eine entsprechende Drosselung der Leitung die Schließgeschwindigkeit der Klappe regeln zu können.
14- Absperrvorrichtung nach . Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, · daß die Kolbenstange (15) aus der Bremsvorrichtung herausragt, so daß mittels der Kolbenstange der Kolben von Hand aus verschoben und damit die Klappe geschlossen werden kann.
15. Absperrvorrichtung nach Anspruch 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (14) zu beiden Seiten dem Druck des Strommittels ausgesetzt und der Bremszylinder (17) durch einen in den Kanal (29) zwischen Zylinder und Rohrleitung eingeschalteten Dreiweghahn (30) unter Abschluß gegen die Leitung mit der Außenluft verbindbar ist, so daß durch diese Einstellung des Hahnes die Klappe durch den auf den Kolben durch das Strommittel einseitig ausgeübten Druck geschlossen wird (Fig. 5).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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