DE332952C - Vorrichtung zum Anschluss der Schlaeuche an Berieselungsleitungen - Google Patents

Vorrichtung zum Anschluss der Schlaeuche an Berieselungsleitungen

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DE332952C
DE332952C DE1920332952D DE332952DD DE332952C DE 332952 C DE332952 C DE 332952C DE 1920332952 D DE1920332952 D DE 1920332952D DE 332952D D DE332952D D DE 332952DD DE 332952 C DE332952 C DE 332952C
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MASCHINENFABRIK
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F5/00Means or methods for preventing, binding, depositing, or removing dust; Preventing explosions or fires
    • E21F5/02Means or methods for preventing, binding, depositing, or removing dust; Preventing explosions or fires by wetting or spraying

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  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Pipe Accessories (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Anschluß der Schläuche an Berieselungsleitungen. Als Absperrvorrichtung in den Berieselungsleitungen der Bergwerke sind bisher Ventile oder Hähne üblich. Diese haben den Nachteil, daß sie infolge ihrer ungeschützten Lage einer häufigen Zerstörung durch Steinfall, Wagenent@ gleisung oder sonstige Ursachen unterliegen und daß die Ventilspindeln aus gleichem Grunde sowie infolge gewaltsamen Öffnens oder Schließens schwergängiger Ventile oft abbrechen. Diese -Nachteile sind gemäß der Erfindung dadurch behoben, daß die bisherige M-irkungsweise des Hahns oder Ventils gleichsam unterteilt ist, indem als Leitungsverschluß ein ständig in der Leitung verbleibendes Mundstück mit einem Rückschlagventil und als Schlauchanschluß ein auf dieses Mundstück aufsetzbarer Schlüssel dient. Da das Mundstück sehr klein ist und mir wenig über den Leitungsstrang hinausragt, und insbesondere noch geschützt zwischen den beiden Flanschen des Zwischenstücks der Leitung liegt, so ist es vor Zerstörungen fastvollkommen geschützt, und da es anderseits zu anderen Zwecken kaum brauchbar ist und infolge seiner ]leinen Abmessungen auch nur geringen Materialwert besitzt, so liegt auch wenig Anreiz vor, es zu entwenden. Ferner ist ein unbefugtes Betätigen der Verschlüsse ausgeschlossen, da der Schlüssel nach Gebrauch derselben abzunehmen ist und sich im Besitz des Spritiffneisters oder eines anderen ,n@ Beauftragten befindet. Auch sind an dem 1V1undStück, abgesehen von dem Rückschlagventil,welc]es aber bei einem etwaigen Verschleiß leicht nachgeschliffen werden kann, keinerlei Undichtigkeiten unterliegende Bestandteile vorhanden, und dementsprechend sind auch die Beaufsichtigungs-und Instandhaltungskosten sehr gering. Der als Schlauchanschluß dienende Schlüssel kann nun derart ausgebildet sein, daß sich bei seinem Aufsetzen das Rückschlagventil sofort öffnet; die dargestellte Ausführungsform zeichnet sich demgegenüber dadurch aus, daß der Schlüssel mit zwei Handhaben versehen ist, von denen die eine dazu dient, ihn auf dem Mundstück festzupressen, und die andere, das Rückschlagventil zu öffnen; auf diese Weise ist die Handhabung des Schlüssels erleichtert und es läßt sich insbesondere eine gute Dichtung zwischen Schlüssel und Mundstück erzielen, und es ist ferner das lfundstück vor einem Lösen beim Abnehmen des Schlüssels geschützt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht jene Ausführungsform in Fig. z in einem Längsschnitt, Fig. z zeigt eine zweite Ausführungsform des Mundstücks gleichfalls in einem Längsschnitt.
  • Die Vorrichtung besteht aus einem Mundstück a, einem kleinen Metallkörper, welcher -mittels Gewindes b in die Leitung einzuschrauben ist und ein Rückschlagsventifc enthält, dessen Sitz eine Ü berwurfmutter d bildet; der andere Bestandteil der Vorrichtung besteht aus einem auf das Mundstück aufsetzbaren Schlüssel s. Zum Befestigen des Schlüssels auf dem Mundstück dient bri der dargestellten Ausführung eine Hülse e, welche den Körper a baj onettv erschlußartig faßt und durch eine mit der Handhabe f versehene Klemmutter g festgepreßt wird, indem diese die Kegelfläche 1a einer Büchse i gegen die Überwurfmutter d des Mundstückes a preßt. In der Büchse i ist mittels eines Handrades j eine Spindel k längsverschiebbar, welche mit einem Ansatz m zum Offnen des Rückschlagventils c versehen ist; der Schlüssel enthält also selbst kein Ventil o. dgl. mehr. Seitlich an dem Schlüssel befindet sich der Schlauchanschluß iz beliebiger üblicher Art.
  • Die Mundstücke a verbleiben ständig in der Leitung; zum Gebrauch der Leitung « ird der Schlüssel mittels der Bajonetthülse e auf das betreffende Mundstück aufgesetzt und durch Anziehen der Klemmutter g festgepreßt, was durch einige Handgriffe leicht und rasch erfolgt, und alsdann die Spindel j, k wie eine Ventilspindel benutzt. Zwecks Abnehmens des Schlüssels wird zuerst die Klemmutter g gelost, alsdann sitzt die Bajonetthülse e lose und es besteht daher keine Gefahr, daß sich die Mundstücke beim Abnehmen des Schlüssels lockern. Auch entfällt auf diese «'eise rum Befestigen des Schlüssels ein Schraubgewinde auf dem Mundstück, welches, da es freiliegen würde, leicht zerstört werden könnte.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Fig. i befindet sich das Ventilchen vor einer Überwurfmutter, welche gleich wie die Büchse i zur Abdichtung mit einer Kegelfläche versehen oder sich, wie dargestellt, wider den Grundkreis einer Kegelfläche o des Körpers a legt; es dichtet also nicht, wie sonst üblich, eine Kegelmantelfläche, sondern lediglich eine Kreisfläche bzw. eine äußerst feine, als Schneide wirkende Kreisringfläche, welche unter dem Druck des aufgeschraubten Gegenstücks eine vollkommene Dichtung^einschabt. Anstatt mit einer Überwurfmutter kann das Mundstück a aber auch umgekehrt, wie in Fig. 2 dargestellt ist, zum Einbringen des Ventilchens mit einer Gewindemuffe p versehen sein.
  • Eine derartige Vorrichtung ist auch zum Anschluß der Schläuche von Preßlufthämmern und Gesteinbohrmaschinen u. dgl. geeignet.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Vorrichtung zum Anschluß der Schläuche an Berieselungsleitungen u. dgl., bestehend aus in die Leitung eingesetzten Mundstücken mit einem Rückschlagventil und einem auf die Mundstücke aufsetzbaren und mit dem Schlauchanschluß versehenen Schlüssel zum Öffnen der Rückschlagventile.
  2. 2. Eine Ausführungsform des Schlüssels, dadurch gekennzeichnet, daß er zwei Handhaben besitzt, von denen die eine (f) zum Festpressen des Schlüssels auf dem Mundstück und die andere zum Öffnen des Rückschlagventils dient.
  3. 3. Schlüssel nach Anspruch a, gekennzeichnet durch eine auf das Mundstück (a) aufsetzbare und mittels der Handhabe (f) festzupressende Bajonetthülse (e) und eine Schraubspindel (k) zur Betätigung des Rückschlagventils. q.. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch- gekennzeichnet, daß zu Abdichtungen mit ihrem Grundkreis aufgepreßte Kegelflächen dienen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1057687B (de) * 1955-05-20 1959-05-21 Garbe Lahmeyer & Co A G Beschleunigerpumpe fuer Fluessigkeitskuehlsysteme elektrischer Maschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1057687B (de) * 1955-05-20 1959-05-21 Garbe Lahmeyer & Co A G Beschleunigerpumpe fuer Fluessigkeitskuehlsysteme elektrischer Maschinen

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