DE330338C - Verfahren und Vorrichtung zum Abbauen von Ton in Bloecken - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Abbauen von Ton in Bloecken

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DE330338C DE1919330338D DE330338DD DE330338C DE 330338 C DE330338 C DE 330338C DE 1919330338 D DE1919330338 D DE 1919330338D DE 330338D D DE330338D D DE 330338DD DE 330338 C DE330338 C DE 330338C
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    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C47/00Machines for obtaining or the removal of materials in open-pit mines
    • E21C47/10Machines for obtaining or the removal of materials in open-pit mines for quarrying stone, sand, gravel, or clay

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Description

Es ist für viele Zwecke bekanntlich vorteilhaft, den Ton vom Lager in rechtwinkligen Blöcken abzubauen.
Die Erfindung betrifft nun ein Verfahren sowie eine zu seiner Ausführung dienende Vorrichtung zum Abbauen von Ton in Blökken, und zwar unmittelbar aus dem Tonlager.
Das Verfahren besteht darin, daß mittels
ίο· eines Domes ein Draht an der die innere Ecke des zu schneidenden Blockes bildenden Stelle in den Ton bis zur gewünschten Tiefe eingeführt, dann in drei Ebenen durch den Ton hindurchgezogen und dadurch der Block unmittelbar aus dem Tonlager ausgeschnitten wird.
Die zur Ausführung des Verfahrens dienende Vorrichtung besteht aus einem Dorn mit einem in eine Kegelspitze auslaufenden Fuß
so zum Eintreiben in den Ton, und einem an dem Fuß befestigten Schneiddraht mit an seinem freien Ende angebrachten Handgriff zum Ziehen und Lenken des Drahtes durch den Ton hindurch.
Auf diese Weise können Tonblöcke in schnellerer und leichterer Weise als bisher bei großer Leistungsfähigkeit unmittelbar aus dem Tonlager ausgeschnitten werden.
Das Verfahren kann im Tagebau und bei unterirdischem Betrieb zur Ausführung gebracht werden.
In der Zeichnung ist zunächst "in Fig. ι die zur Ausführung des Verfahrens dienende Vorrichtung in einer Ausführungsform dargestellt.
Die Vorrichtung besteht aus dem Dorn a mit in eine Kegelspitze auslaufendem und über den Durchmesser des Domes etwas ausladendem Fuß b. In letzterem ist eine Ringnut angebracht und in sie ist der Schneiddraht c mit seinem einen Ende eingelegt und durch Umwindungen o. dgl. festgehalten. Am anderen Ende des Drahtes c ist der Handgriff d befestigt, mit welchem der Draht in seinem Arbeitszweck entsprechender Weise gehandhabt wird.
Gegebenenfalls könnten an dem Dorn auch mehrere Schneiddrähte befestigt sein.
In Fig..2 ist die Verwendung der Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens in schaubildlicher Ansicht dargestellt.
Der Dorn α wird mit seinem Fuß δ an einer dreiseitigen Ecke des abgeräumten Tonlagers beispielsweise bei e angesetzt und mittels eines Hammers o. dgl. bis zur gewünschten Tiefe von beispielsweise 40 bis 80 cm eingeschlagen, wobei der untere Drahtteil in dem Einschlagloch an dem Dorn entlang in die Höhe geführt wird. Der aus dem Loch herausragende Drahtteil wird dann mittels des Handgriffes d so durch die Tonwand hindurchgezogen, daß er zunächst in der Tonwand einen in der senkrechten Ebene 1 liegenden Schnitt ausführt. Durch weiteres Ziehen in der Pfeilrichtung χ durchschneidet er den Ton in der wagerechten Ebene 2, um schließlich durch in der senkrechten Ebene 3 auszuführendes Aufwärtsbewegen des Drahtes c die Loslösung des Blockes von beispielsweise würfelförmiger Gestalt von der Tonwand herbei-
zuführen. Ist die erste Ecke ausgeschnitten, so findet das Ausschneiden des nächsten Blokkes in derselben Weise wie vorstehend beschrieben statt.
Das Verfahren kann auch in der Weise zur Ausführung gelangen, daß mehrere Blöcke, wie in Fig. 3 angedeutet, in einem Arbeitsgang gleichzeitig hergestellt werden. Zu diesem Zweck kann an der Ecke f, wie nach Fig. 2,
ίο der Dorn mit dem Draht eingeschlagen werden und die Länge wird hierbei so bemescen, daß der Block genau nach dem Verfahren nach Fig. 2 ausgeschnitten wird. Der so hergestellte Block kann dann mittels Drähte durch Querschnitte an den mit f, g, h, i, k, I \ bezeichneten Stellen in einzelne kleine Blöcke i
zerlegt werden. !
Das Einschlagen der Dorne in die Tonwand I
könnte auch ebenso wie die erforderliche Be- · wegung der Schneiddrähte z. B. durch Hand- j hebel oder durch geeignete mechanische Hilfs- \ mittel zwangläufig bewirkt werden. j

Claims (2)

-Ansprüche:
1. Verfahren zum Abbauen von Ton in Blöcken, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Ecke des Tonlagers ein Dorn (α) mit einem daran befestigten Drahte (c) bis zu der die innere Ecke des zu schneidenden Blockes bildenden Stelle in den Ton eingetrieben, dann der Draht in drei an dem Befestigungspunkte des Drahtes sich schneidenden Ebenen durch den Ton hindurchgezogen und dadurch der Block unmittelbar aus dem Tonlager ausgeschnitten wird.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Dorn · mit einer Kegelspitze zum Eintreiben in den Ton und einen an dem Fuß befestigten Schneiddraht mit an seinem freien Ende angebrachtem Handgriff (d) zum Ziehen und Lenken des Drahtes durch den Ton hindurch.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1919330338D 1919-10-02 1919-10-02 Verfahren und Vorrichtung zum Abbauen von Ton in Bloecken Expired DE330338C (de)

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