DE33027C - Neuerung an Destillir-Apparaten zur Wiedergewinnung des Alkohols aus Elutionslauge - Google Patents

Neuerung an Destillir-Apparaten zur Wiedergewinnung des Alkohols aus Elutionslauge

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DE33027C
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DENDAT33027D
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A. NAEGELI in "Wegeleben
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D3/00Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
    • B01D3/001Processes specially adapted for distillation or rectification of fermented solutions

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Distillation Of Fermentation Liquor, Processing Of Alcohols, Vinegar And Beer (AREA)
  • Alcoholic Beverages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6: Bier, Branntwein, Wein, Essig und Hefe,
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 13. März 1885 ab.
Die bei der Melasse - Entzuckerung durch Elution vorkommende alkoholreiche Lauge ist während der Destillation in dem Stadium, wo sich der Alkoholgehalt auf wenige Procente vermindert hat, sehr zur Schaumbildung geneigt, und diese nimmt bis zur vollständigen Entgeistung immer noch zu, wodurch das Destilliren erschwert bezw. verlangsamt wird.
Um dasselbe überhaupt zu ermöglichen, mufs die Anwendung des indirecten Dampfes vermindert und mehr offener, directer Dampf verwendet werden, der gleichsam als Schaumschläger wirkt, infolge dessen aber wiederum die Endlauge (Düngerlauge) durch das Condensationswasser in nachtheiliger Weise verdünnt wird.
Da nun die Elutionsiauge, welche ursprünglich ca. 35 pCt. Alkohol enthält, mit indirectem Dampf (durch Röhrenkörper oder Heizschlangen) bis auf 2 bis 3 pCt. Alkoholgehalt gut destillirbar ist, so hat es sich als zweckmäisig herausgestellt, die Röhrenkammer nicht am tiefsten Theil der Colonne, sondern an der in der beiliegenden Zeichnung ersichtlichen Stelle anzubringen.
Mit dieser Röhrenkammer A wird ein in der Zeichnung nicht vermerkter Controlapparat verbunden, der den darin noch befindlichen Alkoholgehalt anzeigt, so dafs die Entgeistung bis auf der zum schnellen Abtrieb zulässigen Grenze gehalten werden kann. Die nach der Verarbeitung in der oberen Partie nur noch wenige Procente Alkphol enthaltende Lauge fliefst dann durch das Rohr a in die unter der Röhrenkammer befindliche Entgeistungscolonne, wo der letzte Rest Alkohol mit offenem, directem Dampf abgetrieben wird, welcher bei b eintritt und durch die kleinen Oeffnungen der Ringröhre c brauseartig entströmt.
Die Endlauge fliefst durch die Röhre d ab.

Claims (1)

  1. PATENT-Anspruch:
    Bei Destillirapparaten zur Wiedergewinnung des Alkohols aus Elutionsiauge die Anordnung der Röhrenheizkammer A nebst Schaumkammer über der Entgeistungscolonne.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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