DE329929C - Hammerholm fuer Metallhaemmer, bestehend aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen - Google Patents
Hammerholm fuer Metallhaemmer, bestehend aus zwei gelenkig miteinander verbundenen TeilenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J7/00—Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
- B21J7/02—Special design or construction
- B21J7/10—Special design or construction with both drive and hammer connected to a fulcrumed lever, e.g. tail hammers
- B21J7/12—Special design or construction with both drive and hammer connected to a fulcrumed lever, e.g. tail hammers the lever being a spring, i.e. spring hammers
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Description
- Hammerholm für Metallhämmer, bestehend aus -zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen. Gegenstand der Erfindung ist ein Hammerhol-in, der insbesondere für Metallhämmer zur -Herstellung von' Blattmetall bestimmt, jedoch auch für alle anderen Hammerarten verwendbar ist. Der Erfindungsgegenstand unterscheidet sich von den bekannten Hammerholmen dadurch, daß er aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Hälften besteht, von denen die vordere Hälfte zwischen zwei Armen der hinteren Hälfte schwingt. Hierdurch wird der Hammerhub ohne Veränderung der Antriebsvorrichtung vergrößert und gleichzeitig die Schlagkraft des Hammers erhöht.
- Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
- Der Hammerholm besteht aus der Hohnhälfte a. und der Holmhälfte d, welche durch den Gelenkbolzen e miteinander vereinigt sind. Mit der Holmhälfte a ist ein Arm b verbunden, welcher sich unterhalb der Holmhälfte d nach vorwärts etwa bis zum Hammerbär erstreckt. Auf der Holmhälfte a ist eine aus mehreren Schichten bestehende starke Blattfeder g befestigt und über dieser ein schräg aufwärts gebogener starrer Arm f mit vorderer Stellschraube h angebracht. Die Befestigung zwischen der Holmhälfte a, der Blattfeder g und dem Arm f erfolgt durch in der Holinhälfte sitzende Schraubenbolzen i mit Muttern h. Der Hammerholm schwingt um den Bolzen 1, während die Treibstange der Antriebsmaschine etwas hinter dem Gelenkbolzen c am Bolzen c angreift. Der Hammerbär wird vom Bolzen va der-Holmhälfte d getragen: Die Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes ist folgende: Die hintere Holmhälfte a. wird durch die Treibstange der Antriebsmaschine um das Gelenk l auf und ab bewegt. Bei der Aufwärtsbewegung schlägt der Arm b gegen die vordere Holmbälfte d und schleudert sie nach oben.- Der am vorderen Ende der Hohnhälfte d befestigte Hammerbär macht also eine größere Aufwärtsbewegung als der Bolzen c, d. h. der Hammerhub ist größer als der Treibstangenhub. Der Hammerholm d prallt unter -Überwindung der- Federspannung g gegen die Stellschraube h des Armes f. Von dieser wird er wieder abwärts geschleudert, bis der Hammerbär das Werkstück erreicht. Darauf beginnt das gleiche Spiel von neuem.
- Der Hub und die Geschwindigkeit der Treibstange, die Spannung der Feder g und der Abstand der Stellschraube h von der wagerecht liegenden Holmhälfte d müssen in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehen. Wenn die Holmhälfte d gegen die Stellschraube h trifft, darf die Spannung der Feder g noch nicht ihren höchsten Betrag erreicht haben, d. h. der Totpunkt der Aufwärtsbewegung der Holmhälfte d darf nicht in der Berührungsfläche der Schraube h liegen. Die Holmhälfte d muß vielmehr gegen die Schraube h anprallen und von dieser zurückgeschleudert werden, so daß ihre Aufwärtsbewegung für die Abwärtsbewegung ausgenützt wird. Die Prellung der Holmhälfte d gegen die Schraube h darf aber auch nicht zu groß sein, weil der Arm f sonst abbricht. In dem Augenblick, in welchem die Holmhälfte d ihre Bewegungsrichtung wechselt, setzt der Hubwechsel der Treibstange ein. Daher erfolgt die Abwärtsbewegung der Holmhälfte d nicht nur unter der Prellwirkung, sondern auch unter der Einwirkung der abwärts drückenden Schraube h und der zurückschnellenden Feder g. Letztere folgt der Holmhälfte während ihrer ganzen Abwärtsbewegung und drückt den Hammerbär mit klebendem Schlag auf das Werkstück. Bevor der Bär anfangen kann, auf dem Werkstück zu springen, wird er vom Arm b wieder hochgeschleudert.
- Man könnte unter Umständen die Feder g ausschalten und die Holmhälfte d lediglich zwischen den Armen b und f schwingen lassen. Dann würde der Hammer jedoch stoßweise und nicht derartig sanft arbeiten wie mit eingeschalteter Feder. Andererseits ist auch ein Arbeiten des Hammerholmes ohne den Arm f, lediglich mit dem Arm b und der Feder g möglich. In diesem Falle müßte jedoch die lebendige Kraft der aufwärts geschleuderten Holmhälfte d lediglich durch die Feder gedämpft werden, die Abwärtsbewegung der Holmhälfte wäre nicht so kräftig wie bei Verwendung des Armes f. Die günstigste Wirkung wird bei gleichzeitiger Anordnung der Feder g und des Armes f erreicht, wenn auch die Arbeitsweise des Hammerholmes lediglich mit der Feder g oder dem Arm f derjenigen der bekannten Holme bereits weit überlegen ist.
- Der Angriffspunkt der Treibstange braucht nicht gerade an der bei dem geschilderten Ausführungsbeispiel gewählten Stelle zu liegen. Zweckmäßigerweise verlegt man den Angriffspunkt in das Gelenk zwischen den beiden Holmhälften. Die. Treibstange kann aber auch hinter dem Drehzapfen der hinteren Holmhälfte liegen.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUcH: Hammerholm für Metallhämmer, bestehend aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Holmhälfte zwischen zwei etwa bis zum Hammerbär reichenden Armen der hinteren Holmhälfte schwingt, und daß zwischen dem oberen Arm und der vorderen Holmhäl£te eine an der hinteren Holmhälfte befestigte Blattfeder eingeschaltet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE329929T | 1919-03-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE329929C true DE329929C (de) | 1920-12-04 |
Family
ID=6187567
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919329929D Expired DE329929C (de) | 1919-03-18 | 1919-03-18 | Hammerholm fuer Metallhaemmer, bestehend aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE329929C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20070075082A1 (en) * | 2005-09-30 | 2007-04-05 | Michel's Industries Ltd. | Hopper cover |
-
1919
- 1919-03-18 DE DE1919329929D patent/DE329929C/de not_active Expired
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| US20070075082A1 (en) * | 2005-09-30 | 2007-04-05 | Michel's Industries Ltd. | Hopper cover |
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