DE329656C - Verfahren zur Herstellung von Eckstuecken fuer Linoleumbelag - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Eckstuecken fuer Linoleumbelag

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DE329656C
DE329656C DE1917329656D DE329656DD DE329656C DE 329656 C DE329656 C DE 329656C DE 1917329656 D DE1917329656 D DE 1917329656D DE 329656D D DE329656D D DE 329656DD DE 329656 C DE329656 C DE 329656C
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linoleum
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corner
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corner pieces
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06NWALL, FLOOR, OR LIKE COVERING MATERIALS, e.g. LINOLEUM, OILCLOTH, ARTIFICIAL LEATHER, ROOFING FELT, CONSISTING OF A FIBROUS WEB COATED WITH A LAYER OF MACROMOLECULAR MATERIAL; FLEXIBLE SHEET MATERIAL NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description

In Räumen, deren Benutzung- den Forderungen der Gesundheitspflege in besonders hohem Maße anzupassen ist, ist es von Wichtigkeit und besonders schwer auszuführen, daß die Ecken bei Belag des Fußbodens mit irgendeiner Masse, beispielsweise Linoleum, so vollkommen ausgekleidet werden, daß die Ansammlung von Staub oder Schmutz nach Möglichkeit vollständig vermieden wird. Die
to Herstellung derartiger Beläge gestaltet sich namentlich beim Übergang vom Fußboden zur Wand an den vorspringenden sowie an den einspringenden Ecken besonders schwierig. Bislang behalf man sich in der Weise, daß der Belag, beispielsweise der Linoleumbelag, in keilartige Stücke geschnitten wurde, welche, soweit dies möglich war, der Ecke sich anpaßten bzw. letztere ausfüllten.
Nach dem Hauptpatent nun wird hierbei in der Weise verfahren, daß flachgewalztes Linoleum derart ausgestanzt wird, daß die einzelnen Stanzstücke an den zusammenpassenden Kanten sich' derart anschließen, daß die entstehende Form- die Abwicklung der betreffenden vor- oder einspringenden Ecke ist. Die so vorbehandelten Linoleumstücke wur- _ den alsdann zwischen Matrizen in warmem Zustande zu einem einheitlichen Ganzen vereinigt, welches die Ecke, gleichgültig', ob dieselbe vor- oder einspringend war, vollkommen ausfüllte.
Das' Neue vorliegender Zusatzerfindung besteht nun darin, daß die Ecken vor dem Aufbringen des Linoleumbelags - mit massiven Formstücken ausgefüllt werden, die genau den Matrizen entsprechen, mittels deren die _ Linoleumbeläge gepreßt worden sind.
Auf der Zeichnung sind nun verschiedene Ausführungsformen des Erfindungsgedankens dargestellt.
Fig. ι zeigt eine einspringende Ecke im Schnitt nach Linie a-b von Fig. 2;
■ Fig. 2 selbst gibt eine Draufsicht -auf die Ecke wieder;
Fig. 3 zeigt im gleichen Schnitt wie Fig. 1 nach Linie c-d der Fig. 4 einen Schnitt durch eine vorspringende Ecke, während.
Fig. 4 die vorspringende Ecke selbst im Grundriß wiedergibt;
Fig. 5 zeigt schaubildlich ein Formstück zur Ausfüllung einer einspringenden Ecke und
Fig. 6 ein entsprechendes Formstück für eine vorspringende Ecke.
Entsprechend der in Fig. 1 und 2 dargestellten Linoleumbekleidung für einsprin-" gende Ecken gelangt das in Fig. 5 dargestellte Foimstück aus Gips, Stein, Holz, Zement ο. dgl. zur Anwendung. Dieses Formstück 5 entspricht in seiner Gestaltung vollständig der Matrize, welche zum Pressen bzw. Reinigen der einzelnen Zonenstücke des ausgestanzten glatten Linoleumstreifens dient. Wie Fig. S feiner zeigt, deckt der Linoleumbelag 6 voll-
kommen die innere Fläche eines derartigen Formstückes, ohne daß zwischen beiden Teilen auch nur der geringste Zwischenraum vorhanden ist. Es kann vielmehr das vorgepreßte Linoleumformstück 6 direkt vermittels des kannten Linoleurnkitts in die Form eingekittet werden.
An das beschriebene Formstück 5 fügt sich beiderseits der längs der Wand sich hinziehende glatte Fußbodenbelag 2 und 3 (Fig. 2) an.
Oberhalb des so hergestellten Belags kann alsdann in bekannter Weise durch Schrauben 4 eine Holzleiste o. dgl. befestigt werden.
Die Bekleidung der vorspringenden Ecke gestaltet sich in ähnlicher Weise, nur daß ein Formstück benutzt wird, wie solches in Fig. 6 zur Darstellung gebracht ist. Im übrigen geschieht auch hier die Handhabung und Aufbringung des eigentlichen Belags 7 auf die Form 8 in derselben Weise wie oben für die einspringende Ecke beschrieben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Eckstücken für Linoleumbelag nach Patent 297435, dadurch gekennzeichnet, daß die Ecken vor dem Aufbringen des Linpleunibelags (6, 7) mit massiven Formstücken (S, 8) * aus Steinholz, Gips, Zement, Lehm ο. dgl. ausgefüllt werden, welche
    genau der Matrize entsprechen, vermittels—
    deren der Linoleumbelag selbst zu einem einheitlichen Stück zusammengefügt worden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1917329656D 1917-10-21 1917-10-21 Verfahren zur Herstellung von Eckstuecken fuer Linoleumbelag Expired DE329656C (de)

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