AT327493B - Verfahren zum herstellen eines fussboden- oder wandbelages - Google Patents

Verfahren zum herstellen eines fussboden- oder wandbelages

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AT327493B
AT327493B AT262674*7A AT262674A AT327493B AT 327493 B AT327493 B AT 327493B AT 262674 A AT262674 A AT 262674A AT 327493 B AT327493 B AT 327493B
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Hebrok Rudi
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines   Fussboden- oder   Wandbelages, der aus einer Grundschicht aus einem rutschgefahrmindernden Werkstoff, aus mehreren trittflächenseitig bzw. sichtseitig an der Grundschicht vorgesehenen Vorsprüngen und aus einer die Grundschicht und die Vorsprünge bis auf die
Stirnflächen der Vorsprünge abdeckenden Schutzschicht aus einem gegen aggressive Mittel, z. B. Reinigungsmittel, Industrieabfälle, widerstandsfähigen Werkstoff besteht. 



   Ein derartig aufgebauter Belag ist aus der Schweizer Patentschrift Nr. 172639 bekanntgeworden, die eine
Belagplatte für Böden, insbesondere in Viehställen und gewerblichen Räumen offenbart, welche in einer festen Grundschicht aus Beton oder Kunststoff eine Vielzahl hochkantstehender Hartholzstäbe aufweist, die auf ihrem gesamten aus der Grundschicht herausragenden Teilbereich von einer säurebeständigen, bituminösen Oberschicht umgeben sind ; diese Oberschicht überdeckt die Hartholzstäbe vollkommen und lässt ihre trittseitige Stirnfläche frei. 



   Nachteilig bei dieser bekannten Belagplatte ist die verhältnismässig grosse Bauhöhe durch die aufrechtstehenden Holzstäbe und die verhältnismässig umständliche und kostspielige Herstellung auf Grund der drei unterschiedlichen Werkstoffe und des Plattenaufbaues. Ausserdem ist diese Belagplatte gewichtsmässig verhältnismässig schwer, benötigt einen grossen Lagerraum und ist nur bedingt einsetzbar, da sie nicht immer die gestellten Anforderungen bezüglich Rutschsicherheit und Beständigkeit erfüllt. 



   Aufgabe der Erfindung ist die Herstellung eines   Fussboden- oder   Wandbelages, die einfach und kostensparend ist. 



   Gemäss der Erfindung ist das Verfahren zur Herstellung eines   Fussboden- oder   Wandbelages, der aus einer Grundschicht aus einem rutschgefahrvermindernden Werkstoff, aus mehreren trittflächenseitig bzw. sichtseitig an der Grundschicht vorgesehenen Vorsprüngen und aus einer die Grundschicht und die Vorsprünge bis auf die Stirnflächen der Vorsprünge abdeckenden Schutzschicht aus einem gegen aggressive Mittel, z. B.

   Reinigungsmittel, Industrieabfälle, widerstandsfähigem Werkstoff besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundschicht und die Schutzschicht unter   Wärme- und   Druckeinwirkung in einer Form zu einer mit den Vorsprüngen ausgestatteten und die Schutzschicht tritt-bzw. sichtseitig vollflächig aufweisenden Einheit verbunden werden und dass anschliessend die Schutzschicht im Bereich der Stirnflächen der Vorsprünge durch Schleifen, Fräsen oder Schneiden entfernt wird. 



   Die erfindungsgemässe Herstellung des Belages ist einfach und kostensparend. Durch die bei der Herstellung vollflächige Überdeckung der Tritt- bzw. Sichtseite der Grundschicht durch die Schutzschicht und das anschliessende Entfernen der Schutzschicht im Bereich der Vorsprünge ist eine innige und abgedichtete Verbindung im Vorsprungsbereich zwischen den beiden Schichten erreicht worden, die ein Eindringen von Zersetzungsmitteln in den Verbindungsbereich verhindern. Die Vorsprungs-Stirnflächen treten als andersfarbige Flächenbereiche gegenüber der Schutzschicht auf und verleihen dem Belag ein ästhetisches Aussehen sowie geben dem Belag einen hohen Rutschwiderstand.

   Die sich zwischen den einzelnen Vorsprüngen im vertieft liegenden Schutzschichtbereich ansammelnden Schmutzteilchen, Abfälle od. dgl., können nicht zersetzend auf die Grundschicht einwirken ; ferner ist ein Reinigen der Belagoberfläche einfach und einwandfrei ausführbar. 



   In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäss hergestellten Belages dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 eine Draufsicht auf den   Fussboden- oder   Wandbelag, Fig. 2 einen Querschnitt durch denselben   Fussboden- oder   Wandbelag mit einer Grundschicht mit Vorsprüngen und einer diese Grundschicht und die Vorsprünge vollflächig überdeckenden Schutzschicht in einem Zwischenstadium bei der Belagherstellung, Fig. 3 einen Querschnitt durch denselben   Fussboden- oder   Wandbelag mit im Bereich der Vorsprünge zur Freigabe der griffigen   Vorsprungs-Stirnflächen   abgeschliffenen Schutzschicht, Fig. 4 bis 6 Querschnitte durch weitere Ausführungsformen des   Fussboden- oder   Wandbelages. 



   Der erfindungsgemäss hergestellte   Fussboden- oder   Wandbelag weist eine   Grundschicht --10-- mit   trittbzw. sichtseitig vorgesehenen   Vorsprünge   wie Noppen, Stege od. dgl., auf ; die Vorsprünge--11-bilden mit der   Grundschicht --10-- ein   einteiliges Werkstück. 



   Mit der Grundschicht--10--ist eine die tritt-bzw. sichtseitige Belagschichtfläche überdeckende und 
 EMI1.1 
 Reinigungsmittel,   Industrieabfälle, -flüssigkeiten,   gibt. 



   Die   Schutzschicht--12--ist   in bevorzugter Weise von einer mit der Grundschicht--10-verbundenen Folie aus Kunststoff, Metall, Holz, Textil od. dgl. gebildet. 
 EMI1.2 
    --11-- sindVorsprünge--11--beträgt   etwa 2 bis 4 mm, vorzugsweise 3 mm und die   Schutzschicht --12-- ist   etwa 0, 5 bis 1, 5 mm, vorzugsweise 1 mm stark. 



   Die Schutzschicht --12-- überdeckt die gesamte zwischen den einzelnen Vorsprüngen --11-- liegende Grundschichtfläche und ist um die in der Höhe grösser als die Schutzschichtstärke ausgeführten Vorsprünge   --11-- nach   oben hochgezogen, so dass auch die Mantelfläche der Vorsprünge --11-- von der Schutzschicht   --12-- umfasst ist-die   hochgezogenen Schutzschichtbereiche liegen mit der griffigen   Stirnfläche--lla--   (Trittfläche) der   Vorsprünge--11--bündig (Vgl. Fig. 3).   

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   Zwischen den einzelnen Vorsprüngen --11-- liegt die   Schutzschicht--12--tiefer,   als deren   Stirnfläche --l1a--,   so dass um alle   Vorsprünge--11--ein Sammelraum--13--vorhanden ist,   in dem sich Schmutz od. dgl., ansammeln kann. 
 EMI2.1 
 sich gitterförmig in Karoform oder jedem beliebigen geometrischen Muster vorsehen. 



   Die   Vorsprünge--11--können   jedoch auch eine polygonale Grundform haben, so dass ihre griffige   Stirnfläche--lla--ebenfalls   polygonal ist. Die Körperform der   Vorsprünge --11-- ist   kegelstumpfförmig oder zylindrisch oder prismatisch. 



   Weiterhin kann die Oberfläche der Schutzschicht --12-- leuchtend ausgeführt sein, so dass der   Fussboden- oder   Wandbelag bei Dunkelheit leuchtet. Durch die   Schutzschicht--12--lässt   sich die Belagoberfläche gegenüber den Vorsprüngen --11-- andersfarbig gestalten, so dass sich gegeneinander abhebende Flächenbereiche gebildet sind. 



   Die Grundschicht --10-- besteht insbesondere aus Gummi ; sie kann auch aus Kunststoff oder einem andern handelsüblichen Bodenbelagmaterial bestehen. 



   Die   Schutzschicht --12-- ist   vorzugsweise von einem Kunststoff gebildet, der eine gegenüber dem Grundschichtmaterial andere und das Grundschichtmaterial gegen aggressive Mittel schützende Eigenschaft hat. 



  Die   Schutzschicht --12-- kann   aus Metall, Holz, Textil, bestehen. 



   Die Herstellung des Belages wird wie folgt vorgenommen :
Die Grundschicht --10-- und die Schutzschicht --12-- werden unter   Wärme- und   Druckeinwirkung in einer Form zu einer mit den Vorsprüngen --11-- ausgestatteten und die   Schutzschicht --12-- tritt- bzw.   sichtflächenseitig vollflächig aufweisenden Einheit verbunden (Fig. 2) und anschliessend wird dann die Schutzschicht--12--, im Bereich der Stirnflächen der Vorsprünge --11--, zur Freigabe deren griffigen bzw. andersfarbigen   Stirnflächen--lla--,   durch Schleifen, Schneiden, Fräsen od. dgl. entfernt (Fig. 3 bis 6). 



   Bei der beschriebenen Herstellung lässt sich die Schutzschicht --12-- als Folie in die Form einbringen und   dieGrundschicht--10--ebenfalls   als vorgefertigtes, mit den Vorsprüngen --11-- ausgestattetes Teil der Form zugeben, so dass bei der   Wärme- und   Druckeinwirkung bzw. durch Vulkanisieren die   Folie --12-- der   Belagschichtform angepasst und mit derselben verbunden wird. 



   Fig. 5 und 6 zeigen einen geprägten   Fussboden- oder   Wandbelag mit durch Verformung gebildeten Vorsprüngen--11--undAushöhlungen--14--. 



   Der Belag zeigt bei einfachem und kostensparendem Aufbau, rutschsicherer und dauerhaft haltbarer Ausführung sowie ästhetischer Ausbildung einen vielseitigen Verwendungszweck. 



   Der Belag ist in grossen Bahnen herstellbar, er kann auf der gesamten Fussbodenfläche oder Wandfläche verlegt werden oder aber in zugeschnittenen Stücken (Matten) auf den Fussboden aufgelegt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zum Herstellen eines Fussboden- oder Wandbelages, der aus einer Grundschicht aus einem rutschgefahrvermindernden Werkstoff, aus mehreren trittflächenseitig bzw. sichtseitig an der Grundschicht vorgesehenen Vorsprüngen und aus einer die Grundschicht und die Vorsprünge bis auf die Stirnflächen der EMI2.2 und die Schutzschicht tritt- bzw. sichtseitig vollflächig aufweisenden Einheit verbunden werden und dass anschliessend die Schutzschicht im Bereich der Stirnflächen der Vorsprünge durch Schleifen, Fräsen oder Schneiden entfernt wird.
AT262674*7A 1971-01-25 1974-03-29 Verfahren zum herstellen eines fussboden- oder wandbelages AT327493B (de)

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DE19712103262 DE2103262A1 (de) 1971-01-25 1971-01-25 Fußboden- oder Wandbelag und Verfahren zu dessen Herstellung
AT262674*7A AT327493B (de) 1971-01-25 1974-03-29 Verfahren zum herstellen eines fussboden- oder wandbelages

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AT327493B true AT327493B (de) 1975-04-15
ATA262674A ATA262674A (de) 1975-04-15

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2524048A1 (fr) * 1982-03-29 1983-09-30 Armstrong World Ind Inc Carreau de revetement de sol, durable, a faible entretien, son procede de fabrication et couche composite de revetement

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2524048A1 (fr) * 1982-03-29 1983-09-30 Armstrong World Ind Inc Carreau de revetement de sol, durable, a faible entretien, son procede de fabrication et couche composite de revetement

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ATA262674A (de) 1975-04-15

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