DE327441C - Zange zum Durchlochen von Riemenenden - Google Patents

Zange zum Durchlochen von Riemenenden

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DE327441C
DE327441C DE1919327441D DE327441DD DE327441C DE 327441 C DE327441 C DE 327441C DE 1919327441 D DE1919327441 D DE 1919327441D DE 327441D D DE327441D D DE 327441DD DE 327441 C DE327441 C DE 327441C
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pliers
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jaw
belt
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DE1919327441D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G3/00Belt fastenings, e.g. for conveyor belts
    • F16G3/003Apparatus or tools for joining belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

Zum Verbinden von Treibriemen u. dgl. dienen bekanntlich Riemenverbinder, die mit einer Anzahl Zinken in eine Reihe Löcher in jedes der Riemenenden eingreifen. Hierbei ist es wichtig, daß die betreffenden Löcher in den Riemenenden genau in dem Abstand voneinander angebracht werden, der dem Abstand zwischen den Zinken an dem Riemenverbinder entspricht. In gleicher Weise ist
ίο wichtig, dafür zu sorgen, daß die Löcher in einem ganz bestimmten Abstand von der Kante der Riemenenden zu liegen kommen. Die Erfindung betrifft eine Zange zum Durchlochen von Riemen enden, die sich dadurch kennzeichnet, daß sie mit einer Vorrichtung verbunden ist, die das Riemenende festklemmt, im Verhältnis zu welchem die Zange in Querrichtung des Riemens verschoben werden kann.
In der Grundplatte der Vorrichtung befindet sich eine Anzahl Ausbohrungen oder Löcher, die einen gleichen Abstand voneinander haben und die, wenn die Zange zusammengeschlossen wird, zur Aufnahme eines Zapfens
o. dgl. dienen. Der Zapfen ist an dem der Grundplatte entgegengesetzt liegenden Kiefer angebracht, so daß dei Durchschlagdorn der Zange nur dann in das Riemenende hineingedrückt werden kann, wenn die Zange in einer solchen Stellung sich befindet, daß eins der Löcher in der Grundplatte unmittelbar unter dem erwähnten Zapfen liegt. Die Zange, die auf der Grundplatte in der Querrichtung bewegt werden kann, ist derartig geführt und ausgebildet, daß sie um einen Winkel von ungefähr go0 im Verhältnis, zur Grundplatte gedreht werden kann, wobei sie in der neuen Stellung wiederum in der Querrichtung der Grundplatte verschoben werden kann. Hierdurch ist es möglich, während der ersten Ver-Schiebung das Riemenende zu durchlochen, während bei der zweiten Verschiebung die Kante desselben vermittels eines Messers abgeschnitten wird, das auf demjenigen Zangenkiefer angebracht ist, der von der Grundplatte getragen wird, und welches durch die Drehung der Zange in Arbeitsstellung gebracht wird.
In der Zeichnung ist in Fig. 1 im Schnitt die Grundplatte und die in Querrichtung derselben verschiebbare Zange dargestellt, während Fig. 2 das gleiche zeigt, wobei aber die Zange in die Stellung hinuntergedreht ist, die sie im Verhältnis zur Grundplatte einzunehmen hat, während das Riemenende sauber geschnitten wird. Fig. 3 läßt Zange und Grundplatte im Grundriß. erkennen.
Der Kiefer 2 der Zange 1 trägt ein mit ihm fest verbundenes Lenkstück 3, welches einen drehbaren Teil der Führungsplatte 5 bildet, durch welche die Zange während ihrer Be- Go wegung quer über die Grundplatte 7 geführt wird. Während das Lenkstück 3 fest mit dem Kiefer 2 der Zange verbunden ist, ist. die Führungsplatte 5 durch einen Bolzen 6 drehbar an der Zange in der Weise gehalten, daß die Teile die in Fig. 1 und 2 gezeigten Stellungen zueinander einnehmen können. Damit das Lenkstück 3 und die Führungsplatte 5 um 90 ° zueinander gedreht werden können, muß das Lenkstück 3 in einem entsprechenden Aus-
schnitt 4 (Fig. 3) in der Führungsplatte 5 gelagert sein. Die Grundplatte 7 greift mit der umgebogenen rechten Kante nach unten um die Kante der Führungsplatte 5, deren linke Kante ebenfalls von der Grundplatte umschlossen ist, so daß die Zange zuverlässig von der Führungsplatte 5 während der Bewegung quer über die Grundplatte geführt wird.
In der Grundplatte 7 befinden sich Löcher 8, die untereinander in gleichem Abstand angebracht sind. Derselbe entspricht genau dem Abstand der Zinken desjenigen Riemenverbinders, der beim Riemenverbinden benutzt werden soll. Zum Festklemmen des Riemenendes an der Grundplatte 7 trägt diese eine exzentrisch angebrachte Walze 10 o. dgl., die von Seitenstücken 9 und 12 getragen wird und mit Hilfe eines Griffes 11 0. dgl. gedieht werden kann.
so Nachdem das Riemenende in der' Grundplatte 7 festgeklemmt ist, kann das Durchlochen beginnen, indem für jedes herzustellende Loch die Zange einmal -betätigt wird. Die Löcher im Riemenende werden von dem Durchlocher 13 ausgeschlagen, der auf dem zweiten Kiefer 14 der Zange zusammen mit einem Zapfen oder Längsstift 15 sitzt, welcher von etwas kleinerem Durchmesser ist als die Löcher in der Grundplatte.
Da der Zapfen 15 sichnur abwärts bewegen kann, wenn er unmittelbar über einem der Löcher 8 steht, so kann die Zange nur dann zusammengedrückt werden, wenn sie sich in einer solchen Stellung befindet, daß der Zapfen 15 sich in eins der Löcher 8 hinunterbewegt. Durch Verschieben der Zange in der Querrichtung der Grundplatte um ein solches Stück, das dem Abstand zwischen zwei nebeneinanderliegenden Löchern 8 entspricht, wird erreicht, Löcher in den Riemen zu bringen, die in demselben Abstand voneinander liegen. Wenn das Durchlochen beendet ist, kann, sobald die Teile in die in Fig. 2 gezeigte Stellung gebracht sind, das Riemenende abgeschnitten werden, so daß die Schnittfläche gerade in dem richtigen Abstand von den Durchlochungen zu liegen kommt. Dies geschieht, indem die Zange zunächst in eine solche Stellung gebracht wird, daß die Führungsplatte 5 und damit das Lenkstück 3 mitten unter einen dazu passenden Ausschnitt 17 in der Grundplatte 7 kommt (Fig. 3). In dieser Stellung der Teile kann die Zange und das Lenkstück in die in Fig. 2 gezeigte Stellung hmuntergedreht werden. Bei dieser Drehung behalten die Führungsplatte 5 und die Grundplatte 7 ihre gegenseitige Stellung bei, während die Zange mit dem Kiefer 2 und dem Lenkstück 3 sich um den Bolzen 6 dreht. Die Drehung wird fortgesetzt, bis das Messer 18, das unmittelbar in das Lenkstück 3 ge- j schraubt ist, gerade vor der Längsrille 19 (Fig. 3) in der Grundplatte 7 zu stehen kommt. Es steht also das Messer 18 lotrecht in dem Aus chnitt 17 und gerade vor einem Schlitz 20 für das Messer in dem Seitenstück 12. Die eine Kante 21 am Lenkstück 3 liegt derart, daß sie in die Längsrille an der Grundplatte hineingeführt werden kann.
Nachdem die Teile im richtigen Verhältnis zueinander in die in Fig. 2 gezeigte Stellung gebracht sind, geht das Abschneiden vor sich, indem die Zange nach dem auf der Zeichnung untersten Ende der Grundplatte 7 hingezogen wird. Hierdurch bewegt das Messer 18 lotrecht stehend sich hinein, in und durch die ganze Rille 19, so daß es dadurch das Riemenende sauber abschneidet.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche :
    i. Zange zum Durchlochen von Riemenenden, gekennzeichnet durch eine von dem einen Kiefer (2) der Zange getragene, in . der Querrichtung der Zange bewegliche Grundplatte (7), in welcher das Riemenende festgeklemmt werden kann und in welcher sich eine Anzahl Ausbohrungen oder Löcher (8) befindet, die den gleichen Abstand voneinander haben und die, wenn die Zange geschlossen wird, dazu dienen, einen Zapfen (15) o. dgl. aufzunehmen, der. an dem der Grundplatte entgegengesetzt liegenden Kiefer (14) angebracht ist, so daß der Durchlocher (13) an der Zange nur dann in das Riemenende hinuntergedrückt werden kann, wenn die Zange in einer solchen Stellung steht, daß eins der Löcher in der Grundplatte (7) unmittelbar unter dem erwähnten Zapfen (15) liegt.
  2. 2. Zange nach Anspruch· i, dadurch gekennzeichnet, daß das Riemenende durch eine drehbare exzentrisch angebrachte zylindrische Walze (10) o. dgl. in der Grundplatte (7) festgehalten wird.
  3. 3. Zange nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine derartig gestaltete Grundplatte (7), daß die Zange um einen Winkel von ungefähr 900 im Verhältnis zur Grundplatte (7) gedreht werden kann, wobei die Zange in der neuen Stellung wiederum in der Querrichtung der Grundplatte verschoben werden und mit einem vom Kiefer (2) der Zange getragenen Messer die Kante des .Riemenendes genau im richtigen Abstand von den Durchlochungen und winkelrecht zu der Längsseite abgeschnitten werden kann.
  4. 4. Zange nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kiefer (2) der Zange mit dem fest daran angebrachten Lenkstück (3) drehbar an einem von der Füh-
    rungsplatte (5) getragenen Bolzen (6) angebracht ist, wobei die Führungsplatte (5) und die Grundplatte (7) mit einem solchen Ausschnitt (4 bzw. 17) versehen ist, daß die Zange und das Lenkstück (3), wenn die Führungsplatte (5) direkt unter dem Aus-. schnitt (17) in der Grundplatte (7) liegt, gedreht werden können, so daß das auf dem Kiefer angebrachte Messer dadurch in lotrechte Stellung gebracht wird.
  5. 5. Zange nach Anspruchs und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Lenkstück (3) eine derartige Form hat, daß es während des Schneidens ■ den Kiefer und damit das Messer im Verhältnis zur Grundplatte (7) führt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919327441D 1919-07-05 1919-07-05 Zange zum Durchlochen von Riemenenden Expired DE327441C (de)

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