DE32694C - Schlofs für ein Hinterladegewehr - Google Patents

Schlofs für ein Hinterladegewehr

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DE32694C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hammer
lever
pin
arm
housing
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT32694D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. DUVAL in Laprairie, Grafschaft Laprairie, Prov. Quebec, Britisches Dominium Canada
Publication of DE32694C publication Critical patent/DE32694C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • A01C15/005Undercarriages, tanks, hoppers, stirrers specially adapted for seeders or fertiliser distributors

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Prostheses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
A stellt den Kolben, B die Seitenwand der in ihn eingesetzten Kammer, C die im Kolben eingelassene Angel und D den Lauf dar. Alle diese Theile sind in der gebräuchlichen Construction ausgeführt.
Der Lauf D ist in einen geeigneten Ansatz so eingeschraubt, dafs er behufs Einsetzens eines gezogenen oder eines glatten Laufes ausgewechselt werden kann. E ist das Patronenlager in Linie mit der Bohrung des Laufes, F der Vorderschaft, welcher, wie Fig. 1 zeigt, den Lauf theilweise umgiebt.
Der Gewehrmechanismus ist von einem Rahmen W, Fig. 4 und 6 umgeben, und besteht derselbe aus der Rückwand W und einer Grundplatte W2. Der Ständer W1 trägt zwei Ansätze w mit denen er in entsprechende Einschnitte der durch die Angel C mit dem Kol^ ben fest verbundenen Metallplatte C1, Fig. 3, eingreift.
Der Verschlufsblock G schliefst die Kammer, ist um Stift K der Rückwand W1 drehbar gelagert, reicht bis zum Patronenlager E und hat auf seiner Oberfläche eine zur Aufnahme der Patrone dienende Vertiefung g, während an seiner unteren Seite eine Verstärkung g1 angeordnet ist, durch welche der Schlagbolzen H hindurchgeht.
Am hinteren Ende dieses Verschlufsblockes befindet sich ein Ansatz g2, gegen den der Hammer J1 wirkt. Der Hammer I1, wie gewöhnlich mit der 1. und 2. Ruhe ausgestattet, ist um Stift M der Grundplatte W2 drehbar und lehnt sich gegen die Feder N, durch welche er vorwärts geschleudert wird. Der Schlagbolzen H dreht sich im oberen Theile des Hammers und durchdringt mit seinem vorderen Ende, wie erwähnt, die Verstärkung gx des Verschlufsblockes G.
Der Abzug P ist um einen Stift der Grundplatte W2 drehbar und trägt die beiden Arme plp'2, von denen ρ1 mit einer der beiden Ruhen in Verbindung tritt, während die durch Schraube Q befestigte Abzugsfeder P auf den Arm Pi wirkt. Der Herauszieher Q1 hat seinen Drehpunkt ebenfalls in der Grundplatte W2 und besteht aus den beiden Armen T1 T2, Fig. 4 und 6. Von diesen Armen ist T1 so gerichtet, dafs er, von dem niedergezogenen Verschlufsblock G, Fig. 4, hinuntergedrückt, den anderen, den Rand der Patrone umfassenden Arm T2 zurückbewegt. S ist eine Sicherung, welche in einem Räume zwischen Kolben und Abzugsbügel gleitet; sie ist mit einer Handhabe S1 und einer kleinen Feder S2 ausgestattet. Das Ende dieser Sicherung kann unter das Ende des Armes p2 des Abzuges greifen und verhindert so eine unbeabsichtigte Entladung des Gewehres. JI stellen den Hebel dar, durch den der Hammer I1 bewegt wird; beide, Hebel und Hammer, sind um Stift M drehbar. Der Hebelarm J geht durch die Grundplatte W2 nach dem Kolben zu derart hindurch, dafs er leicht mit der Hand erfafst werden kann, während der Hebelarm / mit einer Nase e, welche in den Verschlufsblock, sobald der letztere, Fig. 4, gehoben ist, eintritt, endet. Wird der Hebelarm J niedergedrückt, so stöfst

Claims (1)

  1. sein anderer Arm / gegen den Stift ι des Hammers I1 und stellt letzteren in die erste oder zweite Ruhe.
    Dadurch, dafs sich sowohl der Hebel J J als auch der Hammer/1 um den gemeinsamen Stift M drehen, werden beide gleichzeitig zurückbewegt, während ihre Vorwärtsbewegung von einander unabhängig ist.
    Das Zusammenwirken der beschriebenen Theile ist nun folgendes:
    Ist der Schufs abgegeben, Fig. 4, so wird der Hebel / zuerst niedergedrückt, dadurch legt sich Arm J gegen Stift i des Hammers I1, dieser drückt gegen Ansatz g2 des Verschlufsblockes G, letzterer sinkt nieder und bringt die Vertiefung g in Linie mit dem Patronenlager E\ G setzt aber auch den Herauszieher Q1, Fig. 6, in Thätigkeit und zieht dadurch die Hülse aus dem Lauf heraus. Gleichzeitig mit diesem Vorgang wird das Gewehr wieder gespannt. Nachdem die Hülse ausgeworfen ist, wird eine neue Patrone in die Vertiefung g des Verschlufsblockes gelegt, mit Leichtigkeit in das Patronenlager gestofsen, darauf der Hebel J wieder angedrückt, wobei der durch den Abzug P gehaltene Hammer I1, Fig. 6, in seiner Lage verbleibt, während der Hebelarm / den Verschlufsblock G so lange hebt, bis Nase e in letzteren, Fig. 4, eintritt, und das Gewehr ist zum Feuern fertig.
    Wird dann der Abzug P zurückgezogen, so schleudert Feder N den Hammer/1 mit seinem Schlagbolzen H gegen den Patronenboden, und der Schufs wird abgegeben.
    In Fig. 2, 3 und 7 ist eine Befestigungsart des Gehäuses W in dem Kolben angegeben, die es erlaubt, das Gehäuse mit Verschlufsblock, Hammer, Hebel, Abzug und Herauszieher als Ganzes durch eine einzige Bewegung herauszunehmen. In der Höhlung U1 des Vorderschaftes F ist eine starke Druckfeder U3 gelagert. Diese F«der trägt an dem einen Ende einen doppelten Vorstecker U'\ dessen beide Arme in entsprechende Schlitze U* Us des Gehäuses W, Fig. 3 und 7, eintreten.
    Zwischen den beiden Armen des Vorstecker U2 ist eine mit einer Handhabe t/e, Fig. 7, versehene und um einen Zapfen excentrisch drehbare Scheibe U gelagert. Mit Hülfe der Handhabe U6, Fig. 1 und 7, wird die Scheibe U gegen den Vorstecker Z72 gedrückt und letzterer dadurch gezwungen, so weit in die Höhlung F1 zurückzutreten, bis seine beiden Arme aus den Schlitzen Ui Us heraustreten.
    Eine leichte Vorwärtsbewegung des Hebels J löst dann das Gehäuse W von der Platte C1 ab; wird nun der Hebel kräftig nach unten gestofsen, so kann das Gehäuse mit allen inneren Theilen herausgezogen und einer Reinigung bezw. einer Reparatur unterworfen werden.
    Patent-Anspruch:
    Ein Schlofs für ein Hinterladegewehr, bei welchem der Hammer I1 mit dem durch eine untere Verstärkung des Verschlufsblockes G hindurchgeführten Schlagstifte H durch ein Gelenk verbunden ist und bei welchem das Spannen des Hammers und das Ausziehen der Hülse gleichzeitig durch das Herabdrücken des einen Armes J eines Winkelhebels erfolgt, indem das andere Ende / den Hammer gabelartig umfafst und vermittelst des Stiftes i mitnimmt und durch Vermhtelung des Verschlufsblockes den einen Arm T1 des winkelhebelförmigen Ausziehers herunterdrückt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT32694D Schlofs für ein Hinterladegewehr Expired - Lifetime DE32694C (de)

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