DE326531C - Vorhangschloss - Google Patents

Vorhangschloss

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DE326531C
DE326531C DE1917326531D DE326531DD DE326531C DE 326531 C DE326531 C DE 326531C DE 1917326531 D DE1917326531 D DE 1917326531D DE 326531D D DE326531D D DE 326531DD DE 326531 C DE326531 C DE 326531C
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Germany
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bolt
lock
padlock
circumference
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DE1917326531D
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B67/00Padlocks; Details thereof
    • E05B67/06Shackles; Arrangement of the shackle
    • E05B67/08Padlocks with shackles hinged on the case
    • E05B67/10Padlocks with shackles hinged on the case with devices for securing the free end of the shackle

Landscapes

  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

Beim gewaltsamen Aufbrechen von Vorhangschlössern wird von Einbrechern vielfach in der Weise verfahren, daß durch Hammerschläge der Umschweif des Schlosses an der dem vorderen Riegelende gegenüberliegenden Stelle eingetrieben und durch den so auf den. Riegel ausgeübten Druck der Drehstift der Zuhaltung oder der Sperrstift abgesprengt wird, so daß dann das Schloß ohne weiteres
ίο geöffnet werden kann.
Gegenstand der Erfindung ist nun ein neues Vorhangschloß, bei welchem die Gefahr, daß dasselbe in der geschilderten Weise aufgebrochen wird, nach Möglichkeit beseitigt ist.
Erreicht ist dies gemäß der Erfindung dadurch, daß der Umschweif des Schlosses an der dem vorderen Riegelende gegenüberliegenden Stelle durch entsprechende Anordnung an sich bekannter, zum Durchziehen der die Schloßdeckel an Ort haltenden Niete dienender Verdickungen derart verstärkt ist, daß ein Einschlagen des Umschweifes an dieser Stelle ausgeschlossen erscheint, und daß dabei auf dem Schloßboden vor dem vorderen Riegelende eine zweckmäßig winkelförmige, den Zwischenraum zwischen den genannten Verdickungen· überdeckende Schutzwand angeordnet ist, welche einen gegen das vordere Riegelende gerichteten Druck mit Sicherheit auffängt und dadurch ein Abbrechen des Sperrstiftes und des Zuhaltungsdrehstiftes unmöglich macht, für den Fall, daß trotz der Anordnung der vorerwähnten Umsch^weifverdickungen ein Eindrücken des Umschweifes an der genannten Stelle gelungen sein sollte. Durch diese neue Ausbildung des Schlosses wird somit ein Aufbrechen desselben fast zur Unmöglichkeit.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Dabei zeigt:
Fig. ι das neue Vorhangsehlöß' in einer äußeren Ansicht,
Fig. 2 dasselbe ohne Decke und
Fig. 3 in· einem Querschnitt nach Linie A-A der Fig. 2.
Es ist α der Umschweif und b der Boden des Schloßgehäuses. Beide Teile bestehen aus einem Stück, sie bilden also beispielsweise ein einheitliches Gußstück. An der Innenseite des Umschweifes sind an diesem die vier Verstärkungen c vorgesehen, welche durchbohrt sind zum Durchlaß der die Schloßdecke d an Ort haltenden Niete e. Diese Verstärkungen verleihen dem ganzen Schloßgehäuse, insbesondere aber dem Umschweif an der dem vorderen Ende des Schloßriegels/7 gegenüberliegenden Stelle infolge der dichten Anordnung an dieser Stelle, eine solche hiohte Festigkeit, daß ein Eindrücken des Gehäuses und ein da~ durch beabsichtigtes gewaltsames Zurücktreiben des Schloß riegels ausgeschlossen erscheint.
Ferner.ist vor dem vorderen Ende des Riegels / auf dem Schloßboden b zwischen den beiden, hier·,befindlichen Umschweif verstär-
kungen c hoch eine winkelförmige Verstärkungswand g angeordnet, so daß der Riegel f, welcher an seinem vorderen Ende nur eine Zunge/1 besitzt, außer durch die obere Um-Schweifverstärkung c und die Scbließnase h des Schloßbügels i noch durch diese winkelförmige Verstärkungswand g verdeckt ist und somit durch diese ein auf den Riegel ver-. suchter Druck auch dann noch aufgefangen
ίο wird, wenn trotz der Verstärkungen c ein Eindrücken des Umschweifes gelungen sein sollte. Die winkelförmige Wand g dient nebenbei der Schließnase h des Bügels i als Führung und Anschlag, so daß diese nie zu tief in das
15- Schloß eingedrückt werden und die Riegelnase nicht anders als richtig in den Schloßbügel i eingreifen kann. ■

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorhangschloß, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschweif desselben an der dem vorderen Riegelende gegenüberliegenden Stelle durch an sich bekannte, zum Durchziehen von den Schloßdeckel an Ort hai- · tenden Nieten dienende Verdickungen (c) verstärkt und dabei auf dem Schloßboden . vor dem vorderen Riegelende eine zweckmäßig winkelförmige, den Zwischenraum zwischen den Verdickungen (c) deckende Schutzwand (§■) angeordnet ist, zum Zwecke, ein Aufbrechen des Schlosses durch in Richtung der Öffnungsbewegung des Riegels ausgeübte Hammerschläge u.dgl. zu verhindern. "
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1917326531D 1917-10-14 1917-10-14 Vorhangschloss Expired DE326531C (de)

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DE326531T 1917-10-14

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DE326531C true DE326531C (de) 1920-09-29

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DE1917326531D Expired DE326531C (de) 1917-10-14 1917-10-14 Vorhangschloss

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