DE325587C - Brennstoffeinspritzvorrichtung fuer Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents

Brennstoffeinspritzvorrichtung fuer Verbrennungskraftmaschinen

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DE325587C
DE325587C DE1918325587D DE325587DD DE325587C DE 325587 C DE325587 C DE 325587C DE 1918325587 D DE1918325587 D DE 1918325587D DE 325587D D DE325587D D DE 325587DD DE 325587 C DE325587 C DE 325587C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M67/00Apparatus in which fuel-injection is effected by means of high-pressure gas, the gas carrying the fuel into working cylinders of the engine, e.g. air-injection type
    • F02M67/10Injectors peculiar thereto, e.g. valve less type
    • F02M67/12Injectors peculiar thereto, e.g. valve less type having valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

  • Brennstoffeinspritzvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen. Die Erfindung bezieht sich auf eine BrennstoffeinspritzvGrrichtung für. Verbrennungskraftmasch.irnen mit Nadelventil und einem heherartig geformten P#i,uglzanal, aus welchen der Brennstoff durch einen Zerstäub erkanal hindurch -in den Zylinder bzw. zu dem geöffneten Nadelventil gelangt.
  • Bei: den bekannten Einrichtungen dieser Art wurde die Preßluft zur Einführung und Zerstäubung des Brennstoffs an zwei Steilen zugeleitet, nämlich auf das äußere Ende des Heberribgkailales, um das Öl durch diesen hindurchzutreiben und weiterhin an die Verbindungsstelle zwischen Heberkanal und Zerstäuberkanal, und es sollte erst durch diesen zweiten Luftstrom die Zerstäubung und Mischung des Brennstoffes mit Luft erfolgen. Um diese Wirkung zu erhöhen, bildete man die Verbindungsstelle zwischen beiden Kanälen noch als besondere Ringkammer aus. Die Einrichtung war verwickelt, und man hat, tim bei den mit der Belastung der Maschine wechselnden jeweilig einzuspritzenden Brennstoffmengen immer die zuverlässige Zerstäubung zu sichern, die die Brennstoffkanäle bildenden Teile mehrfach unterteilt und in verschiedenartiger Weise einstellbar gemacht.
  • Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß eine zuverlässige Zerstäubung und Mischung mit der Einspritzluft bei weitgehender Einfachhaltung der Teile zu erreichen ist, wenn die Einspritzluft nicht geteilt wird und nicht an mehreren Stellen auf den Brennstoff zur Wirkung kommt, sondern wenn sie lediglich auf den Anfang des Heberkanales einwirkt. Es dient dann der Druck der Einspritzluft nur dazu, den Brennstoff durch den Kanal hindurchzutreiben, und es findet dabei an den Umkehrstellen und besonders in den an den Heberkanal sich unmittelbar anschließenden engen. Zerstäuberkanal eine innige Mischung mit Luft und eine feine Zerstäubung statt.
  • Die Zuführung des Öles zu dem nach Art eines Hebers ausgeführten Zerstäubungskanal erfolgt durch einen mit Überlauf versehenen Ringkanal, der außerhalb des Luftzuführungskariales angebracht ist, so daß der in ihm enthaltene Ölvorrat 'von der strömenden Ein-. Spritzluft nicht beeinflußt wird. Die jeweilige von der Brennstoffpumpe gelieferte Ölmenge strömt über die Kante des Überlaufs hinweg und sammelt sich in dem heberartig gestalteten Kanal und steht nunmehr in abgetrennter 1Lenge für die Wirkung der mit der Öffnung des Ventils zutretenden Druckluft bereit.
  • Ein Ausführungsbeispiel der neuen Einrichtung ist auf der Zeichnung in einem Schnitt dargestellt.
  • Die Nadel a steuert die zum Zylinder führende Einspritzöffnung bin bekannter Weise, wobei sich an die Öffnung noch andere beliebige Teile zur«\#@Teiterleitung oderVerdampfung usv%-. des Brennstoffes anschließen können: Innerhalb des Nadelgehäuses c ist ein im Querschnitt heberartig gestalteter Kanal gebildet, der aus drei Teilen d, e, f besteht. Dieser dreiteilige Kanal wird unten durch das Gehäuse c fest begrenzt, während er nach oben hin durch eine Hülse g gebildet ,wird, welche die Nadel a in einem unteren Teil dicht umschließt, während sie nach oben hin zwischen sich und der Nadel einen R.ingkanaI h bildet, durch welchen die Einspritzluft über Ouerbohrungen hl zu dem Ringkanal i übertritt, welcher zwischen der Hülse g und dem Gehäuse c ausgespart ist.
  • Die Brennstoffzufuhr von der Pumpe aus erfolgt durch einen Ringkanal k hin, welcher unten sich nach oben hin zu dem Teil kl umbiegt, so daß zwischen dem Teil k1 und dem Kanalteil d -eine ringförmige Zunge in verbleibt.
  • Die Zunge in dient als Ölüberlauf; der Xanal k, k1 ist bis zur Kante des Überlaufs stets mit 01 gefüllt. Sobald -die Pumpe eine neue Ölzufuhr bewirkt, tritt die gelieferte Ölmenge über die Kante von rrt hinweg und stellt sich in dem Hebelkanal, und zwar in seinen beiden ersten Teilen rl und e, wie in der Figur angedeutet, . ein. Um für Regelungszwecke mehr oder weniger Brennstoff in den Kanal--teilend und e aufnehmen zu können, ist die Hülse g in an sich bekannter Art unabhängig von der Nadel in der Höhe einstellbar. Dabei ist der Kanalteil f, welcher eng gehalten ist, so daß in ihm die feine Zerstäubung des Brennstoffes erfolgt, derart steil gestellt, daß sein Durchflußquerschnitt durch die Höhenverstellungen der Hülse g nicht wesentlich beeinflußt wird.
  • Durch die Hebelform des Brennstoffkanals ergibt sich infolge der mehrfachen Umkehrpunkte für den durch ihn von der Druckluft hindurchbewegten Brennstoff eine sehr feine Verteilung und innige Mischung mit der Luft. Die jeweils zur Einspritzung kommende Brennstoffmenge sammelt sich jedesmal in, den Kanalteilen d und e. Sie wird durch den, Überlauf in von dem Brennstoff in den Kanälen k, k', welcher nicht unter -der Einwirkung der Einspritzluft steht und noch- nicht zur. Einspritzung kommen soll, völlig getrennt. je nach den Betriebsverhältnissen, also j e nach der Förderung der Brennstoffpumpe, wird für jedes Kolbenspiel eine größere oder geringere Menge Brennstoff abgemessen und von dem Zufluß abgetrennt, und es wird diese abgetrennte -Br8nnstoffmenge in den Heberlcanälen-d, e gesammelt, aus welchen sie durch die Einspritzluft in den Verbrennungsraum des Zylinders gedrückt wird.

Claims (1)

  1. PATE NT-ANSPRÜ C13 E: i. Brermstoffeinspritzvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der aus einem Heber mit mehreren Umkehrpunkten bestehenden Brennstoffringkanal (d, e) _ lediglich auf der Brennstoffzutrittseite reit der Preßluftzuführung - (i) in Verbindung steht, und daß der Zerstäubungskanal (f) die unmittelbare und durch Luftzuleitung nicht unterbrochene Fortsetzung des Heberkariales bildet. Brennstoffeit.spritzvorrichtung näch Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebelkanal (d, e, f) von den Brennstäffzufülrrungslcanälen (k, k1) durch einen Überlauf (rtt) getrennt ist, so daß die von der Pumpe gelieferte Brennstoffmenge von denn in den Zuführungskanälen (k, k1) verbleibenden Brennstoffvorrat abgetrennt wird, sich in den Kanalteilen (ä, e) sammelt und aus diesen durch die Einspritzluft in dem Zerstäüberkanal (f) gedrückt wird.
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