DE325330C - Kolbenverdichter - Google Patents

Kolbenverdichter

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DE325330C
DE325330C DE1918325330D DE325330DD DE325330C DE 325330 C DE325330 C DE 325330C DE 1918325330 D DE1918325330 D DE 1918325330D DE 325330D D DE325330D D DE 325330DD DE 325330 C DE325330 C DE 325330C
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suction
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B29/00Other pumps with movable, e.g. rotatable cylinders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

  • Kolbenverdichter. Es sind Kolbenverdichter bzw. -pumpen bekannt, bei denen zwei ineinander arbeitende Kolben angeordnet sind, die unabhängig voneinander bewegt werden.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Kolbenverdichter, bei dem der äußere Kolben als zylinderförmiger Schieber niit beiderseits offenen Stirnseiten ausgebildet ist und das Schiebergestänge zur Bewegung des im Schieber eingebauten Kolbens verwendet wird, wobei der Kolben aber nicht allein mit dem Schieber hin und hier geht, sondern gleichzeitig noch eine zusätzliche Bewegung zur Schieberbewegung in abwechselnd positivem und negativem Sinne erhält.
  • . Die Erfindung bezweckt eine Verringerung des schädlichen Raumes sowie des Ansaugewiderstandes bei raschem Öffnen der Saugkanäle und die Herbeiführung einer verzögerten _ Bewegung des Kolbens beim Schlußansaugen und -verdichten.
  • Auf der Zeichnung ist ein Verdichter in stehender Ausführung beispielsweise dargestellt, mit . der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Anordnung von Schieber und Kolben und deren Steuerung.
  • Fig. z ist ein schematischer senkrechter Schnitt durch denselben.
  • Fig. 2 bis 5 zeigen die verschiedenen relativen Stellungen des Kolbens und Schiebers in Verbindung mit den diese Teile bewegenden Gelenkstücken.
  • Der Schieber a wird in dem Zylinder b durch die Stange c auf und ab bewegt, die mit ihrem oberen Ende d auf dem Schieberzapfen e schwingt und mit ihrem unteren Ende-, f in dem Kurbelzapfenkreis g herumläuft. Im Schieber ist der Kolben 1a eingebaut, der sich mit dem Schieber auf und ab bewegt, aber at#ch noch in bezug auf den Schieber innerhalb gewisser Grenzen eine Differentialbewegung erhält. Zur Erzielung dieser Differentialbewegung ist an dem Schieberstangenkopf d ein Hebel i angebracht, der die Winkelbewegung der Schieberstange um den Schieberzapfen e mitmacht und mit dem Kolben h durch die Gelenkstange k o. dgl. verbunden wird, wobei ein Hebelsystem zur Vergrößerung oder Verkleinerung der Bewegung zwischengeschaltet werden kann.-Wie aus den Fig:2 bis 5 zu ersehen, schwingt der Hebel i in dem ersten Quadranten (Fig.2 und 3) nach unten, so daß der Kolben h sich nicht nur mit dem Schieber a, sondern auch in diesem abwärts bewegt. Der Kolben eilt also im ersten Quadranten dem Schieber vor und erhält eine in bezug auf Kurbelradius und Umdrehungszahl der Maschine erhöhte Geschwindigkeit. Infolgedessen werden die im Schieber d befindlichen Saugeöffnungen l und Kanäle L', welche mit den Öffnungen 11 und dem Ansaugeraum n. stets in Verbindung stehen, mit dem vom Kolben freigegebenen Zylinderraum in Verbindung gebracht und rasch eröffnet. Die Voreilung des-Kolbens im ersten Quadranten wird im zweiten Quadranten (Fig.3 und q.) durch eine entsprechende Verzögerung des Kolbens ausgeglichen, indem sich der Schieber a mit dem Kolben lz, weiter abwärts der Kolben aber im Schieber., also relativ zu diesem durch die Rückkehr des Hebels i in seine Mittellage (Fig, q.) aufwärts bewegt. Hierbei schließt der Kolben die Saugeöffnung en L und Kanäle l' gegen das Zylinderinnere wieder ab. Dadurch, daß die Saugeöffnuilgen l und Kanäle L' im Schieber a angebracht sind, der den Umfang des Zylinders b hat, wird unter Wegfall eines besonderen Schieberkastens und Vereinfachung des Antriebsgestänges ein großer Ansaugequerschnitt erreicht und der volumetrische Wirkungsgrad noch dadurch erhöht, daß die Ansaugekanäle l' im Gegensatz zu sonstigen Schiebersteuerungen, während des Druckhubes gegen das Zylinderinnere abgeschlossen sind und somit nicht als schädlicher Raum wirken.
  • Da sich der Ausgleich der Voreilung, die der Kolben im ersten Quadranten gegenüber dem Schieber erhält, im zweiten Quadranten - bei größter Schiebergeschwindigkeit -zunächst langsam und erst am Ende des Saugehubes - wenn der Schieber seine kleinste Geschwindigkeit hat - mit größter Beschleunigung vollzieht, schwingt der Kolben über die durch den Kurbelradius r bedingte Hub= länge im gleichen Sinne .zur Schieberbewegung hinaus. Demgemäß erfolgt sein Hubwechsel; bevor die ihm im ersten Quadranten erteilte Voreilung völlig aufgehoben ist, also ehe der Hebel i gänzlich in seine Mittelstellung zurückgekehrt ist (Fig.. q.). Wenn nun die Saugeöffnungen L im Schieber a so angeordnet sind, daß sie der Kolben la gerade beim Hubwechsel oder kurz darauf gegen den Zylinderraum abschließt, so wird dadurch der Kolbenhub gegenüber dem Kurbelhub um den beim Abschluß der Saugeöffnungen noch nicht ausgeglichenen Teil der Voreilung des Kolbens wirksam vergrößert und die Leistungsfähigkeit der Maschine erhöht. Ferner ergibt sich aus der in bezug auf den Kurbelradius r und Umdrehungszahl der Maschine verminderten Geschwindigkeit des Kolbens im zweiten Quadranten, daß die durch den großen Querschnitt der Öffnungen l und Kanäle l' schon erzielte geringe Ansaugegeschwindigkeit in diesen in der zweiten Hälfte des Saugehubes noch mehr verringert wird. Dadurch, daß zu Beginn der Verdichtungsperiode, und zwar unmittelbar nach dem Hubwechsel des Kolbens dieser verdichtend, der Schieber aber bis zu -seinem Hubwechsel noch saugend wirkt, kann bei entsprechender Bemessung des wirksamen Querschnitts von Kolben und Schieber im Verhältnis zu ihrer gegenseitigen Verschiebung. erreicht werden, daß sich die verdichtende Wirkung des Kolbens und die saugende des Schiebers aufheben, was einem Stillstand des Kolbens für eine gewisse endliche Zeit zu Beginn der Ver= dichtungsperiode gleichkommt, während dies sonst beim Kurbeltrieb, nur im Augenblick des Hubwechsels eintritt. Werden demgemäß die Saugeöffnungen l erst kurz nach dem Hubwechsel geschlossen, so daß sie während der Periode der unwirksamen Verschiebung' des Kolbens noch geöffnet bleiben, kann -währenddessen ein völliger Druckausgleich zwischen Zylinderinnerem und Ansaugeraum a stattfinden, was insbesondere bei Luftpumpen für hohes Vakuum von wesentlicher Bedeutung ist.
  • Beim Aufwärts-(Verdichtungs-).hube vollzieht sich der gleiche Vorgang wie beim Abwärts-(Saug-)hube. Denn, während der Kurbelzapfen durch den dritten Quadranten (Fig. q. bis 5) läuft; schwingt der Hebel i über die Mittelstellung hinaus nach oben, so daß der Kolben sich sowohl mit als auch in dem Schieber aufwärts bewegt.
  • Die auf diese Weise im dritten Quadranten in bezug auf den Schieber bewirkte Voreilung des Kolbens wird im vierten Quadranten (Fig. 5 und 2) zunächst durch geringe und erst am Ende desselben - wenn der Schieber wieder seine kleinste Geschwindigkeit hat -durch sehr starke Verzögerung des Kolbens ausgeglichen, so daß auch- hier der bei dessen Hubwechsel (Stellung in Fig. z) noch nicht ausgeglichene Teil seiner Voreilung als- Vergrößerung des wirksamen Hubes, der Maschine in Erscheinung tritt.
  • In' gleicher Weise wie während der Ansaugeperiode im zweiten Quadranten bewirkt die Verzögerung des Kolbens im vierten Quadranten in der zweiten Hälfte des Druckhubes eine Verringerung der Geschwindigkeit des durch das Druckventil m (Fig. z) odersonstigen Steuerungsorganes aus, dem Zylinder austretenden verdichteten Mittels. Durch diese Geschwindigkeitsverminderung aber können kleinere Abmessungen des Druckventils bzw. eine größere- mittlere Kolbengechwindigkeit gewählt werden.
  • Während der auch zu Beginn der Saugeperiode unmittelbar nach, dem Hubwechsel des Kolbens eintretenden Periode der unwirksamen Verschiebung des Kolbens, kann Selbstbei erhöhter mittlerer Kolbengeschwindigkeit ein völliger Druckausgleich zwischen Zylinder und Druckbehälter p über das die Überströ= rnung vermittelnde Ventil m erzielt und bei geringerer als sonst üblicher Federbelastung ein sanftes und dabei rechtzeitiges Aufsetzen desselben ermöglicht werden.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRUcHE: r. Kolbenverdichter, bei dem der Kolben innerhalb eines im Arbeitszylinder- angeordneten Schiebers, der als Hohlzylinder mit beiderseits offenen Stirnseiten ausgebildet ist, eingebettet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (h) mit dem Schieber (a) vermittels eines Hebels (i) und einer Gelenkstange (k) verbunden ist und die Schwingung des Schieberstangenkopfes (d) dazu verwendet wird, dem Kolben noch eine zusätzliche Bewegung im positiven und negativen Sinne zu erteilen, wobei diese mit größter Geschwindigkeit erfolgt, wenn der Schieber seine kleinste Geschwindigkeit hat-und umgekehrt.
  2. 2. Verdichter -nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (h) beim Saug- und Druckhub über die durch den Kurbelradius (r) bedingte Hublänge hinausschwingt und dadurch seinen Hub wirksam vergrößert.
  3. 3. Verdichter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß diewirksamen Flächen von Schieber und Kolben im Verhältnis zu ihrer gegenseitigen Verschiebung so bemessen werden; daß zu Beginn des Druck- wie des Saugehubes je eine Periode unwirksamer Verschiebung des Kolbens entsteht.
DE1918325330D 1918-06-11 1918-06-11 Kolbenverdichter Expired DE325330C (de)

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