DE360396C - Rotationspumpe - Google Patents

Rotationspumpe

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DE360396C
DE360396C DEM67887D DEM0067887D DE360396C DE 360396 C DE360396 C DE 360396C DE M67887 D DEM67887 D DE M67887D DE M0067887 D DEM0067887 D DE M0067887D DE 360396 C DE360396 C DE 360396C
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DE
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piston
pistons
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rotary pump
rotary
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DEM67887D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B9/00Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members
    • F04B9/02Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being mechanical
    • F04B9/04Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being mechanical the means being cams, eccentrics or pin-and-slot mechanisms
    • F04B9/042Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being mechanical the means being cams, eccentrics or pin-and-slot mechanisms the means being cams
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B3/00Machines or pumps with pistons coacting within one cylinder, e.g. multi-stage
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B7/00Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving
    • F04B7/0057Mechanical driving means therefor, e.g. cams
    • F04B7/0061Mechanical driving means therefor, e.g. cams for a rotating member
    • F04B7/0065Mechanical driving means therefor, e.g. cams for a rotating member being mounted on the main shaft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Rotationspumpe. Die Erfindung betrifft eine Rotationspumpe und kennzeichnet sich hauptsächlich dadurch, daß in einem zylindrischen Gehäuse zwei abgedichtete, an den Stirnflächen schräg abgeschnittene Vollzylinder oder Kolben mit den aufeinanderpassenden Schrägflächen gegeneinanderliegen und derart sich bewegen, daß der eine nur längsverschiebbare Kolben von dem anderen nur drehbaren Kolben bei dessen Antrieb hin und her geschoben wird, wobei der sich drehende Kolben mit seinen Kanten den Einlaß und den Auslaß steuert.
  • Es sind Rotationskraftmaschinen mit mehreren im Kreise angeordneten Zylindern bekannt, deren parallel liegende Kolben auf Schrägflächen einwirken und dadurch die Drehbewegung erzeugen. Die einzelnen Zylindereinlässe und -auslässe werden dabei von besonderen Organen gesteuert.
  • Von diesen komplizierten Maschinen unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung dadurch, daß er eine höchst einfache Pumpe ist, die nur zwei bewegliche Organe hat, von denen das eine als hin und her gehender Arbeitskolben dient, während das andere durch seine Drehung den Arbeitskolben antreibt und gleichzeitig den Einlaß und Auslaß steuert. Besondere Steuerorgane sind also nicht vorhanden.
  • Es ist auf diese Weise eine einfach wirkende Saug- und Druckpumpe geschaffen, die ohne Ventile und Schieber arbeitet. Zur Erzeugung einer doppelt wirkenden Pumpe genügt es, zwei Systeme der beschriebenen Art miteinander zu vereinigen.
  • Die beiliegende Zeichnung stellt die Erfindung schematisch dar.
  • Das Prinzip der Erfindung ist das folgende In einem Pumpenzylinder C (Abb. _) ist ein Vollzylinder oder Kolben A untergebracht, der genau auf den Innendurchmesser des Pumpenzylinders C abgedreht und gemäß der Ebene P, Q abgeschnitten ist, die mit seiner Achse irgendeinen geeigneten Winkel, am besten einen solchen von 45', bildet. Dieser Kolben ist so geführt, daß er sich nicht längsverschieben kann. Es ist ersichtlich, daß, wenn der Kolben A mittels der Handkurbel S oder mittels eines anderen geeigneten Mittels im Innern des Zylinders C gedreht wird, jeder Punkt der Innenfläche des letzteren zwischen den Ebenen M, M' und N, N' mit der seitlichen Oberfläche des ersteren in Berührung kommt, und zwar um so weniger lang, je mehr er sich der Ebene N, N' nähert. Daraus folgt, daß, wenn in der Wandung des Zylinders, z. B. bei 0, 0', Öffnungen angebracht sind, diese während eines Teiles der Drehung ;geöffnet, während des anderen Teiles der Drehung geschlossen werden. Im besonderen werden diese Öffnungen, wenn sie einander diametral gegenüberliegend und in gleicher Entfernung von den Ebenen M, M' und N, N' angeordnet werden, abwechselnd während einer halben Umdrehung geöffnet und während der anderen halben Umdrehung geschlossen werden, so daß die eine geöffnet ist, während die andere geschlossen ist.
  • Um zu vermeiden, daß die Öffnungen im Augenblick des Offnens der einen und des Schließens der anderen alle beide teilweise geöffnet werden, genügt es, sie leicht gegen M, M' zu verschieben.
  • Wenn man jetzt in dem Zylinder C (Abb. 2) einen zweiten dem Kolben A gleichartigen Kolben einführt, jedoch so anordnet, da.ß die beiden schrägen Flächen einander gegenüberliegen, und diesen zweiten Kolben A' so führt, daß er sich nur in der Längsrichtung bewegen kann und ständig, z. B. durch eine Feder R, gegen A gedrückt wird, so folgen in dem Pumpenzylinder C, wenn man den Kolben A, von der in Abb. 2 dargestellten Ruhestellung ausgehend, ständig in demselben Sinne dreht, die folgenden Erscheinungen aufeinander. Während die eine der Öffnungen 0, 0' durch die Oberfläche des Drehkolbens A geschlossen bleibt, wird die andere geöffnet und gleichzeitig der Arbeitskolben A' durch den Drehkolben A ge- zwungen, sich nach links zu verschieben, wodurch ein freier Raum entsteht, der sich vergrößert, bis Kolben A und A' die in Abb. 3 dargestellte Stellung einnehmen, d. h. es hat sich nach einer halben Umdrehung die Öffnung, die geöffnet war, geschlossen, während die andere beginnt, sich zu öffnen. Bei weiterer Umdrehung des Drehkolbens A wird der Arbeitskolben A' durch die Wirkung der Feder R gezwungen, sich gegen den Drehkolben A zurückzubewegen und dabei immer mehr den durch die halbe Umdrehung geschaffenen Hohlraum zu verkleinern, bis er ihn ganz verschwinden läßt.
  • Es genügt, die erste Öffnung mit einem mit einer Flüssigkeit oder einem Gas gefüllten Behälter und die zweite mit der Luft oder einem zweiten Behälter zu verbinden, damit die während der ersten halben Umdrehung durch den infolge der Entfernung der Kolben A und A' voneinander entstehenden leeren Raum angesaugte Menge während der zweiten halben Umdrehung durch die Annäherung derselben beiden Kolben fortgedrückt wird. Die durch die Handkurbel S dem Kolben A mitgeteilte Bewegung erzeugt mithin dieselbe Wirkung `wie die wechselnde Bewegung des Kolbens einer einfach wirkenden Saug- und Druckpumpe.
  • Man erhält eine doppelt wirkende Pumpe, wenn man in einem und demselben Zylinder zwei Systeme vorliegender Art miteinander verbindet. Wenn man die Teile von gleicher Wirkung, d. h. je zwei Kolben A bzw. A' voneinander abhängig macht (was man z. B. dadurch bewirken kann, daß man die beiden Kolben A' zu einem einzigen vereinigt und die beiden Kolben A durch ein inneres konzentrisch angeordnetes Rohr V miteinander verbindet, wie in Abb. q. dargestellt), so können bei der Vereinigung der beiden Systeme die beiden sonst benötigten Federn gespart werden, da der leere Raum an dem einen Teil gleich Null ist, wenn er an dem anderen sein Maximum erreicht. Wenn diese Bedingung erfüllt ist und die beiden Systeme eine halbe Umdrehung erfahren, so erzeugt die Vorwärtsbewegung des Kolbens A' des einen Systems die Rückbewegung des Teiles A' des anderen Systems, die vorher durch die Feder R bewirkt wurde. Es ist jedoch zur Ermöglichung dieser Bewegung nötig, daß jede der schrägen Flächen der Kolben A und A' die geeignete Schräge besitzt. Diese muß das freie Spiel der Organe zulassen .und auch den Kolben A gestatten, die Öffnungen vor dem entsprechenden Hubbeginn des Arbeitskolbens zu eröffnen und zu schließen. Diese letztere Bedingung ist beim Fördern einer Flüssigkeit unerläßlich, damit, wenn das Ansaugen oder Fortdrücken beginnt, die entsprechenden Öffnungen schon genügend offen sind.
  • Es ist nicht nötig, daß, wie in Abb. q, die beiden Kolben A' derart miteinander vereinigt sind, daß ihre schrägen Flächen parallel zueinander sind. Sie könnten in irgendeiner Weise zueinander angeordnet sein, insbesondere, wie in Abb. 5 dargestellt, gegeneinander konvergieren. Diese letztere Ausführung bedingt die Anordnung der beiden Öffnungen 0 und 0' von gleicher Funktion auf derselben inneren Linie des Pumpenkörpers. Die beiden Kolben A nehmen dann offenbar solche Stellungen ein, daß der leere Raum auf der einen Seite gleich Null ist, wenn er auf der anderen Seite sein Maximum erreicht. Es muß noch bemerkt werden, daß durch einfache Umkehrung der Drehbewegung die Öffnungen 0 und 0' im gleichen Sinne ihre Rolle wechseln. Hierdurch wird die Umkehrung in der Wirkung der Pumpe ermöglicht.
  • Bei der in Abb.6 dargestellten doppelt wirkenden Pumpe sind die beiden Kolben A durch die zwischengeschaltete Achse V miteinander verbunden, auf welcher sie befestigt sind. Der Kolben, B nimmt die Stelle der beiden Kolben A' der Abb. q. ein und wird während der Drehung der Achse V durch einen Zapfen E am Drehen verhindert, der in einer Nut gleitet, die mindestens so lang sein muß als seine Längsverschiebung. Widerlager W verhindern eine seitliche Verschiebung der Kolben A und der Welle V gegeneinander. Die gleichnamigen Öffnungen können durch einen gemeinsamen Kanal vereinigt werden, welcher das Ansaugen und die Fortbewegung des zu bewegenden Mittels kontinuierlich gestaltet. Dieser Kanal kann durch besondere Rohre gebildet werden oder in der Wandung des Pumpenkörpers ausgebildet sein.
  • Gegebenenfalls könnte auch ein Kolben A drehbar zwischen zwei längsverschiebbaren Arbeitskolben angeordnet sein.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: x. Rotationspumpe, dadurch gekennzeichnet, daß in einem zylindrischen Gehäuse zwei abgedichtete, an den Stirnflächen schräg abgeschnittene Kolben mit den aufeina.nderpassenden Schrägflächen gegeneinanderliegen und derart sich bewegen, daß der eine, welcher nur längsverschiebbar ist und als Arbeitskolben dient, von dem anderen gegen Verschieben gesicherten Kolben bei dessen Drehung bin und her bewegt wird, und da.ß der sich drehende Kolben mit seinen Kanten den Einlaß und den Auslaß steuert.
  2. 2. Doppelt wirkende Rotationspumpe nach Anspruch =; dadurch gekennzeichnet, daß in dem zylindrischen Gehäuse zwischen zwei drehbeweglichen Kolben mit abgeschrägten Stirnflächen ein Kolben mit abgeschrägten Endflächen längsverschiebbar angeordnet ist, der bei der Drehung der beiden Drehkölben als Arbeitskolben sich hin und her bewegt.
DEM67887D Rotationspumpe Expired DE360396C (de)

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DEM67887D DE360396C (de) Rotationspumpe

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DE360396C true DE360396C (de) 1922-10-02

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ID=7312372

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DEM67887D Expired DE360396C (de) Rotationspumpe

Country Status (1)

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DE (1) DE360396C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1222373B (de) * 1963-11-14 1966-08-04 Boelkow Ludwig Kolbenpumpe mit kleinem Hub des Arbeitskolbens

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1222373B (de) * 1963-11-14 1966-08-04 Boelkow Ludwig Kolbenpumpe mit kleinem Hub des Arbeitskolbens

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