DE325013C - Schutzplatte fuer die Kleider gegen Beschaedigungen durch Sicherheitsnadeln, Broschen usw - Google Patents

Schutzplatte fuer die Kleider gegen Beschaedigungen durch Sicherheitsnadeln, Broschen usw

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DE325013C
DE325013C DE1919325013D DE325013DD DE325013C DE 325013 C DE325013 C DE 325013C DE 1919325013 D DE1919325013 D DE 1919325013D DE 325013D D DE325013D D DE 325013DD DE 325013 C DE325013 C DE 325013C
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Germany
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needle
brooches
plate
protection plate
safety pins
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DE1919325013D
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GUSTAVA BRUEHL
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B9/00Hat, scarf, or safety pins or the like
    • A44B9/12Safety-pins

Landscapes

  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

Es ist eine bekannte Tatsache, daß durch Sicherheitsnadeln', Broschen und ähnlichen Nadeln die Kleider sehr leicht beschädigt werden, insbesondere wenn es sich um leichte oder durchbrochene Stoffe, wie Spitzen, Tüll oder leichte Seide usw., handelt, weil sich der Stoff in dem spiralig gewundenen Teil der Nadel festklemmt und1 bei Herausnehmen der Nadel zerrissen wird. Auch der vordere, zum HaI-ten der Nadelspitze dienende Teil 'beschädigt vielfach den. Kleiderstoff. Dem erstgenannten Übelstand hat man bei Sicherheitsnadeln schon dadurch abzuhelfen versucht, daß man an der Nadel eine Verdkkung oder eine Schleife anordnet, die das Eindringen des Stoffes in die Spirale verhindert. Aber auch hierdurch wird der erwähnte Übelstand nicht vollständig· beseitigt, weil besonders bei Spitzen u. dgl. der Stoff trotzdem sich festklemmen kann. Die Erfindung soll diesen Übelständen vollständig dadurch abhelfen, daß vor dem Einstecken der Nadel zwischen diese und den Stoff ein Plättchen aus festem, aber etwas biegsamem Material, wie Zelluloid, «Fischbein·, Metall, Pappe, Leder u. dgl., gelegt wird, durch welches die Nadel hindurchgesteckt werden kann. Zu diesem Zwecke hat die Platte Öffnungen oder Schlitze für den Durchtritt der Nadel, und sie ist so lang, daß sich ihre Enden vor die Gelenkstelle und die Schutzhaube der Nadel legen. Hierin besteht der wesentliche Unterschied gegenüber einer bekannten Schutzplatte, die lediglich ein Beschädigen der Kleider durch den. hinteren Teil der Broschenplatte verhindern soll.
Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens, und- zwar ist
Fig. ι eine Ansicht einer durch den Stoff hindurchgesteckten Sicherheitsnadel, mit dem Plättchen nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Ansicht des Plättchens allein, und
Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungsfocm des Plättchens.
- In der Zeichnung stellt α den Stoff dar, durch den die Sicherheitsnadel hindurchgesteckt werden soll, b ist die Sicherheitsnadel und c das zwischen Stoff und Sicherheitsnadel eingefügte Plättchen. Letzteres besteht aus einem nachgiebigen, möglichst dünnen aber festen Stoff, insbesondere eignet sich ein dünnes Stahlplättchen oder ein Zelluloid-, Fischbein- oder Pappplättchen. Das Plattchen enthält eine Bohrung d und einen Schlitz e. Das Plättchen wird zunächst auf den Stoff gelegt, dann die Nadel durch die Bohrung d durchgestochen und, wenn sie aus dem Stoff wieder herausgekommen ist, durch den Schlitz e hindurchgeführt, um in der üblichen Weise eingehakt zu werden. Die Anordnung des Schlitzes gestattet die Benutzung des gleichen Plättchens für Sicherheitsnadeln von verschiedener Länge. Man kann aber auch an Stelle des Schlitzes, wie in Fig. 2 dargestellt, eine größere Anzahl von Löchern / vorsehen (Fig. 3), von denen man je nach der Länge der Sicherheitsnadel das eine o'der andere benutzt. Die beiden dargestellten Ausführungsformen sind die zweckmäßigsten, selbstverständlich lassen sich auch nO'chandereFommherstellen/sokannmanz.B. auch das Plättchen mit einem einzigen durch-
gehenden Schlitz versehen, der sowohl zum Einstechen als auch zum Herausführen der Nadel dient. Man muß dann nur dafür sorgen, daß der Schlitz so schmal ist bzw. die Nadel eine solche Verdickung· besitzt, daß das Plättchen nicht abrutschen kann.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    to ι. Schutzplatte für die Kleider gegen
    Beschädigungen durch Sicherheitsnadeln, Broschen usw., dadurch gekennzeichnet, daß sie länger ist als' die Nadel und an einem Ende ein Loch (d) zum Einführen und am anderen Ende einen Schlitz (e) oder eine Lochreihe (f) zum Herausführen der Nadel hat.
  2. 2. Schutzplatte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit nur einem einzigen Schlitz versehen ist, der' sowohl zum Einführen als auch zum Herausführen der Nadel dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in ber
DE1919325013D 1919-04-29 1919-04-29 Schutzplatte fuer die Kleider gegen Beschaedigungen durch Sicherheitsnadeln, Broschen usw Expired DE325013C (de)

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