DE324213C - Vorrichtung zum Kuppeln der Papierwalze mit dem Zeilenschaltrad - Google Patents

Vorrichtung zum Kuppeln der Papierwalze mit dem Zeilenschaltrad

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DE324213C
DE324213C DE1918324213D DE324213DD DE324213C DE 324213 C DE324213 C DE 324213C DE 1918324213 D DE1918324213 D DE 1918324213D DE 324213D D DE324213D D DE 324213DD DE 324213 C DE324213 C DE 324213C
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Germany
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coupling
wedge
paper roller
index wheel
ring
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Application number
DE1918324213D
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English (en)
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Joh Winklhofer Beteiligungs GmbH and Co KG
Original Assignee
Wanderer Werke AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J19/00Character- or line-spacing mechanisms
    • B41J19/18Character-spacing or back-spacing mechanisms; Carriage return or release devices therefor
    • B41J19/60Auxiliary feed or adjustment devices
    • B41J19/64Auxiliary feed or adjustment devices for justifying

Landscapes

  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Kuppeln der Papierwalze mit dem Zeilenschaltrad. Um bei Schreib- und ähnlichen Maschinen die Papierwalze unabhängig von der Zeilenschaltvorrichtung, insbesondere dem Zeilenscbaltrade, beliebig einstellen zu können, wird, wie bekannt, die Papierwalze mit dem Zeilenschaltrade durch eine Kupplung verbunden, die es ermöglicht, jederzeit die Verbindung der beiden Teile zu unterbrechen. Zu diesem Zweck hat man einen Kupplungsring vorgeschlagen, der. zur Verbindung des Zeilenschaltrades mit der Papierwalze gespreizt wird und sich dann von innen gegen das Zeilenschah rad legt, so daß er es bei Drehung der Papierwalze mitnimmt und umgekehrt. Um diesen Ring zu spreizen, ist es vorgeschlagen, ein in einen Schlitz dieses Ringes hineinreichendes Stück eines Winkelhebels zu verdrehen derart, daß es mit seinen beiden Seitenflächen gegen .die Endflächen des Ringes drückt und diesen dadurch auseinandertreibt. Zum Lösen der Kupplung mu@ dann der Ring vermöge seiner Federkraft sich nicht nur von dem Zeilenschaltrade ablösen, sondern auch den Hebel zurückdrehen. Es ist ferner vorgeschlagen, den Ring mit Hilfe zweier scherenartig übereinander gelagerten Hebel zu spreizen, deren kurze Enden gegen die Ringenden wirken, wenn ihre langen Enden durch einen Keil auseinandergetrieben werden. Auch hier muß der Ring beim Lösen der Kupplung vermöge seiner Federkraft das Spreizmittel rückwärts bewegen. Beide Lösungen der gestellten Aufgabe verlangen also von dem Kupplungsring. beim Entkuppeln Arbeit zur Lösung der Kupplung; dadurch wird aber die zuverlässige Wirkung der Kupplungsvorrichtung, vor allem in bezug auf die sofortige Lösung der Kupplung in Frage gestellt.
  • Die Erfindung beseitigt diesen Übelstand, indem sie die Lösung der Kupplung nicht von der Wirkung des Spreizringes abhängig macht, sondern die Kupplung so ausbildet, daß das Spreizmittel von Hand rückwärts bewegt wird, @o daß also der Ring nur sich selbsttätig von dem Zeilenschaltrade zu lösen hat.
  • Zu diesem Zweck wird gemäß der Erfindung als Spreizmittel ein radial verschieblicher Keil benutzt, der durch verhältnismäßig schwache Federn in den Schlitz des Spreizringes hineingedrückt und durch einen keilförmig in eine Üffnung dieses Spreizkeiles von Hand hineingedrückten Auslösestift aus dem Ring herausgeschoben wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel dieser Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt.
  • Fig. z veranschaulicht einen Längsschnitt durch die gesamte Einrichtung.
  • Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie A-B bei eingerückter Kupplung, Fig. 3 der gleiche Schnitt wie bei ausgerückter Kupplung.
  • Gemäß Fig. x ist in bekannter Weise der Papiezwalzenkörper r mit einer Scheibe 2 verbunden, in welcher die Papierwalzenachse 3 befestigt ist. Ein Lager q. gibt der Papierwalze Führung. Der Einfachheit halber ist die Scheibe 6 mit der Lagerachse 3 aus einem Stück gearbeitet. An der Scheibe 6 sind Stifte- 7 und 8 angebracht, die einen Keil g seitlich schließend derart -führen, daß er sich radial verschieben kann. Auf der Scheibe 6 lagert leicht drehbar das Zeilenschaltrad io mit dem Absatz ii, gegen den sich ein Kupplungsring i2 von innen schließend anpaßt. Wie aus Fig.2 ersichtlich ist, wird durch die Wirkung der Federn 13 der Keil g mit seinem Ende 14 in den entsprechend geformten Schlitz des Kupplungsringes 12 gepreßt, so daß dieser sich dadurch mit seiner ganzen Umfläche an den inneren Zabnkranz io fest anlegt. Der Handradzapfen 15 (Fig. i) sichert mit seinem scheibenförmigen Teil den Zahnkranz iö und den Keil g gegen achsiale Verschiebung. Durch die Schrauben 16 ist der scheibenförmige Teil des Handradzapfens 15 mit dem Lagerzapfen 3 und dem . Zahnkranz io verbunden. Hierbei dienen die Hülsen 17 als Abstandsrohre.
  • Der Handradzapfen 15 besitzt eine Durch. bohrung zur Aufnahme eines Stiftes 18, i811, dessen in das. Kupplungsgehäuse hineinragende Seite einen kurzen Kegelstumpf, die andere Seite aber eine im Durchmesser verjüngte Verlängerung 18 a mit dem 'Druckknopf ig aufweist. Eine Druckfeder 2o bringt den Auslösestift . ig, 18, 18,2 nach aufgehobenem Druck in seine Normalstellung zurück.
  • Um die Kupplung zeitweise aufzuheben, wird der Auslösestift ` i8, i8 a durch Druck auf den Auslöseknopf ig mit dem kegelstumpfartigen Ende in das exzentrisch zum Mittel des Auslö:,estiftes befindliche Loch 21 (Fig. 3) des Keiles g eingeführt, so daß bei weiterem Druck auf den Auslösestift sich der Keil g verschiebt und mit seinem Ende 14 aus dem Schlitz des Ringes 12 gezogen wird, wodurch die Kupplung mit dem Zahnkranz io aufgehoben wird.
  • Um eine Entkupplung von beliebiger Zeitdauer zu erreichen, wird nach erfolgtem Druck auf den Knopf ig die Sperrmuffe z2 nach links verschoben. Die Sperrkugeln 23 gleiten bei der Verschiebung des Auslösestiftes i8 an der zu dem schwächeren Teil 1811 führenden Kegelfläche nach innen in die Bohrung des Handradzapfens 15 hinein; wird nunmehr die Sperrmuffe 22 gemäß Fig. i nach links verschoben, so daß also die im Innern der Sperrmuffe vorhandene Ringnut für die Kugeln nicht mehr mit den Kugeln zusammenfällt, so kann der Stift 18 die Kugeln nicht wieder auseinandertreiben und demzufolge nicht in seine Normalstellung zurückschnellen. Um die Sperrung aufzuheben, ist die Sperrmuffe 22 nach rechts zu drücken.
  • Um die Wirkung der Kupplung möglichst sicher zu gestalten, erhält der Kupplungsring 12 eine verhältnismäßig große Breite; es empfiehlt sich dann, den Kupplungskeil aus mehreren übereinander genieteten Blechstücken herzustellen.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRüCHE: i. Vorrichtung für Schreib- und ähnliche Maschinen zum beliebigen Einstellen der Papierwalze und Kuppeln mit dem Zeilen-'schaltrade mit Hilfe eines sich innen gegen das Zeilenschaltrad legenden federnden Spreizringes, dadurch gekennzeichnet, daß der Spreizring (i2) durch einen an einer mit der Papierwalze verbundenen Scheibe (6) nur radial verschiebbaren Keil (g) gespreizt und zur Anlage an das Zeilenschaltrad gebracht wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungskeil (g) aus mehreren schwachen Blechen zusammengenietet ist und an der Scheibe (6) seitlich derart geführt ist, daß er nur radial verschoben werden kann.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die radiale Verschiebung des Kupplungskeiles (g) durch einen in der Handradbüchse achsial verschiebbaren Auslösestift (z8) erfolgt, welcher mit seinem kegelförmigen Ende in eine exzentrisch gegen seine Mittellinie liegende Öffnung des Keiles (g) eintritt und diesen dadurch verschiebt.
DE1918324213D 1918-07-02 1918-07-02 Vorrichtung zum Kuppeln der Papierwalze mit dem Zeilenschaltrad Expired DE324213C (de)

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