DE32398C - Fahrbare teleskopische Rettungsleiter - Google Patents
Fahrbare teleskopische RettungsleiterInfo
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- DE32398C DE32398C DENDAT32398D DE32398DA DE32398C DE 32398 C DE32398 C DE 32398C DE NDAT32398 D DENDAT32398 D DE NDAT32398D DE 32398D A DE32398D A DE 32398DA DE 32398 C DE32398 C DE 32398C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06C—LADDERS
- E06C5/00—Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles
- E06C5/02—Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles with rigid longitudinal members
- E06C5/04—Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles with rigid longitudinal members capable of being elevated or extended ; Fastening means during transport, e.g. mechanical, hydraulic
- E06C5/16—Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles with rigid longitudinal members capable of being elevated or extended ; Fastening means during transport, e.g. mechanical, hydraulic using mechanical transmission only, with or without fluid or other non-mechanical couplings or clutches
- E06C5/20—Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles with rigid longitudinal members capable of being elevated or extended ; Fastening means during transport, e.g. mechanical, hydraulic using mechanical transmission only, with or without fluid or other non-mechanical couplings or clutches using hand-power
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 61: Rettungswesen.
JOHN FRIBORG in LONDON. Fahrbare teleskopische Rettungsleiter.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. December 1884 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine teleskopische Rettungsleiter, welche durch ein eigenthümliches
Gelenkhebelsystem zum Aufrichten der Leiter und durch eine Rutschrinne an den
einzelnen Theilen der Leiter gekennzeichnet ist.
Auf der Zeichnung veranschaulicht Fig. 1 die Leiter in transportfertigem· Zustande, Fig. 2
zeigt dieselbe in aufgerichteter Lage in zusammengeschobenem Zustande, Fig. 3 stellt den
Wagen und Fig. 4 die Leiter im Grundrifs dar; Fig. 5 bis 16 sind Details.
Das auf den Räderpaaren b und c ruhende Wagengestell trägt eine Plattform a, mit welcher
der Mechanismus zum Stellen der Leiter verbunden und welche derart bemessen ist,
dafs auch die Bedienungsmannschaften darauf Platz finden. Von den beiden Radachsen ist
jedoch nur die der Hinterräder b mit der Plattform α fest verbunden, während die der Vorderräder
c mit einem Schlitten d zusammenhängt, Fig. 5, welcher mit Nuthen a2 versehen
ist, mittelst deren er auf entsprechenden Federn α3, welche an der Unterseite der Plattform
α angeordnet sind, an letzterer hin- und hergleiten kann. Diese Bewegung des Schlittens
erfolgt durch Drehen einer unter der Plattform α gelagerten, an beiden Enden mit Handkurbeln
i versehenen Schraubenspindel e, die ihre Mutter in der am Schlitten d befestigten
Nufs f findet. ,Durch diese oder auch jede jiQä§E£...geeignete„ Vorrichtung kann der Schlitten d j„or-, oder. zurückgeschoBen } und damit
das vordere Räderpaar c von dem hinteren mehr oder minder entfernt werden. Die Leiter
selbst besteht aus mehreren Längstheilen, von denen jeder einzelne mit einer zweckmäfsig aus
Drahtgewebe gefertigten Rutschrinne g versehen ist, Fig. 2 und 4. Die einzelnen Theile
nehmen in der Breite, sowie an Weite der Rutschbahn, also überhaupt im Querschnitt
nach innen zu allmälig ab, so dafs die Theile teleskopartig in einander gefügt werden können
(s. Fig. 7, welche die Hälfte eines Querschnitts nach A-B, Fig. 8, darstellt).
Jeder Leiterbaum ist an der einen Seite mit einer Feder h und an der entgegengesetzten
Seite an beiden Enden mit je einem Knaggen versehen. Beim Auseinanderschieben der Leitern
gleiten diese Knaggen oder Flantschen j auf den Federn h entlang, bis sie schliefslich gegen
Vorsprünge k, Fig. 9, stofsen, welche an den unteren Flächen der Leiterbäume angebracht
sind und die Verschiebung der Leitertheile begrenzen.
Es sei bemerkt, dafs Fig. 9 ein Schnitt nach C-D, Fig. 8, Fig. 10 ein solcher nach E-F
und Fig. 11 ein solcher nach G-H, Fig. 8, ist.
Fig. 12 zeigt die einzelnen Leiterbäume in Seitenansicht und ist hieraus, wie auch aus den
eben angeführten Schnittfiguren ersichtlich, dafs dieselben der Reihe nach allmälig an Höhe
und Querschnitt abnehmen.
Die äufseren, stärksten Leiterbäume / sind ungefähr in der Mitte ihrer Länge, bei m,
Fig. ι und 2, drehbar in den Enden eines Hebelpaares η gelagert, deren andere Enden
mit einer über der Achse des hinteren Räderpaares b gelagerten Welle verbunden sind.
Von dem mittleren Theil ρ dieser Hebel η geht ein zweites Paar von Stützen q aus,
welche am anderen Ende mit einer in dem Schlitten d gelagerten Achse r verbunden sind.
Diese Stützen q sind wiederum bei tl durch
ein Gelenkstangenpaar s mit den äufseren Leiterbäumen bei t verbunden. Wie aus den
Fig. ι und 2 ersichtlich ist, vermitteln diese Hebel und Stützen das Hochstellen und Niederlegen
der Leiter beim entsprechenden Verschieben des Vorderwagens mit Schlitten rf. Zum Auseinanderschieben der in einander
steckenden Leitertheile dient ein Trommelpaar u, Fig. 4 und 15, auf welche die über
Rollen %, Fig. 8, längs der Leiterbäume abwechselnd auf- und abgeführten Taue oder
Ketten ν aufgerollt werden können. Die Trommeln u werden durch Zahnradgetriebe n>
χ mittelst der Kurbeln y in Umdrehung versetzt. Jede Trommel ist mit Sperrrad a1 und Sperrklinke
b1 versehen, um in beliebiger Lage festgestellt werden zu können.
Die innere Leiter Z1 trägt oben eine Plattform rf1, Fig. 16, mit Seitengeländer rf2, zu
dem Zwecke, dem mit dem Bergen der gefährdeten Personen etc. betrauten Feuerwehrmann
einen sicheren Standpunkt zu gewähren, um ersteren zwecks sicheren Hinabgleitens in
der Rutschrinne behülflich zu sein. An der Plattform sind zwei Rädchen e1 angebracht,
auf welchen das obere Ende der Leiter leicht auf der Wand des betreffenden Gebäudes entlangrollt.
Personen, welche sich von der Plattform .rf1 aus herablassen wollen, benutzen hierzu
ein über die Rolle f1 laufendes Tau, welches durch irgend eine geeignete Vorrichtung in
zweckentsprechender Weise in Bewegung gesetzt wird, und damit die betreifenden Personen
unten bequem aus der Leiter auf die Wagenplattform α heraustreten können, sind
die untersten Stufen der Leiter I an besonderen Schenkeln kl angebracht, Fig. 4 und 15, welche
ein Hochklappen dieser Stufen gestatten. Wenn die Leiter sich nicht in Benutzung befindet
oder transportirt wird, liegt sie in horizontaler oder nahezu horizontaler Lage auf dem Wagen,
Fig. i. Soll die Leiter aufgerichtet werden, so wird die Schraube e mittelst der Kurbeln i
derart gedreht, dafs der Schlitten rf nach den Hinterrädern zu gleitet, wodurch die Hebel η
und q und die Stützen s eine derartige Stellung erhalten, dafs die Leiter eine nahezu
verticale Lage annimmt, Fig. 2, worauf dann die einzelnen Leitertheile durch Aufwinden der
Seile oder Ketten ν zu der erforderlichen Höhe aus einander geschoben werden können.
Behufs Zusammenschiebens der Leiter müssen die Sperrklinken P ausgeschaltet und die Taue
oder Ketten ν durch Zurückdrehen der Trommeln u in entsprechender Weise nachgelassen
werden.
Der Vorderwagen ruht in der üblichen Weise auf einem Drehgestell, so dafs die Lenkbarkeit
des Wagens eine vollkommene ist; um ."aber während des Aufrichtens der Leiter ein Verdrehen
der Vorderachse zu vermeiden, ist der Rahmen des Sitzes g1 drehbar auf der Welle r
gelagert und über diese hinaus mit Verlängerungen hl versehen, derart, dafs der Sitz, über
die vordere Kante der Plattform α hinweg nach hinten umgelegt werden kann, wobei; sich
die Verlängerungen h1 der Leisten gegen die Achse der Vorderräder legen, Fig. 2, und dadurch
die parallele Lage der Achse sichern.
Claims (2)
1. Bei einer fahrbaren Rettungsleiter die Anordnung des Wagens, dessen .Radachsen
mittelst eines Schlittens rf gegen einander verschoben werden können, und der Hebel
und Stützen nqs, welche die Leiter mit
dem Vorder- und Hinterwagen verbinden, derart, dafs beim Zusammen- bezw. Auseinanderschieben
der Radachsen die Leiter aufgerichtet bezw. niedergelegt wird.
2. Die Anordnung der Rutschrinne g an den
teleskopartig aus und in einander schiebbaren Theilen der Rettungsleiter. ■ '
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE32398C true DE32398C (de) |
Family
ID=308418
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT32398D Expired - Lifetime DE32398C (de) | Fahrbare teleskopische Rettungsleiter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE32398C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1175617B (de) * | 1955-01-28 | 1964-08-06 | Wilhelm Ludowici Dr Ing | Mehrzweckgeraet fuer Erdbau- und Transportarbeiten |
| FR2694784A1 (fr) * | 1992-08-13 | 1994-02-18 | Vergnes Daniel | Echelle mobile pour l'arboriculture. |
-
0
- DE DENDAT32398D patent/DE32398C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1175617B (de) * | 1955-01-28 | 1964-08-06 | Wilhelm Ludowici Dr Ing | Mehrzweckgeraet fuer Erdbau- und Transportarbeiten |
| FR2694784A1 (fr) * | 1992-08-13 | 1994-02-18 | Vergnes Daniel | Echelle mobile pour l'arboriculture. |
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